• Background Image

    Takeover: Wie unsere SweekKeeper zum Schreiben kamen – Yessi

    June 8, 2018

June 8, 2018

Takeover: Wie unsere SweekKeeper zum Schreiben kamen – Yessi



Unsere SweekKeeper wollen eine neue Runde beginnen, in der sie Euch erzählen, wie sie zum Schreiben gekommen sind. Hier geht es weiter mit Yessi.


Wie ich zum Schreiben kam:

Von klein auf hat mir meine Oma immer vorgelesen. Nur so konnte ich in einen tiefen Schlaf fallen und bis zum nächsten Tag durchschlafen. Es ist spannend, welche Abenteuer in Märchen immer erlebt werden, das wollte ich auch immer.
Je älter ich wurde, desto weniger wurde mir vorgelesen, also schnappte ich mir selbst ein
Buch und begann in fremde Welten einzutauchen. Dazu gehörte unter anderem die Welt von Harry
Potter und seinen Freunden.

Doch auch das Fernsehen begann interessant zu werden. Denn immer nach der Schule wurde der
Fernseher angeschaltet und es liefen Animes wie Digimon, Pokémon, Sailor Moon und so weiter. Das hat
mich irgendwann dazu inspiriert, selbst solche Geschichten zu erfinden. Ich wollte nicht nur im
Fernsehen zuschauen, sondern dabei sein, eigene Ideen einbringen. Ich habe also ziemlich früh angefangen, mich selbst in diese Welten der Animes zu packen und gemeinsam mit den Charakteren deren Abenteuer zu erleben.

Nachdem das mal gut, mal schlecht gelungen ist, habe ich mich auf die Suche nach einer Plattform
begeben, um solche Fanfiktions zu veröffentlichen. Ich wollte, dass alle daran teilhaben können.
Diese Plattform habe ich dann auch finden können. Zuerst war ich nervös und habe nur Geschichten
gelesen, doch daran habe ich auch gelernt und mich irgendwann getraut, selbst eine Geschichte zu
veröffentlichen.

Fanfiktions und eigene Geschichten sind mir viel lieber gewesen, als irgendwelche Aufsätze, die
ich in der Schule schreiben musste. Denn bei eigenen Stories kann ich frei sein, mich meiner
kreativen Ader hingeben und muss nicht auf irgendwelche Vorgaben achten.

Wie sich das Schreiben verändert hat:

Wenn ich mir alte Geschichten durchlese, kann ich manchmal gar nicht glauben, wie schlecht ich
geschrieben habe. Aber aller Anfang ist schwer und auch, wenn zu Beginn viele Fehler dabei
waren, keine korrekte Satzstellung vorkam und Punkte vergessen wurden, ist doch nach und nach,
je älter ich wurde, eine Verbesserung zu erkennen.

Ich lese gerne alte Geschichten, um mir die Veränderungen vor Augen zu führen. Es soll mir
zeigen, wie sich mein Schreibstil in all den Jahren dann doch gebessert hat. Zudem lache ich gerne
über so manchen Fehler.

Früher wollte ich eine Geschichte schnell geschrieben und erledigt haben, damit sofort das neue
Projekt starten kann. Auch das änderte sich, da dadurch mein Schreibfluss nicht zu dem passte, wie
ich es mir vorgestellt hatte.

Man bemerkt, dass man im Alter mit der Sprache wächst, neue Wörter lernt, die verschiedenen
Zeiten in der deutschen Sprache aber auch Fremdwörter. Alles hat mir dabei geholfen, zu wachsen
und jetzt so zu schreiben, dass ich ganz zufrieden mit mir bin. Trotzdem möchte ich mich stetig verbessern und werde deshalb fleißig weiterschreiben und auch lesen.

Wie ich jetzt schreibe:

Am liebsten ist mir dann doch immer das Planen der Geschichte. Das habe ich früher immer
ziemlich vernachlässigt, doch jetzt ist es mir besonders wichtig, dass alles einen Sinn ergibt. Basiert
sie auf einer Vorlage, Anime, Manga oder Buch, dann ist die Welt vorgegeben, auch wenn man
immer noch einen Spielraum hat. Der eigene Charakter kann so entwickelt werden, wie man es
möchte. Haarfarbe, Augenfarbe, Hobbies, einfach alles entspringt meiner Fantasie. Manchmal sind
es auch Sachen, die ich selbst gerne als Hobby hätte.

Früher passierte das alles noch auf einem Blatt Papier, es waren Kritzeleien, die man später eher
entziffern musste, als überhaupt etwas zu verstehen. Heute landen alle Ideen in einem Heft oder in
einem Ordner. Dort wird geplant, was passieren soll, wie der Charakter heißt, wie er aussieht, was er
liebt, was er nicht so mag und und und…

Auch wenn ich meine Geschichten auf dem Laptop schreibe, sind mir meine handschriftlichen
Notizen sehr lieb. Zeichnungen, die eine sehr gute Freundin anfertigt, helfen mir bei der
bildhaften Vorstellung. Oder ich nutze so manche Apps, vor allem Pinterest. Jede Kleinigkeit wird
meist genau recherchiert, ich möchte meinen eigenen Charakter so realistisch wie möglich haben.
Auch der Verlauf der Geschichte wird z.B. mit einem Zeitstrahl geplant.

Die Weltenplanung ist auch immer lustig, man kann seinen Ideen freien Lauf lassen. Aktuell führe
ich ein Notizbuch zu einer Geschichte, in welchem alle Charaktere aufgeführt sind. Was machen sie
gerne, wie stehen sie mit dem Hauptcharakter in Verbindung, wie heißen sie, das Aussehen. Jede
Welt, die besucht wird, ist besonders und das soll auch so rüberkommen.

Was ich schreibe:

Veröffentlicht habe ich eigentlich hauptsächlich Fanfiktions, im Anime bzw. Manga Bereich oder
auch von Büchern wie Harry Potter. Fanfiktions habe ich ziemlich gerne geschrieben (jetzt natürlich
auch immer noch), aber irgendwann wollte ich meine eigene Welt haben, eigene Charaktere, eigene
Abenteuer. Daher sind mir freie Geschichten jetzt sogar noch lieber geworden. Auch wenn ich mich
immer zwischen beiden abwechsle, damit mir nicht langweilig wird.

An Kurzgeschichten versuche ich mich von Zeit zu Zeit. Diese sind für zwischendurch eine
gehörige Abwechslung, wenn man mal an einer Stelle feststeckt.

Vom Genre her bin ich sehr gerne im Bereich von Fantasy unterwegs, dazu meist eine Portion
Romantik. Beides ist für mich eine perfekte Kombination, über so etwas liebe ich es zu schreiben.

Was ist wichtig zum Schreiben?

Zuerst wäre da die Motivation. Meiner Meinung nach kann ohne Motivation keine ordentliche
Geschichte entstehen. Wer nur halbherzig dabei ist, wird es auch nicht schaffen, die Leser davon zu
überzeugen. Man sollte auch nicht aufgeben, wenn es wenig Leser gibt, sondern sich über jeden
freuen, der sich für die Geschichte Zeit nimmt.

Außerdem sollte jeder Spaß am Schreiben haben. Wer keinen Spaß daran hat, wird sich und auch
anderen keinen Gefallen tun. Wenn man Spaß am Schreiben hat, geht alles so einfach von der Hand
und ihr könnt das Schreiben so richtig genießen.

Das Schreiben gehört zu meinem Leben dazu, es ist ein Hobby, welches ich sehr liebgewonnen
habe. Es hilft mir, dem Alltag zu entfliehen und ich freue mich immer, wenn es den Leserinnen und
Lesern auch so geht.



Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurer SweekKeeperin Yessi @Yessi. Sie schreibt gerne Fanfictions und Fantasy.

Du hast die Ankündigung des SweekKeeper Takeovers verpasst? Schau hier vorbei, um einen Überblick über die Autoren und die Themen zu bekommen.

 

0 Comments

Leave A Comment

Schreibe einen Kommentar