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    Takeover: Wie unsere SweekKeeper zum Schreiben kamen – Laurus

    June 1, 2018

June 1, 2018

Takeover: Wie unsere SweekKeeper zum Schreiben kamen – Laurus



Unsere SweekKeeper wollen eine neue Runde beginnen, in der sie Euch erzählen, wie sie zum Schreiben gekommen sind. Den Anfang macht Laurus Larssen.


Wie ich zum Schreiben kam:

Schon im Kindergarten mussten mir die Erzieher immer Geschichten vorlesen.
Selbst lesen konnte ich damals nicht, aber die Geschichten haben mich fasziniert.
Zum Glück gab es immer jemanden, der mir vorlesen wollte.
Doch irgendwann musste ich selbst lesen lernen, vorlesen wollte mir keiner mehr.
Ich las sehr viel. So oft war ich in der Bibliothek um mir Bücher auszuleihen, hätte regelmäßig zwanzig
oder mehr Bücher ausgeliehen.
Eines Tages schlug meine Mutter vor, ich solle eigene Geschichten schreiben.
Aber daraus wurde nichts, ich scheiterte schon bevor ich begonnen hatte.
Erst Jahre später kam ich zufällig zum Schreiben.
Eine Freundin erzählte mir von einer Fan-Fiktion, die sie geschrieben hatte. Ich lud mir die App runter
und las ihre Geschichte.
Am gleichen Tag begann ich ebenfalls eine Fan-Fiktion, da mein Profil sonst so leer gewesen wäre.
Es machte mir erstaunlich viel Spaß und ich schrieb immer weiter. Und wurde immer besser.

Wie sich das Schreiben verändert hat:

Die Art wie ich schreibe hat sich mit der Zeit sehr stark verändert. Das einzige was sich nicht verändert
hat, ist das ich beim Schreiben Musik höre.
Am Anfang schrieb ich jeden Abend ein Kapitel. Ich schrieb sie am Handy und komplett ohne Planung.
Ohne sie nochmals durchzulesen, habe ich die Kapitel direkt veröffentlicht.
Die Kapitel waren jeweils so um die 200 Wörter lang.
Insgesamt war die Qualität damals nicht sehr gut, doch ich hatte ein paar Leser und war zufrieden.
Die Geschichten später wurden besser, die Kapitel länger.
Ich begann verschiedene Schreibratgeber zu lesen, denn jede Geschichte sollte besser werden, als die
vorherige.
Schon die zweite Geschichte lässt sich dem Genre Fantasy zuordnen, in diesem schreibe immer noch sehr
gerne.
Irgendwann fing ich an, am Laptop zu schreiben. Ich begann meine Geschichten mehr zu planen.
Und mein Schreiben verändert sich noch immer, ich probiere immer mal wieder neues aus.

Wie ich jetzt schreibe:

Nun plane ich meine Geschichten viel mehr als vorher.
Für mein aktuelles Projekt probiere ich Writer aus.
Dadurch bleibt alles übersichtlich.
Vorher habe ich mir Dokumente zu allen möglichen Themen zugelegt. Eine neue Welt zu erschaffen ist
deutlich schwieriger, als ich gedacht habe. Ich habe zwischendurch auch ein wenig den Überblick über all
die Dokumente und damit die Motivation verloren.
Doch ich bin geduldiger mit dem Schreiben geworden.
Das ist das erste Projekt, bei dem ich wirklich plane. Ich plane an diesem Projekt schon seit ca 1,5 Jahren
und fange erst bald wirklich mit dem Schreiben.
Mittlerweile habe ich auch eine »Lektorin«, die Spaß daran hat, meine Texte zu verbessern und mir zu
helfen. Denn Fehler mache ich noch immer.

Was ich schreibe:

Ich schreibe zum Großteil Fantasy. Doch ich habe zwischendurch mit Kurzgeschichten begonnen. Das
lief deutlich besser als gedacht.
Dank #PoesieKönig habe ich angefangen auch Poesie zu schreiben.
Auch wenn ich vorher Gedichte nicht mochte, mittlerweile mag ich sie immer mehr.

Was ist wichtig zum Schreiben?

Für mich ist zum Schreiben vor allem der Spaß am Schreiben wichtig.
Ich finde man merkt, ob der Autor/ die Autorin vom Herzen schreibt und nur dann können die
Geschichten das Herz der Leser erreichen. Auch muss man ein bisschen Geduld haben. Gute Geschichten brauchen oft ihre Zeit.
Man darf dann nicht die Motivation verlieren. Manchmal geht es nur schleppend voran, dann muss man
sich motivieren trotzdem weiter zu schreiben. Auch wenn es nur langsam voran geht.
Außerdem sollte man sich überlegen, für wen man schreibt.

Schreibt man für sich selbst oder lieber für die Leser?

Ich schreibe für mich selbst, aber auch für meine Leser. Doch ich habe momentan eher weniger Leser,
wenn ich von denen weiß, dass sie von meiner Geschichte begeistert sind als viele Leser, die meine
Geschichte nur sehr Oberflächlich lesen.
Schreiben mach Spaß, aber es ist sehr harte Arbeit.



Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurem SweekKeeper Laurus Larssen @Laurus_Larssen. Er schreibt gerne Fantasy, Kurzgeschichten und mehr. 

Du hast die Ankündigung des SweekKeeper Takeovers verpasst? Schau hier vorbei, um einen Überblick über die Autoren und die Themen zu bekommen!

2 Comments
  • Brit, June 1, 2018 Antworten

    Lieber Laurus,
    ich habe mit Interesse gelesen, was Du hier geschrieben hast. Wir haben eins gemeinsam: Ich höre beim Schreiben auch Musik. Da bin ich in meinem eigenen Kosmos und niemand kann mich stören. Mir fließen dann die Worte heraus wie Wasser. Es ist mir manchmal sogar recht unheimlich.
    Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg beim Schreiben.
    Liebe Grüße Brit

  • Karamba, June 10, 2018 Antworten

    Also zwanzig Bücher hatte ich tatsächlich nie ausgeliehen (glaube ich). Ich bin stattdessen von der Grundschule bis zur Mittelstufe jede Woche in der Bibliothek gewesen, habe fünf Bücher abgegeben und fünf neue ausgeliehen. Immer Mittwochs nach dem Chor :)
    Die Bücher wurden über die Jahre natürlich zunehmend dicker und ich habe halbe Nächte damit verbracht in anderen Welten zu versinken.


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