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    Takeover: Spamnachrichten und was sich dagegen tun lässt

    September 7, 2018

September 7, 2018

Takeover: Spamnachrichten und was sich dagegen tun lässt

Wer kennt es nicht? Man bekommt eine Nachricht auf Sweek – private Nachricht oder Kommentar. Freudig
öffnet man Sweek, um die Nachricht zu lesen. Doch dann ist es nur eine Nachricht, in der irgendwer seine
Geschichte empfiehlt und euch nahelegt, diese auch zu Liken, meist sogar Personen, mit denen ihr noch nie
Kontakt hattet.
Leider gibt es in letzter Zeit wieder vermehrt solche »Spamnachrichten«, meist als private Nachricht, manchmal
sogar als Kommentar in fremden Büchern.
So etwas empfinden die meisten wahrscheinlich als nervig. Auch ich muss zugeben, dass ich diese Geschichten
dann meistens nicht mehr lese. In der Sweek Facebook Gruppe häufen sich momentan die Beschwerden über
solche Werbung. Verständlich, denn es zerstört die Community. Man verliert den Spaß, wenn man immer nur
solche Nachrichten ließt.

Warum ist das überhaupt ein Problem?

Dies hängt zum Teil mit den Wettbewerben zusammen, denn dort zählen zum Großteil die Likes. Doch kann dies
eine gute Möglichkeit sein? Ich glaube nicht. Will man seine Leser nerven, sie quasi dazu zwingen seine
Geschichten zu liken, wenn sie diese Geschichte dann gar nicht richtig lesen? Das kann doch nicht das Ziel
sein.
Ich habe mit Sweek gesprochen und sie wollen für zukünftige Wettbewerbe nach neuen und besseren Lösungen
für die Bewertung suchen – doch solche Nachrichten sind trotzdem nervig.
Laut den Teilnahmebedingungen der Wettbewerbe sind Spamnachrichten mit Werbung nicht erlaubt und
können zu einer Disqualifizierung führen – und das will niemand.

Was sind Spamnachrichten überhaupt?

Wenn jemand Nachrichten mit Werbung an verschiedene Personen schickt, ist dies sehr schnell Spam.
Manchmal wird nur der Name verändert und die gleiche Nachricht an viele verschiedene Personen geschickt.
Natürlich darf man Freunden seine eigene Geschichte empfehlen, aber gerade bei unbekannten Personen würde
ich grundsätzlich davon abraten. Auch würde ich grundsätzlich davon abraten, Werbung für meine Geschichte in
den Kommentaren eines anderen Buches zu machen.
Klar, Geschichten dürfen und sollen empfohlen werden, aber man sollte darauf achten, wo und wie das passiert.

Was kann ich tun?

Falls ihr eine solche »Spamnachricht« bekommen solltet oder ihr euch von einer solchen Nachricht genervt
fühlt, dürft und sollt ihr diese melden. So wird es auch von Sweek empfohlen und nur so kann Sweek auf diese aufmerksam werden und etwas dagegen
unternehmen. Alternativ lässt sich auch eine Antwort verfassen, dass dies gegen die Regeln
verstößt, aber wie ich selber schon feststellen durfte, reagieren dann viele nicht mehr ganz so freundlich.

Wie finde ich Leser/ unterstütze gute Geschichten?

Jedoch gibt es noch ein Problem: Manche gute Geschichten gehen in der Masse unter oder man findet für seine
Geschichte keine Leser und/oder kein Feedback.
Doch hier lässt sich ein wenig was machen.

Zusammenfassung

Spamnachrichten mit Werbung sind nervig und zerstören die Community. Verzichte auf solche Nachrichten,
denn vor allem in den Wettbewerben sind sie verboten.
Stattdessen kannst du andere gute Geschichten empfehlen und auch für eigene Geschichten Werbung auf
Sozialen Netzwerken machen. Außerdem gibt es verschiedene Projekte, bei denen man Feedback zu seiner
eigenen Geschichte erhalten kann.



Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurem SweekKeeper Laurus Larssen @Laurus_Larssen. Er schreibt gerne Fantasy, Kurzgeschichten und mehr. 

Du hast die Ankündigung des SweekKeeper Takeovers verpasst? Schau hier vorbei, um einen Überblick über die Autoren und die Themen zu bekommen!

2 Comments
  • SteffiB, September 7, 2018 Antworten

    Danke für diesen Beitrag!

  • Claudia, September 7, 2018 Antworten

    Mir geht es auch so, dass ich dann keine Lust mehr habe, die Geschichten zu lesen. Dabei stöbere ich gerne, wenn auch eher bei der Mikrofiktion, da ich am Handy lieber kurze Texte lese, während ich auf den Bus warte oder so und bei längeren Geschichten doch lieber zum E-Book oder Papierbuch greife als online oder in einer App zu lesen. Angenehm ist, dass solche Kommentare oder Nachrichten bei der Mikrofiktion eher selten sind. Gelegentlich habe ich sie aber trotzdem schon bekommen. Von mir aus gehe ich gerne auf Stöbertour, versuche auch meist, alle Geschichten des Monats zu lesen oder zumindest so viele wie möglich, like, wenn ich was mag und kommentiere, wenn ich dazu Lust habe. Und eben diese Lust kann man mit kaum was effektiver killen, als wenn man mich auf die eigene Geschichte aufmerksam macht mit der Bitte, sie doch zu liken.

    Liebe Grüße
    Claudia


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