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    Takeover: Kritik

    March 30, 2018

March 30, 2018

Takeover: Kritik

Jeder wird ab und zu mal mit Kritik konfrontiert. Darunter gibt es auch Situationen, in denen man sich nicht sicher ist, wie man am besten damit umgehen sollte. Ebenfalls wird sich bestimmt jeder schon kritisch geäußert haben, wobei man aber Angst hatte, sein Gegenüber zu verletzen. Dabei ist gutgemeinte Kritik überaus wichtig.

Es gibt viele, die gut kritisieren können, Kritik von anderen jedoch überhaupt nicht abkönnen.

Gäbe es keine Kritik, die uns täglich ausgelegt werden würde, dann würden wir auf der Stelle treten und uns nicht weiterentwickeln. Es gibt Kritik, über die wir uns freuen und solche, die uns verletzen kann. Deshalb ist es für den, der sie äußert, wichtig, die passenden Worte zu finden.

Wie man Kritik richtig äußert

Wenn Autorinnen und Autoren von mehreren Standpunkten ein Feedback zu ihrem neuen Buch haben möchten und jeder sagt, es sei gut, obwohl es ihnen nicht gefällt, wird es dennoch gedruckt. Jedoch wird es nicht wirklich verkauft, da es nicht tatsächlich gut ist. Allerdings hat ihnen auch niemand gesagt, dass es verbesserungswürdig ist, weshalb die Autorinnen und Autoren keinen Grund hatten, das Buch erneut zu überarbeiten. Scheut euch also nicht davor, eure Meinung zu sagen. Ihr schadet der Person mehr, wenn ihr sie im Dunkeln tappen lasst.

Die wahrscheinlich wichtigste Regel, wenn man Kritik äußern möchte, ist, sachlich zu bleiben. Es dürfen keine Beleidigungen in einer ernst gemeinten Kritik vorkommen. Ansonsten kann man sie nicht ernst nehmen.

Menschen fühlen sich mehr in ihrer Persönlichkeit verletzt, wenn man sie mit »Du sollst/musst/etc … « anspricht. Versucht die Kritik so zu äußern, dass die Person merkt, dass es sich hier um eine persönliche Meinung handelt, die gut gemeint ist.

Beispiel: »Ich finde, du könntest den Mittelteil noch ein bisschen mehr ausschmücken.«

Wichtig ist es auch, Mitgefühl zu zeigen; sich in die Person hineinzuversetzen und so abzuwägen, welche Wortwahl am Passendsten ist. Dazu gehört ebenfalls, die Person nicht gleich mit negativen Dingen zu konfrontieren. Man könnte ihr erst sagen, was einem gefallen hat und ihr danach mitteilen, was noch Verbesserungspotenzial hat. So kann die Person, die kritisiert wird, auch besser verstehen, was der andere meint und nimmt die Kritik so auch ernst.

Man sollte also versuchen sich gewählt auszudrücken, damit man die Person auch erreicht, die man kritisieren möchte, da man selber ja auch ernst genommen werden möchte.

Wie man mit Kritik umgeht

Eine Kritik ist eng verbunden mit der Meinung der jeweiligen Person. Jeder von uns hat einen anderen Geschmack und somit auch andere Vorstellungen von bestimmten Dingen.

Man schreibt beispielsweise eine Krimigeschichte, veröffentlicht sie und wartet gespannt darauf, was man für Rückmeldungen bekommt. Und plötzlich sieht man einen Kommentar, in dem steht, dass die Person sich mehr für die zu kurz gekommene Liebesgeschichte zwischen den Hauptcharakteren interessiert, als für den Krimi selbst, den man ja eigentlich ins Licht rücken wollte. Man ist sich plötzlich nicht mehr sicher, ob es die richtige Entscheidung war, den grössten Teil des Fokus auf die Kriminaltaten zu legen.

Es ist wichtig, sich die Kritik anderer zu Herzen zu nehmen und sie womöglich auch umzusetzen, wenn man sich tatsächlich verbessern möchte. Jedoch sollte man seinem eigenen Stil treu bleiben. Es gibt so viele verschiedene Meinungen auf dieser Welt und man wird es nie jedem recht machen können. Andernfalls sollte man mit seiner eigenen Leistung zufrieden sein. Die Person, die den Kommentar geschrieben hat, mag womöglich Romane mehr und hat sich jetzt an einem Krimi versucht, konnte sich aber nicht so richtig anfreunden. Es ist nicht auszuschließen, dass es die einzige Person ist, die so denkt. Wenn es jedoch nicht der Großteil der Menge ist, dann sollte man sich nicht den Kopf darüber zerbrechen. Falls jedoch mehrere schreiben sollten, dass ihnen der rote Faden in der Geschichte fehle, dann sollte man das Geschriebene wohl nochmal überarbeiten.

Zum Umgang mit Kritik gehört ebenfalls der Eindruck, den man hinterlässt. Man sollte dem Gegenüber mit dem Respekt antworten, den man selber erwartet – auch wenn man mit der gegebenen Kritik überhaupt nichts anfangen kann. Es ist höflich, die Meinung des Anderen zu würdigen und sich zu bedanken, da sich die Person mit dem Werk auseinandergesetzt hat und in Form einer Kritik helfen möchte.

Man sollte also auch zwischen den verschiedenen Kritiken unterscheiden können. Es gibt Bereiche, in denen sich die Meinungen ziemlich spalten und wiederum Bereiche, in denen sich die meisten grundsätzlich einig sind. Dabei sollte man sich selber treu bleiben und auch hin und wieder mal sich in die Personen hineinversetzen, die die Kritik austeilen, damit man auch von deren Standpunkten auf den eigenen blicken kann.

 

Zum Abschluss möchten wir euch noch darüber informieren, dass wir in der Sweek Facebook Gruppe Feedbackrunden planen, bei denen Interessierte Feedbacks und Kritik schreiben und erhalten können. Dazu erfahrt ihr bald Genaueres!

 

Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurer SweekKeeperin Blerta @blerta_. Sie liest momentan gerne Fantasy-Geschichten. 

Du hast die Ankündigung des SweekKeeper Takeovers verpasst? Schau hier vorbei, um einen Überblick über die Autoren und die Themen zu bekommen!

 

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