• Background Image

    Takeover: Die wichtigsten Genres

    March 23, 2018

March 23, 2018

Takeover: Die wichtigsten Genres

Als Autor fragt man sich schnell: Was soll ich schreiben und wie soll ich es schreiben.
Gerade am Anfang sollte man sich deshalb bewusst machen, in welchem Genre man das Buch
schreiben soll, da es einen Unterschied macht, ob man Fantasy oder einen historischen Roman
schreibt. Denn die Leser haben eine gewisse Erwartung, wenn sie das Buch eines bestimmten
Autors lesen und dann wäre es verwirrend, wenn zum Beispiel ein historischer Roman plötzlich in
der Zukunft spielt. Natürlich lässt sich auch gut genreübergreifend Schreiben, zum Beispiel eine
lustig geschriebene Horror-Geschichte. Doch das sollte gut durchdacht werden, denn es kann sonst beim Leser Verwirrung stiften.

Außerdem werden Bücher immer nach Genres sortiert, weshalb man sich überlegen sollte,
welchem Genre man das Buch zuordnen will. Es lässt sich immer noch sehr gut mit den Klischees
spielen, zum Beispiel bei Fantasy/Übernatürlichem die Wesen anders darstellen, z.B. böse Vampire
oder ähnliches. Der Widersacher kann auch mal ein oft »positiv« dargestelltes Wesen sein, wie ein
Einhorn. Gerade in der Fantasy hat man diese Freiheiten und kann solche »Gesetze« verändern. Das
hebt die Geschichte von den anderen Geschichten dieses Genres ab und verleiht ihr einen
Wiedererkennungswert.

Es gibt viele verschiedene Unterscheidungen der Genres und der Untergenres, der Übergang ist
manchmal fließend. Das macht es manchmal schwer ein Buch einem bestimmten Genre
zuzuordnen, doch in der Regel lässt sich ein passendes Genre finden, wenn man sich ein bisschen
damit auseinander setzt.

Zu den drei (Ober-) Genres zählen:
1. Die Fiktionale Literatur
2. Die Nichtfiktionale Literatur und
3. Die Mischung aus Fiktionaler und nicht Fiktionaler Literatur

Fiktionale Literatur:
Unter Fiktionaler Literatur versteht man alle Geschichten, die nicht auf wahren Ereignissen
beruhen. Sie können auch wahre Teile enthalten, doch dann nur im übertragenen Sinne.
Hierzu zählt die gesamte Fantasy, aber auch Romantik und sogar historische Romane, auch
wenn diese auf realen Ereignissen beruhen. Natürlich zählen hierzu auch Thriller und Horror.
Im Grunde lässt sich sagen, dass dies der wichtigste Anteil in der Unterhaltungsliteratur ist.

Nichtfiktionale Literatur:
Hierzu zählen alle Fach- und Sachbücher sowie Ratgeber, die als Ziel die Informierung über Fakten
haben. Also Berichte, Schulbücher, Kochbücher etc. Außerdem zählen Biografien zu Nichtfiktionaler Literatur.
Dies ist also der bildende Bereich der Literatur, der als Hauptziel nicht die Unterhaltung, sondern
die Informierung hat.

Mischung aus Fiktionaler und nicht Fiktionaler Literatur:
Zu dem letzten großen Genre gehören Tatsachenromane, also Romane die auf wahren Ereignissen
beruhen und diese nur schildern, sowie biografische Romane. Dies können auch erzählende und
unterhaltende Sachbücher sein.
Diese Bücher beruhen alle auf Fakten, doch sie geben diese auf eine unterhaltende Art und Weise
wieder. Sie dienen zur Informierung, aber sollen gleichzeitig unterhalten. Sie können auch
fiktionale Elemente enthalten.
Theoretisch könnte man historische Romane also in diese Sparte einordnen, nicht in Fiktionaler
Literatur, aber die Einordnung in die Fiktionale Literatur ist gebräuchlicher und der Übergang ist
fließend.

 

In weiteren Beiträgen werden wir uns mit den einzelnen (Unter-) Genres näher beschäftigen und ergründen,
wie man diese unterscheidet, also zum Beispiel was einen historischen Roman ausmacht oder
welche Untergenres Fantasy hat. Seid gespannt!

 

Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurem SweekKeeper Laurus Larssen @Laurus_Larssen. Er schreibt gerne Fantasy, Kurzgeschichten und mehr. 

Du hast die Ankündigung des SweekKeeper Takeovers verpasst? Schau hier vorbei, um einen Überblick über die Autoren und die Themen zu bekommen!

0 Comments

Leave A Comment

Schreibe einen Kommentar