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February 15, 2019

Takeover: So strukturiert man seine Ideen

Dieser verdammte Geistesblitz, warum nur, muss er immer ausgerechnet zu den schlechtesten Zeitpunkten kommen? Während der Schule/ Uni/ Arbeit, während eines Dates, beim Schauen eines Lieblingsfilms oder gar wenn man gerade an einer anderen Geschichte arbeitet. Was kann man nur in solchen Momenten tun?

Sobald es irgendwie geht, empfehle ich euch, schreibt eure Ideen auf. Schnelligkeit ist hier ein wirklich wichtiges Stichwort, denn wir sind leider vergesslich. Der eine mehr als der andere, aber jedem/-er von uns entfallen mal Dinge. Besonders gerne sind es Details, manchmal aber auch mehr. Und seien wir mal ehrlich, wie ärgerlich ist es bitte, wenn man eine gute Idee hatte und weiß, dass man sie hatte und einfach nicht mehr darauf kommt. Also: Aufschreiben! Und wenn es nur ein Schlüsselwort ist. Dafür ist fast immer Zeit. Wenn ihr mal keinen Zettel parat habt, dann benutzt einen alten Kassenbon, eure Hand, die Notizen-App eures Handys oder textet eure besten Freunde/-innen auf WhatsApp zu.

Besonders wenn ihr gerade spazieren geht oder aus anderen Gründen gerade nicht die Zeit oder Muße habt, eure Gedanken schriftlich auszuformulieren, bieten sich auch Sprachaufnahmen sehr gut an. Beinahe jedes Handy besitzt ein Diktiergerät. Ansonsten könnt ihr aber auch hier wieder Sprachnachrichten an Bekannte senden.

Damit sind wir auch schon beim nächsten Punkt angelangt. Wie bekomme ich Ordnung in mein Gedanken-Wirrwarr? Bei mir hilft es immer extrem, wenn ich jemand anderem gegenüber erkläre, was ich machen will. Schon alleine deshalb, weil ich ja möchte, dass die andere Person es versteht, bringe ich beinahe automatisch mehr Struktur in das Ganze. Wenn die Person dann auch noch hin und wieder Fragen stellt, oder Anmerkungen macht, dann hilft es sogar noch mehr. Am besten funktioniert das natürlich, wenn man sich trifft, oder telefoniert, aber Sprachnachrichten sind auch okay. Das reine Schreiben zeigt bei mir persönlich jedoch weniger Effekt.

Ein weiterer Helfer zur Organisation können Klebezettel sein, auf denen ihr eure Schlüsselworte sammelt. Diese könnt ihr entweder überall in der Wohnung verteilen oder an eine einzelne Wand hängen. Wenn ihr die Schüsselworte dann immer und immer wieder seht, denkt ihr gezwungenermaßen immer wieder über eure Ideen nach. Irgendwann bildet sich dann meistens von selbst eine Reihenfolge. Dann könnt ihr auch anfangen die Klebezettel zu sortieren.

Habt ihr dann wirklich schon eine sehr konkrete Idee, kommt es darauf an, wie lang eure Geschichte werden soll.

Soll es eine Kurzgeschichte werden, dann empfehle ich euch, einfach mit dieser anzufangen. Wollt ihr allerdings eine Novelle oder einen Roman schreiben, dann schreibt ebenfalls zunächst einmal eine (lange) Kurzgeschichte. Schreibt alles auf, was euch einfällt. Wenn ihr das getan habt, dann könnt ihr besser schauen, wo es sich lohnt neue Kapitel anzufangen und ihr könnt eure Kapitel allgemein viel besser konzipieren.

Geht ihr ähnlich vor, wie ich es hier beschrieben habe? Oder doch ganz anders? Im letzteren Fall schreibt gerne in die Kommentare, wie ihr es macht.

 



Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurer SweekKeeperin Eve @writtenbetweenthelines. Sie schreibt gerne Poesie.

Du hast die Ankündigung des SweekKeeper Takeovers verpasst? Schau hier vorbei, um einen Überblick über die Autoren und die Themen zu bekommen!

December 21, 2018

Takeover: Wissenswertes zum Nebencharakter

Ihr lest ein Buch und da tritt er in Erscheinung…Der Protagonist. Im Laufe der Story wird
euch aber immer mehr bewusst, dass er es nicht schafft, euer Herz zu erobern. Euch nervt die
Art, sein Handeln, seine Aussagen. Irgendwas, dass euch dem Protagonisten nicht
näherbringt. Er soll vor eurem Herz stehen bleiben. Nun, da gibt es diesen einen anderen
Charakter, er hat keine häufigen Auftritte und doch trifft euch seine Art mitten ins Herz. Das
kann in jeder Story, in jedem Buch passieren.

Mit diesem Blogbeitrag möchte ich mich genau denen widmen, die vielleicht nicht immer
einen großen Auftritt haben aber doch auch zum Liebling eines Lesers werden können:
den Nebencharakteren.

Aber was zeichnet einen guten Nebencharakter aus?

Das sind jetzt meine Ansichten, jeder kann hier anders denken, andere Vorstellungen haben.
Ich habe gerne einen Nebencharakter, der den Protagonisten hilft, ihm aber auch Grenzen
aufzeigt. Er soll nicht einfach nur ein Ja-Sager sein oder ein -ohne Gehirn Mitläufer-.
Trotzdem hat er eine Beziehung mit dem Hauptcharakter. Entweder von Beginn an, als
Beispiel Freunde oder Familie, oder die Beziehung entwickelt sich im Laufe der Story.
Freundschaft, Hass oder Liebe. Ja all das kann passieren.

Am liebsten habe ich es, wenn selbst der Nebencharakter eine spannende und interessante
Geschichte hat. Das kann eine Hintergrundgeschichte sein, etwas, was ihn auszeichnet und
seinen Charakter geformt hat. Oder er weiß mehr, als er zu Beginn zugibt. Menschen und
somit auch Charaktere in Büchern sind komplex, jeder ist anders und so sind es auch die
Sichtweisen.

Mir persönlich ist es wichtig, dass Charaktere sich gegenseitig unterstützen. Damit meine ich
nicht nur, auf Handlungsebene. Nein, auch auf psychologischer Ebene. Das muss nicht immer
positiv sein. Ein Nebencharakter kann auch negative Emotionen beim Protagonisten
hervorrufen. Doch auch daraus kann man lernen. Vielleicht schafft er es dann, dem
Hauptcharakter wieder bewusst zu machen, worum es geht.
Wenn ein Nebencharakter genau diese Merkmale hat, passiert es schon mal schnell, dass er es
schafft, mich mitzunehmen.

Wie baue ich einen Nebencharakter in meine Geschichte ein?

Da gibt es ganz viele, verschiedene Methoden. Hier muss jeder sich entscheiden, wer ein
fester Nebencharakter bleibt und welche Charaktere nur kurze Auftritte haben sollen. Eine
wäre, ihn bereits von Anfang am Leben des Protagonisten teilhaben zu lassen. Dazu können
Geschwister gehören, Freunde aber auch Personen, von denen man zu Anfang nur den Namen
weiß. Oder sie treten urplötzlich auf.

Weitere Möglichkeit: im Rahmen seines Abenteuers kommen Probleme auf und als Retter
erscheint ein weiterer Nebencharakter. Genau dieser gibt den Ausschlag dafür, dass das
Abenteuer weitergeht. Urplötzlich taucht der Charakter auf.

So wie auch der Protagonist bzw. die Protagonistin ein Aussehen, eine Art und Planung
benötigt, sollte auch der Nebencharakter durchdacht werden. Welche Rolle wird er in der
Story spielen? Was soll er tun? Ist er auf der Seite der Guten oder der Bösen? Ist er ein „grauer“ Charakter, jemand, den man nicht einschätzen kann, was seine Absichten sind? Was
sind seine Absichten? Was für eine Hintergrundgeschichte hat er? Soll man sie erfahren oder
bleibt seine Geschichte im Hintergrund?

So komplex, wie ein Hauptcharakter sein kann, so komplex kann auch einen Nebencharakter
aufgebaut sein. Doch sie gehören zu einer Geschichte dazu. Ohne Nebencharaktere ist eine
Geschichte nicht vollkommen. Daher befasse ich mich auch oft mit ihnen, gebe ihnen das,
was sie benötigten und das, was dem Hauptcharakter fehlt. Für mich sollen Nebencharaktere
meinen Hauptcharakter ergänzen, in positiver und negativer Hinsicht.

Ihr seht also, auch Nebencharaktere können komplex sein, eine Geschichte haben und das
Herz der Leser gewinnen. Manchmal sogar mehr, als es der Protagonist jemals schaffen
könnte. Nehmt euch also Zeit, den Hauptcharakter zu bilden und ihm Nebencharaktere zu
geben, welche eine Ergänzung darstellen. Trotzdem solltet ihr darauf achten, dass sie dem
Protagonisten nicht komplett das Rampenlicht stehlen.

Doch Mühe solltet ihr euch trotzdem geben. Nebencharaktere können die Geschichte auf den
Kopf stellen, egal ob gut oder schlecht. Sie sind ebenfalls ein Teil eurer Story. Also gebt auch
ihnen die Möglichkeit, zumindest etwas zu scheinen. Vielleicht schaffen sie es ja dann auch,
die Herzen eurer Leser zu gewinnen.

Viel Spaß beim Planen!

 



Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurer SweekKeeperin Yessi @Yessi. Sie schreibt gerne Fanfictions und Fantasy.

Du hast die Ankündigung des SweekKeeper Takeovers verpasst? Schau hier vorbei, um einen Überblick über die Autoren und die Themen zu bekommen.

November 2, 2018

10 Schreibtipps von der SweekStars Gewinnerin 2017

Letztes Jahr hat Julia aka JellyFox88 die Sweekstars 2017 gewonnen. Hier hat sie für euch ihre besten Schreibtipps zusammengefasst – falls ihr ihre Gewinnergeschichte von den Sweekstars 2017 lesen möchtet, schaut hier (Digital) oder hier (Buch) vorbei.

Es gibt viele Möglichkeiten sich Schreibtipps zu besorgen. Zahlreiche Websites versuchen
einen Einblick in den Schreibprozess zu geben, in Autorenforen kann man sich Hilfe in der
individuellen Schreibsituation holen und Plattformen wie Sweek bieten die Chance direktes
Fan-Feedback zu erhalten. Die Leser*innen werden direkt in den Schreibprozess einbezogen
und Autor*innen können sich gegenseitig beobachten und helfen. Dabei haben wohl alle
ihre ganz persönlichen Vorlieben, Stärken und Schwächen. Die folgenden zehn Punkte geben
einen Einblick in Dinge, die mir beim Schreiben einer Geschichten immer wieder begegnen,
Kopfzerbrechen bereiten oder gezielt weiterhelfen.

#1. „Die Idee“ versus „der Plot“

Jeder Schreiberling kennt das: Man hat eine Idee im Kopf, von der man felsenfest
überzeugt ist. Wenn man daraus jedoch eine Geschichte machen will, braucht es
einen handfesten Plot. Vielleicht gibt es sogar schon den Anfang, das Ende und die
grobe Handlung. Aber meistens reicht das nicht für eine Story in Buchlänge aus.
Zusätzlich kann es dazu kommen, dass man doch noch etwas einbaut oder gar wieder
löscht. All das führt zu Stolpersteinen beim Schreiben. So lange man bei den Dingen
bleibt, die einem deutlich vor Augen sind, läuft es gut. Doch an anderen Stellen stockt
es und wird zäh. Im schlimmsten Fall hat man eine Schreibblockade. Daher setzte ich
mich immer erst hin und verfasse eine Zeitlinie, in der die Dinge geschehen. Diese
muss nicht unbedingt der späteren Chronologie des Buches entsprechen, aber sie
hilft mir, den Überblick zu behalten und mich im Fall der Fälle an meine
ursprünglichen Gedanken zu erinnern. Danach versuche ich die Meilensteine der
Geschichte – diesmal chronologisch an der Handlung entlang – in Stichpunkten
aufzuschreiben, an denen ich mich ebenfalls orientieren kann. Erst dann fange ich mit
dem eigentlichen Schreiben an.

#2. Aller Anfang ist schwer

Am schwersten fällt es den Meisten – und auch mir – den Anfang einer Geschichte zu
schreiben. Viele beginnen daher wahllos irgendwelche Kapitel zu verfassen und erst
später in die tatsächliche Reihenfolge zu bringen. Das ist eine Möglichkeit. Ich gehe
jedoch anders an die Sache heran: Es kann vorkommen, dass ich tagelang
verschiedene Ideen eines Anfangs ausprobiere. Häufig gibt es bei meinen
Geschichten einen Prolog, der die Leser direkt in die Geschichte bringt und neugierig
macht. Diesen schreibe ich in verschiedenen Versionen und überlege dann, welcher
für die Story am besten geeignet wäre. Steht dieser Prolog, fällt mir der Rest deutlich
leichter.

#3. Mit Schreibblockaden umgehen

Schreibblockaden sind wohl das Schlimmste, was ein Schreiberling sich vorstellen
kann. Sie treten auf, wenn man sie am wenigsten braucht und treiben einen in den
Wahnsinn. Stunden-, wenn nicht sogar tagelang starrt man auf ein leeres Blatt Papier
oder Textdokument. Vielleicht schreibt man sogar ein, zwei Zeilen, doch es „fluppt“
nicht so richtig. Hier hilft es nicht etwas zu erzwingen oder sich gar Deadlines zu
setzen. Im Gegenteil: Viel besser ist es einfach einige Zeit das Schreiben sein zu lassen.

Damit meine ich nicht, sich faul in die Ecke zu setzen, sondern viel mehr sich
mit anderen Details zu beschäftigen und anderen Fragen rund um die Geschichte
nachzugehen. Wie sollen meine Charaktere heißen, wie alt sind sie, welche
Charakterzüge machen sie aus? Häufig kommt mit der Beantwortung solcher Fragen
auch die Lust zum Schreiben wieder ganz von alleine. Aber Achtung: Auf keinen Fall
von sozialen Netzwerken und Co. ablenken lassen. Das sind wahre Zeitfresser.

#4. Inspiration durch Musik

Ebenfalls hilfreich bei Schreibblockaden, aber auch einfach so, ist Musik. Sie kann
enorm dabei helfen einen Schreibfluss zu bekommen oder Stimmungen in einem zu
erzeugen, die man dann aufs Papier bringen kann. Ich persönlich habe hier
Soundtracks und Musik für Film- und Fernsehtrailer für mich entdeckt. Sie sind von
sich aus schon so komponiert, dass sie eine Geschichte erzählen. Wenn man die
zugehörige Szene jedoch nicht kennt, kann ein jeder hineininterpretieren, was auch
immer er oder sie möchte. So können ganze Kapitel entstehen.

#5. Auf alles vorbereitet sein

Das ist ein Tipp, den ich leider selbst viel zu selten beherzige, aber dennoch
weitergeben möchte. Schreibt alles sofort auf! Auch wenn man glaubt, das weiß man
in einer halben Stunde auch noch: Es wird nicht dasselbe sein. Wörter und Sätze
verschwimmen, Details gehen viel zu schnell wieder verloren. Daher heißt die Devise:
Habt immer ein Notizbuch dabei und schreibt einen Gedanken immer umgehend auf.

#6. Umgang mit Onlineplattformen

Onlineplattformen wie Sweek sind sehr praktisch. Sie ermöglichen einen engen
Kontakt mit der Leserschaft und sorgen im Idealfall für sofortiges Feedback.
Allerdings ist eine Geschichte ein lebendiges Werk. Es wird im Laufe des Schreibens
häufig verändert, in der Reihenfolge verdreht, ergänzt oder gekürzt. Das kann für die
Onlinefans sehr verwirrend sein. Plötzlich fehlt ein Kapitel oder der hinterlassene
Kommentar ist gelöscht. Daher bin ich mit meinen Geschichten immer mehrere
Kapitel im Vorlauf, bevor ich sie veröffentliche. So kann ich sie noch mehrfach
durchgehen und mir sehr sicher sein, dass sie so bleiben wie sie sind.

#7. Loslassen können

Der für mich schwerste Teil im Schreibprozess ist das Loslassen. Wann ist ein Kapitel
wirklich fertig? Muss nicht doch noch etwas optimiert werden? Verstehen die Leser,
was ich meine? Und die schlimmste aller Fragen: Gefällt es den Leuten? All das sind
Dinge, die mich jedes Mal beschäftigen, wenn ich etwas veröffentliche. Dabei ist es
eigentlich ganz einfach. Man sollte zu den Dingen stehen, die man schreibt. Denn
etwas wird niemals allen gefallen, sondern nur einem entsprechenden Publikum.
Wichtig ist nur, dass man selber sagen kann: Ja, das ist von mir und ja, das ist gut so,
wie es ist.

#8. In Charaktere hineinversetzen

Charaktere machen eine Geschichte erst lebendig. Sie sind es, um die sich alles dreht.
Daher sollten sie auf keinen Fall „platt“ sondern mehrdimensional sein. Niemand ist
aus allen Perspektiven wirklich böse oder immer moralisch vollkommen überlegen.
Menschen haben immer Ecken und Kanten. Diese brauchen auch die Charaktere einer guten Geschichte.
Die besten Autoren haben ganze Nebenbücher mit Vorgeschichten zu ihren (Anti-)Held*innen oder
spinnen deren Lebensgeschichte über das Buch hinaus weiter. Dies macht es möglich,
sie sich entwickeln zu lassen. Das sollte jeder/jede Autor*in versuchen. Ich maße
mir nicht an, dass ich das auch nur ansatzweise schaffe, aber ich gebe mein Bestes,
in dem ich mir überlege woher meine Charaktere kommen, auf welchen Weg sie sich begeben
und wo sie einmal enden werden. Dafür brauchen sie gewisse Eigenschaften, die ich in ihre
Verhaltensmuster und Dialoge einbauen.

#9. und #10. Feedback und Mut

Tipp neun und zehn gehören für mich zusammen. Es handelt sich dabei um Feedback
und Mut. Denn beides braucht man, um eine Geschichte besser zu machen. Nur
durch Feedback entdeckt man etwaige Handlungsfehler, kann die Dinge nochmal aus
einer anderen Perspektive betrachten und damit alles zugunsten der Story
optimieren. Um aber an dieses Feedback zu kommen, braucht es Mut. Mut, die
Geschichte jemandem zu präsentieren, der sie möglicherweise vollkommen
auseinandernimmt oder nicht leiden kann. Daher ist es wichtig jemandem zu haben,
dem man vertraut. Dies können unterschiedliche Personen sein, je nachdem, was
man gerade braucht. Ist es einem wichtig auch Form- und Grammatikfehler korrigiert
zu bekommen? Dann sollte die Person auch darin firm sein. Will man das erstmal
komplett Außen vorlassen? Dann braucht es eher einen Bücherwurm, der das Genre
der Geschichte mag und sich darin auskennt. Mir persönlich fällt es unheimlich
schwer meine Geschichten Personen zu zeigen, die ich kenne. Ich habe daher in
diesem Zusammenhang tatsächlich Plattformen wie Sweek für mich entdeckt. Hier
tummeln sich viele Schreiberlinge, die einander wahnsinnig gut helfen können. Es ist
ein guter Weg, wenn man nicht direkt der Familie oder Freunden etwas präsentieren
möchte. Es muss aber auch nicht immer alles online sein. In vielen Städten gibt es
Gruppen, die gemeinsam schreiben und sich gegenseitig helfen. Vielleicht auch in
Eurer Nähe.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Nutzt Dinge, die euch im Schreibprozess gut tun,
um Schreibblockaden zu verhindern oder zu überwinden. Gebt der Geschichte einen
sinnvollen Handlungsstrang und euren Figuren Stärken und Schwächen. Habt den
Mut eure Geschichten von jemandem gegenlesen zu lassen und nehmt die Kritik an.
Lasst euch aber nicht so weit reinreden, dass eure Geschichte das verliert, was sie
ausmacht. Steht zu euren Entscheidungen, wenn sie essentiell für die Geschichte
sind.

 

Hat euch dieser Blogpost gefallen? Dann schaut bei uns in der offiziellen Sweekstory zu den Sweekstars 2018 vorbei und schreibt eure eigene Story!