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December 1, 2018

Sweek Kurzgeschichten Wettbewerb: #MikroWunsch

Es geht in den Endspurt für die MikroFictions dieses Jahr… Unser letztes Wort 2018 und erstes Wort in 2019 für die Kurzgeschichtenwettbewerbe ist Wunsch!

Wir wünschen euch wundervolle Weihnachten 🎄🎁🕯🛷🎶 und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2019 🍾🎊🎆 Hoffentlich inspiriert euch diese Zeit im Jahr zu vielen kreativen und originellen Wunsch-Geschichten. Wir sind auf jeden Fall sehr gespannt und freuen uns, euch nächstes Jahr wieder frisch motiviert auf Sweek anzutreffen 😇😍

 

Wettbewerbs-Guidelines 

❓ Wie man teilnehmen kann: Geschichte einreichen 

  1. Schritt: Lade dir unsere App herunter oder nutze unsere Website:
  2. Schritt: Erstelle einen Account oder logge dich ein.
  3. Schritt: Gehe zu „Meine Geschichten“ und klicke danach auf „Neue Geschichte“. Erstelle ein Kapitel und fange an dort zu schreiben oder kopiere deine Geschichte dort hinein.
  4. Schritt: Veröffentliche deine Geschichte mit dem Hashtag #MikroWunsch in den Stichworten oder der Beschreibung!

 

🗓 Zeitraum 🗓

01.12.2018 bis 22.01.2019. Das heißt, dass die Gewinner am 30.01.2019 verkündet werden.

Bitte beachte, dass diese Runde der Wettbewerb zwei Monate andauert aufgrund der Weihnachtsfeiertage und Neujahr. 

 

🏆 Preise 🏆

Beste Geschichte: 50€ Preisgeld, Publikation im nächsten Sweek Kurzgeschichten Band und ein gratis Belegexemplar.

Beliebteste Geschichte: wird ‘auserwählt’ auf Sweek und bekommt ein Abzeichen fürs Cover

Finalisten: alle Geschichten, die es unter die Finalisten geschafft haben, werden im Sweek Kurzgeschichten Buch publiziert und werden auf Sweek ‘auserwählt’

ACHTUNG: Diese Runde gibt es keinen Feedbackpreis!

 

📜 Allgemeine Teilnahmebedingungen 📜
  1. Du musst mindestens 13 Jahre oder älter sein, um teilzunehmen. Solltest du jünger sein, brauchst du die Einverständnis deiner Eltern.
  2. Deine Geschichte muss in deutscher Sprache verfasst werden.
  3. Deine Geschichte darf nicht länger als 250 Wörter sein.
  4. Die Geschichte muss nicht neu oder exklusiv sein, sollte aber neu auf Sweek hochgeladen werden.
  5. Deine Geschichte muss den aktuellen Hashtag der Runde haben.
  6. Das geforderte Wort kann in einem anderen Nomen, Verb oder Adjektiv untergebracht sein, solange es nicht geändert wird. Beispiel: #MikroWunsch = “Wunschliste, verwunschen” sind möglich. Diese Runde erlauben wir auch Umlaute, bspw. “Wünsche” oder “wünschen” gilt. 
  7. Die Geschichte muss von dir geschrieben werden. Du kannst sie auch mit einem Freund schreiben. Solltet ihr aber gewinnen, muss der Preis geteilt werden. Plagiate sind verboten und können strafrechtlich verfolgt werden.
  8. Die Geschichte muss bis Einsendeschluss fertiggestellt werden. Deine Geschichte darf danach nicht mehr geändert werden – dies führt zur Disqualifikation.
  9. Du kannst mit mehreren Geschichten antreten.
  10. Du kannst in jeder Runde am Wettbewerb teilnehmen.
  11. Deine Geschichte darf in allen Genres verfasst werden. Es darf eine Kombination aus mehreren Genres geben, z.B. Young Adult, Romantik, Fantasy, Krimi oder Science Fiction.
  12. Die beste Geschichte wird von unserer Jury ausgewählt basierend auf Schreibstil, Handlungsentwicklung, Originalität, Grammatik und Umsetzung des jeweiligen Themas/Wortes.
  13. Die beliebteste Story wird ausgewählt auf Basis der Likes, die deine Geschichte hat. Die Deadline für die Likes ist der 29. Januar. Fälschung von Likes führt zu Disqualifikation. Die beliebteste Geschichte muss den Qualitätsanforderungen des Sweek Teams entsprechen.
  14. Spam-Kommentare/Nachrichten mit Werbung von deiner Geschichte (ausgenommen spezielle Promotion-Stories) an unpassenden Stellen resultieren in Disqualifikation und möglicher Löschung deines Accounts, falls das Verhalten sich fortsetzt.
  15. Sollte der Gewinner nicht innerhalb von 2 Wochen antworten, wird der Preis an den zweiten Platz verliehen.
  16. Mit der Teilnahme an diesem Wettbewerb gibst du Sweek die Rechte, deine Geschichte in einem Sammelband zu veröffentlichen. Sollte der Autor damit nicht einverstanden sein, dann muss er dies in der Kurzbeschreibung bekannt geben.
  17. Mit der Teilnahme an diesem Wettbewerb gibt der Autor an, die Teilnahmebedingungen verstanden und akzeptiert zu haben.

 

🤓 Jury Mitglieder 🤓

werden laufend aktualisiert

Cat Lewis

Cat Lewis wurde 1990 in Brandenburg geboren, lacht viel und gerne und ist ein typischer Wassermann. Wenn Cat nicht gerade in spannende Fantasy Romance oder prickelnde Liebesromane eintaucht, schreibt sie selbst gerne Geschichten über die große Liebe oder stürzt sich in fantastische Welten. Seit 2015 veröffentlicht sie romantische Rockstar-Novellen rund um die Band “Falling Paradise”. Zuletzt ist ihre Piratennovelle “Hooked – Bis ans Ende der Welt” erschienen.

 

 

Florian Stein

Florian Stein, Slam Poet und Lyriker aus Bochum, bereist seit 2015 Bühnen im deutschsprachigen Raum mit Geschichten, die leichtfüßig zwischen Politik und Alltag, Realität, Philosophie und Unsinn schwanken. Immer energiegeladen und bissig, spricht der NRW-Meisterschaftsfinalist 2017 über das Mit- und Gegeneinander unserer Welt und sicherte sich damit innerhalb kurzer Zeit seinen verdienten Platz unter Deutschlands Tourpoeten.

 

 

 

Juliane Küllmer

Juliane ist begeisterte Leserin und Bloggerin. Lesen gehört zu ihrem Alltag wie das Atmen und sie liebt es, Buch für Buch neue Abenteuer zu erleben. Ihren Blog iamjane.de betreibt sie seit Januar 2017 und hat ihn mit über 100 Rezensionen gefüllt. Schöne Cover machen sie schwach – und gute Geschichte können sie überzeugen, egal aus welchem Genre sie stammen. Juliane ist 28 Jahre alt und lebt im Süden von Hessen.

 

 

 

J. K. Bloom 

J. K. Bloom schreibt schon, seit sie elf Jahre alt ist. Das Erschaffen neuer Welten ist ihre Leidenschaft, seitdem sie das erste Mal ein Gefühl für ihre Geschichten bekam. Sie ist selbst abenteuerlustig und reist sehr gern. Wenn sie ihre Nase nicht gerade zwischen die Seiten eines Buches steckt, schreibt sie, beschäftigt sich mit ihrem Kater oder plant schon die nächste Reise an einen unbekannten Ort.

 

 

 

Vanessa Sangue

Vanessa Sangue hegt eine große Leidenschaft für Bücher, tätowierte Männer und Gefahr. So ziemlich alles davon zeigt sich auch in ihren Romanen. Ihre Charaktere sind für sie wie eine zweite Familie, die sie langsam aber sicher in den Wahnsinn treibt. Wenn sie gerade nicht schreibt, spielt Vanessa den Dosenöffner für ihre beiden Katzen, versinkt mit einer guten Tasse Tee in anderen Welten und versucht halbwegs erfolgreich weder den Pizza- noch den Paketboten vor ihre Tür zu bestellen.

November 7, 2018

Takeover: Beste “Freunde” von Autoren

Jeder hat sie, jeder liebt sie – seine Freunde. Auch Autoren haben Freunde. Und damit meine
ich nicht nur menschliche Wesen, die in jeder Lebenssituation für einen da sind, die einem
helfen, wenn das Leben manchmal verrücktspielt, die einem Charaktere zeichnen oder mit dir
die Story plotten.

Nein, dieser Beitrag beschäftigt sich mit anderen „Freunden“ von Autoren. Nämlich darum,
was ein Autor alles so brauchen kann, um mit seiner Story voranzukommen und nicht im
Chaos zu versinken. Ich führe euch mal vor, was bei mir so zu meinen besten „Freunden“ gehört.

1. Das Notizbuch

Ja, Notizbücher gehören zu meinem Repertoire. Was darin geschrieben steht? Einfach
alles, was mit der Story, den Charakteren, dem Setting zu tun hat und was ich nicht vergessen
darf. Ich habe zwei Arten von Notizbüchern: da wäre zum einen das typische
Notizbuch, in Buchform mit Papier, egal ob liniert oder kariert. Dann gibt es noch die
elektronische Variante. Das können Dokumente in Schreibprogrammen sein oder
Apps für Notizen. Eines von beiden muss definitiv immer dabei sein, falls mir im
Alltag mal eine Idee kommt, die ich nicht vergessen darf.

2. Der Stift

Stifte habe ich in vielen verschiedenen Farben. Für Notizen reicht ein normaler
Kugelschreiber, egal ob mit schwarzer oder blauer Mine. Aber wenn es dann an die
Charakterbeziehungen geht… Ja dann… Dann kommen sie heraus. Die Farben! Egal ob
Buntstift, Filzstift oder Textmarker. Es wird coloriert was das Zeug hält. Manchmal
sogar so viel, das man nicht mehr weiß, was dieses Chaos überhaupt soll.

3. Der Laptop, das Handy, der PC usw.

Für Veröffentlichungen auf Plattformen ist es hilfreich, ein Gerät mit Zugang zum
Internet zu haben. Ob PC, Laptop, Handy oder Tablet. Bei mir ist es meist mein
Laptop, auf dem ich schreibe.

4. Das Schreibprogramm

Wenn man keine Schönschrift hat oder man längere Texte schreiben will (wie zum
Beispiel diesen Beitrag), dann sollte man sich ein Schreibprogramm holen. Natürlich
befindet sich so eines auf meinem Laptop und ist mir immer hilfreich. Auch da es den
ein oder anderen Fehler in Rechtschreibung oder Grammatik findet.

Das war der erste Teil meiner “Freunde”. Nun möchte ich euch zwei Apps vorstellen, die ich in
mein Herz geschlossen habe, wenn es um das Realisieren von Charakteren geht.

5. Pinterest

Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich diese App liebe. Man kann Pinterest auch im
Internet aufrufen, was hilfreich ist, wenn man gerade am Laptop ist. Pinterest lässt
mich Bilder zu unterschiedlichen Themen finden. Ich kann Pinnwände für meine
Geschichten anlegen, Ordner erstellen und diese nach Charakteren benennen. So
bekommt mein Charakter ein Bild, ich kann ihm Kleidung raussuchen, was er für
Hobbys hat und weiteres. Wenn ich will, können die Leute meine Pinnwände sehen,
wenn nicht, stelle ich es einfach auf privat. Natürlich ist es keine Pflicht, sich so Inspiration zu holen, Suchmaschinen können da auch hilfreich sein. Aber für mich bleibt Pinterest mein Favorit.

6. Canva

Canva ist ebenfalls eine App, aber auch im Internet aufrufbar. Mit ihr kann man
Grafiken erstellen. Dies nutze ich, um spezielle „Boards“ zu erstellen, damit alles
verbildlicht wird. Es soll mich daran erinnern, was meine Charaktere ausmacht. Es ist
immer hilfreich, wenn man sich so etwas vor Augen führen kann.

 

Tja und das sind meine „Freunde“ für mein Autorenleben. Sie sind wirklich hilfreich und ich
bin wirklich froh, sie zu haben. Denn ohne sie wäre das ganze Planen und Plotten ein ganz
großes Durcheinander. Ich könnte nicht einfach so eine Welt erschaffen, was eh schon
schwierig genug ist aber dafür gibt es ja hilfreiche Blogbeiträge, auch auf Sweek. Oder auch,
wie ich meine Geschichte überhaupt starten soll.

Also ganz egal, ob ihr gerne mit Papier und Stift Notizen macht oder doch zur Elektronik
greift. Bleibt eurem Stil treu und geht euren Weg.



Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurer SweekKeeperin Yessi @Yessi. Sie schreibt gerne Fanfictions und Fantasy.

Du hast die Ankündigung des SweekKeeper Takeovers verpasst? Schau hier vorbei, um einen Überblick über die Autoren und die Themen zu bekommen.

November 2, 2018

10 Schreibtipps von der SweekStars Gewinnerin 2017

Letztes Jahr hat Julia aka JellyFox88 die Sweekstars 2017 gewonnen. Hier hat sie für euch ihre besten Schreibtipps zusammengefasst – falls ihr ihre Gewinnergeschichte von den Sweekstars 2017 lesen möchtet, schaut hier (Digital) oder hier (Buch) vorbei.

Es gibt viele Möglichkeiten sich Schreibtipps zu besorgen. Zahlreiche Websites versuchen
einen Einblick in den Schreibprozess zu geben, in Autorenforen kann man sich Hilfe in der
individuellen Schreibsituation holen und Plattformen wie Sweek bieten die Chance direktes
Fan-Feedback zu erhalten. Die Leser*innen werden direkt in den Schreibprozess einbezogen
und Autor*innen können sich gegenseitig beobachten und helfen. Dabei haben wohl alle
ihre ganz persönlichen Vorlieben, Stärken und Schwächen. Die folgenden zehn Punkte geben
einen Einblick in Dinge, die mir beim Schreiben einer Geschichten immer wieder begegnen,
Kopfzerbrechen bereiten oder gezielt weiterhelfen.

#1. „Die Idee“ versus „der Plot“

Jeder Schreiberling kennt das: Man hat eine Idee im Kopf, von der man felsenfest
überzeugt ist. Wenn man daraus jedoch eine Geschichte machen will, braucht es
einen handfesten Plot. Vielleicht gibt es sogar schon den Anfang, das Ende und die
grobe Handlung. Aber meistens reicht das nicht für eine Story in Buchlänge aus.
Zusätzlich kann es dazu kommen, dass man doch noch etwas einbaut oder gar wieder
löscht. All das führt zu Stolpersteinen beim Schreiben. So lange man bei den Dingen
bleibt, die einem deutlich vor Augen sind, läuft es gut. Doch an anderen Stellen stockt
es und wird zäh. Im schlimmsten Fall hat man eine Schreibblockade. Daher setzte ich
mich immer erst hin und verfasse eine Zeitlinie, in der die Dinge geschehen. Diese
muss nicht unbedingt der späteren Chronologie des Buches entsprechen, aber sie
hilft mir, den Überblick zu behalten und mich im Fall der Fälle an meine
ursprünglichen Gedanken zu erinnern. Danach versuche ich die Meilensteine der
Geschichte – diesmal chronologisch an der Handlung entlang – in Stichpunkten
aufzuschreiben, an denen ich mich ebenfalls orientieren kann. Erst dann fange ich mit
dem eigentlichen Schreiben an.

#2. Aller Anfang ist schwer

Am schwersten fällt es den Meisten – und auch mir – den Anfang einer Geschichte zu
schreiben. Viele beginnen daher wahllos irgendwelche Kapitel zu verfassen und erst
später in die tatsächliche Reihenfolge zu bringen. Das ist eine Möglichkeit. Ich gehe
jedoch anders an die Sache heran: Es kann vorkommen, dass ich tagelang
verschiedene Ideen eines Anfangs ausprobiere. Häufig gibt es bei meinen
Geschichten einen Prolog, der die Leser direkt in die Geschichte bringt und neugierig
macht. Diesen schreibe ich in verschiedenen Versionen und überlege dann, welcher
für die Story am besten geeignet wäre. Steht dieser Prolog, fällt mir der Rest deutlich
leichter.

#3. Mit Schreibblockaden umgehen

Schreibblockaden sind wohl das Schlimmste, was ein Schreiberling sich vorstellen
kann. Sie treten auf, wenn man sie am wenigsten braucht und treiben einen in den
Wahnsinn. Stunden-, wenn nicht sogar tagelang starrt man auf ein leeres Blatt Papier
oder Textdokument. Vielleicht schreibt man sogar ein, zwei Zeilen, doch es „fluppt“
nicht so richtig. Hier hilft es nicht etwas zu erzwingen oder sich gar Deadlines zu
setzen. Im Gegenteil: Viel besser ist es einfach einige Zeit das Schreiben sein zu lassen.

Damit meine ich nicht, sich faul in die Ecke zu setzen, sondern viel mehr sich
mit anderen Details zu beschäftigen und anderen Fragen rund um die Geschichte
nachzugehen. Wie sollen meine Charaktere heißen, wie alt sind sie, welche
Charakterzüge machen sie aus? Häufig kommt mit der Beantwortung solcher Fragen
auch die Lust zum Schreiben wieder ganz von alleine. Aber Achtung: Auf keinen Fall
von sozialen Netzwerken und Co. ablenken lassen. Das sind wahre Zeitfresser.

#4. Inspiration durch Musik

Ebenfalls hilfreich bei Schreibblockaden, aber auch einfach so, ist Musik. Sie kann
enorm dabei helfen einen Schreibfluss zu bekommen oder Stimmungen in einem zu
erzeugen, die man dann aufs Papier bringen kann. Ich persönlich habe hier
Soundtracks und Musik für Film- und Fernsehtrailer für mich entdeckt. Sie sind von
sich aus schon so komponiert, dass sie eine Geschichte erzählen. Wenn man die
zugehörige Szene jedoch nicht kennt, kann ein jeder hineininterpretieren, was auch
immer er oder sie möchte. So können ganze Kapitel entstehen.

#5. Auf alles vorbereitet sein

Das ist ein Tipp, den ich leider selbst viel zu selten beherzige, aber dennoch
weitergeben möchte. Schreibt alles sofort auf! Auch wenn man glaubt, das weiß man
in einer halben Stunde auch noch: Es wird nicht dasselbe sein. Wörter und Sätze
verschwimmen, Details gehen viel zu schnell wieder verloren. Daher heißt die Devise:
Habt immer ein Notizbuch dabei und schreibt einen Gedanken immer umgehend auf.

#6. Umgang mit Onlineplattformen

Onlineplattformen wie Sweek sind sehr praktisch. Sie ermöglichen einen engen
Kontakt mit der Leserschaft und sorgen im Idealfall für sofortiges Feedback.
Allerdings ist eine Geschichte ein lebendiges Werk. Es wird im Laufe des Schreibens
häufig verändert, in der Reihenfolge verdreht, ergänzt oder gekürzt. Das kann für die
Onlinefans sehr verwirrend sein. Plötzlich fehlt ein Kapitel oder der hinterlassene
Kommentar ist gelöscht. Daher bin ich mit meinen Geschichten immer mehrere
Kapitel im Vorlauf, bevor ich sie veröffentliche. So kann ich sie noch mehrfach
durchgehen und mir sehr sicher sein, dass sie so bleiben wie sie sind.

#7. Loslassen können

Der für mich schwerste Teil im Schreibprozess ist das Loslassen. Wann ist ein Kapitel
wirklich fertig? Muss nicht doch noch etwas optimiert werden? Verstehen die Leser,
was ich meine? Und die schlimmste aller Fragen: Gefällt es den Leuten? All das sind
Dinge, die mich jedes Mal beschäftigen, wenn ich etwas veröffentliche. Dabei ist es
eigentlich ganz einfach. Man sollte zu den Dingen stehen, die man schreibt. Denn
etwas wird niemals allen gefallen, sondern nur einem entsprechenden Publikum.
Wichtig ist nur, dass man selber sagen kann: Ja, das ist von mir und ja, das ist gut so,
wie es ist.

#8. In Charaktere hineinversetzen

Charaktere machen eine Geschichte erst lebendig. Sie sind es, um die sich alles dreht.
Daher sollten sie auf keinen Fall „platt“ sondern mehrdimensional sein. Niemand ist
aus allen Perspektiven wirklich böse oder immer moralisch vollkommen überlegen.
Menschen haben immer Ecken und Kanten. Diese brauchen auch die Charaktere einer guten Geschichte.
Die besten Autoren haben ganze Nebenbücher mit Vorgeschichten zu ihren (Anti-)Held*innen oder
spinnen deren Lebensgeschichte über das Buch hinaus weiter. Dies macht es möglich,
sie sich entwickeln zu lassen. Das sollte jeder/jede Autor*in versuchen. Ich maße
mir nicht an, dass ich das auch nur ansatzweise schaffe, aber ich gebe mein Bestes,
in dem ich mir überlege woher meine Charaktere kommen, auf welchen Weg sie sich begeben
und wo sie einmal enden werden. Dafür brauchen sie gewisse Eigenschaften, die ich in ihre
Verhaltensmuster und Dialoge einbauen.

#9. und #10. Feedback und Mut

Tipp neun und zehn gehören für mich zusammen. Es handelt sich dabei um Feedback
und Mut. Denn beides braucht man, um eine Geschichte besser zu machen. Nur
durch Feedback entdeckt man etwaige Handlungsfehler, kann die Dinge nochmal aus
einer anderen Perspektive betrachten und damit alles zugunsten der Story
optimieren. Um aber an dieses Feedback zu kommen, braucht es Mut. Mut, die
Geschichte jemandem zu präsentieren, der sie möglicherweise vollkommen
auseinandernimmt oder nicht leiden kann. Daher ist es wichtig jemandem zu haben,
dem man vertraut. Dies können unterschiedliche Personen sein, je nachdem, was
man gerade braucht. Ist es einem wichtig auch Form- und Grammatikfehler korrigiert
zu bekommen? Dann sollte die Person auch darin firm sein. Will man das erstmal
komplett Außen vorlassen? Dann braucht es eher einen Bücherwurm, der das Genre
der Geschichte mag und sich darin auskennt. Mir persönlich fällt es unheimlich
schwer meine Geschichten Personen zu zeigen, die ich kenne. Ich habe daher in
diesem Zusammenhang tatsächlich Plattformen wie Sweek für mich entdeckt. Hier
tummeln sich viele Schreiberlinge, die einander wahnsinnig gut helfen können. Es ist
ein guter Weg, wenn man nicht direkt der Familie oder Freunden etwas präsentieren
möchte. Es muss aber auch nicht immer alles online sein. In vielen Städten gibt es
Gruppen, die gemeinsam schreiben und sich gegenseitig helfen. Vielleicht auch in
Eurer Nähe.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Nutzt Dinge, die euch im Schreibprozess gut tun,
um Schreibblockaden zu verhindern oder zu überwinden. Gebt der Geschichte einen
sinnvollen Handlungsstrang und euren Figuren Stärken und Schwächen. Habt den
Mut eure Geschichten von jemandem gegenlesen zu lassen und nehmt die Kritik an.
Lasst euch aber nicht so weit reinreden, dass eure Geschichte das verliert, was sie
ausmacht. Steht zu euren Entscheidungen, wenn sie essentiell für die Geschichte
sind.

 

Hat euch dieser Blogpost gefallen? Dann schaut bei uns in der offiziellen Sweekstory zu den Sweekstars 2018 vorbei und schreibt eure eigene Story! 

October 26, 2018

Takeover: Das Geheimnis um den Prolog

Jeder kennt ihn, jeder liest ihn – den Prolog einer Geschichte, der Aufhänger, mit
dem die ganze Story beginnt. Warum gibt es ihn? Warum haben einige Romane
einen Prolog und andere nicht? Sind Romane mit Prologen besser als Romane ohne
Prolog? Und weshalb könnte gerade der Prolog hilfreich für die weitere Entwicklung
des Plots sein?

Prolog? Noch nie gehört.

Gerade Jungautoren glauben dem Mythos, dass jedes gute Buch einen besonders
spannenden Prolog haben muss. Den Prolog solltest du in diesem Zusammenhang
auf keinen Fall mit dem Vorwort verwechseln, in dem sich meistens der Autor oder
der Herausgeber an die Leser wendet, um etwas Wichtiges mitzuteilen. Prologe
haben eine andere Funktion – meistens soll Spannung erzeugt werden, um den
Leser zum Weiterlesen zu animieren.
Falls du dir gerade nicht sicher bist, was ein Prolog überhaupt ist, habe ich hier eine
Erklärung für dich. Ein Prolog ist ein Ereignis, das außerhalb deines eigentlichen
Plots stattfindet und das der Leser unbedingt kennen muss, bevor er in die
Geschichte eindringen kann.
Der Prolog an sich muss also nicht zwangsläufig etwas mit der Handlung zu tun
haben. Er soll dem Leser lediglich einige Informationen vermitteln, die er zum
Verstehen der Geschichte braucht.

Prolog gleich Prolog?

Wenn du mal in dein Bücherregal siehst, wirst du feststellen, dass nicht jeder Prolog
gleich ist. Genauso, wie es verschiedene Arten von Romananfängen gibt, gibt es
auch verschiedene Arten von Prologen. Oftmals wird aus einer anderen
Erzählperspektive erzählt, als der Rest der Geschichte, wobei der Name der Figur
verschwiegen wird, um noch einmal extra viel Spannung aufzubauen. Der Leser wird
sich die ganze Zeit fragen, wer denn diese mysteriöse Figur aus dem Prolog war und
wie sie mit dem Protagonisten in Verbindung steht. Ich sage nicht, dass es immer so
ist. Aber diese Art von Erzähltechnik, beziehungsweise Spannungsaufbau, kommt
sehr häufig vor. Doch was für verschiedene Arten von Einstiegen gibt es denn
überhaupt?

Natürlich gibt es den klassischen, actiongeladenen Prolog, in dem ein Unbekannter
verfolgt, gefoltert oder ermordet wird. Vielleicht stößt auch jemand auf ein Geheimnis,
ein mysteriöses Zimmer, das vorher noch niemandem aufgefallen ist, oder entziffert
eine Prophezeiung, die das Ende der Welt verkündet. Egal, was es ist, Hauptsache
dramatisch, damit der Leser das Buch nicht sofort wieder zuklappt. Diese Prologe
können sehr spannend sein, müssen sie aber nicht. Ich habe schon Bücher gelesen,
in denen jemand im Prolog ermordet wurde und ich es so langweilig fand, dass ich
ihn einfach übersprungen habe. Solltest du dich für diese Art von Prolog
entscheiden, solltest du versuchen, deine Figur etwas Außergewöhnliches tun zu
lassen, etwas, das untypisch für sie ist, um zu signalisieren, wie überaus wichtig es
ist, den Prolog zu lesen. Zwinge die Figur dazu, etwas zu tun, das ihr nicht leichtfällt.
Schreibst du zum Beispiel über ein Mädchen, das im Kinderheim aufwächst? Dann
könntest du den Prolog aus der Sicht der Mutter spielen lassen, wie sie ihr Baby vor
einer fremden Tür absetzt, weil sie es tun muss, um ihr das Leben zu retten. Dabei
kannst du schon gleich wesentliche Fragen aufwerfen. Warum rettet die Mutter ihr
damit das Leben? Wieso muss sie ihre Tochter weggeben? Was ist so besonders an ihr?

Dein Prolog kann aber auch ein Rückblick in die Vergangenheit deines Protas sein,
ein Traum, in dem er eine Seite von sich durchlebt, die er schon lange aufgegeben
hat. Diese Form kann zur Kontrastierung dienen – sie zeigt deinen Prota, wie er
früher einmal war oder was er erlebt hat und beweist, dass er jetzt nicht mehr so ist.
Auf diese Weise veranschaulichst du auch die Fallhöhe deines Protas schon direkt
am Anfang. Du zeigst, was er verlieren oder was er für Rückschritte machen könnte,
wenn er einen Fehler begeht oder sich auf das das Abenteuer einlässt.

Es gibt aber auch Prologe, die eigentlich keine Prologe sind. Manchmal steht es
dann als Überschrift oben drüber, manchmal aber auch nicht. Das sind dann
meistens Ausschnitte aus einem späteren Teil der Geschichte, die spannend und
voller Action sind, aber nicht spoilern. Sie zeigen dem Leser, was passiert und er
fragt sich, warum das passiert. Ich finde es wahnsinnig schwer, solche Prologe zu
kreieren, und auch wahnsinnig mutig, eine passende Stelle auszuwählen. Solltest du
also auf so eine Art von Prolog zurückgreifen, solltest du dir ganz sicher sein, welche
Stelle du wählen willst, die nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig von der Story
verrät.
Abschließend kannst du deine Geschichte zwischen dem Prolog und dem Epilog
einbetten. Das bedeutet, dein Prota könnte die eigentliche Geschichte im Rückblick
erzählen, während der Leser die Situation kennt, in der der Prota sie erzählt.
Zum Beispiel: dein Protagonist wird von zwei Polizeibeamten auf dem Präsidium verhört.
Das ist der Prolog, die Situation, in der sich dein Prota befindet, das ist die
Gegenwart. Dann, im nächsten Kapitel, beginnt die eigentliche Geschichte, die in der
Vergangenheit spielt. Der Prota erzählt im Rückblick, was passiert ist, warum er
gezwungen war, in einen Laden einzubrechen und warum er mit dem Mord nichts zu
tun haben kann, aber wie er dann den Mörder stellt. Abschließend, im Epilog, erfährt
der Leser dann, was aus der Figur geworden ist. Der Epilog knüpft dann also an den
Prolog an und macht es dem Leser leichter, aus der Geschichte hinauszutreten. Der
eigentliche Plot ist also zwischen dem Prolog und dem Epilog eingebettet.

Woher weiß ich, dass der Prolog passend ist?

Der Einzige, der dir die Frage beantworten kann, ob du einen Prolog einbauen
solltest oder nicht, bist du. Hast du einen Prolog verfasst, in dem etwas
Außergewöhnliches passiert, der nicht aus der Weckerszene, einer Verfolgungsjagd
oder einem Wetterbericht besteht, dann kannst du auf diese Gedanken zurückgreifen
und für dich überprüfen, ob du deinen Prolog behalten solltest oder nicht:

  1. Wirft dein Prolog bereits Fragen auf, die sich auf die Entwicklung des Plots
    beziehen?
  2. Würdest du selber nach dem Prolog weiterlesen wollen?
  3. Würde es einen Unterschied machen, wenn der Prolog weg wäre? Wenn es
    nicht weiter auffällt, solltest du ihn auf jeden Fall löschen oder nochmal
    überarbeiten.
  4. Könnte der Prolog nicht auch einfach die Überschrift Kapitel 1 tragen?

Du musst vielleicht nicht jede Frage mit einer eindeutigen Antwort beantworten
können, vielleicht hilft dir auch nur einer dieser Gedanken dabei weiter, deinen
Prolog zu schreiben oder ihn zu behalten.
Falls dir jemals jemand erzählt haben sollte, dass du einen Prolog und/oder Epilog
schreiben musst, weißt du jetzt, dass es nicht so ist! Deine Geschichte wird nicht
weniger gut sein, weil du keinen Prolog hast, genauso wie ein Prolog deinen Roman
zwangsläufig nicht besser machen wird.
Und jetzt wünsche ich dir viel Spaß beim Weiterschreiben.



Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurer SweekKeeperin Viktoria @ViktoriaChristians. Sie schreibt gerne Young Adult und Fantasy.

Du hast die Ankündigung des SweekKeeper Takeovers verpasst? Schau hier vorbei, um einen Überblick über die Autoren und die Themen zu bekommen!

October 12, 2018

Takeover: Der Anfang deines Romans

Mit einem lauten Piepen riss der Wecker Mia aus ihrem Schlaf. Murrend tastete sie
nach der Schlummertaste und legte sich das Kissen über ihr Gesicht, weil ihr das
Sonnenlicht, das unter ihren Vorhängen hindurchschien, in den Augen wehtat. Ihr
Bett stand gegenüber dem Fenster in einer kleinen Nische, an der Wand spannte
eine Lichterkette, die ihre Mom unbedingt hatte anbringen wollen. »Das ist doch
genau das, was Mädchen in deinem Alter toll finden, nicht, Süße?«, hatte sie gesagt
und Mia hatte es zähneknirschend hingenommen. So war sie eben, weil sie es nicht
mochte, wenn sie den enttäuschten Gesichtsausdruck ihrer Mutter sah. Plötzlich fing
der Wecker wieder an zu klingeln. Waren die fünf Minuten wirklich schon rum…?

Jetzt mal ehrlich. Würdest du ein Buch, das so anfängt, weiter lesen wollen?
Vermutlich hätte ich der Geschichte noch bis Kapitel zwei eine Chance gegeben –
aber es dann zur Seite gelegt. Warum? Weil schon der Anfang des Romans nicht
fesselnd ist. Und wenn der Anfang schon kein richtiger Eye-Catcher ist, muss der
Plot umso beeindruckender und mitreißender sein.

Was kann ich denn beim Anfang falsch machen?

Für gewöhnlich gibt es zwei Arten von Jungautoren, wenn sie gerade ihre erste
Geschichte schreiben, ohne vorher jemals einen Schreibratgeber gelesen oder sich
über Schreibtechniken informiert zu haben.
Es gibt die, die ihre Figuren mit der klassischen Wecker-Szene aufstehen lassen.
Dann drücken die Protas (wie in dem obigen Beispiel) auf die Schlummer-Taste,
legen sich murrend zurück in die Kissen und springen dann alarmiert aus dem Bett,
weil sie sonst den Bus verpassen. Im Bus erfolgt dann meistens eine klassische Ich-
bin-Vorstellung, gefolgt von der Entlarvung als Schulfreak, die in etwa so abläuft:

Wenn du dich jetzt fragst wer ich bin, mein Name ist Mia Meyer, ich bin 16 Jahre alt
und habe blonde, etwa schulterlange Haare. Meistens trage ich Kontaktlinsen, aber
heute trage ich meine Brille, weil ich keine Zeit mehr hatte, deshalb starren mich alle
auch so an. Vielleicht starren sie aber auch, weil ich der Freak der Schule bin.

Dann gibt es noch die, die notgedrungen Spannung erzeugen wollen. Ich nenne
diese Szenen immer liebevoll die Catch me, if you can – Szenen. Meistens wird vor
dem eigentlichen Anfang der Geschichte (der dann meistens die Wecker-Szene ist),
ein Prolog geheftet, in dem jemand verfolgt wird. Das ist doch spannend! – Ähm nee,
ist es leider nicht, weil man das schon überall irgendwo gelesen hat. In besonders
schlimmen Fällen kommt dann auch noch ein typischer Wetterbericht dazu:

Über den Wipfeln der Tannen lag ein nebeliger Dunst, durch den sich das Mondlicht
brach und den taufeuchten Farn erhellte, der den matschigen Pfad säumte. Ein kalter
Wind wehte, der sich mit dem Rascheln der Blätter vermischte. Unter das Rascheln
mischte sich das Getrappel eiliger Schritte. In dem silbrigen Mondschein löste sich
ein Schatten aus dem Schutz der Bäume, seine Stiefel versanken in dem Matsch des
Weges, sodass das Schmatzen der Schuhe den Schatten verriet.
»Da läuft er!«, hörte er die wütenden Rufe der Ritter hinter sich. Er konnte spüren,
wie der Boden unter den Hufen der Pferde bebte und wie die Ritter mit ihren Pfeilen
auf ihn zielten…

Dies ist vielleicht ein klassischer Anfang eines Fantasy-Romans und so spannend
der Prolog in diesem Falle anfangs vielleicht auch klingt, so erfüllt er jegliche
Klischees, die Fantasy-Romanen nachgesagt werden. Dabei geht es hier nicht um
die Verfolgungsjagd an sich (an einer anderen Stelle des Romans oder als
Vorhersehung am Anfang mag das eine sehr gut gewählte Szene sein!), sondern um
die Tatsache, dass dieser Romanafang inzwischen ziemlich ausgelutscht ist.
Genauso wie die Wecker-Szene. Wenn du deine Leser schon auf der ersten Seite
fesseln willst, dann solltest du auf jeden Fall die Finger von diesen Anfängen lassen.
Allerdings geht es nicht nur um den ersten Satz oder die erste Seite. Es geht auch
um den Verlauf der Szene. Bombardiere deine Leser nicht sofort mit einem Schwall
an Informationen (auch Infodump genannt), sondern baue sie geschickt mit ein.
Wenn du schon auf Seite drei die kompletten Familienverhältnisse aufgezählt hast,
kannst du von Glück reden, wenn jemand noch bis Seite fünf weiter liest. Diese
Details merkt sich niemand, vielleicht muss man die Szene auch ein zweites Mal
lesen, um sie zu verstehen, und das halten die Wenigsten durch. Dabei gibt es
tatsächlich Autoren, die diesen Stil konsequent durchziehen. Einigen mag das ganz
gut gelingen, die Infos so geschickt zu verpacken, dass man trotzdem weiterlesen
will, aber das können nur die Wenigsten. Baue am besten erst einmal eine Handlung
aus – und fange dann mit den Erklärungen an.

Wie schreibe ich dann einen guten Anfang?

Vielleicht sehen manche den Anfang eines Romans wie die Einleitung bei der Fach-
oder Bachelorarbeit und sind davon überzeugt, den Anfang erst am Schluss zu
schreiben. Für mich bedeutet der Anfang immer, dass ich auch die Figuren besser
kennenlerne und sehe, wie sie sich verhalten.
Die Leser wissen nicht, wie die Figuren wirklich sind und es wäre schade, schon am
Anfang der Geschichte ihre ganze Tiefe und all ihre Geheimnisse zu verraten. Zeige
deshalb nur einen kleinen Teil von den Figuren und fächere ihre verschiedenen
Facetten im Laufe der Geschichte immer weiter auf. Am besten schaffst du deshalb
eine Atmosphäre, die für deine Figur ungewöhnlich ist. Also fällt die Wecker-Szene
aus Prinzip schon einmal weg, schließlich steht jeder Mensch morgens auf – anders
wäre es, wenn es ein gaaaanz besonderer Tag (z.B. ein Umzug, der Morgen der
Hochzeit, etc.) wäre, vielleicht könnte man dann ausnahmsweise über die Wecker-
Szene hinwegsehen. Aber nur vielleicht.
Überlege dir etwas, das den normalen Tag deines Protas stört. Ist es eine seltsame
Begegnung auf der Straße? Fliegt deinem Prota womöglich eine Zeitung ins
Gesicht? Vielleicht ist deine Figur ja auch auf dem Weg, um Außerirdische von einer
Raumstation abzuholen. Was wäre, wenn deine Figur in einen Hinterhalt gerät und
direkt in ein Abenteuer geschleudert wird? Auf einmal findet sich dein Prota auf
einem Schiff der Rebellen wieder und wenn deine Figur überleben will, dann muss
sie handeln. Entschließt sie sich dazu, die Rebellen zu unterstützen oder wählt sie
den Tod? Und warum könnte gerade dein Prota noch nützlich für die Rebellen sein?
Vielleicht könnte der Anfang deiner Geschichte dann ja so aussehen:

Der Boden vibrierte unter ihren Füßen, als das Raumschiff dem Asphalt des
Landeplatzes immer näher kam. Durch Mias Adern rannte ein warmes Prasseln, das
ihre Hände mit einem dünnen Schweißfilm überzog. Sie sprang von einem Bein auf
das andere, während sie immer wieder auf ihre Armbanduhr starrte, die ihr Dad ihr
zum letzten Geburtstag geschenkt hatte. Bei dem Gedanken an ihn zog sich ihr Herz
schmerzend zusammen, aber die Aufregung vertrieb die kurzen Sekunden des
Kummers und ließ sie von einer Seite des sterilen Wartebereichs zur anderen
blicken.
»Jetzt mach dich mal locker«, hörte sie die Stimme ihres besten Freundes Nick zu
sich durchdringen, die sich mit dem Stimmengewirr der anderen Wartenden
vermischte. »Wenn der Brink dich so sehen könnte… und das um diese Uhrzeit!«
Bei der Anspielung auf ihren Chemielehrer verzog sie die Lippen nach unten.
»Ja, gut, dass der nicht hier ist. Man holt ja auch nicht jeden Tag eine außerirdische
Lebensform von der Raumstation ab, oder?«
Nick warf ihr nur einen amüsierten Blick zu und widmete sich dann wieder seinem
Sudoku, während Mias Bein unruhig auf und ab wippte. Durch ein kleines Fenster
konnte sie auf den Landeplatz sehen, der von den großen Scheinwerfern erleuchtet
und in blendend weißes Licht getaucht wurde. Wann kamen sie denn endlich?
Würden sie tatsächlich genauso aussehen wie Menschen? Oder besaßen sie
schlussendlich drei anstatt zwei Augen?
Endlich öffnete sich die Rampe des Raumschiffes, das zum Vergleich der normalen
Flugschiffe um einiges größer war.
»Da! Es ist so weit!« Aufgeregt zog sie an Nicks Strickjackenärmel. »Sie kommen,
sie kommen!«
Seufzend ließ Nick sein Sudoku-Heft auf den Stuhl neben sich fallen und richtete
seine Aufmerksamkeit auf die automatisch aufgehende Tür in Richtung des
Landeplatzes. Eine einzige Silhouette trat auf sie zu, groß und kastenförmig wie ein
Schrank. Das war bestimmt einer der Beauftragten, der die kleine Gruppe von
Flüchtlingen betreute und sie nun über den Stand der Dinge informieren wollte.
Aber als die Tür aufschwang, heftete sich Mias Blick auf keinen Tauben-ähnlichen
Orden, an dem jeder die Friedensbeauftragten erkennen konnte. Er heftete sich auf
die Waffe, die der Mann auf ein kleines Mädchen richtete, das am Boden mit seiner
Puppe spielte…

Wenn du also den Anfang deines Romans schreibst, zeige deinen Lesern nur einen
kleinen Teil deiner Figuren. Ihre ganze Lebensgeschichte und detaillierte
Vorstellungen zu beschreiben, wäre langweilig und erzeugt keine Spannung.
Versuche schon am Anfang, Spannung zu erzeugen, indem du schnell deine Figuren
aus ihrer Komfortzone lockst. Lass sie scheitern, mache ihnen Angst oder lass sie

den vielleicht schönsten Moment ihres Lebens genießen. Die Leser kennen die
Geschichte nicht, sie wissen nicht, wie sich der Plot entwickelt und zu den Figuren
sind sie anfangs eher distanziert. Du, als Autor, solltest deshalb alles daran setzen,
um deine Leser zu catchen, und das geht am besten mit Spannung.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Ausprobieren.



Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurer SweekKeeperin Viktoria @ViktoriaChristians. Sie schreibt gerne Young Adult und Fantasy.

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October 5, 2018

Takeover: Wie erschaffe ich einen Charakter, den alle hassen?

Jeder von uns kennt Sie. Jeder hasst Sie – Oder auch nicht. Wir alle haben diesen einen von Ihnen,
den wir (natürlich nur im übertragenen Sinne) am liebsten selbst umbringen würden, wegen dem
wir manchmal die ein oder andere Buchseite herausreißen möchten oder wegen dem wir sogar selbst
rasend vor Wut werden, alleine wenn nur der Name genannt wird.

Die Sprache ist von den Charakteren, die wir alle hassen – beispielsweise die uns allen bekannten
Antagonisten. Sie stehen auf der Gegenseite und machen unseren Protagonisten das Leben schwer. Sie
tauchen immer dann auf, wenn niemand damit rechnet oder (vor allem meistens dann), wenn der
Moment gerade ziemlich…unpassend ist.

Doch, wie erschafft man als Autor genau so einen Charakter, bei dem sich die Haare unserer Leser
sträuben? Wofür braucht man überhaupt so einen „Hass-Charakter“? Was könnten typische
Charaktereigenschaften sein?

Genau diesen Fragen stellen wir uns im heutigen Blogpost!

Wofür brauche ich diesen einen Charakter, denn alle hassen?

Das ist ganz einfach zu beantworten: Zum einen brauchen wir einen von ihnen für die Spannung im Plot
und zum anderen natürlich auch dafür, dass Gegensätze bzw. Kontraste hergestellt werden können.
Nehmen wir an, der Grundsatz unserer Geschichte ist Liebe. Dann brauchen wir selbstverständlich
den Gegensatz bzw. den Kontrast. Und dieser ist Hass, denn sonst wirkt euer Buch bzw. eure
Geschichte schnell öde oder langweilig.
Wie langweilig wäre ein Buch, wenn es nicht einen Charakter gäbe, der immer irgendwie für Streit
sorgt, der unserem Protagonisten eine Falle nach der anderen stellt und seine (eigentlich) guten Pläne
durchkreuzt?
Seien wir mal ganz ehrlich: Was wäre ein Harry Potter ohne seinen Gegenspieler Draco Malfoy?
Oder ein Dornröschen ohne die böse Maleficent?
Zudem ist es meiner Meinung nach auch sehr wichtig, dass die Leser eines Buches mitfiebern können.
Oder sogar mental mit dem Protagonisten gegen etwas ankämpfen können, denn ohne das wirkt ein
Buch sehr schnell öde.

Wie schaffe ich es, dass die Leser diesen Charakter hassen?

Diese Frage lässt sich nicht ganz so einfach beantworten, wie die erste Frage. Schließlich wird es
immer wieder Leser geben, die genau diesen „Hass-Charakter“ mögen. Warum? Keine Ahnung.
Vielleicht aus dem einfachen Grund, dass alle anderen ihn hassen? Oder weil diese Menschen
vielleicht sogar selbst hasserfüllt sind?
Also überlegen wir, wie wir es schaffen können, dass möglichst ALLE Leser diesen Charakter nicht
ausstehen können. Dafür müssen wir vielleicht auf den Grundstein eines jeden Charakters
zurückgehen: Die Eigenschaften.
Fakt ist, dass wir für den ultimativen „Hass-Charakter“ die Charaktereigenschaften brauchen, die
niemand ausstehen kann, zum Beispiel Lügen, Hinterhältigkeit oder Arroganz. Hierfür habe ich mal
eine kleine Liste zusammengestellt, aus der man einige dieser Eigenschaften sammeln kann. Diese
Eigenschaften sind nur ein kleiner Inspirationskick. Letztendlich müsst ihr einen Charakter für EURE
Story entwickeln. Vielleicht habt ihr ja sogar noch „schlimmere“ Ideen?

1. Er/Sie lügt und betrügt jeden, den er/sie liebt, seien es Freunde, Familie oder Bekannte.
Seien wir doch mal ehrlich: Wer wird gerne belogen oder betrogen? Der Charakter mit dieser
Eigenschaft ist ein richtiger Lügner, wie er im Buche steht. Er kann sich die tragischsten
Geschichten über die anderen Charaktere oder sich selbst ausdenken, sie gut und vor allem
glaubhaft verkaufen, um die anderen gekonnt gegeneinander auszuspielen oder um selbst
davon zu profitieren.
Neben diesen Lügengeschichten betrügt er höchstwahrscheinlich auch noch seine Freundin
mit dem wunderschönen Mädchen von nebenan.

2. Er/Sie zeigt grundsätzlich nur negative Gefühle.
Der Charakter ist selbst voller Hass, Abneigung und Gleichgültigkeit, dass kein Platz für
Mitleid oder gar Liebe bleibt. Er ist die Abgebrühtheit in Person. Er zeigt keine Schwächen
und lacht nie über Witze. Es sei denn, es sind sehr böse Witze oder seine eigenen.

3. Er/Sie macht andere für seine/ihre Verbrechen verantwortlich und übernimmt keine Verantwortung
Er hat nur ein Motto: „Die anderen sind schuld. Nicht ich.“ Ganz klassisch verschwindet er
immer, sobald es brenzlig wird oder wenn der Plan schiefläuft. Im schlimmsten Fall lässt er
sogar seine Komplizen allein zurück und flieht ganz weit weg.

4. Er/Sie durchläuft keine positive Entwicklung
Das einzige, was dieser Charakter kann, ist noch böser und fieser werden. Es sei denn, ihr
wollt den Hass gegen Ende auflösen, dann dürft ihr das natürlich gerne tun.

5. Der Protagonist empfindet keine Empathie mit der zu hassenden Person
Die Person, mit der sich der Leser in der Geschichte identifiziert, sollte definitiv eine gewisse
Abneigung gegen den anderen Charakter haben oder im Laufe der Geschichte entwickeln.
Vielleicht entwickelt sich sogar der einst beste Freund zu dem „Hass-Charakter“ schlechthin?
Denn die Gefühle des Lesers werden meistens durch die Gefühle dieser Person beeinflusst.

Als kleines Fazit können wir also sagen: Macht euren Charakter so fies wie möglich! Versucht
einen richtig grauenhaften Charakter zu erstellen, dessen bloße Anwesenheit euren Lesern
schon die Haare sträubt. Vielleicht ist dieser „Hass-Charakter“ ja auch gar nicht euer
Antagonist, sondern der Protagonist? Vielleicht ist ja euer Protagonist der schlimmste Lügner,
Heuchler und Egoist, den man sich vorstellen kann.
Lasst eurer Kreativität freien Lauf und wir freuen uns auf viele, hinterlistige „Hass-
Charaktere“!



Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurer SweekKeeperin Pauline Lederhausen @LeLine99. Sie schreibt gerne Fanfictions und Mischgenres und war Finalistin bei #MikroLicht.

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September 28, 2018

Takeover: 08/15-Vergleiche in der Literatur

Wir Autoren können nicht leugnen, dass wir von Büchern, die wir lesen, inspiriert werden.
Und ja, manchmal übernimmt man vielleicht unbewusst Dinge, die jemand anderes schon geschrieben hat.
Dennoch scheint es Sätze oder Ausdrücke zu geben, die von 50% der Autoren verwendet
werden… und die mittlerweile wirklich alt sind. Teils Ausdrücke, die man einfach schon viel
zu häufig gehört hat oder auch Beschreibungen, die einfach unrealistisch sind.

Hier möchte ich ein paar nennen und warne euch schon mal vor: nehmt es mit Humor.

Sie erstarrte zur Salzsäule.

Kleiner Exkurs: Dieser Ausdruck kommt aus der Bibel, 1. Buch Moses. Dementsprechend ist
er relativ alt, wie ihr euch denken könnt. Doch abgesehen von der Bibel bin ich persönlich
noch nie einer Salzsäule begegnet… Außer in gefühlt 1000 Büchern. Also bitte, überlegt euch
einen anderen Vergleich. Vielleicht einen aus dem 2. Buch Moses.

Sie warf ihn über die Schulter.

Ja. Bestimmt. Ein Mann wiegt im Schnitt 75kg (Frauen 65kg). Im Fitnessstudio werft ihr
vielleicht fünf Kilo Hanteln über eure Schultern, aber einen Mann? Das ist einfach sehr
unrealistisch und die wenigsten Leute würden das hinbekommen – um nicht zu sagen
niemand.

Das Auto explodierte.

Spoiler: Autos explodieren nicht so schnell. Dazu braucht es die richtige Gas-Luft Mischung
und wenn Autos bei jedem Crash explodieren würden, dann stünde die Welt längst in
Flammen. Doch das tut sie nicht, und genauso wenig explodiert ein Auto, das in ein anderes
hineinfährt. Bitte recherchiert solche Dinge, bevor ihr sie verwendet.

Ihr nasses Haar wehte im Wind.

Ich weiß ja nicht, was ihr für Superhaare habt. Aber meine nassen Haare wehen im Wind
nicht wie Arielles – nein, die kleben eher an der Kopfhaut. Nasse Haare sind meist zu schwer, um zu wehen.
Wenn ihr also einen Windeffekt wollt, dann gebt eurer Protagonistin die Zeit, sich die Haare zu trocknen.

Meine Glieder wurden so schwer wie Blei.

Erst einmal: Blei ist sehr schwer. Es ergibt also einen gewissen Sinn, dass man ausgerechnet
Blei und nicht Aluminium zum Vergleich herzieht. Aber dennoch ist dieser Vergleich einfach
schon seehr alt und wenn man es vermeiden kann… dann tut es. Irgendwann zieht der
Vergleich nicht mehr.

Sie sieht so aus, wie ich mich fühle.

Das kann durchaus lustig sein, aber mittlerweile kommt es auch schon zu häufig vor in den
Büchern. Und ihr wollt ja einzigartig sein – also benutzt auch einzigartige Vergleiche.

Er zitterte wie Espenlaub.

Wenn ihr das mal googelt, erkennt ihr, woher der Vergleich kommt. Es ist an sich kein
schlechter Vergleich, aber auch dieser ist einfach schon übervertreten – zumal die wenigsten
von euch wohl eine Espe im echten Leben erkennen würden.

Ich schaute mich im Spiegel an.

Natürlich – und hoffentlich – schaut man sich ab und zu im Spiegel an. Das ist normal, doch
meist vergleicht man dabei nicht die Augenfarbe mit der Mutter und die Haarstruktur mit
dem Großonkel zweiten Grades. Nein, man bürstet sich die Haare, putzt die Zähne oder
schaut ein letztes Mal vor dem Rausgehen, ob alles am Platz ist. Aber die Szenen, bei denen
sich die Hauptpersonen im Spiegel betrachten und sich dabei subtil selbst beschreiben, gibt
es im echten Leben kaum. Und ich finde, daher sollten sie auch in den Büchern ausgelassen
werden – oder wenigstens verändert.

Nun, es gibt bestimmt noch andere Dinge, die man immer wieder liest und nicht mehr hören
kann. Hier sind einfach ein paar Beispiele, die ich bestimmt auch schon in Anfangswerken
benutzt habe. Falls euch weitere einfallen, könnt ihr gerne die Kommentarfunktion nutzen.



Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurer SweekKeeperin Delia @DeliaMunoz. Sie schreibt gerne Fantasy oder Mischgenres.

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September 14, 2018

Takeover: Die Rolle von Musik beim Schreiben

Kennt ihr das? Ihr schaut euch einen Film oder eine Serie an und damit die Stimmung so
richtig aufkommt, wird dramatische Musik eingespielt. Oder bei einem romantischen Date
spielt im Hintergrund die Geige, ihr schaut einen Film oder eine Serie mit Musical-
Elementen.
Es zeigt sich also, dass Filme und Serien oft Musik nutzen. Dies hat natürlich immer auch
einen oder gleich mehrere Gründe.
Filme und Serien spielen mit bestimmte Melodien, um Erinnerungen oder Emotionen in uns zu wecken. Wir
sollen mit den Charakteren fühlen, alles was sie spüren, ebenfalls spüren. Tief in ihre Welt
versinken, sich selbst Gedanken machen, was wir in solchen Situationen fühlen würden. Das
Gleiche? Etwas komplett anderes? Beeinflusst uns die Musik? So viele Fragen stellen sich
und regen uns zum Nachdenken an.

Manchmal würde ich mir wünschen, dass sich auch in meinem Leben mal eine
Hintergrundmusik abspielen würde. Das würde das Leben noch viel interessanter machen. So
ein Leben mit Musik, es wäre spannend und anders.

Was das mit Schreiben zu tun hat?

Nun, ich höre während des Schreibens meist auch Musik. Nicht, um in Schreibstimmung zu
kommen, nein. Ich versuche, zu jeder Situation, welche meine Charaktere durchleben, ein
passendes Stück zu finden. Das muss aber nicht ein Lied mit Text sein. Auch eine Melodie
reicht oft schon aus, um seine Sichtweise zu ändern.
Dadurch will ich meinen Charakteren näher sein, mit ihnen zu fühlen, ihre Emotionen zu
erleben und sie noch besser zu verstehen.
Oder aber ich höre die Musik, welche mein Charakter auch gerne hört. So wie jeder Mensch
einen unterschiedlichen Musikgeschmack hat, haben es auch Charaktere. Allein das macht sie
so besonders. Musik kann einen Charakter besonders machen, ihn hervorheben, ihn
ausmachen.
Interessant finde ich es dann, wenn das Aussehen der Charaktere und Musik überhaupt nicht
zusammenpassen.
Da hört ein Punker keine Rockmusik, sondern interessiert für das Geigenspiel oder Klarinette.
Ein Hippiemädchen, das sich gerne zu Rock´n Roll bewegt und tanzen geht. Ein Junge,
welcher selbst singt, hört sich Musicalsongs an, um sich zu verbessern.
Was ich auch mal in eine Geschichte eingebaut habe, war eine Gruppe junger Leute, welche
zum Karaoke gehen. Da macht es dann besonders viel Spaß, Musik zu hören, während die
Gruppe ihre Songs zum Besten gibt. Da kommt einem alles einfach auch gleich viel realer
und lebendiger vor.
Es zeigt sich also, dass sich nicht nur mit Sprache spielen lässt, mit Aussehen. Auch die
Musik, egal ob man sie während dem Schreibprozess hört oder sie einem Charakter zuordnet,
kann Schwung in die Geschichte bringen.
So viel kann sich verändern, wenn Musik beim Schreibprozess eine Rolle spielt.
Also falls ihr es nicht sogar schon macht, hört doch einfach während dem Schreiben gute
Songs, passend zur Situation. Es wird euch bestimmt viel leichter fallen, euren Charakteren oder Storys
mehr Leben einzuhauchen.

Wie Richard Wagner es schon sagte: „Musik ist die Sprache der Leidenschaft
Also lebt eure Leidenschaft, das Schreiben, auch mal mit Musik aus.



Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurer SweekKeeperin Yessi @Yessi. Sie schreibt gerne Fanfictions und Fantasy.

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August 1, 2018

Sweek Kurzgeschichten Wettbewerb: #MikroAngst

Liebe Sweeker,

es ist an der Zeit für eine neue Runde unserer beliebten Kurzgeschichten Wettbewerbe. Diesen Monat haben wir uns für  ein dramatischeres Wort entschieden (Trommelwirbel bitte! 🥁 ):

#MikroAngst

Mache dir einen Kaffee oder Tee – oder was auch immer zu deinem Schreibritual gehört – und zeig uns was du kannst!

Bei Sweek wollen wir ultrakurze Kurzgeschichten – wir nennen sie MikroFiction. Schreibe eine Kurzgeschichte von maximal 250 Wörtern, die das Wort Angst beinhaltet und gewinne! In jeder Runde musst du das gegebene Wort auf eine originelle und kreative Weise verwenden.

 Wettbewerbs-Guidelines 

❓ Wie man teilnehmen kann: Geschichte einreichen 

  1. Schritt: Lade dir unsere App herunter oder nutze unsere Website:
  2. Schritt: Erstelle einen Account oder logge dich ein.
  3. Schritt: Gehe zu „Meine Geschichten“ und klicke danach auf „Neue Geschichte“. Erstelle ein Kapitel und fange an dort zu schreiben oder kopiere deine Geschichte dort hinein.
  4. Schritt: Veröffentliche deine Geschichte mit dem Hashtag #MikroAngst in den Stichworten oder der Beschreibung!

💬 Wie man teilnehmen kann: Feedback einreichen 💬

#MikroAngstFeedback kann für alle MikroFictions genutzt werden. Auf diese Weise kannst du anderen Teilnehmern helfen, bessere Autoren zu werden!

  1. Schritt: Suche nach #MikroAngst auf Sweek und lies eine Geschichte.
  2. Schritt: Schreibe einen Feedbackkommentar zur Geschichte.
  3. Schritt: Füge #MikroAngstFeedback am Ende deines Kommentars hinzu, so dass wir ihn finden können!

Du kannst mit deinem Feedback bis zum Einreichungsschluss so oft teilnehmen, wie du willst! Du kannst auch teilnehmen, wenn du keine eigene Geschichte eingereicht hast!

🗓 Zeitraum 🗓

(für Geschichten und Feedback)

01.08.2018 bis 22.08.2018. Das heißt, dass die Gewinner am 31.08.2018 verkündet werden

🏆 Preise 🏆

Beste Geschichte: 50€ Preisgeld, Publikation im nächsten Sweek Kurzgeschichten Band und ein gratis Belegexemplar.

Bestes Feedback: 15€ Preisgeld.

Beliebteste Geschichte: wird ‘auserwählt’ auf Sweek und bekommt ein Abzeichen fürs Cover

Finalisten: alle Geschichten, die es unter die Finalisten geschafft haben, werden im Sweek Kurzgeschichten Buch publiziert und werden auf Sweek ‘auserwählt’

📜 Allgemeine Teilnahmebedingungen 📜
  1. Du musst mindestens 13 Jahre oder älter sein, um teilzunehmen. Solltest du jünger sein, brauchst du die Einverständnis deiner Eltern.
  2. Deine Geschichte muss in deutscher Sprache verfasst werden.
  3. Deine Geschichte darf nicht länger als 250 Wörter sein.
  4. Die Geschichte muss nicht neu oder exklusiv sein, sollte aber neu auf Sweek hochgeladen werden.
  5. Deine Geschichte muss den aktuellen Hashtag der Runde haben.
  6. Das geforderte Wort kann in einem anderen Nomen, Verb oder Adjektiv untergebracht sein, solange es nicht geändert wird. Beispiel: #MikroAngst = “Angstzustände, Angsthase, jmd. Angst machen” sind möglich.
  7. Die Geschichte muss von dir geschrieben werden. Du kannst sie auch mit einem Freund schreiben. Solltet ihr aber gewinnen, muss der Preis geteilt werden. Plagiate sind verboten und können strafrechtlich verfolgt werden.
  8. Die Geschichte muss bis Einsendeschluss fertiggestellt werden. Deine Geschichte darf danach nicht mehr geändert werden – dies führt zur Disqualifikation.
  9. Du kannst mit mehreren Geschichten antreten.
  10. Du kannst in jeder Runde am Wettbewerb teilnehmen.
  11. Deine Geschichte darf in allen Genres verfasst werden. Es darf eine Kombination aus mehreren Genres geben, z.B. Young Adult, Romantik, Fantasy, Krimi oder Science Fiction.
  12. Die beste Geschichte wird von unserer Jury ausgewählt basierend auf Schreibstil, Handlungsentwicklung, Originalität, Grammatik und Umsetzung des jeweiligen Themas/Wortes.
  13. Die beliebteste Story wird ausgewählt auf Basis der Likes, die deine Geschichte hat. Die Deadline für die Likes ist der 30. August. Fälschung von Likes führt zu Disqualifikation. Die beliebteste Geschichte muss den Qualitätsanforderungen des Sweek Teams entsprechen.
  14. Spam-Kommentare/Nachrichten mit Werbung von deiner Geschichte (ausgenommen spezielle Promotion-Stories) an unpassenden Stellen resultieren in Disqualifikation und möglicher Löschung deines Accounts, falls das Verhalten sich fortsetzt.
  15. Sollte der Gewinner nicht innerhalb von 2 Wochen antworten, wird der Preis an den zweiten Platz verliehen.
  16. Mit der Teilnahme an diesem Wettbewerb gibst du Sweek die Rechte, deine Geschichte in einem Sammelband zu veröffentlichen. Sollte der Autor damit nicht einverstanden sein, dann muss er dies in der Kurzbeschreibung bekannt geben.
  17. Mit der Teilnahme an diesem Wettbewerb gibt der Autor an, die Teilnahmebedingungen verstanden und akzeptiert zu haben.
🤓 Jury Mtglieder 🤓

 

Vanessa Sangue

Vanessa Sangue hegt eine große Leidenschaft für Bücher, tätowierte Männer und Gefahr. So ziemlich alles davon zeigt sich auch in ihren Romanen. Ihre Charaktere sind für sie wie eine zweite Familie, die sie langsam aber sicher in den Wahnsinn treibt. Wenn sie gerade nicht schreibt, spielt Vanessa den Dosenöffner für ihre beiden Katzen, versinkt mit einer guten Tasse Tee in anderen Welten und versucht halbwegs erfolgreich weder den Pizza- noch den Paketboten vor ihre Tür zu bestellen.

 

 

Cat Lewis

Cat Lewis wurde 1990 in Brandenburg geboren, lacht viel und gerne und ist ein typischer Wassermann. Wenn Cat nicht gerade in spannende Fantasy Romance oder prickelnde Liebesromane eintaucht, schreibt sie selbst gerne Geschichten über die große Liebe oder stürzt sich in fantastische Welten. Seit 2015 veröffentlicht sie romantische Rockstar-Novellen rund um die Band “Falling Paradise”. Zuletzt ist ihre Piratennovelle “Hooked – Bis ans Ende der Welt” erschienen.

 

 

Nadine Stenglein

Nadine Stenglein lebt mit ihrer Familie in Bayern. Schon in der Kindheit entstand bei ihr das Bedürfnis Geschichten zu schreiben. Aurora Sea ist ihr Debütroman und erschien 2015 bei Feelings (Droemer Knaur). 2016 kam bei Fabylon RUBINMOND heraus. Eine Vampire Romance mit neuartigen Vampiren und Seelenwächtern. Neben Krimis, Thrillern und Liebeskomödien schreibt sie bevorzugt im Genre Fantasy, aber auch Kurzgeschichten für Anthologien. Nadine Stenglein arbeitet zurzeit an weiteren Projekten, u.a. für Edel Elements. In Sachen Romanprojekte wird sie von der Literaturagentur Ashera GbR vertreten, bei der gerade ein paar weitere Romane zur Vermittlung stehen.

 

 

 

Florian Stein

Florian Stein, Slam Poet und Lyriker aus Bochum, bereist seit 2015 Bühnen im deutschsprachigen Raum mit Geschichten, die leichtfüßig zwischen Politik und Alltag, Realität, Philosophie und Unsinn schwanken. Immer energiegeladen und bissig, spricht der NRW-Meisterschaftsfinalist 2017 über das Mit- und Gegeneinander unserer Welt und sicherte sich damit innerhalb kurzer Zeit seinen verdienten Platz unter Deutschlands Tourpoeten.

 

 

J. K. Bloom 

J. K. Bloom schreibt schon, seit sie elf Jahre alt ist. Das Erschaffen neuer Welten ist ihre Leidenschaft, seitdem sie das erste Mal ein Gefühl für ihre Geschichten bekam. Sie ist selbst abenteuerlustig und reist sehr gern. Wenn sie ihre Nase nicht gerade zwischen die Seiten eines Buches steckt, schreibt sie, beschäftigt sich mit ihrem Kater oder plant schon die nächste Reise an einen unbekannten Ort.

 

 

 

Wollt ihr mehr über unseren monatlichen MikroFiction Kurzgeschichten Wettbewerb wissen? Schaut bei diesem allgemeinen Blogpost vorbei!

July 20, 2018

Takeover: Wie unsere SweekKeeper zum Schreiben kamen – Delia



Unsere SweekKeeper wollen eine neue Runde beginnen, in der sie Euch erzählen, wie sie zum Schreiben gekommen sind. Hier geht es weiter mit Delia.


 

Wie ich zum Schreiben kam

Wenn ich erklären soll, wie ich zum Schreiben kam, muss ich wohl damit beginnen, wie ich zum Lesen kam.

Ich hatte schon früh gelernt zu lesen und schreiben und habe dann zum Geburtstag ein Buch der Reihe ‚Das magische Baumhaus‘ bekommen. Dieses zog mich sofort in den Bann und ich las die ganze Reihe – Reihenfolge wild durcheinander – durch.

Danach übersprang ich jegliche weiteren Kinderbücher und wollte als Primarschülerin (Grundstufe) unbedingt Harry Potter lesen. Nachdem ich die Bibliothekarin dazu überredet hatte, dass Harry Potter nicht zu brutal für mich war, entstand also der kleine Potterhead in mir. Ich las jahrelang Harry Potter Bücher vorwärts und rückwärts und kannte alle Zaubersprüche auswendig.

Das führte dazu, dass ich Harry Potter Fanfictons zu schreiben begann.

Es hatte mir in der Primarschule schon immer Spaß gemacht, Geschichten zu schreiben und glücklicherweise hatte meine Lehrerin das unterstützt. Daher war es für mich normal, kurze Geschichten zu schreiben – ich war einfach ein Kind mit Fantasie, wie es auch andere Kinder in meinem Umfeld waren.

Mein Großvater hat mir dann seinen alten Computer ausgeliehen – und mit alt meine ich wirklich alt. Der Computer konnte eine Datei öffnen, in der man Groß- und Kleinbuchstaben schreiben konnte. Fertig.

Aber was brauchte ich schon mehr? Das reichte, um eine Harry Potter Fanfiction nach der anderen zu schreiben. Damals hatte ich mir bereits vorgenommen, auch mal andere Geschichten zu schreiben – solche, die vollständig meiner Fantasie entspringen würden. Aber in Tat umgesetzt hatte ich es noch nicht.

Ich kann mich noch genau an den Moment erinnern, an dem ich beschlossen hatte, meine erste längere Geschichte zu schreiben. Ich hatte in meinen Gedanken gedacht ‚Ja, ich werde diese Geschichte aufschreiben. Wie eine Familie, die in Brüche gegangen ist, wieder zueinanderfindet.‘. Ich hatte das Glück, dass ich mit 12 in der Schule die Möglichkeit bekommen hatte, während dem Unterricht an einem Projekt zu arbeiten. Diese Chance hatte ich genutzt, um eben jenes Buch zu schreiben – und daraus wurde ‘Cecilia und der Zaubertrank’. Wie ihr am Titel vielleicht merkt, war ich zu der Zeit immer noch ein Potterhead 😉

‘Cecilia und der Zaubertrank’ war dann der Grund, warum ich meine Autorenseite auf Instagram begonnen habe. Ich wollte mich in die Community mischen und mein Buch bewerben. Dank dem habe ich viele tolle neue Autorenbekanntschaften und auch Freundschaften geschlossen, ohne die ich jetzt nie an dem Punkt wäre, an dem ich bin. Nina MacKay hat mich, als ich etwa 14 war, auf Wattpad aufmerksam gemacht, wo ich ‘The Unseen Souls’ geschrieben habe – parallel zu meinem Fantasyroman ‚Tigermädchen – Die Nacht ist ihr Element‘.

So begann also mein Dasein als ‚Schriftstellerin‘ auf Social Media und ich bin sehr froh, euch alle kennengelernt zu haben!

Wenn es etwas gibt, das mir geholfen hat – und immer noch hilft -, als Teenager Seite um Seite zu schreiben, Seite um Seite zu überarbeiten, dann ist das wohl Disziplin. Das ist eine Eigenschaft, auf die ich mehr oder weniger stolz bin. Wenn ich mir in den Kopf setze, eine Buchidee umzusetzen, dann mache ich das. Tschüss Netflix. Hallo Microsoft Word.

Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurer SweekKeeperin Delia @DeliaMunoz. Sie schreibt gerne Fantasy oder Mischgenres.

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July 18, 2018

Dark Diamonds Schreibwettbewerb #schreibmitdarkdiamonds

💎15.000 Wörter in 45 Tagen 💎

Zeig dein Können und ergreife die Chance auf einen Taschenbuchvertrag!

 

Du entführst deine Leser in fremde Welten und hast ein Händchen dafür, besondere Figuren zum Leben zu erwecken?

Du möchtest dich kreativ weiterentwickeln und einen professionellen Lektor an deiner Seite haben?

Du möchtest, dass dein Werk viele Leser findet und dein Verlag dir eine breite Sichtbarkeit verschafft?

Dann mach mit bei der Dark Diamonds Writing Challenge auf Sweek, denn dich suchen wir!

 

💎 Die Challenge 💎

Schreibe den Einstieg zu einem New Adult Fantasy Roman und wähle für deine Story einen der beiden Plots:

  1. Die 19-jährige Protagonistin begegnet einem geheimnisvollen Fremden.
  2. Die 21-jährige Protagonistin erfährt von einem übernatürlichen Familiengeheimnis.

Dein Romananfang muss bis zum Ende der Challenge (am 31.08.2018) mindestens 15.000 Wörter umfassen. Welches Untergenre du wählst, ist dir überlassen. Ob Urban oder High Fantasy, dystopische oder SciFi-Romance, alles ist willkommen, sofern du in deinem Romananfang spürbar Thema A) oder B) verwebst.

Wichtig: Gesucht ist keine in sich abgeschlossene Kurzgeschichte, sondern der Einstieg in einen Roman!

Jetzt liegt es an dir, die Herausforderung anzunehmen…

 

💎 Die Gewinne 💎

1. Preis
Als Gewinner erhältst du einen branchenüblichen Verlagsvertrag und kannst deinen Roman mit der Unterstützung des Dark-Diamonds-Lektorats zu Ende schreiben. Dein Roman wird als Taschenbuch und E-Book bei Dark Diamonds, dem Imprint des Carlsen Verlags veröffentlicht.

1.5. Preis:
Alle Shortlist-Finalisten erhalten eine Eintrittskarte für die Frankfurter Buchmesse, um an der dort stattfindenden Siegerehrung von Dark Diamonds und Sweek teilzunehmen. Alle anwesenden Shortlist-Finalisten erhalten zudem ein persönliches Gespräch und erste Lektoratstipps von einer Lektorin aus dem Team von Dark Diamonds, sowie ein Überraschungs-Goodiepaket von Sweek und Dark Diamonds.

Die Jury behält sich vor, den Gewinnern von Platz 2 und 3 das Angebot eines branchenüblichen E-Book-Vertrags anzubieten, sodass auch die Shortlist-Gewinner von Platz 2 und 3 die Chance haben, ihren Roman mit Unterstützung des Lektorats zu vollenden und diesen als Digital Only im Dark-Diamonds-Programm zu veröffentlichen.

 

💎 Die Keyfacts zum Ablauf 💎

  • Schreibzeitraum vom 18.7.–31.8.2018 kannst du deinen Romananfang unter dem Hashtag #schreibmitdarkdiamonds auf Sweek einstellen. Füge das Hashtag in den Titel, die Beschreibung oder die Stichpunktspalte deiner Geschichte ein. Du kannst deinen Romananfang in einzelnen Kapiteln einstellen.
  • Die Community entscheidet mit! Die dreißig Geschichten, die bis zum 09.09.2018, 23:59 Uhr, die meisten Likes haben, schaffen es auf die Longlist.
  • Die Titel der Longlist werden am 10.09.2018 auf Sweek bekanntgegeben.
  • Die Longlist-Finalisten werden von der Jury kontaktiert, um ein ca. einseitiges Exposé per Mail einzuschicken, in dem kurz beschrieben wird, wie der Roman nach dem Ende der Sweek-Leseprobe weitergehen soll.
  • Bis Anfang Oktober wählt die Dark Diamonds Jury die 5 Titel, die auf die Shortlist kommen. Die Shortlist-Finalisten werden Anfang Oktober auf Sweek bekanntgegeben und auf den Social-Media-Kanälen von Dark Diamonds vorgestellt.
  • Der oder die Gewinner eines Verlagsvertrags werden auf der Frankfurter Buchmesse am 14. Oktober 2018 bei einem gemeinsamen Event von Dark Diamonds und Sweek gekürt.
  • Der oder die Gewinner können nun mit Unterstützung des Lektorats ihren Roman bis zum Frühling 2019 zu Ende schreiben. Der oder die Gewinner-Romane erscheinen im Sommer 2019 im Dark-Diamonds-Programm von Carlsen.
  • Solltest du nicht zu den Gewinnern gehören, kannst du deine Geschichte natürlich nach Bekanntgabe der Gewinner auf Sweek weiterführen.

 

💎 Faires Voting 💎
Damit alle Teilnehmer und Einreichungen die gleichen Chancen beim Wettbewerb haben gilt:

  • Für das Community-Voting zählen nur die Likes des Textes, nicht die Followerzahlen des Teilnehmers.
  • Falls du den Romananfang einer bereits auf Sweek veröffentlichten Geschichte einreichen möchtest, lösche sie und lade sie unter Verwendung des Hashtags #schreibmitdarkdiamonds neu hoch.
  • Es werden nur die Likes gezählt, die im Zeitraum vom 18.7.–9.9.2018 von der Community vergeben werden.
  • Spam-Kommentare/Nachrichten mit Werbung von deinem Werk an unpassenden Stellen resultieren in Disqualifikation und möglicher Löschung deines Accounts bei Sweek. Dazu zählen bezahlte Werbung auf den Sozialen Medien (wie Instagram, Facebook etc.), Verlosungen und ähnliches.
  • Der oder die Gewinner werden von der Jury, bestehend aus dem Lektoratsteam von Dark Diamonds, aus der Longlist gekürt.

 

💎 Die Timeline  auf einen Blick 💎

Schreibphase: 18.7.–31.8.2018
Community-Voting: 18.7.–9.9.2018
Bekanntgabe der Longlist: 10.09.2018
Bekanntgabe der Shortlist: Anfang Oktober
Küren des Gewinners: 14.10.2018
Manuskriptabgabe des vollständigen Gewinner-Romans: Frühling 2019
Veröffentlichung des Gewinner-Romans: Sommer 2019

 

💎 Die Jury stellt sich vor 💎

Jeder Roman ein Juwel – das ist das Credo vom Carlsen-Imprint Dark Diamonds. Ob elektrisierende Dystopien, romantische High Fantasy oder fantastische Urban Romance, das Lektoratsteam steckt echtes Herzblut in sein Programm und bietet Autoren ein Zuhause zum Wohlfühlen und Ankommen.

Die Jury-Mitglieder aus dem Dark-Diamonds-Lektorat sind (siehe Foto von links nach rechts):

Nicole Boske nutzte schon als Kind jede Gelegenheit, die Magie hiter dem gedruckten Wort aufzuspüren. In ihrem Germanistikstudium entdeckte sie den besonderen Zauber der literarischen E-Book-, App- und Web-Welten für sich. Nun arbeitet sie unter dem strahlend grauen Himmel Hamburgs als Lektorin bei Impress und Dark Diamonds, den digitalen Imprints des Carlsen Verlags. Voller Begeisterung hilft sie großartigen Romanen einen Platz im Herzen der Leser und Leserinnen zu finden.

Pia Cailleau studierte Komparatistik und Philosophie in München und an der Sorbonne IV in Paris. Über Stationen beim Heyne und Piper Verlag und nach jeder Menge leidenschaftlich verschlungener Fantasylektüre landete sie schließlich wieder in ihrer Geburtsstadt Hamburg beim Carlsen Verlag. Dort arbeitet sie im Lektorat des Kinder- und Jugendbuchs, leitet die digitalen Imprints Impress und Dark Diamonds und verantwortet in dieser Position auch den strategischen Bereich »Ausbau und Innovation E-Books«.

Kerstin Kopper las als Kind am liebsten Abenteuergeschichten, die in fernen Ländern spielten. Das Studium der Komparatistik und Lateinamerikanistik in Berlin und Sevilla führte sie in die wundersamen Welten des magischen Realismus, deren Faszination sie bis heute nicht loslässt. Ihre Laufbahn als Lektorin begann bei Piper im Lektorat Fantasy. Nach einiger Zeit im Erzählenden Programm des Carlsen Verlags und im Königskinder Verlag kehrt sie bei Impress und Dark Diamonds zu ihren phantastischen Wurzeln zurück.

Yvonne Lübben studierte in Bremen Germanistik sowie Medien- und Kommunikationswissenschaften und machte ihren Master mit dem Schwerpunkt »Neuere deutsche Literatur und Ästhetik«. Während des Studiums sammelte sie erste Erfahrungen in der Literaturagentur Scriptzz in Berlin und war in der Redaktion einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift tätig. Seit 2017 arbeitet sie im Lektorat der digitalen Imprints Impress und Dark Diamonds des Carlsen Verlags.

 

💎 Die wichtigsten Teilnahmebedingungen 💎

  • Zur Teilnahme an der Dark Diamonds Writing Challenge auf Sweek musst du am 18.07.2018 mindestens 16 Jahre alt sein.
  • Deine Einreichung muss ein Romananfang sein und aus mindestens 15.000 Wörtern bestehen – es darf sich nicht um eine in sich abgeschlossene Kurzgeschichte handeln.
  • Ist deine Einreichung Teil eines bereits bestehenden Romans, darf dieser noch nicht mit ISBN im Handel veröffentlicht worden sein.
  • Die Einreichung erfolgt im Zeitraum des 18.07.2018 bis einschließlich 31.08.2018 auf Sweek.
  • Füge das Hashtag #schreibmitdarkdiamonds in den Titel, die Beschreibung oder die Stichpunktspalte deiner Geschichte ein.
  • Der oder die Gewinner eines Dark Diamonds Verlagsvertrages verpflichten sich, den vollständigen Roman zur Einreichung bis zum Frühling 2019 zu schreiben und in elektronischer Form für die Veröffentlichung abzuliefern.

Teilnahmebedingungen im Detail (PDF)

 

💎 So kannst du mitschreiben 💎

Schritt 1: Lade dir die Sweek App herunter oder benutze die Sweek Website.
Website: https://sweek.com/
Android App: http://bit.ly/sweek_on_android
iOS App: http://bit.ly/ios_sweek
Schritt 2: Melde dich an oder logge dich ein.
Schritt 3: Erstelle deine Geschichte und füge das Hashtag #schreibmitdarkdiamonds in den Titel, die
Beschreibung oder die Stichpunktspalte deiner Geschichte ein.
Schritt 4: Entscheide dich für einen der beiden zur Wahl stehenden Plots und schreib los.

💎 Sei Teil der Jury und stimme mit ab 💎

Schritt 1: Lade dir die Sweek App herunter oder benutze die Sweek Website.
Website: https://sweek.com/
Android App: http://bit.ly/sweek_on_android
iOS App: http://bit.ly/ios_sweek
Schritt 2: Melde dich an oder logge dich ein.
Schritt 3: Finde die Geschichten des Wettbewerbs über das Hashtag #schreibmitdarkdiamonds (mithilfe
der Suchleiste).
Schritt 4: Like die Geschichten, die dir am besten gefallen und gebe damit deine Stimme ab! Dein Voting
zählt, wenn du es im Zeitraum vom 18.7.2018 bis 09.09.2018 abgibst. Die Geschichten mit den meisten
Likes platzieren sich auf der Longlist der Dark Diamonds Writing Challenge.

 

Noch Fragen? Dann kommentiere unter diesem Beitrag oder schreibe eine Mail an support@sweek.com

Wir freuen uns auf deine Story und neue Juwelen für unser Dark-Diamonds-Programm! 💎

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July 13, 2018

Takeover: Wie unsere SweekKeeper zum Schreiben kamen – Pauline



Unsere SweekKeeper wollen eine neue Runde beginnen, in der sie Euch erzählen, wie sie zum Schreiben gekommen sind. Hier geht es weiter mit Pauline.


 

Wie ich zum Schreiben kam

Ehrlich gesagt gab es für mich nie direkt einen auschlaggebenden Moment, in dem ich
wusste: “Hey, ich möchte gerne schreiben und Autor werden”. Schon seit ich klein war, habe
ich mich für die Welt der Bücher, der Fantasie und Märchen interessiert. Meine Oma hat mir
zum Einschlafen viele Märchen von Hans Christian Andersen oder den Gebrüdern Grimm
vorgelesen, wobei ich damals schon davon beeindruckt war, in welche Welt mich diese
Märchen entführen konnten. Klar, damals wusste ich noch nicht genau, wie dieses
“Entführen” in eine andere Welt möglich ist, aber die Märchen haben mich einfach anders
denken lassen. Ich habe damals schon gerne davon geträumt, wie es wohl ist als
Meerjungfrau im Meer zu schwimmen, wie es ist von dem Prinzen auf dem weißen Ross
gerettet zu werden oder wie es ist als Heldin das magische Schwert gegen ein Ungeheuer zu
erheben, um die Menschheit zu retten. Da ich damals noch nicht schreiben konnte, habe ich
mir mit meinem Opa zusammen die lustigsten Versionen unserer Lieblingsmärchen
ausgedacht. Wir lagen oft bei Regenwetter unter den kuscheligen Decken auf dem Sofa und
haben uns gegenseitig von unseren eigenen Märchen erzählt.

Eines der Märchen, an das ich mich heute noch gerne mit einem Lachen auf dem Gesicht erinnere ist, das um den
betrunkenen Wolf bei Rotkäppchen. In dieser Version ist Rotkäppchen mit einem Motorroller
zu ihrer Oma durch den Wald gefahren, um mit ihr einen runden Geburtstag zu feiern. Auf
dem Weg durch den Wald bietet der böse Wolf dem kleinen Rotkäppchen an, dass er mit zu
dem Geburtstag kommt um mit der Oma zusammen zu feiern, wobei er aber nicht wirklich
mitfeiern wollte, sondern den Weinvorrat im Keller von Rotkäppchens Oma auszurauben. Am
Ende der Geschichte hat der Wolf mit der Oma auf dem Tisch getanzt und Rotkäppchen ist
mit dem Jägerssohn durchgebrannt.

Als ich dann aber selber lesen konnte, habe ich mir meine erste eigene Buchreihe gekauft:
Das magische Baumhaus von Mary Pope Osborne, in der es um die Geschwister Anne und
Phillip geht, die mithilfe eines magischen Baumhauses zurück in die Zeit, in andere Länder
oder gar ins Weltall reisen können. Diese Bücher haben mich dann irgendwann dazu
inspiriert, dass ich selber Ideen entwickelt habe. Die wurden nach und nach so präzise das
ich auf den Rändern meiner Schulblöcke kleine Kapitel geschrieben habe.

Meine allererste, richtige Geschichte habe ich allerdings erst Jahre später geschrieben, als
wir in der Schule ein Märchenprojekt hatten, in dem wir unser eigenes Märchen schreiben
sollten. Jeder von uns durfte sich eine von drei Wortgruppen aussuchen, die dem Inhalt
entsprechen sollten und dann durften wir selber losschreiben. Ich weiß noch ungefähr, dass
es bei mir die Worte Schloss, Familie, Hexe und Hochzeit waren. In diesem Märchen ging es
um die kleine Prinzessin Verena, die am Anfang der Geschichte vom heimischen Schloss
abhaut, weil ihr Vater sie aus Schutzgründen nie aus dem Schloss gelassen hat und in die
Fänger einer bösen Hexe gerät, die das gesamte Land schon in Angst und Schrecken
versetzt hat. Verena konnte aber dank einer geheimen Karte und mit Hilfe von vielen neuen
Freunden herausfinden, dass diese Hexe eigentlich ihre Mutter ist. Am Ende des Märchens
stand dann die große Vermählung von ihren Eltern an, die nie richtig heiraten konnten, weil
Verena’s Mutter verflucht war. Von dieser Geschichte habe ich später sogar eine
Fortsetzung geschrieben, die an die Narnia Filme angelehnt war. Danach habe ich eine
ganze Weile lang mit dem Schreiben aufgehört, da ich keine richtigen Ideen entwickelt hatte,
die mir gefallen haben.

Ich habe erst wieder mit dem Schreiben begonnen, nachdem ich das Fanfiction Schreiben
für mich entdeckte habe. Dank meiner großen Schwester bin ich neben den Märchen
nämlich mit den guten, alten Animes auf RTL 2 großgeworden. Meine erste Fanfiktion habe
ich über den Anime Sailor Moon geschrieben, aus der ich sogar mal angefangen habe einen
eigenen Manga zu zeichnen, den ich aber bis heute nicht beendet habe. Nach und nach
kamen zu meinen Büchern immer mehr Mangas dazu, zu denen ich immer mehr Fanfictions
geschrieben habe.

Und vor ein paar Jahren kam mir dann endlich meine erste, richtige Idee für einen eigenen
Roman, für die ich mich von der Serie “Anna – Schritt für Schritt ins neue Leben” inspirieren
lassen habe. Die Idee kam mir in der 8. Klasse und ich schreibe noch heute daran. Zuerst
habe ich mir nur den Plot aufgeschrieben und danach habe ich begonnen die Geschichte
Stück für Stück in ein Notizbuch zu schreiben. Und jetzt, 5 Jahre später, schreibe ich genau
diese Idee auf eine ganz andere Art und Weise als den ursprünglichen Text, aber mit der
gleichen Grundidee.

 

Wie sich das Schreiben verändert hat

Ich würde nicht unbedingt sagen, dass sich mein Schreiben großartig verändert hat.
Natürlich ist mein heutiger Schreibstil nicht genau der gleiche, wie er vor einigen Jahren war,
was auch daran liegt, dass man sich vielleicht als Mensch mit seinen eigenen Ideen und
Interessen weiterentwickelt. Eine direkte Veränderung ist mir jedoch im Detail aufgefallen,
denn vor ein paar Jahren war für mich nur die Handlung der Charaktere in den Texten
wichtig und nicht der Blick für das Detail. Ich wollte so schnell wie möglich die Ideen auf
Papier bringen ohne lange darüber nachdenken zu müssen. Mittlerweile habe ich durch viele
Bücher und auch durch etliche, neue Lebenserfahrungen einen besseren Blick für das Detail
in bestimmten Situationen erhalten, was auch gut ist, denn so werden die Texte für die Leser
angenehmer und lockerer. Mittlerweile kann ich mich mithilfe von diesen Details auch
genauer in meine Charaktere hineinversetzten und noch besser mit ihnen fühlen.

 

Wie und was ich jetzt schreibe

Meinen momentanen Schreibstil würde ich als sehr detailliert, emotional und umfangreich
beschreiben, denn ich kann nicht genug schreiben. Mir fällt immer wieder etwas Neues ein,
dass ich gerne anders schreiben würde und was mir besser gefällt als das, was ich zuvor
geschrieben habe, denn dass fällt mir an meinem momentanen Projekt auf. Gestern habe ich
ein Kapitel geschrieben, dass mir sehr gut gefallen hat, als ich es mir zur Korrektur
durchgelesen habe und was ich heute früh gleich wieder komplett geändert habe, da mir die
Details für den kommenden Verlauf der Geschichte gefehlt haben. Manchmal hasse ich mich
dafür und auch meine Beta Leserin, die sich letztendlich einen Weg durch die vielen
durchgestrichenen Sachen und Ideen finden muss bis sie endlich am Ende angekommen ist.

Aber es hat auch gute Seiten, denn dadurch kann ich mich noch besser hinter die Zeilen
lesen, mich besser in die Charaktere hineinversetzten und manche Sachen noch besser
umschreiben. Als ich gerade mit dem Schreiben begonnen habe, hätte ich mir auch nie
vorstellen können, dass mir meine ausgedachten Charaktere so sehr ans Herz wachsen
können, aber mittlerweile fühle ich beinahe in jedem Kapitel mit, wenn einem meiner
Charaktere etwas zustößt.

Meine Genres beim Schreiben haben sich über die Jahre auch nicht verändert.
Hauptsächlich schreibe ich Fantasy und Mystery mit einem Hauch Romance oder Young
Adult Romance im Prosa Bereich, aber ich schreibe auch liebend gerne Fanfictions rund um
meine Lieblingsbands-/animes, oder -/bücher. Das Fanfiktion Schreiben eröffnet mir
manchmal eine Tür in die Welt meiner liebsten Charaktere, die ich danach oft sogar mit
anderen Augen sehe. In einem aktuellen Projekt schreibe ich sogar mit einer Gruppe anderer
Fans an einer gemeinsamen Fanfiction zu unserer Lieblingsband, in der es um die
Entstehung der Band geht. Die Fanfiction lässt uns die Musiker sogar von einer anderen
Seite kennenlernen.

 

Was ist wichtig zum Schreiben?

Für mich ist der Spaß und die Leidenschaft am Schreiben das aller wichtigste, denn wenn
der Autor keine Lust, keinen Spaß und keine richtigen Ideen beim Schreiben hat, dann hat
auch der Leser keinen Spaß daran. Ich persönlich kann auch nur dann ganz motiviert
schreiben, wenn ich genau weiß, was ich wie schreiben will. Ansonsten sitze ich nur vor dem
blinkenden Cursor und versuche krampfhaft etwas zu schreiben, dass mir am Ende dann
doch nicht gefällt. Das ist auch der Grund warum ich manchmal zwei Wochen oder mehr für
ein neues Kapitel meiner Texte brauche, denn ich muss Spaß beim Schreiben haben, bevor
etwas passieren kann. Wenn hinter dem Text keine Leidenschaft und kein Spaß steckt,
braucht man es auch keinem Leser zum lesen geben, denn der merkt gleich an der Art und
Weise, dass der Autor nur geschrieben hat, um seinen regelmäßigen Zeitabstand
einzuhalten und das sollte eigentlich nicht das Ziel für einen Autor sein.

Natürlich weiß ich auch, dass es für die Leser nicht schön ist, wochenlang auf ein neues Kapitel zu warten,
aber mal ganz ehrlich: Es macht doch viel mehr Spaß ein Kapitel zu lesen, hinter dem ein
glücklicher Autor steckt als ein Kapitel, das nur oberflächlich und ohne Leidenschaft
geschrieben ist, oder? Und dafür wartet man doch als Leser lieber etwas länger auf etwas
Besonderes als auf etwas Kurzes, Knappes und Oberflächlicheres, nicht wahr?

Also als kleiner Tipp euch da draußen: Lasst euch lieber Zeit mit einem emotionsgeladenen
Kapitel, dass mit Leidenschaft und Spaß geschrieben ist und an dem euere Leser viel Spaß
dran haben, als an einem schnell, langweilig und wahrscheinlich oberflächlich
geschriebenen Kapitel.

 

Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurer SweekKeeperin Pauline Lederhausen @LeLine99. Sie schreibt gerne Fanfictions und Mischgenres und war Finalistin bei #MikroLicht.

Du hast die Ankündigung des SweekKeeper Takeovers verpasst? Schau hier vorbei, um einen Überblick über die Autoren und die Themen zu bekommen!

June 29, 2018

Takeover: Wie unsere SweekKeeper zum Schreiben kamen – Blerta



Unsere SweekKeeper wollen eine neue Runde beginnen, in der sie Euch erzählen, wie sie zum Schreiben gekommen sind. Hier geht es weiter mit unserem neusten Mitglied Blerta.


Wie ich zum Schreiben kam

Jeder Autor schreibt andere Geschichten. Genauso ist es auch mit den Geschichten von Autoren, wie
sie ihre Leidenschaft zum Schreiben entdeckten. Jede Geschichte ist anders.

Meine Eltern haben mir nie übermässig viele Geschichten erzählt oder vorgelesen. Im Allgemeinen
sind meine Eltern nicht so lesebegeistert. Wenn ich jetzt auf meine Kindheit zurückblicke, merke ich,
dass ich schon immer einen Drang dazu hatte, meine Kreativität in Geschichten auszudrücken. Als ich
noch nicht schreiben konnte, habe ich Bilder gezeichnet, die in meinem Kopf entstanden sind und diese
anschließlich zu einem kleinen Buch zusammengeheftet. Als ich dann in die Schule kam
und endlich schreiben konnte, habe ich mich oft an meinen Schreibtisch, und später an den
Computer meines Vaters gesetzt, um meiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Jedoch verlor ich nach
einigen Jahren leider das Interesse und die Leidenschaft am Schreiben.

Eine Detektivreihe, die mittlerweile aus unzähligen Bänden besteht, weckte meine Aufmerksamkeit
zum Lesen. Sogar als ich gerne geschrieben habe, mochte ich es überhaupt nicht zu lesen. Bücher
waren damals für mich die reinste Hölle – bis ich diese Bücherreihe entdeckte. Seit dem
verschanze ich mich stundenlang in meinem Zimmer, um Geschichten zu lesen. Zum Schreiben kam
ich aber erst vor drei Jahren wieder. Man könnte es als Zufall bezeichnen. Als ich meine alten
Schulsachen sortierte, flog mir ein Blatt in die Hand, auf dem ich einen Aufsatz für die Schule
geschrieben hatte. Ich erinnerte mich daran, dass ich es früher gar nicht mochte Geschichten zu
schreiben, wenn man mir ein konkretes Thema vorgab. Ich bevorzugte es, meiner Fantasie keine
Grenzen zu setzen (Heute komme ich schon besser damit klar!). Nachdem ich meinen Aufsatz gelesen hatte,
setzte ich mich an meinen Laptop und schrieb das erste Mal seit Jahren wieder etwas.

Seit dem hatte ich immer wieder Phasen, in denen ich es kaum erwarten konnte, von der Schule nach
Hause zu kommen um zu schreiben. Jedoch hatte ich auch Phasen, in denen ich monatelang kein
Wort schrieb. Zuerst begann ich damit, zu jedem Sänger, Schauspieler, Film und jeder Serie, die ich
mochte, eine Fan-Fiction zu schreiben. Ich hatte unzählige Seiten auf Instagram, auf denen ich meine
Geschichten veröffentlichte. Einige Zeit später, stieß ich auf die Plattform Wattpad, die mir damals
von einer Freundin vorgeschlagen wurde. Ich begann, meine Geschichten dort zu veröffentlichen und
hatte auch schnell einige Leser dazugewonnen. Jedoch traute ich mich nicht, meinen Freundinnen
von meiner Freizeitbeschäftigung zu erzählen. Ich fand mein neues Hobby ziemlich merkwürdig zu
der Zeit. Bis heute weiß ich nicht, an was es lag, aber ich fühlte mich nicht wohl. Ich bin ein Mensch,
der gerne in Teams arbeitet. Deshalb fühlte sich das Schreiben so fremd für mich an. Also ließ ich es
wieder mit dem Schreiben.

Jetzt kann ich von Glück sprechen, dass ich vor ungefähr zwei Jahren diese Leidenschaft wieder
aufgegriffen habe. Zu der Zeit riss ich mich auch von den Fan-Fictions los und entwarf eigene
Charaktere. Es war ein schönes Gefühl, seine eigene Welt zu erschaffen. Die Bilder, die ich in meinem
Kopf hatte, in Worte umzuwandeln. Ich hatte mit einem Mal so viele Ideen, dass ich nicht mehr
nachkam mit schreiben. Ein weiterer Grund, weshalb ich wieder zum Schreiben zurückgefunden
hatte, war, dass ich einiges zu verarbeiten hatte. All meine Gefühle konnte ich in die Geschichten
einfließen lassen und konnte feststellen, dass es tatsächlich half. Auch heute schreibe ich gerne
Kurzgeschichten, die mein eigenes Leben widerspiegeln.

Ich stehe noch ganz am Anfang. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich noch vieles zu lernen habe. Aber
im Moment ist das Schreiben für mich noch ein Hobby, das ich mit grosser Leidenschaft verbinde.
Natürlich ist es mein größter Wunsch, einmal mein eigenes Buch zu veröffentlichen, aber der Weg
bis dahin wird noch ein langer sein.

Ich konnte am eigenen Leib erfahren, was es heißt, ein Hobby immer wieder neu zu entdecken.
Schreiben braucht Motivation. Aber nur Motivation alleine reicht nicht. Man braucht Kreativität, Hilfe und viel  Durchhaltevermögen. Das Schöne an einer Leidenschaft ist, dass jeder irgendwann zu ihr
findet und sich seinen eigenen Rhythmus bildet.

 



Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurer SweekKeeperin Blerta @blerta__. Sie schreibt gerne Kurzgeschichten, Young Adult und Fantasy.

Du hast die Ankündigung des SweekKeeper Takeovers verpasst? Schau hier vorbei, um einen Überblick über die Autoren und die Themen zu bekommen.

June 22, 2018

Takeover: Wie unsere SweekKeeper zum Schreiben kamen – Manuel



Unsere SweekKeeper wollen eine neue Runde beginnen, in der sie Euch erzählen, wie sie zum Schreiben gekommen sind. Hier geht es weiter mit Manuel.


Wie ich zum Schreiben kam

Das ist eine lange Geschichte – insofern, als dass ich in jungen Jahren wirklich nicht der Typ
für Bücher war. Erst circa in der neunten oder zehnten Klasse habe ich angefangen, Bücher
zu lesen. Die Aramanth-Trilogie von William Nicholson hatte es mir dann aber so richtig
angetan, und so wurden Bücher zu einem neuen großen Hobby.
Mit dem Lesen hat es dann nicht lange gedauert, bis ich die ersten Ideen für eigene
Geschichten hatte. Eines Tages haben Jak und Ryan angefangen, mit mir zu sprechen – und
ich habe angefangen, die ersten paar Kapitel eines Buches zu schreiben. Die habe ich bis
heute, allerdings habe ich diese Geschichte nie abgeschlossen. Die beiden Hauptfiguren und
die Idee zum Inhalt haben sich aber weiterentwickelt und sind letztlich Teil meines ersten
Romans geworden, den ich 2015 veröffentlicht habe.

Wie sich das Schreiben verändert hat

Nicht so sehr – denke ich zumindest bewusst. In Wirklichkeit ändert sich aber Einiges.
Einerseits an den Geschichten selbst, was man aber erst feststellt, wenn man die alten Texte
nochmal liest. Da kommen dann einzelne Stellen, die beinahe schon peinlich sind – das liegt
einfach daran, dass man mit der Zeit immer reifer wird und die Texte ‚erwachsener‘.
Noch mehr hat sich verändert, wie ich an das Schreiben herangehe oder wie jetzt der Alltag
damit aussieht: Dass ich mehrere Bücher gleichzeitig schreibe, immer noch mindestens
eine Handvoll Dokumente auf dem Rechner, die nur einzelne Kapitel oder Ideen enthalten,
vielleicht auch nur Fragmente, die nicht mal Anfang oder Ende einer Geschichte sein
müssen.
Was sich für mich noch verändert hat, ist, dass ich meine Bücher jetzt auf Englisch schreibe.
Kurzgeschichten sind schon da und momentan arbeite ich an einem Roman, der auch auf
Englisch ist. Macht Spaß!

Wie ich jetzt schreibe

Ich bin kein großer Freund von Planen und Plotten. Meines Erachtens entstehen meine
besten Textstellen aus spontanen Inspirationen und Ideen heraus. Manchmal auf dem Weg
zur Arbeit, manchmal auch kurz vor dem Einschlafen – was dann darin endet, dass ich mein
Handy greife und hektische Texte in mein Notizprogramm hämmere, weil ich weiß, dass ich
mich am nächsten Morgen nicht mehr erinnere und höchstens noch weiß, dass da eine Idee
war, aber nicht mehr welche, was wirklich sehr frustrierend ist.
Wenn ich ca. 10.000 oder 20.000 Wörter in eine Geschichte einstiegen bin, entsteht meist
nebenher ein weiteres Dokument mit dem bisherigen Ablauf und den Figuren – damit ich
weiß, was geschehen ist, und dann bekommen die Figuren manchmal Merkmale anhand
ihres bisherigen Verhaltens. Ich lerne meine Figuren beim Schreiben kennen, nicht davor.
Mittlerweile bleibt es auch nicht aus, dass ich dieses Dokument dann vor dem Schreiben mit
weiteren Ideen und eventuell sogar dem Ende der Geschichte oder eines Stranges erweitere.
Somit habe ich also doch ein Outline für die Geschichte. Oft stelle ich aber erst nach dem
Abschließen fest, dass mein Outline doch nicht so eingetreten ist. Nicht schlimm, solange
sich keine Logikfehler einschleichen.

Was ich schreibe

Ich schreibe fast nur Texte mit jugendlichen Protagonisten und mit einer jungen Zielgruppe
im Hintergrund – also Jugendliteratur. Das ist meine Heimat als Leser und Autor. Da geht es
in erster Linie um längere Geschichten und Romane. Kurzgeschichten schreibe ich auch, die
können auch mal andere Töne anschlagen. Kurzgeschichten sind gut für die Abwechslung –
einen Roman ohne Unterbrechung von Anfang bis Ende zu schreiben ist schwer, aber es ist
noch schwieriger, zwei Romane parallel zu schreiben, denn da kommt man leicht
durcheinander oder bleibt zu oberflächlich.

Was wichtig zum Schreiben ist

Motivation und Inspiration – und dass ich ausgeschlafen oder zumindest nicht müde bin.
Ansonsten sind ein bequemer und schöner Arbeitsplatz und ein Laptop wichtig. Alles
andere ist variabel: Manchmal schreibe ich mit Musik, manchmal ohne, mal mit Kaffee oder
ohne, oder auch mit oder ohne Schokolade.
In erster Linie ist Schreiben und Schreiberfolg bei mir von der Stimmung abhängig.
Manchmal gibt es Tage, da funktioniert es nicht, da ist dann das Schwierigste, das
einzugestehen und es sein zu lassen.

Ein Tipp zum Abschluss

Man setzt sich als Autor schnell unter Druck – auch wenn man gar nicht unter Druck stehen
sollte. Ich bin selbst Experte darin. Man muss versuchen, es nicht zuzulassen. Bei mir sind
die Tage am erfolgreichsten, wenn ich aus einer Laune heraus drauflosschreibe – und nicht
die, an denen ich mir vornehme, heute 3.000 Wörter zu schreiben – zumal mehr Wörter am
Tag nicht unbedingt gut sind und selbstverständlich auch nicht die Qualität steigern, außer,
ihr habt zuvor Inspiration für eine sehr umfangreiche Szenen – oder gleich mehrere –
erfahren.
Inspiration kommt immer dann, wenn man sie nicht erwartet. Schreibt es nieder, solange es
da ist, auch wenn ihr erstmal nur Zeit für eine grobe Skizze habt!

 



Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurem SweekKeeper Manuel @Maneic. Er schreibt gerne Young Adult und verschiedene (Misch-)genres und war Finalist bei #MikroTanz.

Du hast die Ankündigung des SweekKeeper Takeovers verpasst? Schau hier vorbei, um einen Überblick über die Autoren und die Themen zu bekommen.

June 15, 2018

Takeover: Wie unsere SweekKeeper zum Schreiben kamen – Viktoria



Unsere SweekKeeper wollen eine neue Runde beginnen, in der sie Euch erzählen, wie sie zum Schreiben gekommen sind. Hier geht es weiter mit Viktoria.


Warum ich Geschichten erfinde

Jeder Autor oder jede Autorin schreibt aus einem anderen Grund. Jeder hat seinen eigenen
Weg zum Schreiben gefunden und hat andere Hürden im Leben genommen, genauso wie
jeder andere Ansichten vertritt oder Vorstellungen hat. Genauso unterschiedlich sind auch die
Geschichten, die wir Autoren erzählen. Was könnte also mich dazu bewegt haben, mich
stundenlang vor meinen Laptop zu setzen und wie besessen auf meine Tastatur zu hämmern?

Wenn du nicht schlafen kannst, dann denk dir doch Geschichten aus

Als ich noch ganz klein war, mochte ich nachts einfach nicht schlafen. Ich weiß bis heute
nicht, woran das lag, aber ich hatte schwere Probleme damit, einzuschlafen. Eines Abends,
ich muss da so ungefähr fünf oder sechs Jahre alt gewesen sein, setzte sich mein Papi zu mir
ans Bett und meinte zu mir, dass ich mir Geschichten ausdenken solle, bis ich einschlafe. Seit
dem ich denken kann habe ich eine sehr blühende Fantasie und seit diesem Abend, als ich fünf
war, habe ich mir abends immer Geschichten ausgedacht und sie mir selber erzählt, bis ich
eingeschlafen bin. Manchmal tue ich das heute sogar auch noch.

Als ich in der zweiten Klasse war, mussten wir als Hausaufgabe eine Geschichte schreiben.
Meine war die Längste von allen und ging über zwei Seiten, während die von meinen
Mitschülern nur eine halbe oder eine Seite lang war. Seit dem Tag schrieb ich in
Freundebücher in die Spalte, was ich werden möchte, wenn ich groß bin, dass ich
Geschichtenschreiberin werden will, weil ich nicht wusste, dass man das Autor nennt. Immer
wenn ich gesagt habe, dass ich Autorin werden möchte, wurde ich schief angeguckt und nicht
für ernst genommen. Mein Opa wollte immer, dass ich doch bitte etwas Vernünftiges machen
soll. Früher habe ich nie verstanden, warum Bücher schreiben für ihn kein richtiger Beruf
war, weil schreiben doch mehr Arbeit und Zeit beansprucht, als so manch einer denken mag.

Seit dem ich schreiben kann, schreibe ich. In der Schule habe ich schon immer am meisten
geschrieben, weil ich mich einfach nicht kurz fassen mag (wie man vielleicht auch an meinen
immer zu langen Blog Posts merkt). Ich liebe Wörter und ich liebe Buchstaben und ich liebe
die Denotationen und Konnotationen eines jeden Wortes, das ich erschaffe. In der Q1 habe
ich mich so begeistert auf meine Facharbeit gestürzt, dass ich am Ende viel zu viele Seiten
hatte und kürzen musste. Als wir auf dem Präsentationsabend unsere Ergebnisse dann
vorstellen sollten, haben die anderen Mädchen aus meinem Seminarfach dann Plakate
gestaltet oder Hörbeispiele mitgebracht. Ich habe aus meiner Facharbeit einen Poetry Slam
geschrieben und an dem Abend sogar geslammt. Was bot sich auch anderes an, als meine
Analyseergebnisse über den sprachlichen Wandel in der Literatursprache in einem Poetry
Slam darzustellen?

Wie die ganze Reise dann anfing

Über die Jahre habe ich einige Schicksalsschläge erlitten, mit denen ich bis heute zu kämpfen
habe. In dieser Zeit habe ich sehr viel geschrieben und gelesen, wann immer es mir schlecht
ging. Oft flüchtete ich in eine andere Welt und suchte Trost bei den ganzen verschieden
Protagonisten, die die Helden ihrer eigenen Welt wurden. Dadurch habe ich viel über das
Leben an sich gelernt und verstanden, dass es auch anderen Menschen mal ziemlich scheiße
gehen kann, aber dass es nun einmal irgendwie immer weiter geht. Die ganzen Geschichten
haben mich abgelenkt und mir neue Zuversicht geschenkt.

Irgendwann habe ich angefangen, in die Storywriter-Branche auf Instagram einzusteigen, weil
ich meine Geschichten, die ich mir ausgedacht und die mir geholfen haben, mit meiner
Realität irgendwie umgehen zu können, nicht mehr allein für mich behalten wollte. Da muss
ich ungefähr 14 Jahre alt gewesen sein. Auf Instagram habe ich viele Geschichten geschrieben
und bereits einen kleinen Kreis an Lesern gewonnen, den ich dann, als ich auf Wattpad und
Sweek umgestiegen bin, erweitert habe. Das war das erste Mal, dass ich mich komplett wohl
gefühlt habe mit dem, was ich mache und auch noch Feedback bekommen habe. In meiner
Zeit als Instagram-Autorin habe ich auch Nina Mackay kennengelernt, die mich in ihre
Jungautoren-WhatsApp-Gruppe aufgenommen hat und durch die ich die Möglichkeit
bekommen habe, mich mit anderen Jungautoren auszutauschen. Mir war vorher gar nicht klar
gewesen, dass es vielleicht noch mehr Mädchen und Jungs in meinem Altern gibt, die
ebenfalls gerne schreiben und die das Geschichtenerzählen zu ihrem Job machen möchten.

Wir haben doch alle ein Thema, über das wir mit niemandem sprechen
können

Und das ist der Grund, was ich am Schreiben so faszinierend finde. Uns als Autoren ist es
möglich, über Dinge zu schreiben, über die niemand sprechen will. Aber vielleicht braucht
irgendjemand auf der Welt gerade genau das, was ich in einem Buch beschreibe, das ich vor
zehn Jahren geschrieben habe. Vielleicht hilft gerade eine traurige, kitschige Liebesgeschichte
einem anderen Menschen, für ein paar Sekunden seinen Kummer zu vergessen. Vielleicht
macht diese Geschichte einem anderen Mut und zeigt demjenigen, dass er nicht aufgeben,
sondern weiter machen soll. Vielleicht kann ich als Autorin auf diese Weise mit anderen
Menschen sprechen und ihnen durch meine Figuren und meinen Geschichten irgendwie
helfen, weil Reden an sich nicht so mein Ding ist. Ich möchte all den Menschen etwas
schenken, das ich auch bekommen habe, als es mir nicht gut ging und ich mich zwischen die
Zeilen einer fremden Welt geflüchtet habe. Deshalb erfinde ich Geschichten.



Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurer SweekKeeperin Viktoria @ViktoriaChristians. Sie schreibt gerne Young Adult und Fantasy.

Du hast die Ankündigung des SweekKeeper Takeovers verpasst? Schau hier vorbei, um einen Überblick über die Autoren und die Themen zu bekommen.

June 12, 2018

Pride Monat 2018: LGBTQ+ #SweekPride Schreibwettbewerb

Mit dem Ziel die Vielfalt, Freiheit und Individualität zu feiern, möchten wir hiermit den neuen Schreibwettbewerb #SweekPride launchen. Wir wollen die Geschichten, die von der LGBTQ+ Gemeinschaft geschrieben wurden, popularisieren und damit das Internet überfluten. Deshalb sind wir auf der Suche nach Geschichten, die Mitglieder der LGBTQ+ Gemeinschaft in den Mittelpunkt stellen.

Achtung: Geschichten, die Hass verbreiten, sind verboten. Du kannst an diesem Wettbewerb teilnehmen, egal zu welchem Geschlecht du dich zählst.  

Für diesen Wettbewerb kooperieren wir mit queer.de, einem bekannten LGBTQ-Portal in Deutschland. 

 

 

FAQ 

Für was steht LGBTQ+?

  • Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender, Queer/Questioning + intersex, asexual, pansexual

Warum im Juni?

  • Juni ist als der Pride Monat bekannt. Um das zu feiern, launchen wir #SweekPride auf Sweek um Aufmerksamkeit zu erregen und das Verständnis über LGBTQ+ zu stärken. Diesen Monat ehren Menschen auf der ganzen Welt den Stonewall-Aufstand der im Juni 1969 in New York City stattgefunden hat (dieser Aufstand gilt als Meilenstein für die Befreiungsbewegung der Homosexuellen in den USA).

Was ist das Ziel des Wettbewerbs für Sweek? 

  • Sweek organisiert den #SweekPride Schreibwettbewerb zum einen, um auf den Einfluss von LGBTQ+ Mitgliedern in unserer Gesellschaft und unserer Kultur aufmerksam zu machen und zum anderen um Liebe und Respekt gegenüber jedem Menschen, der sich als ein Mitglied von LGBTQ+ identifiziert, zu fördern.

Warum will Sweek LGBTQ+ Literatur  fördern? 

  • Wir glauben, dass Literatur, die von LGBTQ+ Mitgliedern geschrieben wurde, immer noch unterschätzt wird und oft in den Buchläden ausgegrenzt wird. Hilf uns genau dies zu ändern und die Vielfalt zu unterstützen und fördere #WeNeedDiverseBooks

 

ZUSAMMENFASSUNG 

– Offenes Thema, solange die Hauptfigur die LGBTQ+ Gemeinschaft repräsentiert 

– Wir suchen Geschichten in den folgenden Genres: YA, Chick Lit, Romantik, Fiktion und Non-Fiktion

– Teilnahme vom 12. Juni bis zum 15. August 

Wortlimit: 10 – 5.000 Wörter 

Bereits existierende Geschichten sind erlaubt

– Fan-Fiction und Gedichte sind nicht erlaubt

– Sei bitte beim Schreiben der Geschichte respektvoll. Hass gegenüber der LGBTQ+ Gemeinschaft werden wir nicht akzeptieren. 

 

DAUER

Einreichungszeitraum: 12. Juni – 15. August 

Juryperiode: 17. August bis 27. August 2018

Gewinnerbekanntgabe: 7. September 2018

 

TEILNEHMENDE SPRACHEN

Englisch, Spanisch und Deutsch

 

WIE WIRD DER GEWINNER AUSGEWÄHLT

Die 20 Geschichten mit den meisten “Gefällt mir” Angaben werden von der Jury gelesen und bewertet. Aus den Top 10 wählt die Sweek Redaktion den Gewinner aus, der dann auf queer.de in einem Artikel veröffentlicht wird.

 

 PREISE

Hauptpreis: €50 und eine Veröffentlichung im Online Magazin queer.de

– Shortlist (10 Titel) werden auf Sweek in der Auserwählten Kategorie gezeigt

– Die 20 Geschichten mit den meisten Likes erhalten ein spezielles Abzeichen fürs Cover

 

JURY MITGLIEDER

 

 Micha Schulze

Micha Schulze ist 2004 Geschäftsführer des großen LGBTI-Portals queer.de . Der geborene Westberliner mit Wahlheimat Bangkok arbeitet seit über einem Vierteljahrhundert in queeren Medien – u.a. als Redakteur der “Siegessäule”, Verleger der “Rosa Zone” und Herausgeber der Zeitung “Queer”. Er hat über ein Dutzend Bücher veröffentlicht, darunter das schwule Kochbuch “Scharfmacher” und als Co-Autor Bestseller wie “Das Schwanzbuch”.

 

 

 

 

WIE KANN ICH TEILNEHMEN?

Schritt 1: Benutze unsere Webseite oder lade dir die Sweek App runter

Webseite: https://sweek.com/

Android App: http://bit.ly/SweekforAndroid

iOS App: http://bit.ly/SweekforiOS

Schritt 2: Registriere dich oder melde dich an.

Schritt 3: Um deine Geschichte hochzuladen, gehe zu “Meine Geschichten” und “Neue Geschichte”

Schritt 4: Veröffentliche dein Werk mit dem Hashtag #SweekPride in den Story-Details.

Das ist schon alles! Teile deine Geschichte mit Familie und Freunden um mehr Leser zu bekommen!

Video Tutorial, wie du eine Geschichte auf Sweek veröffentlichen kannst!

 

  Teilnahmebedingungen

Lies die Teilnahmebedingungen sorgfältig durch, bevor du an diesem Wettbewerb teilnimmst!

  • Du kannst an diesem Wettbewerb teilnehmen, egal als was du dich identifizierst. 
  • Die Verbreitung von Hass gegen LGBTQ+ ist strengstens verboten. Alle Geschichten, die Hass fördern, werden  von der Teilnahme ausgeschlossen.
  • Du musst mindestens 13 Jahre oder älter sein, um teilzunehmen. Solltest du jünger sein, brauchst du das Einverständnis deiner Eltern.
  • Um an dem Wettbewerb teilzunehmen muss deine Geschichte den Hashtag #SweekPride in den Story-Details aufweisen.
  • Dein Werk muss zwischen 10 und 5.000 Wörtern enthalten. Eine Überschreitung der Wortanzahl führt zur Disqualifikation.
  • Es können nur Geschichten teilnehmen, die vor dem Ablauf des 15.08.18 eingereicht wurden.
  • Du kannst mit allen literarischen Genres teilnehmen, abgesehen von Fan-Fiction und Gedichten (vorzugsweise: YA, Chick Lit, Romantik, Fiktion und Non-Fiktion).
  • Du kannst auch schon mit bereits veröffentlichten Geschichten am Wettbewerb teilnehmen.
  • Die Teilnahme am Wettbewerb und die Benutzung unserer Webseite ist kostenlos.
  • Deine Geschichte muss nicht exklusiv sein, d.h. sie kann auch auf anderen Plattformen von dir veröffentlicht worden sein. Sie muss nicht neu hochgeladen werden.
  • Dein Werk muss den Sweek Richtlinien entsprechen. 
  • Der eingereichte Text muss von dir geschrieben werden. Du kannst ihn auch mit einem Freund schreiben. Solltet ihr gewinnen, muss der Preis geteilt werden. Plagiate sind verboten und können strafrechtlich verfolgt werden.
  • Du kannst mit mehreren Texten antreten, dabei gibt es kein Limit.
  • Du kannst deine Geschichte bis zum Einsendeschluss bearbeiten. Eine spätere Änderung der Geschichte führt zur Disqualifikation. 
  • Du kannst nur einen Preis gewinnen.
  • Der Preis der besten Geschichte wird nach den folgenden Kriterien ausgewählt: Schreibstil, die Entwicklung der Handlung, Originalität, allgemeine korrekte Verwendung der deutschen Sprache (Grammatik und Rechtschreibung) und die Umsetzung des Themas.
  • Spam-Kommentare/Nachrichten mit Werbung von deinem Werk (ausgenommen spezielle Promotion-Stories) an unpassenden Stellen resultieren in Disqualifikation und möglicher Löschung deines Accounts, falls das Verhalten sich fortsetzt.
  • Sweek behält sich das Recht vor Geschichten zu disqualifizieren, welche die Sweek Richtlinien in Form von Plagiaten oder unangemessenen Inhalten nicht beachten. 
  • Der Geldpreis wird via Paypal überwiesen (Sweek übernimmt die Transaktionskosten). Wenn sich der Gewinner in Europa befindet, kann der Geldpreis auch auf das Bankkonto überwiesen werden (die Transaktionskosten werden dann geteilt). Für den Fall, dass kein Paypal Account zur Verfügung steht, kann der Gewinn auch in Form eines Gutscheins erfolgen.Wir sind nicht für den Umrechnungskurs der Währung zum Zeitpunkt des Transfers verantwortlich.  
  • Mit der Teilnahme an diesem Wettbewerb gibt der Autor an, die Teilnahmebedingungen verstanden und akzeptiert zu haben.
  • Der Wettbewerb wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder verwaltet.

June 8, 2018

Takeover: Wie unsere SweekKeeper zum Schreiben kamen – Yessi



Unsere SweekKeeper wollen eine neue Runde beginnen, in der sie Euch erzählen, wie sie zum Schreiben gekommen sind. Hier geht es weiter mit Yessi.


Wie ich zum Schreiben kam:

Von klein auf hat mir meine Oma immer vorgelesen. Nur so konnte ich in einen tiefen Schlaf fallen und bis zum nächsten Tag durchschlafen. Es ist spannend, welche Abenteuer in Märchen immer erlebt werden, das wollte ich auch immer.
Je älter ich wurde, desto weniger wurde mir vorgelesen, also schnappte ich mir selbst ein
Buch und begann in fremde Welten einzutauchen. Dazu gehörte unter anderem die Welt von Harry
Potter und seinen Freunden.

Doch auch das Fernsehen begann interessant zu werden. Denn immer nach der Schule wurde der
Fernseher angeschaltet und es liefen Animes wie Digimon, Pokémon, Sailor Moon und so weiter. Das hat
mich irgendwann dazu inspiriert, selbst solche Geschichten zu erfinden. Ich wollte nicht nur im
Fernsehen zuschauen, sondern dabei sein, eigene Ideen einbringen. Ich habe also ziemlich früh angefangen, mich selbst in diese Welten der Animes zu packen und gemeinsam mit den Charakteren deren Abenteuer zu erleben.

Nachdem das mal gut, mal schlecht gelungen ist, habe ich mich auf die Suche nach einer Plattform
begeben, um solche Fanfiktions zu veröffentlichen. Ich wollte, dass alle daran teilhaben können.
Diese Plattform habe ich dann auch finden können. Zuerst war ich nervös und habe nur Geschichten
gelesen, doch daran habe ich auch gelernt und mich irgendwann getraut, selbst eine Geschichte zu
veröffentlichen.

Fanfiktions und eigene Geschichten sind mir viel lieber gewesen, als irgendwelche Aufsätze, die
ich in der Schule schreiben musste. Denn bei eigenen Stories kann ich frei sein, mich meiner
kreativen Ader hingeben und muss nicht auf irgendwelche Vorgaben achten.

Wie sich das Schreiben verändert hat:

Wenn ich mir alte Geschichten durchlese, kann ich manchmal gar nicht glauben, wie schlecht ich
geschrieben habe. Aber aller Anfang ist schwer und auch, wenn zu Beginn viele Fehler dabei
waren, keine korrekte Satzstellung vorkam und Punkte vergessen wurden, ist doch nach und nach,
je älter ich wurde, eine Verbesserung zu erkennen.

Ich lese gerne alte Geschichten, um mir die Veränderungen vor Augen zu führen. Es soll mir
zeigen, wie sich mein Schreibstil in all den Jahren dann doch gebessert hat. Zudem lache ich gerne
über so manchen Fehler.

Früher wollte ich eine Geschichte schnell geschrieben und erledigt haben, damit sofort das neue
Projekt starten kann. Auch das änderte sich, da dadurch mein Schreibfluss nicht zu dem passte, wie
ich es mir vorgestellt hatte.

Man bemerkt, dass man im Alter mit der Sprache wächst, neue Wörter lernt, die verschiedenen
Zeiten in der deutschen Sprache aber auch Fremdwörter. Alles hat mir dabei geholfen, zu wachsen
und jetzt so zu schreiben, dass ich ganz zufrieden mit mir bin. Trotzdem möchte ich mich stetig verbessern und werde deshalb fleißig weiterschreiben und auch lesen.

Wie ich jetzt schreibe:

Am liebsten ist mir dann doch immer das Planen der Geschichte. Das habe ich früher immer
ziemlich vernachlässigt, doch jetzt ist es mir besonders wichtig, dass alles einen Sinn ergibt. Basiert
sie auf einer Vorlage, Anime, Manga oder Buch, dann ist die Welt vorgegeben, auch wenn man
immer noch einen Spielraum hat. Der eigene Charakter kann so entwickelt werden, wie man es
möchte. Haarfarbe, Augenfarbe, Hobbies, einfach alles entspringt meiner Fantasie. Manchmal sind
es auch Sachen, die ich selbst gerne als Hobby hätte.

Früher passierte das alles noch auf einem Blatt Papier, es waren Kritzeleien, die man später eher
entziffern musste, als überhaupt etwas zu verstehen. Heute landen alle Ideen in einem Heft oder in
einem Ordner. Dort wird geplant, was passieren soll, wie der Charakter heißt, wie er aussieht, was er
liebt, was er nicht so mag und und und…

Auch wenn ich meine Geschichten auf dem Laptop schreibe, sind mir meine handschriftlichen
Notizen sehr lieb. Zeichnungen, die eine sehr gute Freundin anfertigt, helfen mir bei der
bildhaften Vorstellung. Oder ich nutze so manche Apps, vor allem Pinterest. Jede Kleinigkeit wird
meist genau recherchiert, ich möchte meinen eigenen Charakter so realistisch wie möglich haben.
Auch der Verlauf der Geschichte wird z.B. mit einem Zeitstrahl geplant.

Die Weltenplanung ist auch immer lustig, man kann seinen Ideen freien Lauf lassen. Aktuell führe
ich ein Notizbuch zu einer Geschichte, in welchem alle Charaktere aufgeführt sind. Was machen sie
gerne, wie stehen sie mit dem Hauptcharakter in Verbindung, wie heißen sie, das Aussehen. Jede
Welt, die besucht wird, ist besonders und das soll auch so rüberkommen.

Was ich schreibe:

Veröffentlicht habe ich eigentlich hauptsächlich Fanfiktions, im Anime bzw. Manga Bereich oder
auch von Büchern wie Harry Potter. Fanfiktions habe ich ziemlich gerne geschrieben (jetzt natürlich
auch immer noch), aber irgendwann wollte ich meine eigene Welt haben, eigene Charaktere, eigene
Abenteuer. Daher sind mir freie Geschichten jetzt sogar noch lieber geworden. Auch wenn ich mich
immer zwischen beiden abwechsle, damit mir nicht langweilig wird.

An Kurzgeschichten versuche ich mich von Zeit zu Zeit. Diese sind für zwischendurch eine
gehörige Abwechslung, wenn man mal an einer Stelle feststeckt.

Vom Genre her bin ich sehr gerne im Bereich von Fantasy unterwegs, dazu meist eine Portion
Romantik. Beides ist für mich eine perfekte Kombination, über so etwas liebe ich es zu schreiben.

Was ist wichtig zum Schreiben?

Zuerst wäre da die Motivation. Meiner Meinung nach kann ohne Motivation keine ordentliche
Geschichte entstehen. Wer nur halbherzig dabei ist, wird es auch nicht schaffen, die Leser davon zu
überzeugen. Man sollte auch nicht aufgeben, wenn es wenig Leser gibt, sondern sich über jeden
freuen, der sich für die Geschichte Zeit nimmt.

Außerdem sollte jeder Spaß am Schreiben haben. Wer keinen Spaß daran hat, wird sich und auch
anderen keinen Gefallen tun. Wenn man Spaß am Schreiben hat, geht alles so einfach von der Hand
und ihr könnt das Schreiben so richtig genießen.

Das Schreiben gehört zu meinem Leben dazu, es ist ein Hobby, welches ich sehr liebgewonnen
habe. Es hilft mir, dem Alltag zu entfliehen und ich freue mich immer, wenn es den Leserinnen und
Lesern auch so geht.



Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurer SweekKeeperin Yessi @Yessi. Sie schreibt gerne Fanfictions und Fantasy.

Du hast die Ankündigung des SweekKeeper Takeovers verpasst? Schau hier vorbei, um einen Überblick über die Autoren und die Themen zu bekommen.

 

June 7, 2018

Fanfiction Schreibwettbewerb: #SweekFanFic

Ein neuer Wettbewerb steht in den Startlöchern für euch! Ein Fanfiction Wettbewerb, juhu! 

Lieber Sweeker, bist du bereit? Es ist soweit, wir wollen Fanfics: setze scheinbar vollständige Geschichte fort, entfalte den Lauf der Ereignisse bereits bekannter Handlungen, füge fertigen Geschichten Helden hinzu oder entdecke neue Qualitäten deiner Lieblingscharaktere auf Sweek!

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Es sind Fans aller Genres dazu eingeladen, teilzunehmen; oder in der Sprache der Fanfiction: die Fandoms aus allen verschiedenen Richtungen! Bücher, Filme, Serien, Cartoons, Musiker, und viele mehr! Wir haben die 8 häufigsten Kategorien der Fanfictions für euch ausgewählt:

  1. Musik und Musicals (z.B. One Direction, Phantom der Oper,…)
  2. Bücher und Literatur (z.B. Harry Potter, Sherlock Holmes,…)
  3. Anime, Manga, Comics (z.B. Naruto, Ninja Turtles,…)
  4. Prominente (z.B. Schauspieler, Sportler, Youtuber,…)
  5. Filme (z. B. Avengers, Star Wars,…)
  6. Video-/Computer-Spiele (z.B. World of Warcraft, Slender, The Elder Scrolls,…)
  7. TV-Serien (z.B. Supernatural, Vampire Diaries,…)
  8. Andere (wenn deine Geschichte in keine oben genannte Kategorie passt, kannst du mit deiner Geschichte hier teilnehmen)

 

Zeitraum

Einreichungsfrist: 26.08.2018

Votingphase: 27.08.-16.09.2018

Gewinnerbekanntgabe: 24.09.2018

 

Preise

Beste Geschichte – 100€! 🎊💰

Die beliebteste Geschichte – 35€!

Kommentar-Lotterie – 15€! 💎

Außerdem werden die beliebteste und beste Geschichte der Auserwählt-Kategorie hinzugefügt.

 

Wie werden die Gewinner gewählt?

Dieses Mal wird die Sweek Community als Jury fungieren! Lies die Geschichten der Teilnehmer und bewerte sie mit “Gefällt mir”. Die Top 5 Fanfics (also die fünf beliebtesten Fanfics) in jeder Kategorie erreichen das Finale (40 Finalisten). Aus dieser “Longlist” wählt die Sweek-Redaktion die beste Geschichte.

Die Finalisten werden zusätzlich in einer neuen, offiziellen Geschichte von Sweek bekanntgegeben – “Fanfiction Finalisten” , wo die Wahl für die beliebteste Geschichte stattfinden wird. Dort muss mit der Wahl der Lieblingsgeschichte kommentiert werden! Ein Autor darf maximal zweimal auf der Longlist stehen.

Außerdem wird auf Sweek zum ersten Mal eine Lotterie veranstaltet 🎉 Du hast die Chance, einen Preis zu gewinnen, indem du einfach nur für einen Finalisten stimmst und kommentierst. Eine Abstimmung pro Person ist erlaubt, ansonsten findet eine Disqualifizierung statt! Der Gewinner wird per Zufall ausgewählt.

Achtung bitte! In jeder Kategorie muss es mindestens 30 Geschichten geben, damit sie im Finale berücksichtigt wird. 

 

Wettbewerbshashtags

Du musst selbst bestimmen, auf welche Kategorie sich deine Fanfiction bezieht und so den richtigen Hashtag angeben:

  1. Musik und Musicals: #SweekFanficMusik
  2. Bücher und Literatur: #SweekFanficBücher
  3. Anime, Manga, Comics: #SweekFanficAnime
  4. Prominente: #SweekFanficPromis
  5. Filme: #SweekFanficFilme
  6. Video-/Computer-Spiele: #SweekFanficSpiele
  7. TV-Serien: #SweekFanficSerie
  8. Andere: #SweekFanfic

 

 

Gewinnerverkündung: 24.09.2018

  1. In der offiziellen Geschichte von Sweek (im Kapitel “Gewinner”)
  2. Per E-Mail (nur Gewinner/Shortlist)
  3. Auf unseren sozialen Netzwerken

Zusammenfassung

  • Wortanzahl: unbegrenzt
  • Nur neue Fanfictions werden akzeptiert: deine Geschichte muss zwischen dem 07. Juni und dem 26. August hochgeladen worden sein
  • Deine Fanfic solle sich auf eine der oben genannten Kategorien beziehen
  • Du kannst mit so vielen Geschichten teilnehmen wie du möchtest
  • Markiere deine Story mit dem entsprechenden Hashtag der ausgewählten Kategorie
  • Einreichungsfrist: 26.08.2018

 

 

Wie man teilnehmen kann: Geschichte einreichen

  1. Schritt: Lade dir unsere App herunter oder nutze unsere Website:

Website: https://sweek.com/
Android app: http://bit.ly/SweekforAndroid
iOS app: http://bit.ly/SweekforiOS

  1. Schritt: Erstelle einen Account oder logge dich ein.
  2. Schritt: Gehe zu „Meine Geschichten“ und klicke danach auf „Neue Geschichte“. Erstelle ein Kapitel und fange an dort zu schreiben oder kopiere deine Geschichte hinein.
  3. Schritt: Veröffentliche deine Geschichte mit dem jeweiligen Hashtag in den Stichworten oder der Beschreibung!

 

Fröhliches Sweeken! 😃

 

Allgemeine Teilnahmebedingungen

  1. Du musst mindestens 13 Jahre oder älter sein, um teilzunehmen. Solltest du jünger sein, brauchst du die Einverständnis deiner Eltern.
  2. Deine Geschichte muss in deutscher Sprache verfasst werden.
  3. Die Geschichte muss nicht neu oder exklusiv sein, sollte aber neu auf Sweek hochgeladen werden.
  4. Deine Geschichte muss den entsprechenden Hashtag der Kategorie aufweisen.
  5. Die Geschichte muss von dir geschrieben werden. Du kannst sie auch mit einem Freund schreiben. Solltet ihr aber gewinnen, muss der Preis geteilt werden. Plagiate sind verboten und können strafrechtlich verfolgt werden.
  6. Der Geldpreis darf keine Einkommensgenerierung des Autoren der Fanfiction darstellen.
  7. Die Fanfiction muss ein alternatives Ende oder alternative Handlungen einer schon bestehenden Geschichte enthalten, da sie ansonsten das Copyright des ursprünglichen Autoren verletzen könnte. Die Fanfiction-Vorlage sollte in den Geschichten-Details genannt werden.
  8. Die Geschichte muss bis Einsendeschluss fertiggestellt werden. Deine Geschichte darf danach nicht mehr geändert werden – dies führt zur Disqualifikation.
  9. Du kannst mit mehreren Geschichten antreten.
  10. Deine Geschichte darf in allen Genres verfasst werden. Es darf eine Kombination aus mehreren Genres geben, z.B. Young Adult, Romantik, Fantasy, Krimi oder Science Fiction.
  11. Die beste Geschichte wird von der Sweek-Redaktion ausgewählt basierend auf Schreibstil, Handlungsentwicklung, Originalität, Grammatik und Umsetzung des jeweiligen Themas/Wortes.
  12. Spam-Kommentare/Nachrichten mit Werbung von deiner Geschichte (ausgenommen spezielle Promotion-Stories) an unpassenden Stellen resultieren in Disqualifikation und möglicher Löschung deines Accounts, falls das Verhalten sich fortsetzt.
  13. Sollte der Gewinner nicht innerhalb von 2 Wochen antworten, wird der Preis an den zweiten Platz verliehen.
  14. Mit der Teilnahme an diesem Wettbewerb gibt der Autor an, die Teilnahmebedingungen verstanden und akzeptiert zu haben.

Lust an anderen Schreibwettbewerben von uns teilzunehmen? Schau mal hier in der Übersicht über all unsere Schreibwettbewerbe!

June 1, 2018

Takeover: Wie unsere SweekKeeper zum Schreiben kamen – Laurus



Unsere SweekKeeper wollen eine neue Runde beginnen, in der sie Euch erzählen, wie sie zum Schreiben gekommen sind. Den Anfang macht Laurus Larssen.


Wie ich zum Schreiben kam:

Schon im Kindergarten mussten mir die Erzieher immer Geschichten vorlesen.
Selbst lesen konnte ich damals nicht, aber die Geschichten haben mich fasziniert.
Zum Glück gab es immer jemanden, der mir vorlesen wollte.
Doch irgendwann musste ich selbst lesen lernen, vorlesen wollte mir keiner mehr.
Ich las sehr viel. So oft war ich in der Bibliothek um mir Bücher auszuleihen, hätte regelmäßig zwanzig
oder mehr Bücher ausgeliehen.
Eines Tages schlug meine Mutter vor, ich solle eigene Geschichten schreiben.
Aber daraus wurde nichts, ich scheiterte schon bevor ich begonnen hatte.
Erst Jahre später kam ich zufällig zum Schreiben.
Eine Freundin erzählte mir von einer Fan-Fiktion, die sie geschrieben hatte. Ich lud mir die App runter
und las ihre Geschichte.
Am gleichen Tag begann ich ebenfalls eine Fan-Fiktion, da mein Profil sonst so leer gewesen wäre.
Es machte mir erstaunlich viel Spaß und ich schrieb immer weiter. Und wurde immer besser.

Wie sich das Schreiben verändert hat:

Die Art wie ich schreibe hat sich mit der Zeit sehr stark verändert. Das einzige was sich nicht verändert
hat, ist das ich beim Schreiben Musik höre.
Am Anfang schrieb ich jeden Abend ein Kapitel. Ich schrieb sie am Handy und komplett ohne Planung.
Ohne sie nochmals durchzulesen, habe ich die Kapitel direkt veröffentlicht.
Die Kapitel waren jeweils so um die 200 Wörter lang.
Insgesamt war die Qualität damals nicht sehr gut, doch ich hatte ein paar Leser und war zufrieden.
Die Geschichten später wurden besser, die Kapitel länger.
Ich begann verschiedene Schreibratgeber zu lesen, denn jede Geschichte sollte besser werden, als die
vorherige.
Schon die zweite Geschichte lässt sich dem Genre Fantasy zuordnen, in diesem schreibe immer noch sehr
gerne.
Irgendwann fing ich an, am Laptop zu schreiben. Ich begann meine Geschichten mehr zu planen.
Und mein Schreiben verändert sich noch immer, ich probiere immer mal wieder neues aus.

Wie ich jetzt schreibe:

Nun plane ich meine Geschichten viel mehr als vorher.
Für mein aktuelles Projekt probiere ich Writer aus.
Dadurch bleibt alles übersichtlich.
Vorher habe ich mir Dokumente zu allen möglichen Themen zugelegt. Eine neue Welt zu erschaffen ist
deutlich schwieriger, als ich gedacht habe. Ich habe zwischendurch auch ein wenig den Überblick über all
die Dokumente und damit die Motivation verloren.
Doch ich bin geduldiger mit dem Schreiben geworden.
Das ist das erste Projekt, bei dem ich wirklich plane. Ich plane an diesem Projekt schon seit ca 1,5 Jahren
und fange erst bald wirklich mit dem Schreiben.
Mittlerweile habe ich auch eine »Lektorin«, die Spaß daran hat, meine Texte zu verbessern und mir zu
helfen. Denn Fehler mache ich noch immer.

Was ich schreibe:

Ich schreibe zum Großteil Fantasy. Doch ich habe zwischendurch mit Kurzgeschichten begonnen. Das
lief deutlich besser als gedacht.
Dank #PoesieKönig habe ich angefangen auch Poesie zu schreiben.
Auch wenn ich vorher Gedichte nicht mochte, mittlerweile mag ich sie immer mehr.

Was ist wichtig zum Schreiben?

Für mich ist zum Schreiben vor allem der Spaß am Schreiben wichtig.
Ich finde man merkt, ob der Autor/ die Autorin vom Herzen schreibt und nur dann können die
Geschichten das Herz der Leser erreichen. Auch muss man ein bisschen Geduld haben. Gute Geschichten brauchen oft ihre Zeit.
Man darf dann nicht die Motivation verlieren. Manchmal geht es nur schleppend voran, dann muss man
sich motivieren trotzdem weiter zu schreiben. Auch wenn es nur langsam voran geht.
Außerdem sollte man sich überlegen, für wen man schreibt.

Schreibt man für sich selbst oder lieber für die Leser?

Ich schreibe für mich selbst, aber auch für meine Leser. Doch ich habe momentan eher weniger Leser,
wenn ich von denen weiß, dass sie von meiner Geschichte begeistert sind als viele Leser, die meine
Geschichte nur sehr Oberflächlich lesen.
Schreiben mach Spaß, aber es ist sehr harte Arbeit.



Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurem SweekKeeper Laurus Larssen @Laurus_Larssen. Er schreibt gerne Fantasy, Kurzgeschichten und mehr. 

Du hast die Ankündigung des SweekKeeper Takeovers verpasst? Schau hier vorbei, um einen Überblick über die Autoren und die Themen zu bekommen!

May 25, 2018

And the winner is… die Jury des #newpipertalent-Award kürt den Sieger

Seit kurz vor Weihnachten 2017 läuft der große #newpipertalent-Award auf Sweek: Gesucht wurden
fertig geschriebene belletristische Manuskripte, die während der Einreichungs- und Votingphase von
der Sweek-Community geliked werden konnten.

Es nahmen 260 Autoren teil, die insgesamt 16 Millionen Wörter für den Wettbewerb geschrieben
haben.

Mitte März wurde die Shortlist – eine Kombination aus Publikums- und Juryvoting – mit den acht
Finalisten vorgestellt. Am 16. Mai traf sich schließlich Jury des Awards im Piper Verlag, um aus der
Shortlist den Sieger des Wettbewerbes zu küren. Der erste Preis ist ein mit einem Garantiehonorar
von 1000 Euro dotierter Verlagsvertrag bei Piper Digital.

Die Jury, bestehend aus Piper-Verlegerin Felicitas von Lovenberg, Bloggerin Julia Lotz (miss foxy
reads), Autorin Sabine Kornbichler, dem Piper Fantasy-Programmleiter Carsten Polzin und Piper
Digital-Leiterin Eliane Wurzer, war beeindruckt von den der Qualität der Texte: „Wir haben uns die
Köpfe heiß geredet, weil so viele tolle und spannende Texte eingereicht wurden und uns die
Entscheidung wirklich schwer gefallen ist“, so Sabine Kornbichler. Letztlich kam die Jury zu
folgendem Ergebnis:

 


Der erste Preis geht an A.R. Fischer für „Songbird“

https://sweek.com/read/110655/1400000162

Aus der Jurybegründung:

„Eine warmherzige, mitreißende und auch humorvolle Liebesgeschichte, sprachlich ausgereift,
stimmig und einfallsreich komponiert, die man mit einem Lächeln auf dem Gesicht beendet.“

Diese Geschichte hat die Jury so sehr begeistert, dass der Piper Verlag der Autorin zusätzlich zum 1.
Preis das Angebot macht, „Songbird“ im Frühjahr 2019 als reguläre Taschenbuchausgabe bei Ivy, dem
Jugendbuch-Label von Piper zu veröffentlichen.

Doch auch andere Werke überzeugten, so wird der Piper Verlag folgenden Autoren ebenfalls ein
Vertragsangebot für die Veröffentlichung ihres Werkes bei Piper Digital machen:


Ayla Dade für „Haunted Love“

https://sweek.com/read/121401/1400000162


G.S. Lima für „Writers in New York“

https://sweek.com/read/116370/1400000162

Tanja Karg für „Die weiße Magierin“

https://sweek.com/read/118628/1400000162

Die Jury, die Kolleginnen und Kollegen bei Piper und Sweek gratulieren den Gewinnern ganz herzlich! Alle allgemeinen Teilnahmebedingungen zu #newpipertalent und Informationen findet ihr hier im Blogpost: https://blog.sweek.com/de/piper-schreibwettbewerb-newpipertalent-award/