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April 5, 2019

Takeover: Warum kontroverse Texte so wichtig sind

Schlägt man das Wort „kontrovers“ nach, so stößt man auf Umschreibungen des Wortes wie anfechtbar, angreifbar, beanstandbar, bestreitbar, bezweifelbar, kritisierbar, streitig, strittig oder umstritten.

„Lass uns drüber reden, Diskussionen sind ok“ — Die Ärzte

Wenn also von einem kontroversen Text die Rede ist, handelt es sich kurz gesagt um diskutable Texte oder jene, die sich mit „schwierigen“ Themen befassen. Hält man sich an mediale Plattformen sind bereits Bücher die sich mit Sachen wie dem Erwachsenwerden oder einem Coming Out befassen kontrovers. Auch feministische Bücher lassen sich hier finden. Problematisch hierbei ist, dass damit Themen tabuisiert und direkt als „nicht normal“ abgestempelt werden, die es eigentlich sein sollten.

Aus diesem Grund ist es auch umso wichtiger über genau diese Themen zu schreiben. Nur so kann Aufklärungsarbeit stattfinden und die Themen nach und nach normal werden. Mit unseren Texten, unseren Geschichten, können wir etwas bewegen. Menschen zum Umdenken bewegen. Ihnen zeigen, dass nicht nur der Status Quo existiert und unsere Meinung in die Welt hinausschreien. Und auch wenn wir nur einen einzigen Menschen erreichen, seine Meinung ändern oder bestätigen, so reicht das schon aus!

Natürlich besteht immer das Risiko, dass es doofe, unangebrachte und meist unqualifizierte Kommentare oder sogar schlechte Leserzahlen als Reaktion auf eure Texte gibt. Das sollte aber kein Grund sein, Themen die euch bewegen nicht zu thematisieren. Ganz im Gegenteil, denn mal ehrlich… Die Leute reden doch ohnehin! Warum sollen sie nicht über genau solche kontroverse Themen herziehen?

Schreibt worüber immer ihr schreiben wollt. Seid mutig. Die Welt verdient es eure Story zu hören! Lasst euch nicht von Kritikern unterkriegen, denn ansonsten werden die kontroversen Themen auch immer kontrovers bleiben. Nur wenn wir den Mund öffnen, können wir etwas ändern. Es gibt so vieles in unserer Welt, das schief läuft und einfach übersehen wird, weil niemand etwas sagt. Also nehmt eure Stifte in die Hand und schreibt mal was kontroverses!

„Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist Es wär nur deine
Schuld, wenn sie so bleibt“ — Die Ärzte

Besonders dieses Zitat aus dem Lied „Deine Schuld“ von den Ärzten sollten wir uns alle ab und an etwas mehr zu Herzen nehmen. Die Welt ist nicht perfekt, aber wir können alle unser Bestes tun, um sie zu verbessern und ein kleiner, aber wichtiger Beitrag den wir dazu leisten können, ist es, Probleme anzusprechen.

„Lass sie deine Stimme hören, weil jede Stimme zählt“ — Die Ärzte



Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurer SweekKeeperin Eve @writtenbetweenthelines. Sie schreibt gerne Poesie und Kurzgeschichten.

Du hast die Ankündigung des SweekKeeper Takeovers verpasst? Schau hier vorbei, um einen Überblick über die Autoren und die Themen zu bekommen!

January 4, 2019

Takeover: Woher kommt unsere Literatur?

Woher kommt unsere Literatur? – Ein kurzer Ausflug in die Literaturgeschichte

Zu Weihnachten hast du bestimmt eine Menge Bücher ausgepackt, oder? Einen neuen Harry
Potter Band, den neuen Liebesroman von Colleen Hoover oder einen deutschen Newcomer, der
in deinem Bücherregal nicht fehlen darf. Aber hast du dich schon einmal gefragt, woher
unsere Literatur eigentlich kommt? Wann und warum sie entstanden ist und was die
Menschen früher so gelesen haben?

Was ist eigentlich Literatur?

In unserer heutigen Zeit ist es nicht sonderlich schwer nachzuvollziehen, was der Begriff
Literatur eigentlich bedeutet. Laut Wikipedia ist es ein sehr breitgefächerter Begriff, der
heute alle schriftlich und sprachlich bekannten Erzeugnisse (Gedichte, Sagen, Mythen,
Romane, Epen, etc.) umfasst. Dazu zählen sowohl die Fachliteratur (wissenschaftliche
Berichte) als auch die Notenliteratur in der Musik, Bibeltexte und natürlich die Romane, die
unter deinem Weihnachtsbaum liegen.

In dem Rahmen dieses Blogartikels soll es aber nicht weiter nur um den Begriff gehen.
Wichtig ist nur die Bedeutung des Begriffs für das weitere Verständnis.

Wie entstanden denn jetzt eigentlich Bücher in Deutschland?

Das Deutschland, wie wir es heute kennen, existierte im frühen Mittelalter natürlich noch
nicht. Damals, im 9. Jahrhundert, gab es nur kleinere Siedlungen in der Nähe von Flüssen, wo
alles hergestellt werden konnte, was man zum Leben brauchte. Handel gab es damals nur
sehr wenig, die Menschen waren Selbstversorger. Bildung und Lesen brauchten sie nicht
zum Überleben – sie überlebten durch harte Arbeit. Lesen und Schreiben lernten vor allem
die Geistlichen und die Adligen, aber kein Althochdeutsch, was damals gesprochen wurde,
sondern vor allem Latein. Die einzigen Schulen, die es damals gab, waren die Klosterschulen.
Fast alle Texte, die aus dieser Zeit bekannt sind, wurden in Klöstern verfasst und dort zum
Textverständnis genutzt. Sie galten als Erschließungshilfen, um Gebete und Bibelstellen
besser begreifen zu können. Auch die Evangelien sollten ins Deutsche übersetzt werden, um
sie den Menschen näher zu bringen. Unabhängig von einander entstanden schließlich die
ersten beiden dicken Bücher, die das Leben Jesu frei nacherzählten und die bis heute
erhalten sind. Allerdings ergab sich daraus ein Problem: Einige Laute, die es im Deutschen
gibt, gibt es nicht im Lateinischen. Es musste also erst ein neues Alphabet entstehen, um die
Übersetzungen machen zu können.

Die ersten Texte waren also meist Bibeltexte, geistliche Dichtungen, Bibelerklärungen oder
Übersetzungen. Aber auch die ersten Sagen und Mythen durch Wandererzählungen fanden
ihren Weg in die Gesellschaften.

In den kommenden Jahrhunderten flacht die Entwicklung der Schriftsprache immer weiter
ab. Erst Anfang des 12. Jahrhunderts kommt es zu einer Art Literarischem Neubeginn, der
vor allem durch die entstandenen Hofgesellschaften gefördert wurde. Auf Festen, Turnieren
oder anderen adligen Veranstaltungen wurde der Reichtum zur Schau gestellt. Besonders
beliebt war der Minnesang, weil man diese Form leicht auswendig lernen konnte. Unter
Minnesang versteht man die Liebeslyrik, die singend vorgetragen wurde. Das höfische Leben
und der Reichtum förderten vor allem die höfische Literatur, die eine der ersten Gattungen
der deutschen Literatur ist.

Höfische Literatur?

Circa im 12. und 13. Jahrhundert schwappte die höfische Literatur auch nach Deutschland
über. Dabei wurde sich besonders an Frankreich orientiert, das für die deutsche höfische
Dichtung so etwas wie das heutige Hollywood war.
Die höfische Literatur richtete sich vor allem an das adlige Publikum am Hofe, das sich für
weltliche Ideale interessierte. Besonders beliebt waren dabei der höfische Roman oder die
Minnedichtung, die meistens während der Gesellschaften vorgetragen oder –gesungen
wurden.

Übrigens: der erste deutsche Artusroman wurde vermutlich von Hartmann von Aue um 1200
aus dem Französischen übertragen. Iwein erzählt dabei die Geschichte des Artusritters Iwein
und ist dabei mit phantastischen Elementen ausgeschmückt. Wie es für diese Zeit typisch ist,
ist das gesamte Werk in Paarreimen geschrieben.

Um bis hierher zusammenzufassen: Literatur, zumindest unsere Auffassung von Literatur,
entstand demnach zweckmäßig, um sich lateinische Texte besser erschließen zu können.
Später dann, als Bildung immer mehr an Bedeutung gewann, dienten Dichtungen und Lieder
primär der Unterhaltung und der allgemeinen Verständigung, um Regeln und Gesetze
festzusetzen.

Sollte dich in Zukunft also mal jemand fragen, woher unsere Literatur kommt,
beziehungsweise wie sie entstanden ist, kannst du diese Frage jetzt beantworten. 🙂

 

Quellennachweis:
Literatur. https://de.wikipedia.org/wiki/Literatur letzter Zugriff: 27.12.18, 14:00 Uhr
Hübner, Gert. Ältere deutsche Literatur. UTB GmbH. 2006. (Kapitel 2)

 


Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurer SweekKeeperin Viktoria @ViktoriaChristians. Sie schreibt gerne Young Adult und Fantasy.

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November 2, 2018

10 Schreibtipps von der SweekStars Gewinnerin 2017

Letztes Jahr hat Julia aka JellyFox88 die Sweekstars 2017 gewonnen. Hier hat sie für euch ihre besten Schreibtipps zusammengefasst – falls ihr ihre Gewinnergeschichte von den Sweekstars 2017 lesen möchtet, schaut hier (Digital) oder hier (Buch) vorbei.

Es gibt viele Möglichkeiten sich Schreibtipps zu besorgen. Zahlreiche Websites versuchen
einen Einblick in den Schreibprozess zu geben, in Autorenforen kann man sich Hilfe in der
individuellen Schreibsituation holen und Plattformen wie Sweek bieten die Chance direktes
Fan-Feedback zu erhalten. Die Leser*innen werden direkt in den Schreibprozess einbezogen
und Autor*innen können sich gegenseitig beobachten und helfen. Dabei haben wohl alle
ihre ganz persönlichen Vorlieben, Stärken und Schwächen. Die folgenden zehn Punkte geben
einen Einblick in Dinge, die mir beim Schreiben einer Geschichten immer wieder begegnen,
Kopfzerbrechen bereiten oder gezielt weiterhelfen.

#1. „Die Idee“ versus „der Plot“

Jeder Schreiberling kennt das: Man hat eine Idee im Kopf, von der man felsenfest
überzeugt ist. Wenn man daraus jedoch eine Geschichte machen will, braucht es
einen handfesten Plot. Vielleicht gibt es sogar schon den Anfang, das Ende und die
grobe Handlung. Aber meistens reicht das nicht für eine Story in Buchlänge aus.
Zusätzlich kann es dazu kommen, dass man doch noch etwas einbaut oder gar wieder
löscht. All das führt zu Stolpersteinen beim Schreiben. So lange man bei den Dingen
bleibt, die einem deutlich vor Augen sind, läuft es gut. Doch an anderen Stellen stockt
es und wird zäh. Im schlimmsten Fall hat man eine Schreibblockade. Daher setzte ich
mich immer erst hin und verfasse eine Zeitlinie, in der die Dinge geschehen. Diese
muss nicht unbedingt der späteren Chronologie des Buches entsprechen, aber sie
hilft mir, den Überblick zu behalten und mich im Fall der Fälle an meine
ursprünglichen Gedanken zu erinnern. Danach versuche ich die Meilensteine der
Geschichte – diesmal chronologisch an der Handlung entlang – in Stichpunkten
aufzuschreiben, an denen ich mich ebenfalls orientieren kann. Erst dann fange ich mit
dem eigentlichen Schreiben an.

#2. Aller Anfang ist schwer

Am schwersten fällt es den Meisten – und auch mir – den Anfang einer Geschichte zu
schreiben. Viele beginnen daher wahllos irgendwelche Kapitel zu verfassen und erst
später in die tatsächliche Reihenfolge zu bringen. Das ist eine Möglichkeit. Ich gehe
jedoch anders an die Sache heran: Es kann vorkommen, dass ich tagelang
verschiedene Ideen eines Anfangs ausprobiere. Häufig gibt es bei meinen
Geschichten einen Prolog, der die Leser direkt in die Geschichte bringt und neugierig
macht. Diesen schreibe ich in verschiedenen Versionen und überlege dann, welcher
für die Story am besten geeignet wäre. Steht dieser Prolog, fällt mir der Rest deutlich
leichter.

#3. Mit Schreibblockaden umgehen

Schreibblockaden sind wohl das Schlimmste, was ein Schreiberling sich vorstellen
kann. Sie treten auf, wenn man sie am wenigsten braucht und treiben einen in den
Wahnsinn. Stunden-, wenn nicht sogar tagelang starrt man auf ein leeres Blatt Papier
oder Textdokument. Vielleicht schreibt man sogar ein, zwei Zeilen, doch es „fluppt“
nicht so richtig. Hier hilft es nicht etwas zu erzwingen oder sich gar Deadlines zu
setzen. Im Gegenteil: Viel besser ist es einfach einige Zeit das Schreiben sein zu lassen.

Damit meine ich nicht, sich faul in die Ecke zu setzen, sondern viel mehr sich
mit anderen Details zu beschäftigen und anderen Fragen rund um die Geschichte
nachzugehen. Wie sollen meine Charaktere heißen, wie alt sind sie, welche
Charakterzüge machen sie aus? Häufig kommt mit der Beantwortung solcher Fragen
auch die Lust zum Schreiben wieder ganz von alleine. Aber Achtung: Auf keinen Fall
von sozialen Netzwerken und Co. ablenken lassen. Das sind wahre Zeitfresser.

#4. Inspiration durch Musik

Ebenfalls hilfreich bei Schreibblockaden, aber auch einfach so, ist Musik. Sie kann
enorm dabei helfen einen Schreibfluss zu bekommen oder Stimmungen in einem zu
erzeugen, die man dann aufs Papier bringen kann. Ich persönlich habe hier
Soundtracks und Musik für Film- und Fernsehtrailer für mich entdeckt. Sie sind von
sich aus schon so komponiert, dass sie eine Geschichte erzählen. Wenn man die
zugehörige Szene jedoch nicht kennt, kann ein jeder hineininterpretieren, was auch
immer er oder sie möchte. So können ganze Kapitel entstehen.

#5. Auf alles vorbereitet sein

Das ist ein Tipp, den ich leider selbst viel zu selten beherzige, aber dennoch
weitergeben möchte. Schreibt alles sofort auf! Auch wenn man glaubt, das weiß man
in einer halben Stunde auch noch: Es wird nicht dasselbe sein. Wörter und Sätze
verschwimmen, Details gehen viel zu schnell wieder verloren. Daher heißt die Devise:
Habt immer ein Notizbuch dabei und schreibt einen Gedanken immer umgehend auf.

#6. Umgang mit Onlineplattformen

Onlineplattformen wie Sweek sind sehr praktisch. Sie ermöglichen einen engen
Kontakt mit der Leserschaft und sorgen im Idealfall für sofortiges Feedback.
Allerdings ist eine Geschichte ein lebendiges Werk. Es wird im Laufe des Schreibens
häufig verändert, in der Reihenfolge verdreht, ergänzt oder gekürzt. Das kann für die
Onlinefans sehr verwirrend sein. Plötzlich fehlt ein Kapitel oder der hinterlassene
Kommentar ist gelöscht. Daher bin ich mit meinen Geschichten immer mehrere
Kapitel im Vorlauf, bevor ich sie veröffentliche. So kann ich sie noch mehrfach
durchgehen und mir sehr sicher sein, dass sie so bleiben wie sie sind.

#7. Loslassen können

Der für mich schwerste Teil im Schreibprozess ist das Loslassen. Wann ist ein Kapitel
wirklich fertig? Muss nicht doch noch etwas optimiert werden? Verstehen die Leser,
was ich meine? Und die schlimmste aller Fragen: Gefällt es den Leuten? All das sind
Dinge, die mich jedes Mal beschäftigen, wenn ich etwas veröffentliche. Dabei ist es
eigentlich ganz einfach. Man sollte zu den Dingen stehen, die man schreibt. Denn
etwas wird niemals allen gefallen, sondern nur einem entsprechenden Publikum.
Wichtig ist nur, dass man selber sagen kann: Ja, das ist von mir und ja, das ist gut so,
wie es ist.

#8. In Charaktere hineinversetzen

Charaktere machen eine Geschichte erst lebendig. Sie sind es, um die sich alles dreht.
Daher sollten sie auf keinen Fall „platt“ sondern mehrdimensional sein. Niemand ist
aus allen Perspektiven wirklich böse oder immer moralisch vollkommen überlegen.
Menschen haben immer Ecken und Kanten. Diese brauchen auch die Charaktere einer guten Geschichte.
Die besten Autoren haben ganze Nebenbücher mit Vorgeschichten zu ihren (Anti-)Held*innen oder
spinnen deren Lebensgeschichte über das Buch hinaus weiter. Dies macht es möglich,
sie sich entwickeln zu lassen. Das sollte jeder/jede Autor*in versuchen. Ich maße
mir nicht an, dass ich das auch nur ansatzweise schaffe, aber ich gebe mein Bestes,
in dem ich mir überlege woher meine Charaktere kommen, auf welchen Weg sie sich begeben
und wo sie einmal enden werden. Dafür brauchen sie gewisse Eigenschaften, die ich in ihre
Verhaltensmuster und Dialoge einbauen.

#9. und #10. Feedback und Mut

Tipp neun und zehn gehören für mich zusammen. Es handelt sich dabei um Feedback
und Mut. Denn beides braucht man, um eine Geschichte besser zu machen. Nur
durch Feedback entdeckt man etwaige Handlungsfehler, kann die Dinge nochmal aus
einer anderen Perspektive betrachten und damit alles zugunsten der Story
optimieren. Um aber an dieses Feedback zu kommen, braucht es Mut. Mut, die
Geschichte jemandem zu präsentieren, der sie möglicherweise vollkommen
auseinandernimmt oder nicht leiden kann. Daher ist es wichtig jemandem zu haben,
dem man vertraut. Dies können unterschiedliche Personen sein, je nachdem, was
man gerade braucht. Ist es einem wichtig auch Form- und Grammatikfehler korrigiert
zu bekommen? Dann sollte die Person auch darin firm sein. Will man das erstmal
komplett Außen vorlassen? Dann braucht es eher einen Bücherwurm, der das Genre
der Geschichte mag und sich darin auskennt. Mir persönlich fällt es unheimlich
schwer meine Geschichten Personen zu zeigen, die ich kenne. Ich habe daher in
diesem Zusammenhang tatsächlich Plattformen wie Sweek für mich entdeckt. Hier
tummeln sich viele Schreiberlinge, die einander wahnsinnig gut helfen können. Es ist
ein guter Weg, wenn man nicht direkt der Familie oder Freunden etwas präsentieren
möchte. Es muss aber auch nicht immer alles online sein. In vielen Städten gibt es
Gruppen, die gemeinsam schreiben und sich gegenseitig helfen. Vielleicht auch in
Eurer Nähe.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Nutzt Dinge, die euch im Schreibprozess gut tun,
um Schreibblockaden zu verhindern oder zu überwinden. Gebt der Geschichte einen
sinnvollen Handlungsstrang und euren Figuren Stärken und Schwächen. Habt den
Mut eure Geschichten von jemandem gegenlesen zu lassen und nehmt die Kritik an.
Lasst euch aber nicht so weit reinreden, dass eure Geschichte das verliert, was sie
ausmacht. Steht zu euren Entscheidungen, wenn sie essentiell für die Geschichte
sind.

 

Hat euch dieser Blogpost gefallen? Dann schaut bei uns in der offiziellen Sweekstory zu den Sweekstars 2018 vorbei und schreibt eure eigene Story! 

October 26, 2018

Takeover: Das Geheimnis um den Prolog

Jeder kennt ihn, jeder liest ihn – den Prolog einer Geschichte, der Aufhänger, mit
dem die ganze Story beginnt. Warum gibt es ihn? Warum haben einige Romane
einen Prolog und andere nicht? Sind Romane mit Prologen besser als Romane ohne
Prolog? Und weshalb könnte gerade der Prolog hilfreich für die weitere Entwicklung
des Plots sein?

Prolog? Noch nie gehört.

Gerade Jungautoren glauben dem Mythos, dass jedes gute Buch einen besonders
spannenden Prolog haben muss. Den Prolog solltest du in diesem Zusammenhang
auf keinen Fall mit dem Vorwort verwechseln, in dem sich meistens der Autor oder
der Herausgeber an die Leser wendet, um etwas Wichtiges mitzuteilen. Prologe
haben eine andere Funktion – meistens soll Spannung erzeugt werden, um den
Leser zum Weiterlesen zu animieren.
Falls du dir gerade nicht sicher bist, was ein Prolog überhaupt ist, habe ich hier eine
Erklärung für dich. Ein Prolog ist ein Ereignis, das außerhalb deines eigentlichen
Plots stattfindet und das der Leser unbedingt kennen muss, bevor er in die
Geschichte eindringen kann.
Der Prolog an sich muss also nicht zwangsläufig etwas mit der Handlung zu tun
haben. Er soll dem Leser lediglich einige Informationen vermitteln, die er zum
Verstehen der Geschichte braucht.

Prolog gleich Prolog?

Wenn du mal in dein Bücherregal siehst, wirst du feststellen, dass nicht jeder Prolog
gleich ist. Genauso, wie es verschiedene Arten von Romananfängen gibt, gibt es
auch verschiedene Arten von Prologen. Oftmals wird aus einer anderen
Erzählperspektive erzählt, als der Rest der Geschichte, wobei der Name der Figur
verschwiegen wird, um noch einmal extra viel Spannung aufzubauen. Der Leser wird
sich die ganze Zeit fragen, wer denn diese mysteriöse Figur aus dem Prolog war und
wie sie mit dem Protagonisten in Verbindung steht. Ich sage nicht, dass es immer so
ist. Aber diese Art von Erzähltechnik, beziehungsweise Spannungsaufbau, kommt
sehr häufig vor. Doch was für verschiedene Arten von Einstiegen gibt es denn
überhaupt?

Natürlich gibt es den klassischen, actiongeladenen Prolog, in dem ein Unbekannter
verfolgt, gefoltert oder ermordet wird. Vielleicht stößt auch jemand auf ein Geheimnis,
ein mysteriöses Zimmer, das vorher noch niemandem aufgefallen ist, oder entziffert
eine Prophezeiung, die das Ende der Welt verkündet. Egal, was es ist, Hauptsache
dramatisch, damit der Leser das Buch nicht sofort wieder zuklappt. Diese Prologe
können sehr spannend sein, müssen sie aber nicht. Ich habe schon Bücher gelesen,
in denen jemand im Prolog ermordet wurde und ich es so langweilig fand, dass ich
ihn einfach übersprungen habe. Solltest du dich für diese Art von Prolog
entscheiden, solltest du versuchen, deine Figur etwas Außergewöhnliches tun zu
lassen, etwas, das untypisch für sie ist, um zu signalisieren, wie überaus wichtig es
ist, den Prolog zu lesen. Zwinge die Figur dazu, etwas zu tun, das ihr nicht leichtfällt.
Schreibst du zum Beispiel über ein Mädchen, das im Kinderheim aufwächst? Dann
könntest du den Prolog aus der Sicht der Mutter spielen lassen, wie sie ihr Baby vor
einer fremden Tür absetzt, weil sie es tun muss, um ihr das Leben zu retten. Dabei
kannst du schon gleich wesentliche Fragen aufwerfen. Warum rettet die Mutter ihr
damit das Leben? Wieso muss sie ihre Tochter weggeben? Was ist so besonders an ihr?

Dein Prolog kann aber auch ein Rückblick in die Vergangenheit deines Protas sein,
ein Traum, in dem er eine Seite von sich durchlebt, die er schon lange aufgegeben
hat. Diese Form kann zur Kontrastierung dienen – sie zeigt deinen Prota, wie er
früher einmal war oder was er erlebt hat und beweist, dass er jetzt nicht mehr so ist.
Auf diese Weise veranschaulichst du auch die Fallhöhe deines Protas schon direkt
am Anfang. Du zeigst, was er verlieren oder was er für Rückschritte machen könnte,
wenn er einen Fehler begeht oder sich auf das das Abenteuer einlässt.

Es gibt aber auch Prologe, die eigentlich keine Prologe sind. Manchmal steht es
dann als Überschrift oben drüber, manchmal aber auch nicht. Das sind dann
meistens Ausschnitte aus einem späteren Teil der Geschichte, die spannend und
voller Action sind, aber nicht spoilern. Sie zeigen dem Leser, was passiert und er
fragt sich, warum das passiert. Ich finde es wahnsinnig schwer, solche Prologe zu
kreieren, und auch wahnsinnig mutig, eine passende Stelle auszuwählen. Solltest du
also auf so eine Art von Prolog zurückgreifen, solltest du dir ganz sicher sein, welche
Stelle du wählen willst, die nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig von der Story
verrät.
Abschließend kannst du deine Geschichte zwischen dem Prolog und dem Epilog
einbetten. Das bedeutet, dein Prota könnte die eigentliche Geschichte im Rückblick
erzählen, während der Leser die Situation kennt, in der der Prota sie erzählt.
Zum Beispiel: dein Protagonist wird von zwei Polizeibeamten auf dem Präsidium verhört.
Das ist der Prolog, die Situation, in der sich dein Prota befindet, das ist die
Gegenwart. Dann, im nächsten Kapitel, beginnt die eigentliche Geschichte, die in der
Vergangenheit spielt. Der Prota erzählt im Rückblick, was passiert ist, warum er
gezwungen war, in einen Laden einzubrechen und warum er mit dem Mord nichts zu
tun haben kann, aber wie er dann den Mörder stellt. Abschließend, im Epilog, erfährt
der Leser dann, was aus der Figur geworden ist. Der Epilog knüpft dann also an den
Prolog an und macht es dem Leser leichter, aus der Geschichte hinauszutreten. Der
eigentliche Plot ist also zwischen dem Prolog und dem Epilog eingebettet.

Woher weiß ich, dass der Prolog passend ist?

Der Einzige, der dir die Frage beantworten kann, ob du einen Prolog einbauen
solltest oder nicht, bist du. Hast du einen Prolog verfasst, in dem etwas
Außergewöhnliches passiert, der nicht aus der Weckerszene, einer Verfolgungsjagd
oder einem Wetterbericht besteht, dann kannst du auf diese Gedanken zurückgreifen
und für dich überprüfen, ob du deinen Prolog behalten solltest oder nicht:

  1. Wirft dein Prolog bereits Fragen auf, die sich auf die Entwicklung des Plots
    beziehen?
  2. Würdest du selber nach dem Prolog weiterlesen wollen?
  3. Würde es einen Unterschied machen, wenn der Prolog weg wäre? Wenn es
    nicht weiter auffällt, solltest du ihn auf jeden Fall löschen oder nochmal
    überarbeiten.
  4. Könnte der Prolog nicht auch einfach die Überschrift Kapitel 1 tragen?

Du musst vielleicht nicht jede Frage mit einer eindeutigen Antwort beantworten
können, vielleicht hilft dir auch nur einer dieser Gedanken dabei weiter, deinen
Prolog zu schreiben oder ihn zu behalten.
Falls dir jemals jemand erzählt haben sollte, dass du einen Prolog und/oder Epilog
schreiben musst, weißt du jetzt, dass es nicht so ist! Deine Geschichte wird nicht
weniger gut sein, weil du keinen Prolog hast, genauso wie ein Prolog deinen Roman
zwangsläufig nicht besser machen wird.
Und jetzt wünsche ich dir viel Spaß beim Weiterschreiben.



Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurer SweekKeeperin Viktoria @ViktoriaChristians. Sie schreibt gerne Young Adult und Fantasy.

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October 19, 2018

Takeover: Erschaffung einer Fantasywelt

Fantasy, ein einfaches Genre, mögen sich viele denken.

Es gibt keine festen Regeln, man kann alles in der Umgebung verändern, wie es am besten passt.
Jahreszeiten verändern, die Schwerkraft abschaffen…es gibt keine Grenzen. Man ist frei und kann machen
was man will – doch halt! So einfach ist es dann doch nicht.

Fast jeder Fantasyautor spielte bestimmt schon einmal mit dem Gedanken, eine eigene Welt zu
erschaffen. Doch was zuerst so leicht erscheint, steckt voller Arbeit. Eine perfekte andere Welt zu
erschaffen, ist fast unmöglich – ich spreche aus eigener Erfahrung.
Eine Welt wie bei Harry Potter, Herr Der Ringe, Eragon, … entsteht nicht einfach so nebenbei. Es ist sehr
viel Arbeit. Viel mehr Arbeit, als es den Anschein macht.

Doch als erstes sollten wir uns die verschiedenen Arten einer Fantasywelt anschauen.

Oft wird die Fantasywelt in unsere Welt versteckt. Normale Menschen wissen nichts von dieser Welt,
denn sie ist meist nur durch ein geheimes magisches Portal zu finden. Nun stolpert unser Protagonist »zufällig«
über dieses Portal und findet sich plötzlich in dieser magischen Welt wieder. Womöglich muss er nun
diese Welt voller Feen und Einhörner vor dem Untergang retten. Recht einfach und typisch. Der Vorteil
ist nun, dass der Protagonist die Welt mit dem Leser zusammen entdeckt.

Auch bei Harry Potter findet sich ein ähnliches Prinzip, nur dass hier beide Welten zusammenleben. Die
normalen Menschen/ Muggel wissen nichts von den Zauberern. Hier sind beide Welten integriert und nicht durch ein Portal getrennt, ansonsten sind beide Versionen doch recht ähnlich.

Schwieriger wird es, wenn beide Welten voneinander wissen oder wenn euer Protagonist diese Welt
bereits kennt. Er kann sie nicht mehr entdecken, es ist alles normal. Eine der schwierigsten Versionen.

Und nun zum eigentlichen Thema: Wie erschaffe ich eine magische Welt?

Nun, wenn ihr eurer Welt in die normale Welt integriert, müsst ihr bestimmte Gesetze trotzdem beachten.
Schließlich müsst ihr dafür sorgen, dass die normalen Menschen von alledem nicht viel mitbekommen.
Die Schwerkraft abzuschaffen, wäre zum Beispiel ziemlich schwierig.

Wenn ihr dagegen eine neue Welt erschafft, habt ihr viele Freiräume. Nutzt sie auch.
Oft sind die Fantasywelten unserer Welt recht ähnlich. Nur der Name und die Bewohner ändern sich.
Es gibt online viele Programme, um Karten von Welten zu erschaffen, oder ihr zeichnet diese. Lasst
eurer Fantasie freien Lauf und baut magische Orte ein. Ihr könnt euch sogar an manchen Orten auf der
Erde orientieren. Heiße Quellen oder gar Regen aus Metall erschaffen.

Ihr könnt sogar noch weiter gehen. Warum gibt es so selten zwei Sonnen. Ich habe zum Beispiel zwei
Sonnen erschaffen. Eine starr am Himmel, die andere bewegt sich um die Erde. Die erste Sonne steht über
dem einen Dorf und erhellt das Dorf dauerhaft, ohne jedoch Wärme zu spenden. So wird es in der Nacht
extrem kalt, hier jedoch nicht dunkel. Die zweite Sonne verhält sich ähnlich wie unsere Sonne. Sie rotiert
um die Erde. Jedoch ist meine Welt eine Scheibe. Das macht es komplizierter und würde zu Problemen
führen, also könnte ich die Sonne im Halbkreis über die Erde führen und zurück. Oder sie bewegt sich
unter der Erde hinweg.

Aber wenn die Sonne nun über die Erde und zurück führen würde, beeinflusst dies den Tag/ Nacht
Rhythmus. Es hätte vielleicht Einfluss auf die jeweiligen Pflanzen, am Rand ist es länger hell und dunkel,
in der Mitte gibt es hingegen zwei Tag- und Nachtphasen (die jedoch in dem einen Dorf auch in der
Nacht hell sind, also dort eher Warm- und Kaltphasen). Wie ihr seht, ist man immer wieder dabei neue
Details zu entdecken. Doch die Welt wird niemals perfekt sein, es wird immer vieles geben, über das
man sich noch keine Gedanken gemacht hat. Obwohl ich schon recht lange an diesem Projekt sitze, gibt
es immer wieder was Neues. Deshalb muss man irgendwann trotzdem anfangen und seine Welt beim
Schreiben vervollständigen. Notfalls müsst ihr das bei der Überarbeitung verändern, doch sonst kommt
man niemals zum Schreiben. Dann lieber die Lücken mit spontanen Ideen füllen.

Wie ich nun mein »Problem« löse, weiß ich selbst noch nicht. Das wird sich noch entscheiden, manche
Details vielleicht sogar erst während des Schreibens. Doch gerade solche Details machen eure Welt besonders und unvergesslich.

Doch jede Veränderungen verursacht weitere Veränderungen. Je mehr ihr verändert, desto mehr müsst ihr
anpassen. Wenn ihr die Jahreszeiten verändert, müsst ihr wahrscheinlich auch den Lauf der Sonne anpassen – oder
es vernünftig erklären können.

Wichtig ist, dass alles in die Logik eurer Welt passt und es sich begründen lässt. Vielen Lesern fällt es
auf, wenn ihr zum Beispiel keine Schwerkraft habt und trotzdem alles am Boden bleibt. Ohne
Schwerkraft würden nicht nur Menschen fliegen, auch die ganze Atmosphäre würde verschwinden, kein
Wasser wäre mehr auf der Erde…

Eine Fantasywelt zu erschaffen erfordert reichlich Arbeit, wenn ihr keine Standartwelten nutzen wollt. Es
muss nicht unseren Gesetzen folgen, doch seinen eigenen Gesetzten.
Manches lässt sich erklären, doch nicht immer alles. Zumindest im Bereich High-Fantasy, wenn ihr eure
komplett eigene Welt erschafft, solltet ihr diese Welt planen und euch einen Überblick verschaffen und
eure Welt logisch aufbauen. Denn Leser haben die Angewohnheit unlogische Stellen zu finden.
Doch wenn ihr diese Hürde gemeistert habt, könnt ihr die Leser in eine unglaubliche Welt voller Magie
entführen und fesseln. Wenn ihr es gut macht, sogar noch viel mehr als mit »normalen« Welten.
Bleibt voller Magie. Vielleicht trifft man sich in der ein oder anderen magischen Welt, die durch eure
Geschichte lebendig geworden ist.

 



Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurem SweekKeeper Laurus Larssen @Laurus_Larssen. Er schreibt gerne Fantasy, Kurzgeschichten und mehr. 

Du hast die Ankündigung des SweekKeeper Takeovers verpasst? Schau hier vorbei, um einen Überblick über die Autoren und die Themen zu bekommen!

July 20, 2018

Takeover: Wie unsere SweekKeeper zum Schreiben kamen – Delia



Unsere SweekKeeper wollen eine neue Runde beginnen, in der sie Euch erzählen, wie sie zum Schreiben gekommen sind. Hier geht es weiter mit Delia.


 

Wie ich zum Schreiben kam

Wenn ich erklären soll, wie ich zum Schreiben kam, muss ich wohl damit beginnen, wie ich zum Lesen kam.

Ich hatte schon früh gelernt zu lesen und schreiben und habe dann zum Geburtstag ein Buch der Reihe ‚Das magische Baumhaus‘ bekommen. Dieses zog mich sofort in den Bann und ich las die ganze Reihe – Reihenfolge wild durcheinander – durch.

Danach übersprang ich jegliche weiteren Kinderbücher und wollte als Primarschülerin (Grundstufe) unbedingt Harry Potter lesen. Nachdem ich die Bibliothekarin dazu überredet hatte, dass Harry Potter nicht zu brutal für mich war, entstand also der kleine Potterhead in mir. Ich las jahrelang Harry Potter Bücher vorwärts und rückwärts und kannte alle Zaubersprüche auswendig.

Das führte dazu, dass ich Harry Potter Fanfictons zu schreiben begann.

Es hatte mir in der Primarschule schon immer Spaß gemacht, Geschichten zu schreiben und glücklicherweise hatte meine Lehrerin das unterstützt. Daher war es für mich normal, kurze Geschichten zu schreiben – ich war einfach ein Kind mit Fantasie, wie es auch andere Kinder in meinem Umfeld waren.

Mein Großvater hat mir dann seinen alten Computer ausgeliehen – und mit alt meine ich wirklich alt. Der Computer konnte eine Datei öffnen, in der man Groß- und Kleinbuchstaben schreiben konnte. Fertig.

Aber was brauchte ich schon mehr? Das reichte, um eine Harry Potter Fanfiction nach der anderen zu schreiben. Damals hatte ich mir bereits vorgenommen, auch mal andere Geschichten zu schreiben – solche, die vollständig meiner Fantasie entspringen würden. Aber in Tat umgesetzt hatte ich es noch nicht.

Ich kann mich noch genau an den Moment erinnern, an dem ich beschlossen hatte, meine erste längere Geschichte zu schreiben. Ich hatte in meinen Gedanken gedacht ‚Ja, ich werde diese Geschichte aufschreiben. Wie eine Familie, die in Brüche gegangen ist, wieder zueinanderfindet.‘. Ich hatte das Glück, dass ich mit 12 in der Schule die Möglichkeit bekommen hatte, während dem Unterricht an einem Projekt zu arbeiten. Diese Chance hatte ich genutzt, um eben jenes Buch zu schreiben – und daraus wurde ‘Cecilia und der Zaubertrank’. Wie ihr am Titel vielleicht merkt, war ich zu der Zeit immer noch ein Potterhead 😉

‘Cecilia und der Zaubertrank’ war dann der Grund, warum ich meine Autorenseite auf Instagram begonnen habe. Ich wollte mich in die Community mischen und mein Buch bewerben. Dank dem habe ich viele tolle neue Autorenbekanntschaften und auch Freundschaften geschlossen, ohne die ich jetzt nie an dem Punkt wäre, an dem ich bin. Nina MacKay hat mich, als ich etwa 14 war, auf Wattpad aufmerksam gemacht, wo ich ‘The Unseen Souls’ geschrieben habe – parallel zu meinem Fantasyroman ‚Tigermädchen – Die Nacht ist ihr Element‘.

So begann also mein Dasein als ‚Schriftstellerin‘ auf Social Media und ich bin sehr froh, euch alle kennengelernt zu haben!

Wenn es etwas gibt, das mir geholfen hat – und immer noch hilft -, als Teenager Seite um Seite zu schreiben, Seite um Seite zu überarbeiten, dann ist das wohl Disziplin. Das ist eine Eigenschaft, auf die ich mehr oder weniger stolz bin. Wenn ich mir in den Kopf setze, eine Buchidee umzusetzen, dann mache ich das. Tschüss Netflix. Hallo Microsoft Word.

Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurer SweekKeeperin Delia @DeliaMunoz. Sie schreibt gerne Fantasy oder Mischgenres.

Du hast die Ankündigung des SweekKeeper Takeovers verpasst? Schau hier vorbei, um einen Überblick über die Autoren und die Themen zu bekommen!

June 28, 2017

Schreibwettbewerb: #GoExplore

Bist du in der Lage, deine spannendsten Abenteuer in Worte zu fassen? Oder hast du dir vielleicht immer schon vorgestellt wie es ist, ein großes Abenteuer zu erleben und die Welt zu erforschen? Schreibe deine #GoExplore Geschichte (max. 3.000 Wörter) und nutze deine Chance auf eine GoPro Hero Kamera oder 150€ Bargeld!

Abenteuer bieten einen tollen Grundsatz für Stories! Von Klassikern bis zu modernen Geschichten. Sie erlauben es uns, die Welt durch die Augen eines anderen zu erforschen. Abenteuer sind spannend. Ob es sich nun um ein Reiseabenteuer, Liebesabenteuer, Extremsport oder etwas vollkommen Unerwartetes und Atemberaubendes handelt, welches du oder dein fiktionaler Hauptcharakter erlebt hat!

ZEITRAUM

28. Juni bis 10. August – Die Gewinner werden am 31. August verkündet.

 

WIE DU DEINE GESCHICHTE VERÖFFENTLICHST
1. Gehe zu Sweek.com oder lade dir die App herunter
2. Melde dich an oder logge dich ein
3. Füge den Hashtag GoExplore bei den Stichwörtern deiner Geschichte ein
4. Das wars!

 

PREISE

Beste deutsche Geschichte (Jury): GoPro Hero (oder 150€ Bargeld)

Beliebteste Geschichte (Meiste Follower): GoPro Hero (oder 150€ Bargeld)

Die 10 besten Geschichten (shortlist) werden für 3 Wochen in der “Auserwählt“ Kategorie hervorgehoben.

TEILNAHMEBEDINGUNGEN
– Du musst 14 Jahre oder älter sein, um an diesem Wettbewerb teilnehmen zu können.
  Jüngere Teilnehmer brauchen die Erlaubnis ihrer Eltern.
– Die Geschichte muss in den Stichwörtern mit dem Hashtag: #GoExplore versehen sein.
– Wortbegrenzung: max. 3.000 Wörter 
– Die Geschichte muss nicht neu oder exklusiv sein, aber sollte neu auf Sweek hochgeladen werden.
– Deine Geschichte darf nicht bereits zu anderen Sweek-Wettbewerben eingereicht worden sein.
– Deine Geschichte muss auf Deutsch verfasst worden sein.
– Deine Geschichte muss von dir geschrieben worden sein.
– Du kannst gerne mit Freunden zusammenarbeiten.
  Hierbei wird jedoch nur ein Preis pro Geschichte und nicht per Autor vergeben.
– Deine Geschichte sollte vor dem Einsendeschluss 10.08.2017 um 23:59 Uhr beendet worden sein.
– Du kannst mit mehreren Geschichten antreten, solange sie Alle diesen Richtlinien einhalten.
– Deine Geschichte darf in allen Genres (z.B. Junge-Erwachsen, Fantasie, Science-Fiction oder Gedichte) verfasst werden, solange sie sich auf die angeforderte Themenstellung bezieht.
– Der Mehrheitspreis wird von der Anzahl der Follower bestimmt.
– Die Deadline für die Anzahl der Follower ist der 29.08.2017, 23:59 Uhr. 
– Fälschung dieser (z.B. durch falsche Benutzerprofile) wird mit einer Warnung und letzen Endes einer Disqualifikation entgegengewirkt.
Wir wünschen viel Erfolg!
June 7, 2017

Sweek Schreibwettbewerb: #Erzähler

Der Gründungsgedanke von uns bei Sweek basiert auf der Idee, dass Jedermann eine Geschichte zu erzählen hat.

Also laden wir euch wieder einmal dazu ein, eure beste Geschichte mit der Welt zu teilen. Diesmal haben wir eine ganz besondere Herausforderung für euch! Bist du in der Lage, Vieles und Bedeutsames in nur wenigen Worten unterzubringen und eine unglaublich gute Kurzgeschichte zu schreiben? Dann lade deine, bis zu, 500 Wörter lange Geschichte auf Sweek hoch und schon hast du die Chance, tolle Preise zu gewinnen!

 

ZEITRAUM

07. Juni – 07. Juli 2017

 

PREISE

Beeindrucke unsere Jury, um die folgenden Preise zu gewinnen (Bargeldbeträge):

Beste Geschichte (Jury Preis): 75€

Beliebteste Geschichte (Meiste Follower):  75€

Neben diesen Gewinnern werden wir auch noch weitere Geschichten auswählen, die 3 Wochen lang auf Sweek in der ‘Auserwählt‘ Kategorie hervorgehoben werden. Die Gewinner werden am 19. Juli  auf unseren sozialen Netzwerken (Facebook, Twitter und Instagram) und unserem Blog bekanntgegeben.

*Die Barzahlungen werden auf ein gültiges Bankkonto überwiesen. Die Überweisungsgebühren werden von Sweek übernommen. Sweek ist jedoch nicht für den bestehenden Wechselkurs von Euro zu der Landeswährung verantwortlich. Sollte kein gültiges Bankkonto angegeben werden oder vorhanden sein, ist auch ein Amazon-Gutschein oder eine Überweisung durch Paypal möglich.

 

TEILNAHMEBEDINGUNGEN

  • Du musst 14 Jahre oder älter sein, um an diesem Wettbewerb teilnehmen zu können.
  • Jüngere Teilnehmer brauchen die Erlaubnis ihrer Eltern.
  • Die Geschichte muss in den Stichwörtern mit dem Tag: #Erzähler versehen sein.
  • Wortbegrenzung:  max. 500 Wörter
  • Die Geschichte muss nicht neu oder exklusiv sein, aber sollte neu auf Sweek hochgeladen werden.
  • Deine Geschichte darf nicht bereits zu anderen Sweek-Wettbewerben eingereicht worden sein.
  • Deine Geschichte muss von dir geschrieben worden sein.
  • Deine Geschichte muss auf Deutsch verfasst worden sein.
  • Du kannst hierbei gerne mit Freunden zusammenarbeiten. Hierbei wird jedoch nur ein Preis pro Geschichte und nicht per Autor vergeben.
  • Deine Geschichte sollte vor dem Einsendeschluss 07.07.2017 um 23:59 Uhrbeendet worden sein.
  • Du kannst mit mehreren Geschichten antreten, solange sie Alle diesen Richtlinien einhalten.
  • Deine Geschichte darf in allen Genres (z.B. Junge-Erwachsen, Fantasie, Science-Fiction oder Gedichte) verfasst werden, solange sie sich auf die angeforderte Themenstellung bezieht.
  • Der Mehrheitspreis wird von der Anzahl der Follower bestimmt.
  • Die Deadline für die Anzahl der Follower ist der 18.07.2017, 23:59 Uhr.
  • Fälschung dieser (z.B. durch falsche Benutzerprofile) wird mit einer Warnung und letzen Endes einer Disqualifikation entgegengewirkt.

 

WIE DU DEINE GESCHICHTE VERÖFFENTLICHST

  1. Gehe zu sweek.com oder lade dir die App herunter
  2. Melde dich an oder logge dich ein
  3. Füge den Tag Erzähler bei den Stichwörtern ein
  4. Das wars!

 

Tipp: Erfahre wer deine Geschichte verfolgt mit unserer App!

iOS App: http://apple.co/2iIPnDV

Android App: http://bit.ly/2k7IjNC

Viel Erfolg liebe Sweekers