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    Fantasie

October 19, 2018

Takeover: Erschaffung einer Fantasywelt

Fantasy, ein einfaches Genre, mögen sich viele denken.

Es gibt keine festen Regeln, man kann alles in der Umgebung verändern, wie es am besten passt.
Jahreszeiten verändern, die Schwerkraft abschaffen…es gibt keine Grenzen. Man ist frei und kann machen
was man will – doch halt! So einfach ist es dann doch nicht.

Fast jeder Fantasyautor spielte bestimmt schon einmal mit dem Gedanken, eine eigene Welt zu
erschaffen. Doch was zuerst so leicht erscheint, steckt voller Arbeit. Eine perfekte andere Welt zu
erschaffen, ist fast unmöglich – ich spreche aus eigener Erfahrung.
Eine Welt wie bei Harry Potter, Herr Der Ringe, Eragon, … entsteht nicht einfach so nebenbei. Es ist sehr
viel Arbeit. Viel mehr Arbeit, als es den Anschein macht.

Doch als erstes sollten wir uns die verschiedenen Arten einer Fantasywelt anschauen.

Oft wird die Fantasywelt in unsere Welt versteckt. Normale Menschen wissen nichts von dieser Welt,
denn sie ist meist nur durch ein geheimes magisches Portal zu finden. Nun stolpert unser Protagonist »zufällig«
über dieses Portal und findet sich plötzlich in dieser magischen Welt wieder. Womöglich muss er nun
diese Welt voller Feen und Einhörner vor dem Untergang retten. Recht einfach und typisch. Der Vorteil
ist nun, dass der Protagonist die Welt mit dem Leser zusammen entdeckt.

Auch bei Harry Potter findet sich ein ähnliches Prinzip, nur dass hier beide Welten zusammenleben. Die
normalen Menschen/ Muggel wissen nichts von den Zauberern. Hier sind beide Welten integriert und nicht durch ein Portal getrennt, ansonsten sind beide Versionen doch recht ähnlich.

Schwieriger wird es, wenn beide Welten voneinander wissen oder wenn euer Protagonist diese Welt
bereits kennt. Er kann sie nicht mehr entdecken, es ist alles normal. Eine der schwierigsten Versionen.

Und nun zum eigentlichen Thema: Wie erschaffe ich eine magische Welt?

Nun, wenn ihr eurer Welt in die normale Welt integriert, müsst ihr bestimmte Gesetze trotzdem beachten.
Schließlich müsst ihr dafür sorgen, dass die normalen Menschen von alledem nicht viel mitbekommen.
Die Schwerkraft abzuschaffen, wäre zum Beispiel ziemlich schwierig.

Wenn ihr dagegen eine neue Welt erschafft, habt ihr viele Freiräume. Nutzt sie auch.
Oft sind die Fantasywelten unserer Welt recht ähnlich. Nur der Name und die Bewohner ändern sich.
Es gibt online viele Programme, um Karten von Welten zu erschaffen, oder ihr zeichnet diese. Lasst
eurer Fantasie freien Lauf und baut magische Orte ein. Ihr könnt euch sogar an manchen Orten auf der
Erde orientieren. Heiße Quellen oder gar Regen aus Metall erschaffen.

Ihr könnt sogar noch weiter gehen. Warum gibt es so selten zwei Sonnen. Ich habe zum Beispiel zwei
Sonnen erschaffen. Eine starr am Himmel, die andere bewegt sich um die Erde. Die erste Sonne steht über
dem einen Dorf und erhellt das Dorf dauerhaft, ohne jedoch Wärme zu spenden. So wird es in der Nacht
extrem kalt, hier jedoch nicht dunkel. Die zweite Sonne verhält sich ähnlich wie unsere Sonne. Sie rotiert
um die Erde. Jedoch ist meine Welt eine Scheibe. Das macht es komplizierter und würde zu Problemen
führen, also könnte ich die Sonne im Halbkreis über die Erde führen und zurück. Oder sie bewegt sich
unter der Erde hinweg.

Aber wenn die Sonne nun über die Erde und zurück führen würde, beeinflusst dies den Tag/ Nacht
Rhythmus. Es hätte vielleicht Einfluss auf die jeweiligen Pflanzen, am Rand ist es länger hell und dunkel,
in der Mitte gibt es hingegen zwei Tag- und Nachtphasen (die jedoch in dem einen Dorf auch in der
Nacht hell sind, also dort eher Warm- und Kaltphasen). Wie ihr seht, ist man immer wieder dabei neue
Details zu entdecken. Doch die Welt wird niemals perfekt sein, es wird immer vieles geben, über das
man sich noch keine Gedanken gemacht hat. Obwohl ich schon recht lange an diesem Projekt sitze, gibt
es immer wieder was Neues. Deshalb muss man irgendwann trotzdem anfangen und seine Welt beim
Schreiben vervollständigen. Notfalls müsst ihr das bei der Überarbeitung verändern, doch sonst kommt
man niemals zum Schreiben. Dann lieber die Lücken mit spontanen Ideen füllen.

Wie ich nun mein »Problem« löse, weiß ich selbst noch nicht. Das wird sich noch entscheiden, manche
Details vielleicht sogar erst während des Schreibens. Doch gerade solche Details machen eure Welt besonders und unvergesslich.

Doch jede Veränderungen verursacht weitere Veränderungen. Je mehr ihr verändert, desto mehr müsst ihr
anpassen. Wenn ihr die Jahreszeiten verändert, müsst ihr wahrscheinlich auch den Lauf der Sonne anpassen – oder
es vernünftig erklären können.

Wichtig ist, dass alles in die Logik eurer Welt passt und es sich begründen lässt. Vielen Lesern fällt es
auf, wenn ihr zum Beispiel keine Schwerkraft habt und trotzdem alles am Boden bleibt. Ohne
Schwerkraft würden nicht nur Menschen fliegen, auch die ganze Atmosphäre würde verschwinden, kein
Wasser wäre mehr auf der Erde…

Eine Fantasywelt zu erschaffen erfordert reichlich Arbeit, wenn ihr keine Standartwelten nutzen wollt. Es
muss nicht unseren Gesetzen folgen, doch seinen eigenen Gesetzten.
Manches lässt sich erklären, doch nicht immer alles. Zumindest im Bereich High-Fantasy, wenn ihr eure
komplett eigene Welt erschafft, solltet ihr diese Welt planen und euch einen Überblick verschaffen und
eure Welt logisch aufbauen. Denn Leser haben die Angewohnheit unlogische Stellen zu finden.
Doch wenn ihr diese Hürde gemeistert habt, könnt ihr die Leser in eine unglaubliche Welt voller Magie
entführen und fesseln. Wenn ihr es gut macht, sogar noch viel mehr als mit »normalen« Welten.
Bleibt voller Magie. Vielleicht trifft man sich in der ein oder anderen magischen Welt, die durch eure
Geschichte lebendig geworden ist.

 



Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurem SweekKeeper Laurus Larssen @Laurus_Larssen. Er schreibt gerne Fantasy, Kurzgeschichten und mehr. 

Du hast die Ankündigung des SweekKeeper Takeovers verpasst? Schau hier vorbei, um einen Überblick über die Autoren und die Themen zu bekommen!

July 27, 2018

Takeover: Eine Reise in die Welt der Fantasie


„Es sind nicht unsere Fähigkeiten, die zeigen wer wir sind, sondern unsere Entscheidungen.“


Und? Wer von euch erahnt, um welchen bekannten und gleichzeitig beliebten Buchcharakter
dieses Zitat stammt? Ich gebe euch ein paar Tipps: Er ist alt, sehr alt sogar. Er trägt einen weißen Bart und eine
hat eine Brille auf der Nase. Zudem ist er sehr mächtig und vor allem weise.
Na, konntet ihr ihn erraten? Bestimmt! Es handelt sich bei dem Gesuchten um keinen geringeren als unseren guten, alten
Hogwarts-Direktor Albus Dumbledore aus der Harry Potter Welt.
Wusstet ihr, dass diese Harry Potter Welt unter das Genre Urban Fantasy fällt? Wenn ihr es
wusstet, könntet ihr auch verraten, warum?

Es gibt tatsächlich 12 verschiedene Genres der Fantasy und die eben genannte Urban
Fantasy ist nur eines der bekannteren Genre.
Im heutigen Blogeintrag werde ich euch verraten, an welchen besonderen Merkmalen ihr
diese 12 verschiedenen Genre sofort entdecken könnt.

Zuerst fangen wir jedoch mit ein bisschen Geschichte an:

Während des 18. Jahrhunderts, waren Unterhaltungsromane schon beinahe alltäglich
geworden, denn nicht länger waren es nur Bücher mit Bildungsanspruch, die Wertschätzung
genossen. So führten Autoren wie E.T.A. Hoffmann (bekanntestes Werk ist sein Roman „Die
Elixiere des Teufels“ von 1816) und Edgar Alan Poe (Seine Horrorgeschichten wie z.B. „Der
Untergang des Hauses Usher“ gelten heute noch als konkurrenzlos) auch phantastische
Elemente, wie Geister oder unerklärliche Erscheinungen in ihre Werke ein. Die Gattung der
Abenteuer- und Schauerromane gewann somit an Bedeutung und erwies sich als gut verkäuflich.
Auch die Anfänge der Science-Fiction Literatur sind zu dieser Zeit entstanden. Der Grundstein zur
Fantasy-Literatur wurde zu dieser Zeit von Autoren wie Mary Shelley (Frankenstein),
Bram Stoker (Dracula), Robert Louis Stevenson (Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde)
und Mark Twain (Ein Yankee aus Connecticut am Hofe des König Artus) gelegt.
Als Begründer der Fantasy als eigenes Literatur-Genre im 20. Jahrhundert ist zweifellos
J.R.R. Tolkien zu nennen, der in den 60/70er Jahren eine weltweite Begeisterungswelle für
seine Werke und die Fantasy-Literatur auslöste.
Nachdem wir jetzt ein bisschen was über die Grundsteinlegung der Fantasy erfahren haben,
kommen wir also zu den 12 verschieden und teilweise unbekannteren Fantasy Genre:

1. High Fantasy
2. Pseudohistorische Fantasy
3. Low Fantasy
4. Urban Fantasy
5. Animalfantasy
6. Science Fantasy
7. Dark Fantasy
8. Humor Fantasy
9. Social Fantasy
10. Rollenspiel Fantasy
11. Erotic Fantasy
12. Märchenromane

Beginnen wir mit den wichtigsten Punkten zu einem der beliebtesten Fantasy Genre:

High Fantasy
Merkmale: fiktive Fantasy Welt, viel Magie, viele Fantasy Völker, Heldenreisen, Atmosphäre
vom Mittelalter, episch

Bekannte High Fantasy Bücher: “Herr der Ringe” von J. R. R. Tolkien, “Die Zwerge” von
Markus Heitz und „Eragon“ von Christopher Paolini

Zielgruppen: primär Erwachsene; Männer und Frauen etwa gleichermaßen, wobei der
Männer-Anteil im Verhältnis zu anderen Genres und Subgenres eher höher ist

Verbreitung: High Fantasy Bücher werden viel in Publikumsverlagen und Kleinverlagen
veröffentlicht. Das Genre High Fantasy war zur Zeit, als “Herr der Ringe” im Kino lief und
lange danach, der Mainstream der deutschen Fantasy.

Pseudohistorische Fantasy oder auch Low Fantasy
Merkmale: real historische oder fiktiv historische Welt mit nur sehr wenigen Fantasywesen
und sehr wenig Magie; oft Kreuzung von historischen Romanen und Fantasyromanen

Bekannte Pseudohistorische Fantasy Bücher: Arkadien Trilogie von Kai Meyer, “Avalon”-
Reihe von Marion Zimmer Bradley sowie allgemein Fantasy Bücher über die Artus Legende
und ähnliche Legenden

Zielgruppen: primär Erwachsene, eher Frauen als Männer

Low Fantasy (andere Definition)
Es gibt noch eine andere Definition des Genres Low Fantasy, der zufolge Low Fantasy vor
allem mit Zeitschriftenfantasy / Magazinfantasy / Serienfantasy verbunden wird

Merkmale: ein einsamer Held, viel Action und eine rasante Handlung

Bekannte Low Fantasy Bücher: Werke von H. P. Lovecraft

Zielgruppen: deutlich mehr Männer als Frauen

Bei der zweiten Defintion liegt der Unterschied in der Erzählstruktur statt in der Magiemenge.

Verbreitung: Low Fantasy Bücher der ersten Genre-Definition veröffentlichen
Publikumsverlage und Kleinverlage häufig. Low Fantasy der zweiten Genre-Definition
veröffentichen dagegen vorwiegend Kleinverlage, wobei die Zeitschriftenfantasy eher ein
Relikt aus den 30er bis 50er Jahren ist. Entsprechend sind viele Fantasy Bücher aus diesem
Genre nur Neuauflagen sehr alter Werke oder Fortsetzungen alter Serien.

Urban Fantasy
Merkmale: Phantastische Elemente dringen in unsere reale oder realhistorische städtische
Welt ein

Bekannte Urban Fantasy Bücher: “Harry Potter” von J. K. Rowling, “Twilight” von Stephenie
Meyer, “Bartimäus” von Jonathan Stroud

Zielgruppen: Männer und Frauen etwa gleichermaßen, tendenziell aber mehr Frauen als
Männer; viele Urban Fantasy Bücher sind auch Bücher der Jugendbuch Fantasy

Verbreitung: Es gibt viele Bücher von Urban Fantasy in Publikumsverlagen und
Kleinverlagen. Das Genre liegt im Trend.

Animal Fantasy
Merkmale: Geschichten im Tierreich, Tiere sind die Hauptfiguren oder Menschen, die sich in
Tiere verwandeln; man erlebt die Welt aus Augen der Tiere

Bekannte Animal Fantasy Bücher: “Warrior Cats” von Erin Hunter

Verbreitung: Animal Fantasy Bücher gibt es nur sehr sporadisch und eher im
Programmbereich Kinderbuch. Meines Wissens nach gibt es in Deutschland bisher keinen
auf Animal Fantasy auch nur annähernd spezialisierten Verlag. Unter Hobby-Autoren ist das
Genre mehr verbreitet als bei veröffentlichten Büchern aus Verlagen.

Science Fantasy
Merkmale: Mischung aus Fantasy und Science-Fiction- Elementen Typische Fantasy

Bekannte Science Fantasy Bücher: “Star Wars” von George Lucas, “Der Wüstenplanet” von Frank Herbert, “Otherland” von Tad Williams

Zielgruppen: primär Erwachsene, vermutlich ein wenig mehr Männer als Frauen, wobei es
auf die Themen ankommt

Verbreitung: Science Fantasy Bücher veröffentlichen Verlage eher sporadisch. Bücher
dieses Genres laufen selten explizit unter dem Label Science Fantasy, sondern entweder
unter Fantasy oder unter Science Fiction. Unter Hobby-Autoren ist Science Fantasy aber
durchaus ein verbreitetes Genre.

Dark Fantasy
Merkmale: düstere Fantasywelt, Dämonen und andere Schattenwesen, zum Teil Horror und
Erotik Typische Fantasy

Bücher: “Der dunkle Turm” von Stephen King, “Die Kettenwelt-Chroniken” von Alan
Campbell

Zielgruppen: Erwachsene; vermutlich etwas mehr Frauen als Männer, da Verlage die
Themen mehr auf Frauen ausrichten

Verbreitung: Dark Fantasy Bücher liegen derzeit im Trend und werden von
Publikumsverlagen und Kleinverlagen veröffentlicht.

Humor Fantasy
Merkmale: Parodien und ironischer Umgang mit typischen Fantasy Elementen

Bekannte Humor Fantasy Bücher: “Scheibenwelt”-Zyklus von Terry Pratchett sowie Parodien
auf bekannte Werke: “Star Warped” (Star Wars), “Barry Trotter” (Harry Potter)

Zielgruppen: Liebhaber von Humor Fantasy; primär Erwachsene, vermutlich mehr Männer
als Frauen

Verbreitung: Humor Fantasy Bücher veröffentlichen Verlage nur sporadisch. Lediglich ein
paar größere Verlage haben mehrere Titel dieses Genres im Programm und das sind meist
die von Terry Pratchett.

Social Fantasy
Merkmale: sozialkritische und gesellschaftskritische Themen, politische und soziale Utopien
Typischer Fantasy

Bekannte Social Fantasy Bücher: typische bekannte Social Fantasy Bücher gibt es meiner
Sicht nicht; sofern man aber von Social Science Fantasy spricht, sind typische Bücher
“Planet der Habenichtse” von Ursula LeGuin und “Der Wüstenplanet” von Frank Herbert

Zielgruppen: primär Erwachsene; zu Männern und Frauen lässt sich wenig sagen, da das
Genre so selten ist

Verbreitung: Social Fantasy ist mehr ein theoretisches Genre. Kein Verlag hat sich darauf
bisher annähernd spezialisiert. Das Genre ist auch sehr unbekannt. Meist kennt Social
Fantasy nur das Lexikon.

Rollenspiel Fantasy
Merkmale: Romane zu Rollenspielwelten mit Computerspiel- Elementen Typische Fantasy

Bekannte Rollenspiel Fantasy Bücher: DSA-Romane (So nennt man eine Fantasy-Buchreihe
mit Geschichten und Erzählungen zu den Fantasiewelten des Pen-&-Paper-Rollenspiels Das
Schwarze Auge (DSA)), Warhammer-Romane

Zielgruppen: Jugendliche, junge Erwachsene und Erwachsene; Männer und Frauen, die die
zugehörigen Rollenspiele lieben

Verbreitung: Es gibt einige größere und kleinere Verlage, die Rollenspiel Fantasy Bücher als
Programm und Genre-Schwerpunkt haben. Etwa seit Beginn des 21. Jahrhunderts ist
Rollenspiel Fantasy ein Trend parallel zu anderen Fantasy Trends. Rollenspiel Fantasy ist
mehr in der Rollenspiel-Szene verhaftet als in der Literaturszene.

Erotic Fantasy
Merkmale: erotische Elemente; die Welt ist entweder eine fiktive Fantasy Welt oder
phantastische Wesen dringen in die reale Welt ein Typische Fantasy

Bekannte Erotic Fantasy Bücher: viele Vampir-Romane z.B. von Lara Adrian

Zielgruppen: Erwachsene; vor allem Frauen

Verbreitung: Bücher aus dem Genre Erotic Fantasy Bücher werden zunehmend häufiger,
besonders manche Kleinverlage haben im Programm eine Sparte für Erotic Fantasy

Märchenromane
Merkmale: moderne Märchen mit klassischen Märchenmerkmalen wie lineare Erzählweise,
symbolische Figuren, Schwarz-Weiß-Malerei, Fabelwesen

Bekannte Märchenromane: “Die unendliche Geschichte” von Michael Ende, “Alice im
Wunderland” von Lewis Caroll

Zielgruppen: eher Mädchen als Jungen, eher Kinder und Jugendliche als Erwachsene

Verbreitung: Märchenromane gibt es nur sporadisch. Das Genre ist eher in Kleinverlagen als
in Publikumsverlagen verbreitet und eher im Bereich Kinderbuch.

Und trotz dieser zahlreichen, weit gefächerten Genre der Fantasy leidet dieser Bereich der
Literatur noch unter einem schlechten Image und wird wahlweise „nur“ als Jugendliteratur
belächelt oder als Trivialliteratur abgelehnt. Besonders in Deutschland findet man einige
harte Kritiker der Fantasy unter den Literaturkennern.

Doch kann man Fantasy wirklich nur als Jugendliteratur ansehen? Würden wirklich nur
Jugendliche Dark Fantasy Bücher oder Urban Fantasy Bücher in die Hände nehmen?
Lassen sich tatsächlich nur Jugendliche in die Welten von Dämonen, Drachen und Zauberei
entführen? Ich denke nicht. Auch wenn große, erfolgreiche Fantasy Bücher, wie “Harry
Potter”, “Der Goldene Kompass” oder “Die unendliche Geschichte” zunächst nur als Kinder und
Jugendliteratur veröffentlicht wurden sind, heißt es noch lange nicht, dass sie es auch sind.

Sollten solche phantastischen Werke deswegen von den anderen Lesern anders gewertet
und weniger ernst genommen werden? Dazu ein Kommentar von C.S. Lewis aus dem
Vorwort der Narnia Chroniken:

„Kein Buch ist es wert, es mit zehn zu lesen, wenn es sich nicht lohnt, es mit fünfzig zu lesen.“

 


Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurer SweekKeeperin Pauline Lederhausen @LeLine99. Sie schreibt gerne Fanfictions und Mischgenres und war Finalistin bei #MikroLicht.

Du hast die Ankündigung des SweekKeeper Takeovers verpasst? Schau hier vorbei, um einen Überblick über die Autoren und die Themen zu bekommen!