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April 12, 2019

Takeover: Schreibtipps für Anfänger

Jeder kennt das: Man liest seine Geschichten, die man vor einigen Jahren geschrieben hat und möchte am liebsten im Boden versinken. Man fragt sich, wie man das Geschriebene einst so gut finden konnte und wieso man keine Schreibtipps gegoogelt hat. Womöglich hat man die Texte sogar Personen mit mehr Erfahrung gezeigt und war ziemlich stolz auf sein Werk. Natürlich zählt hier auch die Selbstzufriedenheit, die man in diesem Moment empfindet, wenn man etwas beendet hat. Aber man möchte doch auch Jahre später denken können, dass es ein wirklich gelungenes Werk war, oder nicht?

Es ist zu Beginn wichtig zu erwähnen, dass es keine Regeln gibt, nach denen man eine Geschichte schreiben sollte. Jeder gestaltet seine Welt selbst und darf somit auch die Regeln darin selbst bestimmen. Es kommt nicht darauf an, wie lang das Buch ist, wie tiefsinnig oder locker es ist. Die einzige, generelle Regel sollte sein, dass man zum Schluss zufrieden mit seinem eigenen Werk ist. Um besonders Schreibanfänger in die wie erwähnt fast regellose Welt des Buchschreibens einzuführen, sind im Folgenden einige hilfreiche Tipps aufgeführt.

Der erste Satz

Ob man es glaubt oder nicht, aber der erste Satz ist ziemlich wichtig. Man eröffnet damit dem Leser die Tore zu seiner erschaffenen Welt und heißt ihn willkommen. Und dieser erste Satz sollte eindrucksvoll und kräftig sein. Beschreibt die Welt, in die ihr den Leser hineinziehen wollt. Versucht wenn möglich nicht mit altbekannten Sätzen eure Geschichte zu beginnen, wie z.B. Der nervige Ton meines Weckers reißt mich aus dem Schlaf. Diese haben wir schon zur Genüge gehört. Erschafft etwas Eigenes und Einzigartiges, das die Leser dranbleiben lässt. Steckt in eure ersten paar Absätze eure ganze Kraft und versucht, die Leser zu fesseln.

Nicht erklären, sondern erzählen!

Häufig ist man als frischer Geschichtenschreiber dazu versucht, unwissende Personen oder gar den Protagonist dazu zu benutzen, um Situationen im Buch zu erklären. Vielleicht führt man sie ziellos durch die Stadt, um die wichtigsten Orte in der Geschichte zu erklären. Oder man schleust extra schlaue Leute in den Plot ein, um wichtige wissenschaftliche Aspekte einfließen zu lassen. Man hat Angst, dass die Leser ohne das benötigte Hintergrundwissen nicht in der Lage wären, die Geschichte nachzuvollziehen. Dabei ist das in den meisten Fällen nicht nötig. In einer literarischen Geschichte sollte man schildern, erzählen und beschreiben (außer ihr schreibt ein Sachbuch – das ist eine andere Sache). Die Dinge erklären sich für die Leser meist von selbst, wenn man es fließend in der Handlung verpackt und darauf achtet, dass sich die Seiten nicht mit unnötigen Informationen füllen.

Ideen ausarbeiten

Ideen für eine Geschichte entwickeln sich meistens aus dem Alltag heraus. Man hört einen belanglosen Satz und plötzlich stellt man sich vor, wie es verlaufen wäre, wenn … Und schon steht eine Figur im Raum, mit der man eine Konversation führt. Man beginnt die Charakterzüge und das Aussehen der Person zu erforschen und mit einem Mal hat man eine Idee für eine Geschichte. Schön und gut, aber man sollte nicht zu übermütig sein und sich vor seinen Computer setzen mit diesem nicht wirklich umfangreichen Wissen einen Roman schreiben. Denn die Idee muss man zuerst ausarbeiten. Und hier stellt man sich die berühmten W-Fragen:

Wer?
Was?
Wann?
Wo?
Warum?
Wie?
Wozu?

Hat man diese Fragen abgearbeitet, hat man schon die Grundbausteine seiner Geschichte. Natürlich kann man auch auf gut Glück losschreiben, aber wenn einem dann auf der 200. Seite plötzlich einfällt, dass man einige Informationen falsch wiedergegeben hat oder man plötzlich einen zusätzlichen Einfall hat, dann kann man praktisch von vorne anfangen. Und es ist extrem anstrengend, die einzelnen Passagen zu suchen und dann abzuändern. Außerdem sollte man sich zu Beginn einen ungefähren Überblick darüber verschaffen, was wann passiert, eine ungefähre Länge im Kopf haben und die Kapitel strukturieren, die Ereignisse ungefähr ordnen. Es sollte nicht ein perfekt strukturierter Plan sein, aber man sollte eine grobe Ahnung davon haben, wie man die Geschichte angeht und wie man die Spannung aufbauen möchte.

Figuren erschaffen

Seine erschaffenen Figuren sollte man genauso gut wie sich selbst kennen. Selbst wenn etwas komplett irrelevant ist, sollte man es über seine Figur wissen. Nehmen wir an, euer Protagonist ist bei einem Freund zu Besuch, der eine schwarzhaarige Katze hat. Ihr als Autor solltet wissen, dass eure Hauptperson Katzen mit weißem Fell bevorzugt. Erwähnen müsst ihr es nicht, aber wissen. Als Übung könnt ihr eure Figuren aus ihrer gewöhnlichen Welt nehmen und in eine andere stecken. Lasst euch von euren Charakteren überraschen und lernt zugleich etwas über sie. Schreibt Briefe in ihrem Namen und lasst sie beispielsweise in einem Müllcontainer oder in einem komplett leeren Raum erwachen. Was würden eure Charaktere tun?

Immer bereit sein für eine neue Idee

Ich rate euch, immer ein Notizbuch dabei zu haben oder eine Datei auf eurem Handy anzulegen, damit ihr spontane Ideen aufschreiben könnt. Beispielsweise Ideen für vielleicht belanglose Dialoge, die ihr aber trotzdem einfließen lassen wollt. Denn die spontanen Einfälle vergisst man schnell schon nach einigen Minuten. Nicht nur schriftliche Sachen; vielleicht Skizzen von einem bestimmten Ort oder Beschreibungen einer Figur. Lasst alles einfließen. Es ist wichtig, in so einem Moment seine Gedankengänge nicht zu stoppen, sondern sie auf Wanderschaft gehen zu lassen. auch wenn ihr vielleicht gerade in einer Mathematikstunde sitzt – schreibt eure Gedanken so auf, dass ihr sie im Nachhinein auch versteht.

Eine neue Welt mit neuen Figuren und verschiedenen Eigenschaften zu erschaffen ist nicht leicht. Es erfordert eine Menge Disziplin und Motivation. Ich denke, die einfachste Regel ist, sich zu merken, dass man einfach dranbleiben muss. Auch wenn man mal absolut keine Lust hat zu schreiben, sich einfach hinzusetzen und vielleicht doch noch einige Sätze zustande zu bringen. Oder seine Geschichte auch nur zu überarbeiten. Wenn man sie überarbeitet, bekommt man vielleicht auch wieder Lust, daran weiterzuschreiben. Und wichtig ist es, seinen Grundgedanken immer im Kopf zu behalten: Wieso schreibe ich?

Nicht aufgeben und sich am Riemen reißen! Es wird sich lohnen, wenn ihr euer Werk mit einem guten Gefühl beendet!



Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurer SweekKeeperin Blerta @blerta__. Sie schreibt gerne Kurzgeschichten, Young Adult und Fantasy.

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November 7, 2018

Takeover: Beste “Freunde” von Autoren

Jeder hat sie, jeder liebt sie – seine Freunde. Auch Autoren haben Freunde. Und damit meine
ich nicht nur menschliche Wesen, die in jeder Lebenssituation für einen da sind, die einem
helfen, wenn das Leben manchmal verrücktspielt, die einem Charaktere zeichnen oder mit dir
die Story plotten.

Nein, dieser Beitrag beschäftigt sich mit anderen „Freunden“ von Autoren. Nämlich darum,
was ein Autor alles so brauchen kann, um mit seiner Story voranzukommen und nicht im
Chaos zu versinken. Ich führe euch mal vor, was bei mir so zu meinen besten „Freunden“ gehört.

1. Das Notizbuch

Ja, Notizbücher gehören zu meinem Repertoire. Was darin geschrieben steht? Einfach
alles, was mit der Story, den Charakteren, dem Setting zu tun hat und was ich nicht vergessen
darf. Ich habe zwei Arten von Notizbüchern: da wäre zum einen das typische
Notizbuch, in Buchform mit Papier, egal ob liniert oder kariert. Dann gibt es noch die
elektronische Variante. Das können Dokumente in Schreibprogrammen sein oder
Apps für Notizen. Eines von beiden muss definitiv immer dabei sein, falls mir im
Alltag mal eine Idee kommt, die ich nicht vergessen darf.

2. Der Stift

Stifte habe ich in vielen verschiedenen Farben. Für Notizen reicht ein normaler
Kugelschreiber, egal ob mit schwarzer oder blauer Mine. Aber wenn es dann an die
Charakterbeziehungen geht… Ja dann… Dann kommen sie heraus. Die Farben! Egal ob
Buntstift, Filzstift oder Textmarker. Es wird coloriert was das Zeug hält. Manchmal
sogar so viel, das man nicht mehr weiß, was dieses Chaos überhaupt soll.

3. Der Laptop, das Handy, der PC usw.

Für Veröffentlichungen auf Plattformen ist es hilfreich, ein Gerät mit Zugang zum
Internet zu haben. Ob PC, Laptop, Handy oder Tablet. Bei mir ist es meist mein
Laptop, auf dem ich schreibe.

4. Das Schreibprogramm

Wenn man keine Schönschrift hat oder man längere Texte schreiben will (wie zum
Beispiel diesen Beitrag), dann sollte man sich ein Schreibprogramm holen. Natürlich
befindet sich so eines auf meinem Laptop und ist mir immer hilfreich. Auch da es den
ein oder anderen Fehler in Rechtschreibung oder Grammatik findet.

Das war der erste Teil meiner “Freunde”. Nun möchte ich euch zwei Apps vorstellen, die ich in
mein Herz geschlossen habe, wenn es um das Realisieren von Charakteren geht.

5. Pinterest

Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich diese App liebe. Man kann Pinterest auch im
Internet aufrufen, was hilfreich ist, wenn man gerade am Laptop ist. Pinterest lässt
mich Bilder zu unterschiedlichen Themen finden. Ich kann Pinnwände für meine
Geschichten anlegen, Ordner erstellen und diese nach Charakteren benennen. So
bekommt mein Charakter ein Bild, ich kann ihm Kleidung raussuchen, was er für
Hobbys hat und weiteres. Wenn ich will, können die Leute meine Pinnwände sehen,
wenn nicht, stelle ich es einfach auf privat. Natürlich ist es keine Pflicht, sich so Inspiration zu holen, Suchmaschinen können da auch hilfreich sein. Aber für mich bleibt Pinterest mein Favorit.

6. Canva

Canva ist ebenfalls eine App, aber auch im Internet aufrufbar. Mit ihr kann man
Grafiken erstellen. Dies nutze ich, um spezielle „Boards“ zu erstellen, damit alles
verbildlicht wird. Es soll mich daran erinnern, was meine Charaktere ausmacht. Es ist
immer hilfreich, wenn man sich so etwas vor Augen führen kann.

 

Tja und das sind meine „Freunde“ für mein Autorenleben. Sie sind wirklich hilfreich und ich
bin wirklich froh, sie zu haben. Denn ohne sie wäre das ganze Planen und Plotten ein ganz
großes Durcheinander. Ich könnte nicht einfach so eine Welt erschaffen, was eh schon
schwierig genug ist aber dafür gibt es ja hilfreiche Blogbeiträge, auch auf Sweek. Oder auch,
wie ich meine Geschichte überhaupt starten soll.

Also ganz egal, ob ihr gerne mit Papier und Stift Notizen macht oder doch zur Elektronik
greift. Bleibt eurem Stil treu und geht euren Weg.



Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurer SweekKeeperin Yessi @Yessi. Sie schreibt gerne Fanfictions und Fantasy.

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October 26, 2018

Takeover: Das Geheimnis um den Prolog

Jeder kennt ihn, jeder liest ihn – den Prolog einer Geschichte, der Aufhänger, mit
dem die ganze Story beginnt. Warum gibt es ihn? Warum haben einige Romane
einen Prolog und andere nicht? Sind Romane mit Prologen besser als Romane ohne
Prolog? Und weshalb könnte gerade der Prolog hilfreich für die weitere Entwicklung
des Plots sein?

Prolog? Noch nie gehört.

Gerade Jungautoren glauben dem Mythos, dass jedes gute Buch einen besonders
spannenden Prolog haben muss. Den Prolog solltest du in diesem Zusammenhang
auf keinen Fall mit dem Vorwort verwechseln, in dem sich meistens der Autor oder
der Herausgeber an die Leser wendet, um etwas Wichtiges mitzuteilen. Prologe
haben eine andere Funktion – meistens soll Spannung erzeugt werden, um den
Leser zum Weiterlesen zu animieren.
Falls du dir gerade nicht sicher bist, was ein Prolog überhaupt ist, habe ich hier eine
Erklärung für dich. Ein Prolog ist ein Ereignis, das außerhalb deines eigentlichen
Plots stattfindet und das der Leser unbedingt kennen muss, bevor er in die
Geschichte eindringen kann.
Der Prolog an sich muss also nicht zwangsläufig etwas mit der Handlung zu tun
haben. Er soll dem Leser lediglich einige Informationen vermitteln, die er zum
Verstehen der Geschichte braucht.

Prolog gleich Prolog?

Wenn du mal in dein Bücherregal siehst, wirst du feststellen, dass nicht jeder Prolog
gleich ist. Genauso, wie es verschiedene Arten von Romananfängen gibt, gibt es
auch verschiedene Arten von Prologen. Oftmals wird aus einer anderen
Erzählperspektive erzählt, als der Rest der Geschichte, wobei der Name der Figur
verschwiegen wird, um noch einmal extra viel Spannung aufzubauen. Der Leser wird
sich die ganze Zeit fragen, wer denn diese mysteriöse Figur aus dem Prolog war und
wie sie mit dem Protagonisten in Verbindung steht. Ich sage nicht, dass es immer so
ist. Aber diese Art von Erzähltechnik, beziehungsweise Spannungsaufbau, kommt
sehr häufig vor. Doch was für verschiedene Arten von Einstiegen gibt es denn
überhaupt?

Natürlich gibt es den klassischen, actiongeladenen Prolog, in dem ein Unbekannter
verfolgt, gefoltert oder ermordet wird. Vielleicht stößt auch jemand auf ein Geheimnis,
ein mysteriöses Zimmer, das vorher noch niemandem aufgefallen ist, oder entziffert
eine Prophezeiung, die das Ende der Welt verkündet. Egal, was es ist, Hauptsache
dramatisch, damit der Leser das Buch nicht sofort wieder zuklappt. Diese Prologe
können sehr spannend sein, müssen sie aber nicht. Ich habe schon Bücher gelesen,
in denen jemand im Prolog ermordet wurde und ich es so langweilig fand, dass ich
ihn einfach übersprungen habe. Solltest du dich für diese Art von Prolog
entscheiden, solltest du versuchen, deine Figur etwas Außergewöhnliches tun zu
lassen, etwas, das untypisch für sie ist, um zu signalisieren, wie überaus wichtig es
ist, den Prolog zu lesen. Zwinge die Figur dazu, etwas zu tun, das ihr nicht leichtfällt.
Schreibst du zum Beispiel über ein Mädchen, das im Kinderheim aufwächst? Dann
könntest du den Prolog aus der Sicht der Mutter spielen lassen, wie sie ihr Baby vor
einer fremden Tür absetzt, weil sie es tun muss, um ihr das Leben zu retten. Dabei
kannst du schon gleich wesentliche Fragen aufwerfen. Warum rettet die Mutter ihr
damit das Leben? Wieso muss sie ihre Tochter weggeben? Was ist so besonders an ihr?

Dein Prolog kann aber auch ein Rückblick in die Vergangenheit deines Protas sein,
ein Traum, in dem er eine Seite von sich durchlebt, die er schon lange aufgegeben
hat. Diese Form kann zur Kontrastierung dienen – sie zeigt deinen Prota, wie er
früher einmal war oder was er erlebt hat und beweist, dass er jetzt nicht mehr so ist.
Auf diese Weise veranschaulichst du auch die Fallhöhe deines Protas schon direkt
am Anfang. Du zeigst, was er verlieren oder was er für Rückschritte machen könnte,
wenn er einen Fehler begeht oder sich auf das das Abenteuer einlässt.

Es gibt aber auch Prologe, die eigentlich keine Prologe sind. Manchmal steht es
dann als Überschrift oben drüber, manchmal aber auch nicht. Das sind dann
meistens Ausschnitte aus einem späteren Teil der Geschichte, die spannend und
voller Action sind, aber nicht spoilern. Sie zeigen dem Leser, was passiert und er
fragt sich, warum das passiert. Ich finde es wahnsinnig schwer, solche Prologe zu
kreieren, und auch wahnsinnig mutig, eine passende Stelle auszuwählen. Solltest du
also auf so eine Art von Prolog zurückgreifen, solltest du dir ganz sicher sein, welche
Stelle du wählen willst, die nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig von der Story
verrät.
Abschließend kannst du deine Geschichte zwischen dem Prolog und dem Epilog
einbetten. Das bedeutet, dein Prota könnte die eigentliche Geschichte im Rückblick
erzählen, während der Leser die Situation kennt, in der der Prota sie erzählt.
Zum Beispiel: dein Protagonist wird von zwei Polizeibeamten auf dem Präsidium verhört.
Das ist der Prolog, die Situation, in der sich dein Prota befindet, das ist die
Gegenwart. Dann, im nächsten Kapitel, beginnt die eigentliche Geschichte, die in der
Vergangenheit spielt. Der Prota erzählt im Rückblick, was passiert ist, warum er
gezwungen war, in einen Laden einzubrechen und warum er mit dem Mord nichts zu
tun haben kann, aber wie er dann den Mörder stellt. Abschließend, im Epilog, erfährt
der Leser dann, was aus der Figur geworden ist. Der Epilog knüpft dann also an den
Prolog an und macht es dem Leser leichter, aus der Geschichte hinauszutreten. Der
eigentliche Plot ist also zwischen dem Prolog und dem Epilog eingebettet.

Woher weiß ich, dass der Prolog passend ist?

Der Einzige, der dir die Frage beantworten kann, ob du einen Prolog einbauen
solltest oder nicht, bist du. Hast du einen Prolog verfasst, in dem etwas
Außergewöhnliches passiert, der nicht aus der Weckerszene, einer Verfolgungsjagd
oder einem Wetterbericht besteht, dann kannst du auf diese Gedanken zurückgreifen
und für dich überprüfen, ob du deinen Prolog behalten solltest oder nicht:

  1. Wirft dein Prolog bereits Fragen auf, die sich auf die Entwicklung des Plots
    beziehen?
  2. Würdest du selber nach dem Prolog weiterlesen wollen?
  3. Würde es einen Unterschied machen, wenn der Prolog weg wäre? Wenn es
    nicht weiter auffällt, solltest du ihn auf jeden Fall löschen oder nochmal
    überarbeiten.
  4. Könnte der Prolog nicht auch einfach die Überschrift Kapitel 1 tragen?

Du musst vielleicht nicht jede Frage mit einer eindeutigen Antwort beantworten
können, vielleicht hilft dir auch nur einer dieser Gedanken dabei weiter, deinen
Prolog zu schreiben oder ihn zu behalten.
Falls dir jemals jemand erzählt haben sollte, dass du einen Prolog und/oder Epilog
schreiben musst, weißt du jetzt, dass es nicht so ist! Deine Geschichte wird nicht
weniger gut sein, weil du keinen Prolog hast, genauso wie ein Prolog deinen Roman
zwangsläufig nicht besser machen wird.
Und jetzt wünsche ich dir viel Spaß beim Weiterschreiben.



Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurer SweekKeeperin Viktoria @ViktoriaChristians. Sie schreibt gerne Young Adult und Fantasy.

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October 19, 2018

Takeover: Erschaffung einer Fantasywelt

Fantasy, ein einfaches Genre, mögen sich viele denken.

Es gibt keine festen Regeln, man kann alles in der Umgebung verändern, wie es am besten passt.
Jahreszeiten verändern, die Schwerkraft abschaffen…es gibt keine Grenzen. Man ist frei und kann machen
was man will – doch halt! So einfach ist es dann doch nicht.

Fast jeder Fantasyautor spielte bestimmt schon einmal mit dem Gedanken, eine eigene Welt zu
erschaffen. Doch was zuerst so leicht erscheint, steckt voller Arbeit. Eine perfekte andere Welt zu
erschaffen, ist fast unmöglich – ich spreche aus eigener Erfahrung.
Eine Welt wie bei Harry Potter, Herr Der Ringe, Eragon, … entsteht nicht einfach so nebenbei. Es ist sehr
viel Arbeit. Viel mehr Arbeit, als es den Anschein macht.

Doch als erstes sollten wir uns die verschiedenen Arten einer Fantasywelt anschauen.

Oft wird die Fantasywelt in unsere Welt versteckt. Normale Menschen wissen nichts von dieser Welt,
denn sie ist meist nur durch ein geheimes magisches Portal zu finden. Nun stolpert unser Protagonist »zufällig«
über dieses Portal und findet sich plötzlich in dieser magischen Welt wieder. Womöglich muss er nun
diese Welt voller Feen und Einhörner vor dem Untergang retten. Recht einfach und typisch. Der Vorteil
ist nun, dass der Protagonist die Welt mit dem Leser zusammen entdeckt.

Auch bei Harry Potter findet sich ein ähnliches Prinzip, nur dass hier beide Welten zusammenleben. Die
normalen Menschen/ Muggel wissen nichts von den Zauberern. Hier sind beide Welten integriert und nicht durch ein Portal getrennt, ansonsten sind beide Versionen doch recht ähnlich.

Schwieriger wird es, wenn beide Welten voneinander wissen oder wenn euer Protagonist diese Welt
bereits kennt. Er kann sie nicht mehr entdecken, es ist alles normal. Eine der schwierigsten Versionen.

Und nun zum eigentlichen Thema: Wie erschaffe ich eine magische Welt?

Nun, wenn ihr eurer Welt in die normale Welt integriert, müsst ihr bestimmte Gesetze trotzdem beachten.
Schließlich müsst ihr dafür sorgen, dass die normalen Menschen von alledem nicht viel mitbekommen.
Die Schwerkraft abzuschaffen, wäre zum Beispiel ziemlich schwierig.

Wenn ihr dagegen eine neue Welt erschafft, habt ihr viele Freiräume. Nutzt sie auch.
Oft sind die Fantasywelten unserer Welt recht ähnlich. Nur der Name und die Bewohner ändern sich.
Es gibt online viele Programme, um Karten von Welten zu erschaffen, oder ihr zeichnet diese. Lasst
eurer Fantasie freien Lauf und baut magische Orte ein. Ihr könnt euch sogar an manchen Orten auf der
Erde orientieren. Heiße Quellen oder gar Regen aus Metall erschaffen.

Ihr könnt sogar noch weiter gehen. Warum gibt es so selten zwei Sonnen. Ich habe zum Beispiel zwei
Sonnen erschaffen. Eine starr am Himmel, die andere bewegt sich um die Erde. Die erste Sonne steht über
dem einen Dorf und erhellt das Dorf dauerhaft, ohne jedoch Wärme zu spenden. So wird es in der Nacht
extrem kalt, hier jedoch nicht dunkel. Die zweite Sonne verhält sich ähnlich wie unsere Sonne. Sie rotiert
um die Erde. Jedoch ist meine Welt eine Scheibe. Das macht es komplizierter und würde zu Problemen
führen, also könnte ich die Sonne im Halbkreis über die Erde führen und zurück. Oder sie bewegt sich
unter der Erde hinweg.

Aber wenn die Sonne nun über die Erde und zurück führen würde, beeinflusst dies den Tag/ Nacht
Rhythmus. Es hätte vielleicht Einfluss auf die jeweiligen Pflanzen, am Rand ist es länger hell und dunkel,
in der Mitte gibt es hingegen zwei Tag- und Nachtphasen (die jedoch in dem einen Dorf auch in der
Nacht hell sind, also dort eher Warm- und Kaltphasen). Wie ihr seht, ist man immer wieder dabei neue
Details zu entdecken. Doch die Welt wird niemals perfekt sein, es wird immer vieles geben, über das
man sich noch keine Gedanken gemacht hat. Obwohl ich schon recht lange an diesem Projekt sitze, gibt
es immer wieder was Neues. Deshalb muss man irgendwann trotzdem anfangen und seine Welt beim
Schreiben vervollständigen. Notfalls müsst ihr das bei der Überarbeitung verändern, doch sonst kommt
man niemals zum Schreiben. Dann lieber die Lücken mit spontanen Ideen füllen.

Wie ich nun mein »Problem« löse, weiß ich selbst noch nicht. Das wird sich noch entscheiden, manche
Details vielleicht sogar erst während des Schreibens. Doch gerade solche Details machen eure Welt besonders und unvergesslich.

Doch jede Veränderungen verursacht weitere Veränderungen. Je mehr ihr verändert, desto mehr müsst ihr
anpassen. Wenn ihr die Jahreszeiten verändert, müsst ihr wahrscheinlich auch den Lauf der Sonne anpassen – oder
es vernünftig erklären können.

Wichtig ist, dass alles in die Logik eurer Welt passt und es sich begründen lässt. Vielen Lesern fällt es
auf, wenn ihr zum Beispiel keine Schwerkraft habt und trotzdem alles am Boden bleibt. Ohne
Schwerkraft würden nicht nur Menschen fliegen, auch die ganze Atmosphäre würde verschwinden, kein
Wasser wäre mehr auf der Erde…

Eine Fantasywelt zu erschaffen erfordert reichlich Arbeit, wenn ihr keine Standartwelten nutzen wollt. Es
muss nicht unseren Gesetzen folgen, doch seinen eigenen Gesetzten.
Manches lässt sich erklären, doch nicht immer alles. Zumindest im Bereich High-Fantasy, wenn ihr eure
komplett eigene Welt erschafft, solltet ihr diese Welt planen und euch einen Überblick verschaffen und
eure Welt logisch aufbauen. Denn Leser haben die Angewohnheit unlogische Stellen zu finden.
Doch wenn ihr diese Hürde gemeistert habt, könnt ihr die Leser in eine unglaubliche Welt voller Magie
entführen und fesseln. Wenn ihr es gut macht, sogar noch viel mehr als mit »normalen« Welten.
Bleibt voller Magie. Vielleicht trifft man sich in der ein oder anderen magischen Welt, die durch eure
Geschichte lebendig geworden ist.

 



Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurem SweekKeeper Laurus Larssen @Laurus_Larssen. Er schreibt gerne Fantasy, Kurzgeschichten und mehr. 

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July 20, 2018

Takeover: Wie unsere SweekKeeper zum Schreiben kamen – Delia



Unsere SweekKeeper wollen eine neue Runde beginnen, in der sie Euch erzählen, wie sie zum Schreiben gekommen sind. Hier geht es weiter mit Delia.


 

Wie ich zum Schreiben kam

Wenn ich erklären soll, wie ich zum Schreiben kam, muss ich wohl damit beginnen, wie ich zum Lesen kam.

Ich hatte schon früh gelernt zu lesen und schreiben und habe dann zum Geburtstag ein Buch der Reihe ‚Das magische Baumhaus‘ bekommen. Dieses zog mich sofort in den Bann und ich las die ganze Reihe – Reihenfolge wild durcheinander – durch.

Danach übersprang ich jegliche weiteren Kinderbücher und wollte als Primarschülerin (Grundstufe) unbedingt Harry Potter lesen. Nachdem ich die Bibliothekarin dazu überredet hatte, dass Harry Potter nicht zu brutal für mich war, entstand also der kleine Potterhead in mir. Ich las jahrelang Harry Potter Bücher vorwärts und rückwärts und kannte alle Zaubersprüche auswendig.

Das führte dazu, dass ich Harry Potter Fanfictons zu schreiben begann.

Es hatte mir in der Primarschule schon immer Spaß gemacht, Geschichten zu schreiben und glücklicherweise hatte meine Lehrerin das unterstützt. Daher war es für mich normal, kurze Geschichten zu schreiben – ich war einfach ein Kind mit Fantasie, wie es auch andere Kinder in meinem Umfeld waren.

Mein Großvater hat mir dann seinen alten Computer ausgeliehen – und mit alt meine ich wirklich alt. Der Computer konnte eine Datei öffnen, in der man Groß- und Kleinbuchstaben schreiben konnte. Fertig.

Aber was brauchte ich schon mehr? Das reichte, um eine Harry Potter Fanfiction nach der anderen zu schreiben. Damals hatte ich mir bereits vorgenommen, auch mal andere Geschichten zu schreiben – solche, die vollständig meiner Fantasie entspringen würden. Aber in Tat umgesetzt hatte ich es noch nicht.

Ich kann mich noch genau an den Moment erinnern, an dem ich beschlossen hatte, meine erste längere Geschichte zu schreiben. Ich hatte in meinen Gedanken gedacht ‚Ja, ich werde diese Geschichte aufschreiben. Wie eine Familie, die in Brüche gegangen ist, wieder zueinanderfindet.‘. Ich hatte das Glück, dass ich mit 12 in der Schule die Möglichkeit bekommen hatte, während dem Unterricht an einem Projekt zu arbeiten. Diese Chance hatte ich genutzt, um eben jenes Buch zu schreiben – und daraus wurde ‘Cecilia und der Zaubertrank’. Wie ihr am Titel vielleicht merkt, war ich zu der Zeit immer noch ein Potterhead 😉

‘Cecilia und der Zaubertrank’ war dann der Grund, warum ich meine Autorenseite auf Instagram begonnen habe. Ich wollte mich in die Community mischen und mein Buch bewerben. Dank dem habe ich viele tolle neue Autorenbekanntschaften und auch Freundschaften geschlossen, ohne die ich jetzt nie an dem Punkt wäre, an dem ich bin. Nina MacKay hat mich, als ich etwa 14 war, auf Wattpad aufmerksam gemacht, wo ich ‘The Unseen Souls’ geschrieben habe – parallel zu meinem Fantasyroman ‚Tigermädchen – Die Nacht ist ihr Element‘.

So begann also mein Dasein als ‚Schriftstellerin‘ auf Social Media und ich bin sehr froh, euch alle kennengelernt zu haben!

Wenn es etwas gibt, das mir geholfen hat – und immer noch hilft -, als Teenager Seite um Seite zu schreiben, Seite um Seite zu überarbeiten, dann ist das wohl Disziplin. Das ist eine Eigenschaft, auf die ich mehr oder weniger stolz bin. Wenn ich mir in den Kopf setze, eine Buchidee umzusetzen, dann mache ich das. Tschüss Netflix. Hallo Microsoft Word.

Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurer SweekKeeperin Delia @DeliaMunoz. Sie schreibt gerne Fantasy oder Mischgenres.

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July 18, 2018

Dark Diamonds Schreibwettbewerb #schreibmitdarkdiamonds

💎15.000 Wörter in 45 Tagen 💎

Zeig dein Können und ergreife die Chance auf einen Taschenbuchvertrag!

 

Du entführst deine Leser in fremde Welten und hast ein Händchen dafür, besondere Figuren zum Leben zu erwecken?

Du möchtest dich kreativ weiterentwickeln und einen professionellen Lektor an deiner Seite haben?

Du möchtest, dass dein Werk viele Leser findet und dein Verlag dir eine breite Sichtbarkeit verschafft?

Dann mach mit bei der Dark Diamonds Writing Challenge auf Sweek, denn dich suchen wir!

 

💎 Die Challenge 💎

Schreibe den Einstieg zu einem New Adult Fantasy Roman und wähle für deine Story einen der beiden Plots:

  1. Die 19-jährige Protagonistin begegnet einem geheimnisvollen Fremden.
  2. Die 21-jährige Protagonistin erfährt von einem übernatürlichen Familiengeheimnis.

Dein Romananfang muss bis zum Ende der Challenge (am 31.08.2018) mindestens 15.000 Wörter umfassen. Welches Untergenre du wählst, ist dir überlassen. Ob Urban oder High Fantasy, dystopische oder SciFi-Romance, alles ist willkommen, sofern du in deinem Romananfang spürbar Thema A) oder B) verwebst.

Wichtig: Gesucht ist keine in sich abgeschlossene Kurzgeschichte, sondern der Einstieg in einen Roman!

Jetzt liegt es an dir, die Herausforderung anzunehmen…

 

💎 Die Gewinne 💎

1. Preis
Als Gewinner erhältst du einen branchenüblichen Verlagsvertrag und kannst deinen Roman mit der Unterstützung des Dark-Diamonds-Lektorats zu Ende schreiben. Dein Roman wird als Taschenbuch und E-Book bei Dark Diamonds, dem Imprint des Carlsen Verlags veröffentlicht.

1.5. Preis:
Alle Shortlist-Finalisten erhalten eine Eintrittskarte für die Frankfurter Buchmesse, um an der dort stattfindenden Siegerehrung von Dark Diamonds und Sweek teilzunehmen. Alle anwesenden Shortlist-Finalisten erhalten zudem ein persönliches Gespräch und erste Lektoratstipps von einer Lektorin aus dem Team von Dark Diamonds, sowie ein Überraschungs-Goodiepaket von Sweek und Dark Diamonds.

Die Jury behält sich vor, den Gewinnern von Platz 2 und 3 das Angebot eines branchenüblichen E-Book-Vertrags anzubieten, sodass auch die Shortlist-Gewinner von Platz 2 und 3 die Chance haben, ihren Roman mit Unterstützung des Lektorats zu vollenden und diesen als Digital Only im Dark-Diamonds-Programm zu veröffentlichen.

 

💎 Die Keyfacts zum Ablauf 💎

  • Schreibzeitraum vom 18.7.–31.8.2018 kannst du deinen Romananfang unter dem Hashtag #schreibmitdarkdiamonds auf Sweek einstellen. Füge das Hashtag in den Titel, die Beschreibung oder die Stichpunktspalte deiner Geschichte ein. Du kannst deinen Romananfang in einzelnen Kapiteln einstellen.
  • Die Community entscheidet mit! Die dreißig Geschichten, die bis zum 09.09.2018, 23:59 Uhr, die meisten Likes haben, schaffen es auf die Longlist.
  • Die Titel der Longlist werden am 10.09.2018 auf Sweek bekanntgegeben.
  • Die Longlist-Finalisten werden von der Jury kontaktiert, um ein ca. einseitiges Exposé per Mail einzuschicken, in dem kurz beschrieben wird, wie der Roman nach dem Ende der Sweek-Leseprobe weitergehen soll.
  • Bis Anfang Oktober wählt die Dark Diamonds Jury die 5 Titel, die auf die Shortlist kommen. Die Shortlist-Finalisten werden Anfang Oktober auf Sweek bekanntgegeben und auf den Social-Media-Kanälen von Dark Diamonds vorgestellt.
  • Der oder die Gewinner eines Verlagsvertrags werden auf der Frankfurter Buchmesse am 14. Oktober 2018 bei einem gemeinsamen Event von Dark Diamonds und Sweek gekürt.
  • Der oder die Gewinner können nun mit Unterstützung des Lektorats ihren Roman bis zum Frühling 2019 zu Ende schreiben. Der oder die Gewinner-Romane erscheinen im Sommer 2019 im Dark-Diamonds-Programm von Carlsen.
  • Solltest du nicht zu den Gewinnern gehören, kannst du deine Geschichte natürlich nach Bekanntgabe der Gewinner auf Sweek weiterführen.

 

💎 Faires Voting 💎
Damit alle Teilnehmer und Einreichungen die gleichen Chancen beim Wettbewerb haben gilt:

  • Für das Community-Voting zählen nur die Likes des Textes, nicht die Followerzahlen des Teilnehmers.
  • Falls du den Romananfang einer bereits auf Sweek veröffentlichten Geschichte einreichen möchtest, lösche sie und lade sie unter Verwendung des Hashtags #schreibmitdarkdiamonds neu hoch.
  • Es werden nur die Likes gezählt, die im Zeitraum vom 18.7.–9.9.2018 von der Community vergeben werden.
  • Spam-Kommentare/Nachrichten mit Werbung von deinem Werk an unpassenden Stellen resultieren in Disqualifikation und möglicher Löschung deines Accounts bei Sweek. Dazu zählen bezahlte Werbung auf den Sozialen Medien (wie Instagram, Facebook etc.), Verlosungen und ähnliches.
  • Der oder die Gewinner werden von der Jury, bestehend aus dem Lektoratsteam von Dark Diamonds, aus der Longlist gekürt.

 

💎 Die Timeline  auf einen Blick 💎

Schreibphase: 18.7.–31.8.2018
Community-Voting: 18.7.–9.9.2018
Bekanntgabe der Longlist: 10.09.2018
Bekanntgabe der Shortlist: Anfang Oktober
Küren des Gewinners: 14.10.2018
Manuskriptabgabe des vollständigen Gewinner-Romans: Frühling 2019
Veröffentlichung des Gewinner-Romans: Sommer 2019

 

💎 Die Jury stellt sich vor 💎

Jeder Roman ein Juwel – das ist das Credo vom Carlsen-Imprint Dark Diamonds. Ob elektrisierende Dystopien, romantische High Fantasy oder fantastische Urban Romance, das Lektoratsteam steckt echtes Herzblut in sein Programm und bietet Autoren ein Zuhause zum Wohlfühlen und Ankommen.

Die Jury-Mitglieder aus dem Dark-Diamonds-Lektorat sind (siehe Foto von links nach rechts):

Nicole Boske nutzte schon als Kind jede Gelegenheit, die Magie hiter dem gedruckten Wort aufzuspüren. In ihrem Germanistikstudium entdeckte sie den besonderen Zauber der literarischen E-Book-, App- und Web-Welten für sich. Nun arbeitet sie unter dem strahlend grauen Himmel Hamburgs als Lektorin bei Impress und Dark Diamonds, den digitalen Imprints des Carlsen Verlags. Voller Begeisterung hilft sie großartigen Romanen einen Platz im Herzen der Leser und Leserinnen zu finden.

Pia Cailleau studierte Komparatistik und Philosophie in München und an der Sorbonne IV in Paris. Über Stationen beim Heyne und Piper Verlag und nach jeder Menge leidenschaftlich verschlungener Fantasylektüre landete sie schließlich wieder in ihrer Geburtsstadt Hamburg beim Carlsen Verlag. Dort arbeitet sie im Lektorat des Kinder- und Jugendbuchs, leitet die digitalen Imprints Impress und Dark Diamonds und verantwortet in dieser Position auch den strategischen Bereich »Ausbau und Innovation E-Books«.

Kerstin Kopper las als Kind am liebsten Abenteuergeschichten, die in fernen Ländern spielten. Das Studium der Komparatistik und Lateinamerikanistik in Berlin und Sevilla führte sie in die wundersamen Welten des magischen Realismus, deren Faszination sie bis heute nicht loslässt. Ihre Laufbahn als Lektorin begann bei Piper im Lektorat Fantasy. Nach einiger Zeit im Erzählenden Programm des Carlsen Verlags und im Königskinder Verlag kehrt sie bei Impress und Dark Diamonds zu ihren phantastischen Wurzeln zurück.

Yvonne Lübben studierte in Bremen Germanistik sowie Medien- und Kommunikationswissenschaften und machte ihren Master mit dem Schwerpunkt »Neuere deutsche Literatur und Ästhetik«. Während des Studiums sammelte sie erste Erfahrungen in der Literaturagentur Scriptzz in Berlin und war in der Redaktion einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift tätig. Seit 2017 arbeitet sie im Lektorat der digitalen Imprints Impress und Dark Diamonds des Carlsen Verlags.

 

💎 Die wichtigsten Teilnahmebedingungen 💎

  • Zur Teilnahme an der Dark Diamonds Writing Challenge auf Sweek musst du am 18.07.2018 mindestens 16 Jahre alt sein.
  • Deine Einreichung muss ein Romananfang sein und aus mindestens 15.000 Wörtern bestehen – es darf sich nicht um eine in sich abgeschlossene Kurzgeschichte handeln.
  • Ist deine Einreichung Teil eines bereits bestehenden Romans, darf dieser noch nicht mit ISBN im Handel veröffentlicht worden sein.
  • Die Einreichung erfolgt im Zeitraum des 18.07.2018 bis einschließlich 31.08.2018 auf Sweek.
  • Füge das Hashtag #schreibmitdarkdiamonds in den Titel, die Beschreibung oder die Stichpunktspalte deiner Geschichte ein.
  • Der oder die Gewinner eines Dark Diamonds Verlagsvertrages verpflichten sich, den vollständigen Roman zur Einreichung bis zum Frühling 2019 zu schreiben und in elektronischer Form für die Veröffentlichung abzuliefern.

Teilnahmebedingungen im Detail (PDF)

 

💎 So kannst du mitschreiben 💎

Schritt 1: Lade dir die Sweek App herunter oder benutze die Sweek Website.
Website: https://sweek.com/
Android App: http://bit.ly/sweek_on_android
iOS App: http://bit.ly/ios_sweek
Schritt 2: Melde dich an oder logge dich ein.
Schritt 3: Erstelle deine Geschichte und füge das Hashtag #schreibmitdarkdiamonds in den Titel, die
Beschreibung oder die Stichpunktspalte deiner Geschichte ein.
Schritt 4: Entscheide dich für einen der beiden zur Wahl stehenden Plots und schreib los.

💎 Sei Teil der Jury und stimme mit ab 💎

Schritt 1: Lade dir die Sweek App herunter oder benutze die Sweek Website.
Website: https://sweek.com/
Android App: http://bit.ly/sweek_on_android
iOS App: http://bit.ly/ios_sweek
Schritt 2: Melde dich an oder logge dich ein.
Schritt 3: Finde die Geschichten des Wettbewerbs über das Hashtag #schreibmitdarkdiamonds (mithilfe
der Suchleiste).
Schritt 4: Like die Geschichten, die dir am besten gefallen und gebe damit deine Stimme ab! Dein Voting
zählt, wenn du es im Zeitraum vom 18.7.2018 bis 09.09.2018 abgibst. Die Geschichten mit den meisten
Likes platzieren sich auf der Longlist der Dark Diamonds Writing Challenge.

 

Noch Fragen? Dann kommentiere unter diesem Beitrag oder schreibe eine Mail an support@sweek.com

Wir freuen uns auf deine Story und neue Juwelen für unser Dark-Diamonds-Programm! 💎

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July 6, 2018

Takeover: Wie unsere SweekKeeper zum Schreiben kamen – Victoria



Unsere SweekKeeper wollen eine neue Runde beginnen, in der sie Euch erzählen, wie sie zum Schreiben gekommen sind. Hier geht es weiter mit Victoria.


Love, love, love…

Im Gegensatz zu den Menschen, die schon als Kinder Geschichten verfassten, fand ich erst
spät zu meiner Kunst. Als Kind habe ich zwar sehr gerne gelesen und Bücher als meinen
Zufluchtsort, meinen geheimen Garten gesehen, aber erste literarische Versuche unternahm
ich (außerhalb des klassischen Mädchen-Tagebuchs mit detaillierter Knutsch-Beschreibung)
erst mit sechzehn. Damals schrieb ich englische Gedichte, in welchen sich natürlich “heart”
auf “apart” reimte und “love” auf “above”. Viele Mädchen meiner Generation saßen bestimmt
auch in ihren Kinderzimmern, hörten eine halbnackte Boygroup und reimten dazu. Love was
quasi everywhere.

Kajalfinnen und die Zeit danach…

Zu meiner Volljährigkeit bekam ich eine pinke CD, die mein Leben fast sofort auf den Kopf
stellte. Ich verliebte mich schlagartig in den androgynen Jüngling, der damals über die TV-
Bildschirme flimmerte, asthmatisch hauchte und melodramtisch den Tod besang. Was wie ein
absolutes Klischee klingt, entflammte tatsächlich mein Interesse und meine Liebe zum
kreativen Schreiben. Meine Gedichte waren nun angefüllt von “dark, poisoned souls” und
immer noch nicht wirklich vorzeigbar, aber ich schrieb öfter, füllte ganze Kladden, probierte
aus und merkte, dass ich der englischen Sprache zwar mächtig war, sie aber nur oberflächlich
das vermittelte, was ich ausdrücken wollte. In meinem damaligen Stamm-Forum lernte ich
einen Menschen kennen, der meine Interessen teilte. Er lektorierte meine erste Kurzgeschichte
(natürlich mit Drachen, Elfen und Gothic-Stereotypen….), führte mich mit seiner Familie
durch eine malerische Altstadt und betonte mein Talent, welches ich damals für ein
Hirngespenst hielt. Doch ich blieb dabei, experimentierte mit Kurzprosa, änderte Metaphern
und Vergleiche. Nach dem Abitur folgte die erste Veröffentlichung. Bis heute bin ich sehr
froh, dass ich gut begleitet wurde und einen Soundtrack mit mir trug, der so inspirierend war.

Viele Jahre später…

Ich schreibe zunächst sehr intuitiv. Meistens habe ich eine vage Idee, einige Gedankenfetzen,
die ich einige Tage “reifen” lasse. Ich schreibe eine Kurzgeschichte meistens erst nieder,
wenn die Idee sich verfestigt hat. Es passiert jedoch auch, dass ich einen Satz beginne und die
Geschichte am Ende komplett anders verläuft. Ich bearbeite natürlich meine Rohfassungen
mehrfach, ändere sprachliche Bilder, eliminiere unnötige Wortwiederholungen. Diese
Herangehensweise funktioniert bei Kurzprosa und Lyrik, sollte ich mich irgendwann an
einem Roman versuchen, werde ich die Herangehensweise wohl überdenken und planvoller
arbeiten.
Ich schreibe sehr gerne für Wettbewerbe, oft reicht ein Wort für eine Idee und ich fange an.
Es macht Spaß, zu sehen, wie mein “Epik-Lyrik-Salat” mir manchmal ein wenig entgleitet
und eine andere Wendung nimmt, die Metaphern sich verselbstständigen und in jeder
Geschichte, jedem Gedicht ein Teil von mir wohnt.



Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurer SweekKeeperin Victoria @Victoria_Pavot Sie schreibt Kurzprosa und Lyrik. Auf ihrem Knöchel prangt ein kleines Heartagram.

Du hast die Ankündigung des SweekKeeper Takeovers verpasst? Schau hier vorbei, um einen Überblick über die Autoren und die Themen zu bekommen.

July 1, 2018

dtv Schreibwettbewerb: Werde #dtvfantasynewcomer!

+++++++++ Update unter den allg. Teilnahmebedingungen zu Werbung! +++++++++++

Fantasy-Newcomer(in) gesucht!

Die Realität ist ja schön und gut, aber sie könnte deiner Meinung nach noch ein bisschen fantastischer sein? Und spannender? Aufregender? Mit einer Prise Nervenkitzel? Wenn du gerade begeistert Ja gedacht hast und eine solche Geschichte entweder dringend von dir geschrieben werden will – oder schon geschrieben wird –, dann sind wir und Sweek vielleicht genau auf der Suche nach dir – dem #dtvfantasynewcomer!

Die Gewinnergeschichte wird von dtv im Rahmen eines Exklusivvertrags veröffentlicht und die besten drei Geschichten erhalten vor Ort in München einen professionellen Lektorats-Workshop.

Was wir suchen 🕵🏻

  • Dein Roman muss zum Ende der Einreichungsphase vollständig vorliegen (mind. 50.000 Wörter) und darf bislang noch nicht veröffentlicht sein (auch nicht im Self-Publishing). Wenn ihr den Titel bei Wattpad veröffentlicht habt, sollte der Roman im Fall eines Gewinns dort offline genommen werden.
  • Deine Geschichte sollte dem Fantasy-Genre im Jugendbuch oder All-Age-Bereich zugeordnet sein – gerne mit Thriller- oder Spannungselementen und/oder ein bisschen Romantik. Die Hauptsache ist, dass deine Geschichte uns mitreißt und verzaubert!

 

Was es zu gewinnen gibt 🏆

  • Der Gewinner erhält einen branchenüblichen Verlagsvertrag mit einem verrechenbaren Garantiehonorar von 1.000 Euro beim dtv. Das Werk erscheint als E-Book und eventuell im Print bei dtv. Mehr über dtv gibt es hier zu erfahren.
  • Alle Shortlist-Finalisten erhalten ein dtv-Buchpaket im Wert von ca. 100 Euro und ein Sweek-Goodiebag mit tollen Überraschungen.
  • Die Autoren der besten drei Geschichten werden im Dezember nach München eingeladen und erhalten dort Einblicke in die Verlagswelt und einen professionellen Lektorats-Workshop für ihre Geschichte.
  • In vorweihnachtlicher Stimmung wird bei einem Event im Verlagshaus die Siegergeschichte verkündet.

 

Wie man teilnehmen kann: Geschichte einreichen ✍🏻

  1. Schritt: Lade dir unsere App herunter oder nutze unsere Website:

Website: https://sweek.com/
Android app: http://bit.ly/SweekforAndroid
iOS app: http://bit.ly/SweekforiOS

  1. Schritt: Erstelle einen Account oder logge dich ein.
  2. Schritt: Gehe zu „Meine Geschichten“ und klicke danach auf „Neue Geschichte“. Erstelle ein Kapitel und fange an dort zu schreiben oder kopiere deine Geschichte dort hinein.
  3. Schritt: Veröffentliche deine Geschichte mit dem Hashtag #dtvfantasynewcomer in den Stichworten oder der Beschreibung!

 

Wie das Voting funktioniert 👍🏻

  • Stelle deinen Roman auf Sweek unter dem Hashtag #dtvfantasynewcomer ein. Deine Fans können dir ab Beginn der Einreichungsphase folgen. Nach Ende der Einreichungsphase gibt es eine dreiwöchige Voting-Phase.
  • Die Community wählt die 15 Titel mit den meisten Likes ab Wettbewerbsbeginn in die Shortlist. Um die Chancen für diejenigen zu erhöhen, die ihr Manuskript spät einstellen, kommen zusätzlich die 3 Manuskripte in die Shortlist, die die meisten Likes während der Voting-Phase bekommen. Des Weiteren behält die Jury es sich vor, bis zu 2 weitere Geschichten als Wildcards in die Shortlist aufzunehmen.
  • Die Jury wählt aus der Shortlist einen Gewinnertitel.

 

Der Zeitplan 🗓️

  • Beginn der Einreichungsphase: 1. Juli 2018
  • Ende der Einreichungsphase: 30. September 2018, 23:59:59 Uhr
  • Voting-Phase: 1. Oktober – 22. Oktober 2018, 23:59:59 Uhr
  • Bekanntgabe der Shortlist: 23. Oktober 2018
  • Juryphase: 23. Oktober – 3. Dezember 2018
  • Bekanntgabe der Top 3: 4. Dezember 2018
  • Verkündung des Gewinners: Mitte Dezember 2018

 

Die Jury 

Mehr zu Jenny-Mai Nuyen und Ivonne Ludwig

 

Teilnahmebedingungen (die ausführlichen Teilnahmebedingungen findest du unten im PDF-Dokument) 

  • Zur Teilnahme am #dtvfantasynewcomer-Wettbewerb musst du am 1. Juli 2018 mindestens 16 Jahre alt sein und in Deutschland, Österreich, Liechtenstein, Belgien, Luxemburg oder der Schweiz leben.
  • Dein Roman muss aus mindestens 50.000 Wörtern bestehen und ein in deutscher Sprache verfasstes belletristisches Werk im Fantasy-Genre des Jugendbuch/All-Age-Bereichs mit Thriller-/Spannungs- und/oder Romantikelementen sein.
  • Du musst die Geschichte selbst verfasst haben und sie darf noch nicht mit ISBN im Handel veröffentlicht worden sein.
  • Wir akzeptieren keine Sachbücher, Anthologien, Kurzgeschichten oder Lyrik.
  • Dein Roman kann in Kapiteln eingestellt werden, muss aber am Ende der Einreichungsphase vollständig sein.
  • Füge den Hashtag #dtvfantasynewcomer in den Titel, die Beschreibung oder die Stichpunktspalte deiner Geschichte ein. Falls du eine bereits auf Sweek veröffentlichte Geschichte einreichen möchtest, lösche sie und lade sie unter Verwendung des Hashtags #dtvfantasynewcomer neu hoch. Während der Wettbewerb läuft, darfst du deine Geschichte nur für diesen Wettbewerb einreichen.
  • Das Beschreibungsfeld und die Stichpunktspalte müssen mit aussagekräftigen Texten gepflegt sein.

 

🚨 Spam-Kommentare/Nachrichten mit Werbung, Giveaways, Verlosungen, bezahlte Werbung uä. von deiner Geschichte an unpassenden Stellen im Netz resultieren in Disqualifikation und möglicher Löschung deines Accounts, falls das Verhalten sich fortsetzt. Dazu zählen u.a. bezahlte Werbung deiner Geschichte in jeder Weise und Copy-und-Paste-Nachrichten oder – Kommentare auf Social Media. Dazu zählen nicht u.a. die (unbezahlte) Bewerbung auf den eigenen Social-Media-Kanälen und freundliche Hinweise auf die eigene Geschichte an angebrachter Stelle. 🚨

 

Checkliste für deine Teilnahme ✅

  • Du bist bei Sweek registriert. Du kannst über die Webseite oder die Sweek-App arbeiten.
  • Du bist zu Beginn des Wettbewerbs am 1. Juli 2018 mindestens 16 Jahre alt.
  • Dein Werk enthält den Hashtag #dtvfantasynewcomer. Der Beschreibungstext und die Stichwortspalte sind mit aussagekräftigen Texten gefüllt.
  • Dein Werk ist am Ende der Einreichungsphase vollständig (es kann während der Einreichungsphase kapitelweise hochgeladen werden), mindestens 50.000 Wörter lang, in deutscher Sprache geschrieben und noch nicht mit ISBN im Buchhandel veröffentlicht.

Die ausführlichen Teilnahmebedingungen findest du im PDF-Dokument, das unten angehängt ist.
Noch Fragen? Dann kommentiere unter diesem Beitrag oder schreibe eine Mail an support@sweek.com.

Ausführliche Teilnahmebedingungen #dtvdfantasynewcomer (PDF)

Wir freuen uns auf deinen Roman!