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February 8, 2019

Takeover: Social Media & was es Autoren bietet

Facebook, Twitter, Instagram, Youtube und noch viele mehr. All diese verschiedenen Plattformen haben sich in unser Leben geschlichen. Hier wird gepostet, was das Zeug hält. Egal ob Fotos von einem selbst, seinem Essen, motivierende Sprüche oder Urlaubsbilder. Fast alles landet heutzutage im Netz.

Doch auch für Autorinnen und Autoren bieten die sozialen Medien verschiedene Möglichkeiten, ihren Alltag zu gestalten. Hier ein paar der Möglichkeiten:

1. Austausch

Der Austausch untereinander ist sehr wichtig. Man kann sich gegenseitig helfen, Feedback geben oder einfach gemeinsam auf Ideen kommen. Wenn es Probleme gibt, kann man sich mit Leuten austauschen, welche die gleiche Passion haben. So gibt es, falls ihr es noch nicht wusstet, auf Facebook eine Sweek Gruppe. Auch wir SweekKeeper sind in dieser und freuen uns über jeden Austausch, man hilft sich bei Fragen oder Problemen. Und so kann aus einem Austausch auch eine Freundschaft entstehen. Auf Instagram könnt ihr euch mit euren Followern austauschen, dies geht über Nachrichten, Kommentare oder auch die Stories. Seitens Sweek bekommt ihr Informationen darüber, welcher neue Wettbewerb anläuft, die Jury oder auch die Gewinner.

2. Werbung

Werbung? Ja, für was eigentlich? Na, für eure Geschichten, eure Bücher, für euch als Autorin oder Autor. Auf Facebook könnt ihr euch eine eigene Seite erstellen, eure Autorenseite. Auch wir SweekKeeper haben meist eine. Hier posten wir Neuigkeiten rund um unsere Geschichten, unsere Charaktere oder auch unseren Schreibprozess. Dabei muss es aber nicht immer das sein! Nein, Werbung bedeutet nicht gleich, nur über sich zu reden. Nein, durch Verlinkungen könnt ihr auf andere Profile verweisen, jemand, der euch begeistert und den ihr unterstützen möchtet. Auch dadurch lernt ihr wieder verschiedene Personen kennen.

3. Inspiration

Durch Austausch und Werbung kommt das zustande, was viele von uns oft suchen. Inspiration. Ihr steckt in einer Krise? Habt keine Ideen mehr, wie euer Kapitel weitergehen soll? Dann schaut einfach mal bei anderen Autoren vorbei, lest ihre Geschichten, vielleicht wächst in euch dann eine neue Idee. Ein Dialog triggert etwas in euch, was sehr hilfreich sein kann. Oder Bilder, die gepostet werden. Mir fällt zu manchen Bildern ab und zu eine Geschichte ein. Oder ich nutze diese Bilder, um sie in meine Geschichten einzubauen.

4. Ordnung

Mit Ordnung meine ich nicht, dass ihr aufräumt. Nein, ich meine damit, dass ihr auch eure Ideen ordnen könnt. Ihr könnt Collagen erstellen, um euren Charakteren Leben einzuhauchen, welche ihr wiederum mit anderen teilen könnt. Es zeigt sich also, dass Ordnung und Austausch oft in enger Verbindung stehen. Behaltet durch Social Media eure Charaktere immer im Auge, gebt ihnen ein Gesicht.

5. Ablenkung

Es sind aber nicht auch immer positive Aspekte, welche das Internet mit sich bringt. Es kann uns auch ablenken von dem, was wir eigentlich wollen. Schreiben! Natürlich muss das nicht sein, jeder Mensch ist anders, aber es kann passieren. Diese Ablenkung kann aber auch positiv sein. Wir können ab und zu eine Pause gebrauchen. Schreiben kann auch Stress bedeuten, egal in welcher Form sich der äußert. Da ist es kein Problem, einfach mal über andere Profile zu streunen und einfach nur zu genießen.

Ihr seht also, Social Media ist für Autoren hilfreich, kann aber auch zu Problemen führen. Es überwiegen aber die positiven Aspekte von Social Media. Also falls ihr es noch nicht macht, nutzt doch die sozialen Medien für den Aufbau von euch als Autor oder auch Autorin.

Ich kann euch nur empfehlen, auch die anderen Beiträge zu lesen. Über Neues werdet ihr auf den sozialen Medien immer informiert.



Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurer SweekKeeperin Yessi @Yessi. Sie schreibt gerne Fanfictions und Fantasy.

Du hast die Ankündigung des SweekKeeper Takeovers verpasst? Schau hier vorbei, um einen Überblick über die Autoren und die Themen zu bekommen.

November 7, 2018

Takeover: Beste “Freunde” von Autoren

Jeder hat sie, jeder liebt sie – seine Freunde. Auch Autoren haben Freunde. Und damit meine
ich nicht nur menschliche Wesen, die in jeder Lebenssituation für einen da sind, die einem
helfen, wenn das Leben manchmal verrücktspielt, die einem Charaktere zeichnen oder mit dir
die Story plotten.

Nein, dieser Beitrag beschäftigt sich mit anderen „Freunden“ von Autoren. Nämlich darum,
was ein Autor alles so brauchen kann, um mit seiner Story voranzukommen und nicht im
Chaos zu versinken. Ich führe euch mal vor, was bei mir so zu meinen besten „Freunden“ gehört.

1. Das Notizbuch

Ja, Notizbücher gehören zu meinem Repertoire. Was darin geschrieben steht? Einfach
alles, was mit der Story, den Charakteren, dem Setting zu tun hat und was ich nicht vergessen
darf. Ich habe zwei Arten von Notizbüchern: da wäre zum einen das typische
Notizbuch, in Buchform mit Papier, egal ob liniert oder kariert. Dann gibt es noch die
elektronische Variante. Das können Dokumente in Schreibprogrammen sein oder
Apps für Notizen. Eines von beiden muss definitiv immer dabei sein, falls mir im
Alltag mal eine Idee kommt, die ich nicht vergessen darf.

2. Der Stift

Stifte habe ich in vielen verschiedenen Farben. Für Notizen reicht ein normaler
Kugelschreiber, egal ob mit schwarzer oder blauer Mine. Aber wenn es dann an die
Charakterbeziehungen geht… Ja dann… Dann kommen sie heraus. Die Farben! Egal ob
Buntstift, Filzstift oder Textmarker. Es wird coloriert was das Zeug hält. Manchmal
sogar so viel, das man nicht mehr weiß, was dieses Chaos überhaupt soll.

3. Der Laptop, das Handy, der PC usw.

Für Veröffentlichungen auf Plattformen ist es hilfreich, ein Gerät mit Zugang zum
Internet zu haben. Ob PC, Laptop, Handy oder Tablet. Bei mir ist es meist mein
Laptop, auf dem ich schreibe.

4. Das Schreibprogramm

Wenn man keine Schönschrift hat oder man längere Texte schreiben will (wie zum
Beispiel diesen Beitrag), dann sollte man sich ein Schreibprogramm holen. Natürlich
befindet sich so eines auf meinem Laptop und ist mir immer hilfreich. Auch da es den
ein oder anderen Fehler in Rechtschreibung oder Grammatik findet.

Das war der erste Teil meiner “Freunde”. Nun möchte ich euch zwei Apps vorstellen, die ich in
mein Herz geschlossen habe, wenn es um das Realisieren von Charakteren geht.

5. Pinterest

Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich diese App liebe. Man kann Pinterest auch im
Internet aufrufen, was hilfreich ist, wenn man gerade am Laptop ist. Pinterest lässt
mich Bilder zu unterschiedlichen Themen finden. Ich kann Pinnwände für meine
Geschichten anlegen, Ordner erstellen und diese nach Charakteren benennen. So
bekommt mein Charakter ein Bild, ich kann ihm Kleidung raussuchen, was er für
Hobbys hat und weiteres. Wenn ich will, können die Leute meine Pinnwände sehen,
wenn nicht, stelle ich es einfach auf privat. Natürlich ist es keine Pflicht, sich so Inspiration zu holen, Suchmaschinen können da auch hilfreich sein. Aber für mich bleibt Pinterest mein Favorit.

6. Canva

Canva ist ebenfalls eine App, aber auch im Internet aufrufbar. Mit ihr kann man
Grafiken erstellen. Dies nutze ich, um spezielle „Boards“ zu erstellen, damit alles
verbildlicht wird. Es soll mich daran erinnern, was meine Charaktere ausmacht. Es ist
immer hilfreich, wenn man sich so etwas vor Augen führen kann.

 

Tja und das sind meine „Freunde“ für mein Autorenleben. Sie sind wirklich hilfreich und ich
bin wirklich froh, sie zu haben. Denn ohne sie wäre das ganze Planen und Plotten ein ganz
großes Durcheinander. Ich könnte nicht einfach so eine Welt erschaffen, was eh schon
schwierig genug ist aber dafür gibt es ja hilfreiche Blogbeiträge, auch auf Sweek. Oder auch,
wie ich meine Geschichte überhaupt starten soll.

Also ganz egal, ob ihr gerne mit Papier und Stift Notizen macht oder doch zur Elektronik
greift. Bleibt eurem Stil treu und geht euren Weg.



Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurer SweekKeeperin Yessi @Yessi. Sie schreibt gerne Fanfictions und Fantasy.

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October 26, 2018

Takeover: Das Geheimnis um den Prolog

Jeder kennt ihn, jeder liest ihn – den Prolog einer Geschichte, der Aufhänger, mit
dem die ganze Story beginnt. Warum gibt es ihn? Warum haben einige Romane
einen Prolog und andere nicht? Sind Romane mit Prologen besser als Romane ohne
Prolog? Und weshalb könnte gerade der Prolog hilfreich für die weitere Entwicklung
des Plots sein?

Prolog? Noch nie gehört.

Gerade Jungautoren glauben dem Mythos, dass jedes gute Buch einen besonders
spannenden Prolog haben muss. Den Prolog solltest du in diesem Zusammenhang
auf keinen Fall mit dem Vorwort verwechseln, in dem sich meistens der Autor oder
der Herausgeber an die Leser wendet, um etwas Wichtiges mitzuteilen. Prologe
haben eine andere Funktion – meistens soll Spannung erzeugt werden, um den
Leser zum Weiterlesen zu animieren.
Falls du dir gerade nicht sicher bist, was ein Prolog überhaupt ist, habe ich hier eine
Erklärung für dich. Ein Prolog ist ein Ereignis, das außerhalb deines eigentlichen
Plots stattfindet und das der Leser unbedingt kennen muss, bevor er in die
Geschichte eindringen kann.
Der Prolog an sich muss also nicht zwangsläufig etwas mit der Handlung zu tun
haben. Er soll dem Leser lediglich einige Informationen vermitteln, die er zum
Verstehen der Geschichte braucht.

Prolog gleich Prolog?

Wenn du mal in dein Bücherregal siehst, wirst du feststellen, dass nicht jeder Prolog
gleich ist. Genauso, wie es verschiedene Arten von Romananfängen gibt, gibt es
auch verschiedene Arten von Prologen. Oftmals wird aus einer anderen
Erzählperspektive erzählt, als der Rest der Geschichte, wobei der Name der Figur
verschwiegen wird, um noch einmal extra viel Spannung aufzubauen. Der Leser wird
sich die ganze Zeit fragen, wer denn diese mysteriöse Figur aus dem Prolog war und
wie sie mit dem Protagonisten in Verbindung steht. Ich sage nicht, dass es immer so
ist. Aber diese Art von Erzähltechnik, beziehungsweise Spannungsaufbau, kommt
sehr häufig vor. Doch was für verschiedene Arten von Einstiegen gibt es denn
überhaupt?

Natürlich gibt es den klassischen, actiongeladenen Prolog, in dem ein Unbekannter
verfolgt, gefoltert oder ermordet wird. Vielleicht stößt auch jemand auf ein Geheimnis,
ein mysteriöses Zimmer, das vorher noch niemandem aufgefallen ist, oder entziffert
eine Prophezeiung, die das Ende der Welt verkündet. Egal, was es ist, Hauptsache
dramatisch, damit der Leser das Buch nicht sofort wieder zuklappt. Diese Prologe
können sehr spannend sein, müssen sie aber nicht. Ich habe schon Bücher gelesen,
in denen jemand im Prolog ermordet wurde und ich es so langweilig fand, dass ich
ihn einfach übersprungen habe. Solltest du dich für diese Art von Prolog
entscheiden, solltest du versuchen, deine Figur etwas Außergewöhnliches tun zu
lassen, etwas, das untypisch für sie ist, um zu signalisieren, wie überaus wichtig es
ist, den Prolog zu lesen. Zwinge die Figur dazu, etwas zu tun, das ihr nicht leichtfällt.
Schreibst du zum Beispiel über ein Mädchen, das im Kinderheim aufwächst? Dann
könntest du den Prolog aus der Sicht der Mutter spielen lassen, wie sie ihr Baby vor
einer fremden Tür absetzt, weil sie es tun muss, um ihr das Leben zu retten. Dabei
kannst du schon gleich wesentliche Fragen aufwerfen. Warum rettet die Mutter ihr
damit das Leben? Wieso muss sie ihre Tochter weggeben? Was ist so besonders an ihr?

Dein Prolog kann aber auch ein Rückblick in die Vergangenheit deines Protas sein,
ein Traum, in dem er eine Seite von sich durchlebt, die er schon lange aufgegeben
hat. Diese Form kann zur Kontrastierung dienen – sie zeigt deinen Prota, wie er
früher einmal war oder was er erlebt hat und beweist, dass er jetzt nicht mehr so ist.
Auf diese Weise veranschaulichst du auch die Fallhöhe deines Protas schon direkt
am Anfang. Du zeigst, was er verlieren oder was er für Rückschritte machen könnte,
wenn er einen Fehler begeht oder sich auf das das Abenteuer einlässt.

Es gibt aber auch Prologe, die eigentlich keine Prologe sind. Manchmal steht es
dann als Überschrift oben drüber, manchmal aber auch nicht. Das sind dann
meistens Ausschnitte aus einem späteren Teil der Geschichte, die spannend und
voller Action sind, aber nicht spoilern. Sie zeigen dem Leser, was passiert und er
fragt sich, warum das passiert. Ich finde es wahnsinnig schwer, solche Prologe zu
kreieren, und auch wahnsinnig mutig, eine passende Stelle auszuwählen. Solltest du
also auf so eine Art von Prolog zurückgreifen, solltest du dir ganz sicher sein, welche
Stelle du wählen willst, die nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig von der Story
verrät.
Abschließend kannst du deine Geschichte zwischen dem Prolog und dem Epilog
einbetten. Das bedeutet, dein Prota könnte die eigentliche Geschichte im Rückblick
erzählen, während der Leser die Situation kennt, in der der Prota sie erzählt.
Zum Beispiel: dein Protagonist wird von zwei Polizeibeamten auf dem Präsidium verhört.
Das ist der Prolog, die Situation, in der sich dein Prota befindet, das ist die
Gegenwart. Dann, im nächsten Kapitel, beginnt die eigentliche Geschichte, die in der
Vergangenheit spielt. Der Prota erzählt im Rückblick, was passiert ist, warum er
gezwungen war, in einen Laden einzubrechen und warum er mit dem Mord nichts zu
tun haben kann, aber wie er dann den Mörder stellt. Abschließend, im Epilog, erfährt
der Leser dann, was aus der Figur geworden ist. Der Epilog knüpft dann also an den
Prolog an und macht es dem Leser leichter, aus der Geschichte hinauszutreten. Der
eigentliche Plot ist also zwischen dem Prolog und dem Epilog eingebettet.

Woher weiß ich, dass der Prolog passend ist?

Der Einzige, der dir die Frage beantworten kann, ob du einen Prolog einbauen
solltest oder nicht, bist du. Hast du einen Prolog verfasst, in dem etwas
Außergewöhnliches passiert, der nicht aus der Weckerszene, einer Verfolgungsjagd
oder einem Wetterbericht besteht, dann kannst du auf diese Gedanken zurückgreifen
und für dich überprüfen, ob du deinen Prolog behalten solltest oder nicht:

  1. Wirft dein Prolog bereits Fragen auf, die sich auf die Entwicklung des Plots
    beziehen?
  2. Würdest du selber nach dem Prolog weiterlesen wollen?
  3. Würde es einen Unterschied machen, wenn der Prolog weg wäre? Wenn es
    nicht weiter auffällt, solltest du ihn auf jeden Fall löschen oder nochmal
    überarbeiten.
  4. Könnte der Prolog nicht auch einfach die Überschrift Kapitel 1 tragen?

Du musst vielleicht nicht jede Frage mit einer eindeutigen Antwort beantworten
können, vielleicht hilft dir auch nur einer dieser Gedanken dabei weiter, deinen
Prolog zu schreiben oder ihn zu behalten.
Falls dir jemals jemand erzählt haben sollte, dass du einen Prolog und/oder Epilog
schreiben musst, weißt du jetzt, dass es nicht so ist! Deine Geschichte wird nicht
weniger gut sein, weil du keinen Prolog hast, genauso wie ein Prolog deinen Roman
zwangsläufig nicht besser machen wird.
Und jetzt wünsche ich dir viel Spaß beim Weiterschreiben.



Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurer SweekKeeperin Viktoria @ViktoriaChristians. Sie schreibt gerne Young Adult und Fantasy.

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August 24, 2018

Takeover: Vorurteile gegenüber AutorInnen – wahr oder falsch?

Wie über viele Hobbies oder Berufe existieren auch über AutorInnen Vorurteile. Manche davon sind
falsch, manche treffen vielleicht sogar zu. Um mal auf verschiedene Vorurteile einzugehen, die man
gegenüber Autoren hat, habe ich meine Follower auf Instagram um Hilfe gefragt. Sie haben mir
Vorurteile genannt, mit denen sie konfrontiert werden und einige ihrer Ideen spreche ich nun an.
Dabei gehe ich sowohl auf witzige Vorurteile ein als auch auf ernst gemeinte.

Browser Verlauf eines Serienkillers
Naja, ich muss leider zugeben… das hat was. Für Actionszenen habe ich schon die wildesten Sachen
gegoogelt. Wie man am besten in ein Haus einbricht, was für Waffen in einem Land wie teuer sind
oder Videos über Kampfsportarten. Und wenn alle Persönlichkeitstests, die ich für meine
Protagonisten durchgeführt habe, auf mich zutreffen würden, hätte ich definitiv ein Problem. Aber
das Praktische daran ist: man hat eine Ausrede. Es ist alles nur für ein Buch.

Introvertiert und sowieso nicht sozial
Nur, wenn man gerade in einer Schreibphase ist. Autoren gibt es in jeder Form und Farbe, da kann
man keine generelle Aussage darüber treffen, was man für eine Persönlichkeit dafür haben muss. Ja,
es ist kein «soziales» Hobby, aber das ist Zeichnen auch nicht.
Autoren hingegen können sich häufig gut in Leute einfühlen – schließlich ist es das, was sie tagtäglich
tun müssen: Die Gefühle ihrer Protagonisten nachempfinden.

Hobbylos
Nun ja, was sage ich dazu? Es ist ein Hobby, also ist man damit wohl nicht hobbylos.

Man verdient sowieso kein Geld damit
Auch das hat seinen wahren Punkt. Solange man nicht mit einem großen Verlag unter Vertrag steht,
hält sich der Verdienst – vor allem im Vergleich zum Aufwand – in Grenzen. Aber man verdient sich
etwas Taschengeld dazu und vielleicht hat man irgendwann Glück und landet einen tollen Vertrag.
Kleines Detail: ich mache es nicht fürs Geld. Und viele anderen Autoren auch nicht. Wir schreiben,
weil es unsere Leidenschaft ist – und zum Glück hat man dabei die Chance, auch noch Geld damit zu
verdienen!
Wenn ich zum Beispiel ein anderes Hobby, das Tanzen, anschaue, muss ich sagen: damit kann man
wirklich nur sehr schwer Geld verdienen. Um als Tänzerin aufzutreten (was ich nicht mache), muss
man zu den Besten gehören.

Man verarbeitet nur eigene Probleme
Das trifft bestimmt auf manche Autoren zu. Aber erstmals ist das Wörtchen «nur» hier fehl am Platz.
Denn mit eigenen Problemen kann man nun mal gute Konflikte erschaffen. Und sehr viele Autoren
greifen vielleicht ein eigenes Problem auf, nehmen dann aber noch fünf weitere, fremde Probleme
dazu. Überlegt euch mal, was für Problemkinder Nicholas Sparks und John Green sonst wären!

Eigentlich kann doch jeder schreiben
Ich hoffe es… Aber ein Buch zu schreiben ist nochmals eine andere Sache. Man braucht Kreativität,
viel Disziplin, Eloquenz, Zeit und Motivation. Ich denke, jeder kann ein Buch anfangen. Aber ein Buch
zu beenden, das ist nicht einfach. Und natürlich kann man da dazulernen und «trainieren», aber
letztendlich liegt es manchen Menschen besser als anderen – wie es bei vielen Fähigkeiten der Fall
ist.

Alkoholiker und kaffeesüchtig
Letzteres kann ich bestätigen. Aber ersterem widerspreche ich. Zwar kann ich nicht leugnen, dass es
durchaus alkoholsüchtige Autoren gibt, aber das muss nicht viel mit dem Schreiben an sich zu tun
haben. Einerseits weiß die Öffentlichkeit bei anderen, weniger öffentlichen Berufen nicht unbedingt
über das Trinkverhalten der Personen Bescheid. Und andererseits gibt es unter Leuten, die arbeitslos
sind, viele Alkoholiker – damit will ich nicht sagen, dass Autoren arbeitslos sind, aber manche
Autoren, die Berufsautoren sind, haben Schwierigkeiten, neue Verträge zu landen. Und greifen dann
vielleicht zur Flasche. Aber das ist wie schon erwähnt nicht nur auf Autoren bezogen.
Falls ihr jetzt denkt: aber Alkohol macht doch kreativ und lockert die Gedanken, daher sollte man
zum Plotten ein Glas Sekt trinken! Naja, nur, wenn dann der Leser auch ein Glas Sekt trinkt…

Generell würde ich bei solchen Vorurteilen immer vorsichtig umgehen. Die wenigsten mögen es, in
eine Schublade geworfen zu werden, und ständig mit den gleichen Aussagen konfrontiert zu werden,
kann verletzend sein.
Ich musste mir auch schon Kommentare anhören wie «Ah, du warst am Festival XX? Ich dachte, du
bist eher nicht der Typ dafür, weißt du, Autorin und so». Und ich fand es beleidigend, auf das
reduziert zu werden – und dabei nicht nur auf «Autorin sein», sondern auf «asoziales Stereotyp der
Autoren».
Man ist mehr als ein Hobby und Vorurteile treffen nie auf alle zu.



Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurer SweekKeeperin Delia @DeliaMunoz. Sie schreibt gerne Fantasy oder Mischgenres.

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June 8, 2018

Takeover: Wie unsere SweekKeeper zum Schreiben kamen – Yessi



Unsere SweekKeeper wollen eine neue Runde beginnen, in der sie Euch erzählen, wie sie zum Schreiben gekommen sind. Hier geht es weiter mit Yessi.


Wie ich zum Schreiben kam:

Von klein auf hat mir meine Oma immer vorgelesen. Nur so konnte ich in einen tiefen Schlaf fallen und bis zum nächsten Tag durchschlafen. Es ist spannend, welche Abenteuer in Märchen immer erlebt werden, das wollte ich auch immer.
Je älter ich wurde, desto weniger wurde mir vorgelesen, also schnappte ich mir selbst ein
Buch und begann in fremde Welten einzutauchen. Dazu gehörte unter anderem die Welt von Harry
Potter und seinen Freunden.

Doch auch das Fernsehen begann interessant zu werden. Denn immer nach der Schule wurde der
Fernseher angeschaltet und es liefen Animes wie Digimon, Pokémon, Sailor Moon und so weiter. Das hat
mich irgendwann dazu inspiriert, selbst solche Geschichten zu erfinden. Ich wollte nicht nur im
Fernsehen zuschauen, sondern dabei sein, eigene Ideen einbringen. Ich habe also ziemlich früh angefangen, mich selbst in diese Welten der Animes zu packen und gemeinsam mit den Charakteren deren Abenteuer zu erleben.

Nachdem das mal gut, mal schlecht gelungen ist, habe ich mich auf die Suche nach einer Plattform
begeben, um solche Fanfiktions zu veröffentlichen. Ich wollte, dass alle daran teilhaben können.
Diese Plattform habe ich dann auch finden können. Zuerst war ich nervös und habe nur Geschichten
gelesen, doch daran habe ich auch gelernt und mich irgendwann getraut, selbst eine Geschichte zu
veröffentlichen.

Fanfiktions und eigene Geschichten sind mir viel lieber gewesen, als irgendwelche Aufsätze, die
ich in der Schule schreiben musste. Denn bei eigenen Stories kann ich frei sein, mich meiner
kreativen Ader hingeben und muss nicht auf irgendwelche Vorgaben achten.

Wie sich das Schreiben verändert hat:

Wenn ich mir alte Geschichten durchlese, kann ich manchmal gar nicht glauben, wie schlecht ich
geschrieben habe. Aber aller Anfang ist schwer und auch, wenn zu Beginn viele Fehler dabei
waren, keine korrekte Satzstellung vorkam und Punkte vergessen wurden, ist doch nach und nach,
je älter ich wurde, eine Verbesserung zu erkennen.

Ich lese gerne alte Geschichten, um mir die Veränderungen vor Augen zu führen. Es soll mir
zeigen, wie sich mein Schreibstil in all den Jahren dann doch gebessert hat. Zudem lache ich gerne
über so manchen Fehler.

Früher wollte ich eine Geschichte schnell geschrieben und erledigt haben, damit sofort das neue
Projekt starten kann. Auch das änderte sich, da dadurch mein Schreibfluss nicht zu dem passte, wie
ich es mir vorgestellt hatte.

Man bemerkt, dass man im Alter mit der Sprache wächst, neue Wörter lernt, die verschiedenen
Zeiten in der deutschen Sprache aber auch Fremdwörter. Alles hat mir dabei geholfen, zu wachsen
und jetzt so zu schreiben, dass ich ganz zufrieden mit mir bin. Trotzdem möchte ich mich stetig verbessern und werde deshalb fleißig weiterschreiben und auch lesen.

Wie ich jetzt schreibe:

Am liebsten ist mir dann doch immer das Planen der Geschichte. Das habe ich früher immer
ziemlich vernachlässigt, doch jetzt ist es mir besonders wichtig, dass alles einen Sinn ergibt. Basiert
sie auf einer Vorlage, Anime, Manga oder Buch, dann ist die Welt vorgegeben, auch wenn man
immer noch einen Spielraum hat. Der eigene Charakter kann so entwickelt werden, wie man es
möchte. Haarfarbe, Augenfarbe, Hobbies, einfach alles entspringt meiner Fantasie. Manchmal sind
es auch Sachen, die ich selbst gerne als Hobby hätte.

Früher passierte das alles noch auf einem Blatt Papier, es waren Kritzeleien, die man später eher
entziffern musste, als überhaupt etwas zu verstehen. Heute landen alle Ideen in einem Heft oder in
einem Ordner. Dort wird geplant, was passieren soll, wie der Charakter heißt, wie er aussieht, was er
liebt, was er nicht so mag und und und…

Auch wenn ich meine Geschichten auf dem Laptop schreibe, sind mir meine handschriftlichen
Notizen sehr lieb. Zeichnungen, die eine sehr gute Freundin anfertigt, helfen mir bei der
bildhaften Vorstellung. Oder ich nutze so manche Apps, vor allem Pinterest. Jede Kleinigkeit wird
meist genau recherchiert, ich möchte meinen eigenen Charakter so realistisch wie möglich haben.
Auch der Verlauf der Geschichte wird z.B. mit einem Zeitstrahl geplant.

Die Weltenplanung ist auch immer lustig, man kann seinen Ideen freien Lauf lassen. Aktuell führe
ich ein Notizbuch zu einer Geschichte, in welchem alle Charaktere aufgeführt sind. Was machen sie
gerne, wie stehen sie mit dem Hauptcharakter in Verbindung, wie heißen sie, das Aussehen. Jede
Welt, die besucht wird, ist besonders und das soll auch so rüberkommen.

Was ich schreibe:

Veröffentlicht habe ich eigentlich hauptsächlich Fanfiktions, im Anime bzw. Manga Bereich oder
auch von Büchern wie Harry Potter. Fanfiktions habe ich ziemlich gerne geschrieben (jetzt natürlich
auch immer noch), aber irgendwann wollte ich meine eigene Welt haben, eigene Charaktere, eigene
Abenteuer. Daher sind mir freie Geschichten jetzt sogar noch lieber geworden. Auch wenn ich mich
immer zwischen beiden abwechsle, damit mir nicht langweilig wird.

An Kurzgeschichten versuche ich mich von Zeit zu Zeit. Diese sind für zwischendurch eine
gehörige Abwechslung, wenn man mal an einer Stelle feststeckt.

Vom Genre her bin ich sehr gerne im Bereich von Fantasy unterwegs, dazu meist eine Portion
Romantik. Beides ist für mich eine perfekte Kombination, über so etwas liebe ich es zu schreiben.

Was ist wichtig zum Schreiben?

Zuerst wäre da die Motivation. Meiner Meinung nach kann ohne Motivation keine ordentliche
Geschichte entstehen. Wer nur halbherzig dabei ist, wird es auch nicht schaffen, die Leser davon zu
überzeugen. Man sollte auch nicht aufgeben, wenn es wenig Leser gibt, sondern sich über jeden
freuen, der sich für die Geschichte Zeit nimmt.

Außerdem sollte jeder Spaß am Schreiben haben. Wer keinen Spaß daran hat, wird sich und auch
anderen keinen Gefallen tun. Wenn man Spaß am Schreiben hat, geht alles so einfach von der Hand
und ihr könnt das Schreiben so richtig genießen.

Das Schreiben gehört zu meinem Leben dazu, es ist ein Hobby, welches ich sehr liebgewonnen
habe. Es hilft mir, dem Alltag zu entfliehen und ich freue mich immer, wenn es den Leserinnen und
Lesern auch so geht.



Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurer SweekKeeperin Yessi @Yessi. Sie schreibt gerne Fanfictions und Fantasy.

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July 17, 2017

Ravensburger Longlist

#SchreibmitRavenburger – Unsere Longlist

Es ist soweit … Der Moment auf den ihr alle gewartet habt … Die Longlist für unseren Schreibwettbewerb #SchreibmitRavensburger steht fest 😀 !

In den letzten Wochen wurden über 130 Einreichungen auf Sweek hochgeladen. Wir sind begeistert und freuen uns sehr über diese hohe Resonanz. Daher an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Autorinnen und Autoren, die am Schreibwettbewerb teilgenommen haben und uns an ihren Geschichten teilhaben lassen!

Wir von Sweek und Ravensburger haben viel gelesen und dabei tolle Storys entdeckt. Am Ende hat die Community ihre Top5-Favoriten gewählt. Bei so vielen wundervollen Geschichten wollen wir darüber hinaus noch eine weitere Einreichung mit in die Juryphase nehmen. Richtig, wir setzen die Ravensburger Wildcard ein! Die Entscheidung, welcher Titel noch eine Chance auf den Verlagsvertrag verdient, fiel uns sehr schwer. Nach vielen hitzigen Diskussionen und bewegender Plädoyers stehen sie aber jetzt fest – unsere 6 Longlist-Finalisten! Seht selbst …

 

LONGLIST

Top5 aus dem Sweek-Community-Voting + Ravensburger-Wildcard (in alphabetischer Reihenfolge)

Ecem – Maskenspiel

E i s i – Chroniken der Magie – Luna

Fenke – Outlaws – Die Erinnerung

NatalieElin – Wasted Time – Das Auf und Ab der Liebe

Samira – The Shadow of a Fire

TheaLynn – Emily Bloomfield 

 

Wir sagen: Herzlichen Glückwunsch an die Autoren 🙂 !!