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February 15, 2019

Takeover: So strukturiert man seine Ideen

Dieser verdammte Geistesblitz, warum nur, muss er immer ausgerechnet zu den schlechtesten Zeitpunkten kommen? Während der Schule/ Uni/ Arbeit, während eines Dates, beim Schauen eines Lieblingsfilms oder gar wenn man gerade an einer anderen Geschichte arbeitet. Was kann man nur in solchen Momenten tun?

Sobald es irgendwie geht, empfehle ich euch, schreibt eure Ideen auf. Schnelligkeit ist hier ein wirklich wichtiges Stichwort, denn wir sind leider vergesslich. Der eine mehr als der andere, aber jedem/-er von uns entfallen mal Dinge. Besonders gerne sind es Details, manchmal aber auch mehr. Und seien wir mal ehrlich, wie ärgerlich ist es bitte, wenn man eine gute Idee hatte und weiß, dass man sie hatte und einfach nicht mehr darauf kommt. Also: Aufschreiben! Und wenn es nur ein Schlüsselwort ist. Dafür ist fast immer Zeit. Wenn ihr mal keinen Zettel parat habt, dann benutzt einen alten Kassenbon, eure Hand, die Notizen-App eures Handys oder textet eure besten Freunde/-innen auf WhatsApp zu.

Besonders wenn ihr gerade spazieren geht oder aus anderen Gründen gerade nicht die Zeit oder Muße habt, eure Gedanken schriftlich auszuformulieren, bieten sich auch Sprachaufnahmen sehr gut an. Beinahe jedes Handy besitzt ein Diktiergerät. Ansonsten könnt ihr aber auch hier wieder Sprachnachrichten an Bekannte senden.

Damit sind wir auch schon beim nächsten Punkt angelangt. Wie bekomme ich Ordnung in mein Gedanken-Wirrwarr? Bei mir hilft es immer extrem, wenn ich jemand anderem gegenüber erkläre, was ich machen will. Schon alleine deshalb, weil ich ja möchte, dass die andere Person es versteht, bringe ich beinahe automatisch mehr Struktur in das Ganze. Wenn die Person dann auch noch hin und wieder Fragen stellt, oder Anmerkungen macht, dann hilft es sogar noch mehr. Am besten funktioniert das natürlich, wenn man sich trifft, oder telefoniert, aber Sprachnachrichten sind auch okay. Das reine Schreiben zeigt bei mir persönlich jedoch weniger Effekt.

Ein weiterer Helfer zur Organisation können Klebezettel sein, auf denen ihr eure Schlüsselworte sammelt. Diese könnt ihr entweder überall in der Wohnung verteilen oder an eine einzelne Wand hängen. Wenn ihr die Schüsselworte dann immer und immer wieder seht, denkt ihr gezwungenermaßen immer wieder über eure Ideen nach. Irgendwann bildet sich dann meistens von selbst eine Reihenfolge. Dann könnt ihr auch anfangen die Klebezettel zu sortieren.

Habt ihr dann wirklich schon eine sehr konkrete Idee, kommt es darauf an, wie lang eure Geschichte werden soll.

Soll es eine Kurzgeschichte werden, dann empfehle ich euch, einfach mit dieser anzufangen. Wollt ihr allerdings eine Novelle oder einen Roman schreiben, dann schreibt ebenfalls zunächst einmal eine (lange) Kurzgeschichte. Schreibt alles auf, was euch einfällt. Wenn ihr das getan habt, dann könnt ihr besser schauen, wo es sich lohnt neue Kapitel anzufangen und ihr könnt eure Kapitel allgemein viel besser konzipieren.

Geht ihr ähnlich vor, wie ich es hier beschrieben habe? Oder doch ganz anders? Im letzteren Fall schreibt gerne in die Kommentare, wie ihr es macht.

 



Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurer SweekKeeperin Eve @writtenbetweenthelines. Sie schreibt gerne Poesie.

Du hast die Ankündigung des SweekKeeper Takeovers verpasst? Schau hier vorbei, um einen Überblick über die Autoren und die Themen zu bekommen!

January 25, 2019

Takeover: Die Umgebung – eine nützliche Metapher für Gefühle

Gefühle authentisch wiederzugeben ist einer der anspruchsvollsten Bereiche des Schreibens. Wie stelle ich Trauer am besten dar, wie Freude, Liebe, Wut,…? Die meisten werden diese Gefühle kennen und wissen wie sich Freude anfühlt, wie sich Trauer anfühlt. Doch wie beschreibt man diese am besten? Wie sorgt man dafür, dass der Leser mitfühlt und mitleidet – für viele Leser eine ziemlich wichtige Sache. Und was hat das mit der Umgebung zu tun?

Es kann doch nicht so schwer sein, Gefühle zu beschreiben oder?

Das Beschreiben der Gefühle an sich mag nicht allzu schwer sein. Freude lässt sich als Gefühl der Freiheit beschreiben oder Liebe als Kribbeln im Bauch, Angst hingegen als Gefühl der Enge und der Starre, die Unfähigkeit sich zu bewegen.

Doch würdest du als Leser das Gefühl mitfühlen, wenn es so beschrieben ist? Zu leicht wird die Beschreibung voller Klischees – und wer will es dann noch lesen? Als Beispiel zum Klischee nutze ich eine Szene aus meinem aktuellen Projekt, die ich immer wieder ein bisschen verändern werde.

“Das grelle Licht blendet mich. Langsam gewöhnen sich meine Augen an das Licht und ich erkenne meine Umgebung. Unter mir nichts als kahler Stein und nur wenige Schritte vor mir der Abgrund. Dort unten ist das Meer. Ich fühle mich glücklich, so frei. Ich fühle mich, als könnte ich fliegen.”

Nun, eigentlich sollte man sich jetzt gut in die Situation hineinversetzen können oder? Aber kann man die Freude so wirklich fühlen? Bis vor kurzem habe ich selbst oft so geschrieben – doch ich hatte immer das Gefühl, dass noch etwas fehlt… aber was? Wenn ich mir die Szenen nach einiger Zeit erneut las, fiel es mir selbst schwer mich hineinzuversetzen. Aber wie bekommt man das hin?

Nutze die Umgebung

Eigentlich nutzt man die Umgebung beim Beschreiben von Emotionen fast immer. Selten beschreibt man ausschließlich die Emotionen. Je nach Perspektive ist dies natürlich immer ein bisschen unterschiedlich: gerade bei der Ich-Perspektive, die ich selbst ziemlich oft nutze, ist dies wichtig, lässt sich aber auch gut bei einer externen Perspektive nutzen. Schwieriger wird es, wenn der Erzähler die Emotionen des Charakters nicht kennt – doch auch dann kann die Umgebung dabei helfen, dass der Leser in eine gewisse Grundstimmung versetzt wird.

Die Umgebung kann die Emotionen wiederspiegeln. Dafür gibt es natürlich ein paar klassische Beispiele: der Regen, wenn der Charakter traurig ist oder Gewitter, wenn der Charakter wütend ist. So lassen sich Emotionen schon besser darstellen und die Umgebung als Metapher nutzen. Dann fällt es dem Leser viel leichter, die gesamte Situation und die Gefühle des Charakters mitzufühlen.

Man kann zwischen Umgebung und Charakter hin und her wechseln, solange es nicht zu verwirrend ist. Das Meer kann als Metapher dienen um zu zeigen, wie frei sich der Charakter fühlt, ein enger dunkler Raum als Metapher für die Angst.

Klingt dann schon besser. Wirklich abwechslungsreich ist es aber noch immer nicht. Da jeder Charakter anders denkt und seine Umgebung unterschiedlich wahrnimmt und diese Wahrnehmung sich zusätzlich im Laufe der Zeit immer wieder verändert, kann damit auch gespielt werden. Doch dazu später etwas mehr. Auch hier wieder ein Beispiel:

Das grelle Licht blendet mich. Ich schließe meine Augen und doch ist es noch immer zu hell. Das Licht scheint mich zu durchleuchten und erwärmt meinen ganzen Körper. Noch nie habe ich mich so frei und lebendig gefühlt. Langsam gewöhnen sich meine Augen an das Licht und ich erkenne meine Umgebung. Ich strecke meine Arme aus und der Wind zerrt an meiner Kleidung.

Ich blicke nach vorne. Ich bin nur wenige Schritte vom Abgrund entfernt. Dort unten nichts als das Meer. Wo bin ich? Hinter mir nichts als grauer Stein und das dunkle Loch aus dem ich gekommen bin. Unter mir nur Fels. Die Lichter sind verschwunden, doch das ist mir egal. Schließlich haben sie mich hierher geführt.  

Langsam gehe ich auf die Kante zu und blicke vorsichtig in die Tiefe. Die Wellen rauschen gegen die Felsen. Immer wieder. Ich setzte mich an den Rand und lasse die Beine in der Luft baumeln. Mein Herz beginnt im Rhythmus der Wellen zu schlagen. Das Blut pulsiert in meinen Adern, wie das Wasser unter mir. Nichts als Wasser überall. Und ich hier oben.

Das muss der perfekte Ort sein. Ich schließe die Augen und lausche dem Rauschen des Wassers. Leise pfeift der Wind seine Melodie, mein Herzschlag gibt den Takt an. Ich dirigiere das Orchester mit meinen Händen, ohne dabei die Augen zu öffnen. Die Zeit wird völlig unwichtig, nur die Harmonie der Melodie ist wichtig. Meine Gedanken singen mit. Von einer perfekten Welt. Von der Freude. Vom Fliegen. Schließlich stimmt das Prasseln des Regens in das Konzert ein. Erst leise, dann immer lauter. Langsam durchnässt der Regen all meine Kleidung, doch das ist mir egal. Die Musik ist wichtig.”

Nun lässt es sich schon besser wahrnehmen und mitfühlen. Ich habe hier zusätzlich noch ein gewisses Motiv in die Szene integriert, die Musik.

Doch wie bereits gesagt, kann sich die Wahrnehmung des Charakters verändern. Wenn dieser entspannt ist, nimmt er die Szene anders wahr, als beispielsweise auf der Flucht vor etwas. Aber auch andere Charaktere nehmen die gleiche Situation anders wahrGleichzeitig lässt sich gut mit der Welt und den Ängsten oder Vorlieben derjenigen spielen. Zum Beispiel jemand, der Gewitter oder Dunkelheit liebt. Solche, die keine Sonne mögen. So kann der Leser nebenbei den Charakter auf ganz andere Art wahrnehmen. Hier noch ein Beispiel aus der Sicht eines anderen Charakters, wie man die Szene von oben umschreiben könnte.

“Das Licht zwingt mich dazu, meine Augen zu schließen. Ich spüre die eisigen Hände des Todes, die versuchen mich über den nackten Stein in den Abgrund zu zerren, wo mich das hungrige Meer verschlingt. Gierig schlägt es bereits gegen den Felsen und erwartet mich. Der Regen lässt den Fels immer rutschiger werden, die Finger zerren immer stärker an mir. Gemeinsam pfeifen sie das Lied der Einsamkeit und des Todes. Die Sonne grinst mich hämisch an, als wolle sie sagen, dass ich keine Chance mehr habe.”

Versucht es selbst einmal. Sucht euch eine Umgebung und lasst eure Figuren die gleiche Umgebung auf völlig unterschiedliche Weise wahrnehmen. Lasst sie fröhlich, gestresst, auf der Flucht, etc. diese Umgebung wahrnehmen und schaut wie sich die gleiche Umgebung verändert.

Zusammengefasst:
  • Um Emotionen zu beschreiben, bietet es sich oft an, die Umgebung zu nutzen
  • Die Umgebung kann hierbei als Metapher für Gefühle genutzt werden
  • Unterschiedliche Charaktere nehmen die Situation unterschiedlich wahr und damit darf (und sollte) gespielt werden
  • Die Umgebung muss zur Geschichte und zur Handlung passen
  • So nimmt der Leser die Umgebung und die Emotionen anders (hoffentlich intensiver) wahr

Probiert es mal aus!

 



Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurem SweekKeeper Laurus Larssen @Laurus_Larssen. Er schreibt gerne Fantasy, Kurzgeschichten und mehr. 

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January 23, 2019

Der ultimative Marketingplan für dein eigenes Buch

Nach euphorischen Momenten, schlaflosen Nächten und bestimmt viel Schokolade ist dein Manuskript endlich fertig! Schön, dass du dich dafür entschieden hast dein Buch über Sweek Publishing zu veröffentlichen. Für viele Autoren – auch von traditionellen Verlagen – beginnt nach Veröffentlichung die schwierigste Phase: der Verkauf und das Marketing des Buches. Die große Frage hierbei ist: Wie bringe ich mein Buch an den Mann (oder die Frau)?

Keine Panik – es gibt viele Möglichkeiten dein Buch auf den Markt zu bringen. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass dein Buch die verdiente Aufmerksamkeit bekommt. Im Folgenden findest du Tipps und Tricks für ein erfolgreiches Buchmarketing.

Zielgruppe 👩👨

Als erstes solltest du dir die Frage stellen: “Was ist meine Zielgruppe?” Wie alt sind die Leser, die mein Buch lesen? Was interessiert sie? Welche Genres mögen sie? Dies ist sehr wichtig, da unterschiedliche Altersgruppen unterschiedliche Plattformen und Medien nutzen, um sich über Neuigkeiten und ihre Interessen zu informieren. Du solltest demnach genau wissen, welche Plattformen und Sozialen Medien deine Zielgruppe nutzt, um dein Buchmarketing besonders effektiv zu gestalten.

Cover-Design 🎨

Erfolgreiches Buchmarketing fängt schon bei der Covergestaltung an. Ein gutes und auffallendes Cover ist ausschlaggebend für Top oder Flop, da Menschen Bilder viel schneller als Worte verarbeiten und auch wahrnehmen. Daher muss dein Cover den Leser visuell und emotional ansprechen. Suche am besten online nach Büchern mit dem selben Genre und achte auf die Covergestaltung der Cover, die dir sofort ins Auge stechen. Welche Elemente haben diese Cover gemeinsam?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten dein Cover optimal zu gestalten:

  1. Beauftrage einen freiberuflichen Cover-Designer
  2. Frage einen Freund oder Verwandten, der gut mit Illustrator, InDesign oder Photoshop umgehen kann
  3. Erstelle ein einfaches Design auf Sweek Publishing (Schritt 5)
  4. Versuche es einfach selber – ohne technisches Wissen – über bspw. Canva. Dies ist eine kostenlose Website, die das Gestalten von Covern sehr einfach macht.

Tipp: Du hast mehrere Cover zur Auswahl und kannst dich nicht entscheiden? Teile die verschiedenen Cover auf deinen Sozialen Medien und bitte deine Community um Hilfe. Auf diese Weise fällt dir hoffentlich die Entscheidung einfacher und du bindest deine Community in den Entstehungsprozess deines Buches mit ein!

Lovelybooks, Goodreads, Vorablesen 📑

Lovelybooks ist ein Lesenetzwerk, das du gut für das Marketing deines Buches nutzen kannst. Dort wird auch ein Autorenprogramm angeboten, wodurch die eigene offizielle Autorenseite verwaltet werden kann. Es können auch Testleserunden und Gewinnspiele durchgeführt werden. Dies hilft dir den Kontakt zu deinen Lesern herzustellen.

Goodreads und Vorablesen sind weitere Lese- und Rezensionsplattformen, die du nutzen kannst. Schau dich einfach mal um!

Öffentliche Lesungen 🔖

Öffentliche Lesungen können helfen, dem Leser eine kleinen Einblick in das Buch zu geben. Buchläden und Büchereien bieten sich hierbei besonders gut an, da sich dort viele Buchliebhaber aufhalten und diese auf die Lesung und somit dein Buch aufmerksam gemacht werden können.

Pressearbeit 🎤

Ganz egal, ob in der lokalen Zeitung oder Radio. Gib so viele Interviews wie nur möglich und kontaktiere lokale Zeitungsredaktionen und Radioredaktionen. Je mehr Menschen dein Buch kennen und darüber reden, desto besser.

Buch-Rezensionen 📋

Auch Rezensionen steigern die Bekanntheit von deinem Buch. Schicke deshalb ein Rezensionsexemplar an ausgewählte Buch-Blogger und Booktuber (auf Youtube). Unserer Erfahrung nach raten wir dir jedoch, diese vorab zu kontaktieren, ob allgemein Interesse an dem Buch besteht. Vergiss nicht, auch die Top-Rezensenten auf Amazon zu kontaktieren.

Die eigene Website 💻

Erstelle eine eigene Website nur für dich als Autor, auf der du deine Bücher sowie alle dazugehörigen Informationen vorstellen kannst. Steigere hiermit deine Internetpräsenz und mache auf dein neues Buch aufmerksam. Denke immer daran den “Call-to-Action” Button mit einer Verlinkung zu deinem Buch hinzuzufügen. Das macht es für deine Leser einfacher dein Buch zu erwerben.

Veranstalte Gewinnspiele 🎇

Egal ob bei Facebook, anderen Sozialen Netzwerken oder auf deiner eigenen Webseite, Gewinnspiele sind immer beliebt. Du kannst damit sehr gut und einfach Aufmerksamkeit erregen, ohne dass hohe Kosten auf dich zukommen. Du kannst beispielsweise Leseproben, Lesezeichen oder sogar ein Exemplar deines Buches verlosen.

E-Mail Newsletter 📧

Dies kannst du auch sehr gut mit deiner eigenen Website verbinden. Deine Leser können sich registrieren und erhalten von dir Benachrichtigungen, wenn du ein neues Buch veröffentlicht hast oder es anderweitige Neuigkeiten von dir als Autor gibt.

Sozialen Medien 📱

Nutze die Sozialen Medien als Vertriebskanal indem du verschiedenen Autorengruppen z.B. auf Facebook beitrittst. Hier kannst du dich mit anderen Autoren austauschen, um Unterstützung bitten und natürlich auch anderen Autoren mit ur Seite stehen. Suche nicht nur nach allgemeinen Autorengruppen sondern auch nach Gruppen für bestimmte Genres.

Google Alert 💡

Mithilfe von Google Alert wirst du benachrichtigt, wenn dein Name oder dein Buch erwähnt wird. So kannst du dein Netzwerk erweitern, indem du Kontakt zu den Usern aufnimmst und dich bedankst, wenn sie etwas Positives über dich oder dein Buch geschrieben haben.

Literaturveranstaltungen 📣

Informiere dich über mögliche Literaturveranstaltungen oder Messen (z.B. Leipziger/Frankfurter Buchmesse) in deiner Nähe, an denen du teilnehmen kannst. Vielleicht kannst du dort dein Buch vorstellen und/ oder neue Kontakte knüpfen.

Interagiere, Interagiere, Interagiere 💬

Interaktion ist beim Marketing deines Buches sehr wichtig. Stehe im regelmäßigen Kontakt mit deinen Lesern. Antworte auf Nachrichten und Kommentare. Beziehe deine Fans in den Entstehungsprozess für zukünftige Bücher mit ein. Das allerwichtigste ist jedoch: GIB NIEMALS AUF!

Gerade für neue und junge Autoren ist es wichtig, immer am Ball zu bleiben. Es kann eine Weile dauern, bis du dir eine Leserschaft oder Fanbase auf den Sozialen Medien aufgebaut hast. Bitte Freunde und Familie um Hilfe, Ratschläge oder neue Ideen. Wir sind sicher: deine harte Arbeit wird sich eines Tages auszahlen! 🙂

 

Viel Glück und Erfolg bei deiner Buchveröffentlichung!

Dein Sweek-Team

January 18, 2019

Takeover: So schreibt man eine gute Kurzgeschichte

Eine fesselnde Kurzgeschichte zu schreiben ist schwierig. Denn je kürzer ein Text ist, desto schneller
muss man direkt ins Geschehen einsteigen, damit der Leser das Interesse nicht verliert. Aber wie
lang darf eine Kurzgeschichte dann sein? Es gibt keine konkrete Zahl, die besagt, wie viele Wörter eine
Kurzgeschichte beinhalten darf. Es sind die Merkmale, die eine Kurzgeschichte ausmachen.

 

Merkmale einer Kurzgeschichte

Umfang: Wie im Namen der Textsorte enthalten, sollte die Länge der Geschichte kürzer als ein Buch ausfallen: maximal einige wenige Seiten.

Inhalt: In einer Kurzgeschichte geht es um einen bestimmten Moment, den der Protagonist erlebt. In einem
Roman zieht sich das Ganze über Monate oder Jahre.

Beginn: Man steigt unvermittelt in das Geschehen bzw. in den Moment ein. Es gibt keine langen Einleitungen.
Möchte man dem Leser zuerst alle Zusammenhänge der Geschichte erklären, dann gehört die Idee
nicht in eine Kurzgeschichte, sondern in einen Roman. Die ersten paar Sätze in einer Kurzgeschichte
sind wichtig, denn sie entscheiden, ob der Leser Interesse hat oder nicht.

Ende: Der Schluss bleibt meistens offen, da es nur ein Moment ist, den man beschreibt. Es muss nicht alles
erklärt werden und der Leser soll zum Nachdenken angeregt werden.

Figuren: Die Anzahl der bestehenden Figuren ist nicht groß. Da man außerdem nicht so viel Spielraum hat, auf
die verschiedenen Charaktereigenschaften einer Figur einzugehen, bleibt sie meistens eher oberflächlich.

Hintergrund: Der Leser muss zwischen den Zeilen lesen, da man in einer Kurzgeschichte nicht so viele Erklärungen
vorfindet, wie in einem Roman. Meistens muss man sich sowohl die Vorgeschichte als auch das, was
nach dem Ende passiert, selbst zusammenreimen.

Sprache: In Kurzgeschichten sind Andeutungen, Mehrdeutigkeiten oder unzählige Metaphern nicht selten.
Dieses »zwischen den Zeilen lesen« ist für Autoren als auch für Leser schwierig. Aber in
Kurzgeschichten sind es die Dinge, die eben nicht aufgeschrieben werden, ausmachend für eine
Kurzgeschichte. So lässt man den Lesern noch mehr Interpretationsfreiheit.

 

Wie schreibe ich nun eine gute Kurzgeschichte?

Thema: Wie bei jeder Geschichte muss man sich für ein bestimmtes Thema entscheiden und eine Idee
entwickeln.

Was ist die Moral der Geschichte? Was möchte ich den Lesern vermitteln? Welches Genre?

Figuren: Die Figuren sind fast die wichtigsten Elemente einer guten Kurzgeschichte.

Wie viele Figuren kommen vor und in welcher Beziehung stehen sie zueinander?

Handlung: In einer Kurzgeschichte hat man keine Zeit für Einleitungen. Also sollte man sich überlegen, wie man
es schaffen könnte, der Kurzgeschichte gewisse Leerstellen bzw. Interpretationsfreiraum zu lassen,
gleichzeitig aber auch eine Grundstruktur zu schaffen. Hierbei ist es wichtig zu erwähnen, dass nicht
zu viel passieren sollte. Denn es ist immer noch eine Kurzgeschichte.

Wie ist der Aufbau der Erzählung? Welches Ereignis findet statt?

Ort und Zeit: In einer Kurzgeschichte gibt es normalerweise keine Rückblendungen oder Zeitsprünge, sondern alles passiert in einem Moment.

Wo/Wann spielt die Geschichte?

Erzähler: Manchmal passt es mehr, den Ich-Erzähler zu wählen. Manchmal aber auch den Er-/Sie-/(Es-) Erzähler. Das sollte der Autor der Geschichte selbst bestimmen. Wählt man jedoch den Erzähler, der
das Ganze von außen betrachtet, sollte man noch entscheiden, ob der Erzähler kommentierend und
allwissend, personal (an eine Figur gebunden) oder neutral ist.

 

In der Kürze liegt die Würze

Kurzgeschichten zu schreiben hilft einem zu lernen, sich kurz zu fassen. Schafft man es, eine kurze
und spannende Kurzgeschichte zu schreiben, dann hat man eine Kunst erlernt. Denn lang fassen kann
sich jeder. Aber aus nur wenigen Sätzen eine Geschichte zu schreiben, die auch noch einen richtigen
Twist zum Ende hin enthält, schafft nicht jeder. Wenn man Kurzgeschichten schreibt, lernt man den
Umgang mit wenigen Worten, vor allem auch, wenn man sich ein gewisses Limit setzt. Außerdem
lernt man, die Atmosphäre schneller einzufangen und den Sätzen mehr Leben einzuhauchen.

Wenn du dich selbst gerne einmal testen möchtest oder wissen willst, wie eine gute Kurzgeschichte aussieht, schau hier beim Sweek Kurzgeschichten Wettbewerb vorbei. Dort kannst du mit viel Kreativität und Originalität eine Kurzgeschichte in unter 250 Wörtern verfassen oder alte Kurzgeschichten finden, die schon Wettbewerbe gewonnen haben!

 



Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurer SweekKeeperin Blerta @blerta__. Sie schreibt gerne Kurzgeschichten, Young Adult und Fantasy.

Du hast die Ankündigung des SweekKeeper Takeovers verpasst? Schau hier vorbei, um einen Überblick über die Autoren und die Themen zu bekommen.

January 4, 2019

Takeover: Woher kommt unsere Literatur?

Woher kommt unsere Literatur? – Ein kurzer Ausflug in die Literaturgeschichte

Zu Weihnachten hast du bestimmt eine Menge Bücher ausgepackt, oder? Einen neuen Harry
Potter Band, den neuen Liebesroman von Colleen Hoover oder einen deutschen Newcomer, der
in deinem Bücherregal nicht fehlen darf. Aber hast du dich schon einmal gefragt, woher
unsere Literatur eigentlich kommt? Wann und warum sie entstanden ist und was die
Menschen früher so gelesen haben?

Was ist eigentlich Literatur?

In unserer heutigen Zeit ist es nicht sonderlich schwer nachzuvollziehen, was der Begriff
Literatur eigentlich bedeutet. Laut Wikipedia ist es ein sehr breitgefächerter Begriff, der
heute alle schriftlich und sprachlich bekannten Erzeugnisse (Gedichte, Sagen, Mythen,
Romane, Epen, etc.) umfasst. Dazu zählen sowohl die Fachliteratur (wissenschaftliche
Berichte) als auch die Notenliteratur in der Musik, Bibeltexte und natürlich die Romane, die
unter deinem Weihnachtsbaum liegen.

In dem Rahmen dieses Blogartikels soll es aber nicht weiter nur um den Begriff gehen.
Wichtig ist nur die Bedeutung des Begriffs für das weitere Verständnis.

Wie entstanden denn jetzt eigentlich Bücher in Deutschland?

Das Deutschland, wie wir es heute kennen, existierte im frühen Mittelalter natürlich noch
nicht. Damals, im 9. Jahrhundert, gab es nur kleinere Siedlungen in der Nähe von Flüssen, wo
alles hergestellt werden konnte, was man zum Leben brauchte. Handel gab es damals nur
sehr wenig, die Menschen waren Selbstversorger. Bildung und Lesen brauchten sie nicht
zum Überleben – sie überlebten durch harte Arbeit. Lesen und Schreiben lernten vor allem
die Geistlichen und die Adligen, aber kein Althochdeutsch, was damals gesprochen wurde,
sondern vor allem Latein. Die einzigen Schulen, die es damals gab, waren die Klosterschulen.
Fast alle Texte, die aus dieser Zeit bekannt sind, wurden in Klöstern verfasst und dort zum
Textverständnis genutzt. Sie galten als Erschließungshilfen, um Gebete und Bibelstellen
besser begreifen zu können. Auch die Evangelien sollten ins Deutsche übersetzt werden, um
sie den Menschen näher zu bringen. Unabhängig von einander entstanden schließlich die
ersten beiden dicken Bücher, die das Leben Jesu frei nacherzählten und die bis heute
erhalten sind. Allerdings ergab sich daraus ein Problem: Einige Laute, die es im Deutschen
gibt, gibt es nicht im Lateinischen. Es musste also erst ein neues Alphabet entstehen, um die
Übersetzungen machen zu können.

Die ersten Texte waren also meist Bibeltexte, geistliche Dichtungen, Bibelerklärungen oder
Übersetzungen. Aber auch die ersten Sagen und Mythen durch Wandererzählungen fanden
ihren Weg in die Gesellschaften.

In den kommenden Jahrhunderten flacht die Entwicklung der Schriftsprache immer weiter
ab. Erst Anfang des 12. Jahrhunderts kommt es zu einer Art Literarischem Neubeginn, der
vor allem durch die entstandenen Hofgesellschaften gefördert wurde. Auf Festen, Turnieren
oder anderen adligen Veranstaltungen wurde der Reichtum zur Schau gestellt. Besonders
beliebt war der Minnesang, weil man diese Form leicht auswendig lernen konnte. Unter
Minnesang versteht man die Liebeslyrik, die singend vorgetragen wurde. Das höfische Leben
und der Reichtum förderten vor allem die höfische Literatur, die eine der ersten Gattungen
der deutschen Literatur ist.

Höfische Literatur?

Circa im 12. und 13. Jahrhundert schwappte die höfische Literatur auch nach Deutschland
über. Dabei wurde sich besonders an Frankreich orientiert, das für die deutsche höfische
Dichtung so etwas wie das heutige Hollywood war.
Die höfische Literatur richtete sich vor allem an das adlige Publikum am Hofe, das sich für
weltliche Ideale interessierte. Besonders beliebt waren dabei der höfische Roman oder die
Minnedichtung, die meistens während der Gesellschaften vorgetragen oder –gesungen
wurden.

Übrigens: der erste deutsche Artusroman wurde vermutlich von Hartmann von Aue um 1200
aus dem Französischen übertragen. Iwein erzählt dabei die Geschichte des Artusritters Iwein
und ist dabei mit phantastischen Elementen ausgeschmückt. Wie es für diese Zeit typisch ist,
ist das gesamte Werk in Paarreimen geschrieben.

Um bis hierher zusammenzufassen: Literatur, zumindest unsere Auffassung von Literatur,
entstand demnach zweckmäßig, um sich lateinische Texte besser erschließen zu können.
Später dann, als Bildung immer mehr an Bedeutung gewann, dienten Dichtungen und Lieder
primär der Unterhaltung und der allgemeinen Verständigung, um Regeln und Gesetze
festzusetzen.

Sollte dich in Zukunft also mal jemand fragen, woher unsere Literatur kommt,
beziehungsweise wie sie entstanden ist, kannst du diese Frage jetzt beantworten. 🙂

 

Quellennachweis:
Literatur. https://de.wikipedia.org/wiki/Literatur letzter Zugriff: 27.12.18, 14:00 Uhr
Hübner, Gert. Ältere deutsche Literatur. UTB GmbH. 2006. (Kapitel 2)

 


Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurer SweekKeeperin Viktoria @ViktoriaChristians. Sie schreibt gerne Young Adult und Fantasy.

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December 21, 2018

Takeover: Wissenswertes zum Nebencharakter

Ihr lest ein Buch und da tritt er in Erscheinung…Der Protagonist. Im Laufe der Story wird
euch aber immer mehr bewusst, dass er es nicht schafft, euer Herz zu erobern. Euch nervt die
Art, sein Handeln, seine Aussagen. Irgendwas, dass euch dem Protagonisten nicht
näherbringt. Er soll vor eurem Herz stehen bleiben. Nun, da gibt es diesen einen anderen
Charakter, er hat keine häufigen Auftritte und doch trifft euch seine Art mitten ins Herz. Das
kann in jeder Story, in jedem Buch passieren.

Mit diesem Blogbeitrag möchte ich mich genau denen widmen, die vielleicht nicht immer
einen großen Auftritt haben aber doch auch zum Liebling eines Lesers werden können:
den Nebencharakteren.

Aber was zeichnet einen guten Nebencharakter aus?

Das sind jetzt meine Ansichten, jeder kann hier anders denken, andere Vorstellungen haben.
Ich habe gerne einen Nebencharakter, der den Protagonisten hilft, ihm aber auch Grenzen
aufzeigt. Er soll nicht einfach nur ein Ja-Sager sein oder ein -ohne Gehirn Mitläufer-.
Trotzdem hat er eine Beziehung mit dem Hauptcharakter. Entweder von Beginn an, als
Beispiel Freunde oder Familie, oder die Beziehung entwickelt sich im Laufe der Story.
Freundschaft, Hass oder Liebe. Ja all das kann passieren.

Am liebsten habe ich es, wenn selbst der Nebencharakter eine spannende und interessante
Geschichte hat. Das kann eine Hintergrundgeschichte sein, etwas, was ihn auszeichnet und
seinen Charakter geformt hat. Oder er weiß mehr, als er zu Beginn zugibt. Menschen und
somit auch Charaktere in Büchern sind komplex, jeder ist anders und so sind es auch die
Sichtweisen.

Mir persönlich ist es wichtig, dass Charaktere sich gegenseitig unterstützen. Damit meine ich
nicht nur, auf Handlungsebene. Nein, auch auf psychologischer Ebene. Das muss nicht immer
positiv sein. Ein Nebencharakter kann auch negative Emotionen beim Protagonisten
hervorrufen. Doch auch daraus kann man lernen. Vielleicht schafft er es dann, dem
Hauptcharakter wieder bewusst zu machen, worum es geht.
Wenn ein Nebencharakter genau diese Merkmale hat, passiert es schon mal schnell, dass er es
schafft, mich mitzunehmen.

Wie baue ich einen Nebencharakter in meine Geschichte ein?

Da gibt es ganz viele, verschiedene Methoden. Hier muss jeder sich entscheiden, wer ein
fester Nebencharakter bleibt und welche Charaktere nur kurze Auftritte haben sollen. Eine
wäre, ihn bereits von Anfang am Leben des Protagonisten teilhaben zu lassen. Dazu können
Geschwister gehören, Freunde aber auch Personen, von denen man zu Anfang nur den Namen
weiß. Oder sie treten urplötzlich auf.

Weitere Möglichkeit: im Rahmen seines Abenteuers kommen Probleme auf und als Retter
erscheint ein weiterer Nebencharakter. Genau dieser gibt den Ausschlag dafür, dass das
Abenteuer weitergeht. Urplötzlich taucht der Charakter auf.

So wie auch der Protagonist bzw. die Protagonistin ein Aussehen, eine Art und Planung
benötigt, sollte auch der Nebencharakter durchdacht werden. Welche Rolle wird er in der
Story spielen? Was soll er tun? Ist er auf der Seite der Guten oder der Bösen? Ist er ein „grauer“ Charakter, jemand, den man nicht einschätzen kann, was seine Absichten sind? Was
sind seine Absichten? Was für eine Hintergrundgeschichte hat er? Soll man sie erfahren oder
bleibt seine Geschichte im Hintergrund?

So komplex, wie ein Hauptcharakter sein kann, so komplex kann auch einen Nebencharakter
aufgebaut sein. Doch sie gehören zu einer Geschichte dazu. Ohne Nebencharaktere ist eine
Geschichte nicht vollkommen. Daher befasse ich mich auch oft mit ihnen, gebe ihnen das,
was sie benötigten und das, was dem Hauptcharakter fehlt. Für mich sollen Nebencharaktere
meinen Hauptcharakter ergänzen, in positiver und negativer Hinsicht.

Ihr seht also, auch Nebencharaktere können komplex sein, eine Geschichte haben und das
Herz der Leser gewinnen. Manchmal sogar mehr, als es der Protagonist jemals schaffen
könnte. Nehmt euch also Zeit, den Hauptcharakter zu bilden und ihm Nebencharaktere zu
geben, welche eine Ergänzung darstellen. Trotzdem solltet ihr darauf achten, dass sie dem
Protagonisten nicht komplett das Rampenlicht stehlen.

Doch Mühe solltet ihr euch trotzdem geben. Nebencharaktere können die Geschichte auf den
Kopf stellen, egal ob gut oder schlecht. Sie sind ebenfalls ein Teil eurer Story. Also gebt auch
ihnen die Möglichkeit, zumindest etwas zu scheinen. Vielleicht schaffen sie es ja dann auch,
die Herzen eurer Leser zu gewinnen.

Viel Spaß beim Planen!

 



Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurer SweekKeeperin Yessi @Yessi. Sie schreibt gerne Fanfictions und Fantasy.

Du hast die Ankündigung des SweekKeeper Takeovers verpasst? Schau hier vorbei, um einen Überblick über die Autoren und die Themen zu bekommen.

December 1, 2018

Sweek Kurzgeschichten Wettbewerb: #MikroWunsch

Es geht in den Endspurt für die MikroFictions dieses Jahr… Unser letztes Wort 2018 und erstes Wort in 2019 für die Kurzgeschichtenwettbewerbe ist Wunsch!

Wir wünschen euch wundervolle Weihnachten 🎄🎁🕯🛷🎶 und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2019 🍾🎊🎆 Hoffentlich inspiriert euch diese Zeit im Jahr zu vielen kreativen und originellen Wunsch-Geschichten. Wir sind auf jeden Fall sehr gespannt und freuen uns, euch nächstes Jahr wieder frisch motiviert auf Sweek anzutreffen 😇😍

 

Wettbewerbs-Guidelines 

❓ Wie man teilnehmen kann: Geschichte einreichen 

  1. Schritt: Lade dir unsere App herunter oder nutze unsere Website:
  2. Schritt: Erstelle einen Account oder logge dich ein.
  3. Schritt: Gehe zu „Meine Geschichten“ und klicke danach auf „Neue Geschichte“. Erstelle ein Kapitel und fange an dort zu schreiben oder kopiere deine Geschichte dort hinein.
  4. Schritt: Veröffentliche deine Geschichte mit dem Hashtag #MikroWunsch in den Stichworten oder der Beschreibung!

 

🗓 Zeitraum 🗓

01.12.2018 bis 22.01.2019. Das heißt, dass die Gewinner am 30.01.2019 verkündet werden.

Bitte beachte, dass diese Runde der Wettbewerb zwei Monate andauert aufgrund der Weihnachtsfeiertage und Neujahr. 

 

🏆 Preise 🏆

Beste Geschichte: 50€ Preisgeld, Publikation im nächsten Sweek Kurzgeschichten Band und ein gratis Belegexemplar.

Beliebteste Geschichte: wird ‘auserwählt’ auf Sweek und bekommt ein Abzeichen fürs Cover

Finalisten: alle Geschichten, die es unter die Finalisten geschafft haben, werden im Sweek Kurzgeschichten Buch publiziert und werden auf Sweek ‘auserwählt’

ACHTUNG: Diese Runde gibt es keinen Feedbackpreis!

 

📜 Allgemeine Teilnahmebedingungen 📜
  1. Du musst mindestens 13 Jahre oder älter sein, um teilzunehmen. Solltest du jünger sein, brauchst du die Einverständnis deiner Eltern.
  2. Deine Geschichte muss in deutscher Sprache verfasst werden.
  3. Deine Geschichte darf nicht länger als 250 Wörter sein.
  4. Die Geschichte muss nicht neu oder exklusiv sein, sollte aber neu auf Sweek hochgeladen werden.
  5. Deine Geschichte muss den aktuellen Hashtag der Runde haben.
  6. Das geforderte Wort kann in einem anderen Nomen, Verb oder Adjektiv untergebracht sein, solange es nicht geändert wird. Beispiel: #MikroWunsch = “Wunschliste, verwunschen” sind möglich. Diese Runde erlauben wir auch Umlaute, bspw. “Wünsche” oder “wünschen” gilt. 
  7. Die Geschichte muss von dir geschrieben werden. Du kannst sie auch mit einem Freund schreiben. Solltet ihr aber gewinnen, muss der Preis geteilt werden. Plagiate sind verboten und können strafrechtlich verfolgt werden.
  8. Die Geschichte muss bis Einsendeschluss fertiggestellt werden. Deine Geschichte darf danach nicht mehr geändert werden – dies führt zur Disqualifikation.
  9. Du kannst mit mehreren Geschichten antreten.
  10. Du kannst in jeder Runde am Wettbewerb teilnehmen.
  11. Deine Geschichte darf in allen Genres verfasst werden. Es darf eine Kombination aus mehreren Genres geben, z.B. Young Adult, Romantik, Fantasy, Krimi oder Science Fiction.
  12. Die beste Geschichte wird von unserer Jury ausgewählt basierend auf Schreibstil, Handlungsentwicklung, Originalität, Grammatik und Umsetzung des jeweiligen Themas/Wortes.
  13. Die beliebteste Story wird ausgewählt auf Basis der Likes, die deine Geschichte hat. Die Deadline für die Likes ist der 29. Januar. Fälschung von Likes führt zu Disqualifikation. Die beliebteste Geschichte muss den Qualitätsanforderungen des Sweek Teams entsprechen.
  14. Spam-Kommentare/Nachrichten mit Werbung von deiner Geschichte (ausgenommen spezielle Promotion-Stories) an unpassenden Stellen resultieren in Disqualifikation und möglicher Löschung deines Accounts, falls das Verhalten sich fortsetzt.
  15. Sollte der Gewinner nicht innerhalb von 2 Wochen antworten, wird der Preis an den zweiten Platz verliehen.
  16. Mit der Teilnahme an diesem Wettbewerb gibst du Sweek die Rechte, deine Geschichte in einem Sammelband zu veröffentlichen. Sollte der Autor damit nicht einverstanden sein, dann muss er dies in der Kurzbeschreibung bekannt geben.
  17. Mit der Teilnahme an diesem Wettbewerb gibt der Autor an, die Teilnahmebedingungen verstanden und akzeptiert zu haben.

 

🤓 Jury Mitglieder 🤓

werden laufend aktualisiert

Cat Lewis

Cat Lewis wurde 1990 in Brandenburg geboren, lacht viel und gerne und ist ein typischer Wassermann. Wenn Cat nicht gerade in spannende Fantasy Romance oder prickelnde Liebesromane eintaucht, schreibt sie selbst gerne Geschichten über die große Liebe oder stürzt sich in fantastische Welten. Seit 2015 veröffentlicht sie romantische Rockstar-Novellen rund um die Band “Falling Paradise”. Zuletzt ist ihre Piratennovelle “Hooked – Bis ans Ende der Welt” erschienen.

 

 

Florian Stein

Florian Stein, Slam Poet und Lyriker aus Bochum, bereist seit 2015 Bühnen im deutschsprachigen Raum mit Geschichten, die leichtfüßig zwischen Politik und Alltag, Realität, Philosophie und Unsinn schwanken. Immer energiegeladen und bissig, spricht der NRW-Meisterschaftsfinalist 2017 über das Mit- und Gegeneinander unserer Welt und sicherte sich damit innerhalb kurzer Zeit seinen verdienten Platz unter Deutschlands Tourpoeten.

 

 

 

Juliane Küllmer

Juliane ist begeisterte Leserin und Bloggerin. Lesen gehört zu ihrem Alltag wie das Atmen und sie liebt es, Buch für Buch neue Abenteuer zu erleben. Ihren Blog iamjane.de betreibt sie seit Januar 2017 und hat ihn mit über 100 Rezensionen gefüllt. Schöne Cover machen sie schwach – und gute Geschichte können sie überzeugen, egal aus welchem Genre sie stammen. Juliane ist 28 Jahre alt und lebt im Süden von Hessen.

 

 

 

J. K. Bloom 

J. K. Bloom schreibt schon, seit sie elf Jahre alt ist. Das Erschaffen neuer Welten ist ihre Leidenschaft, seitdem sie das erste Mal ein Gefühl für ihre Geschichten bekam. Sie ist selbst abenteuerlustig und reist sehr gern. Wenn sie ihre Nase nicht gerade zwischen die Seiten eines Buches steckt, schreibt sie, beschäftigt sich mit ihrem Kater oder plant schon die nächste Reise an einen unbekannten Ort.

 

 

 

Vanessa Sangue

Vanessa Sangue hegt eine große Leidenschaft für Bücher, tätowierte Männer und Gefahr. So ziemlich alles davon zeigt sich auch in ihren Romanen. Ihre Charaktere sind für sie wie eine zweite Familie, die sie langsam aber sicher in den Wahnsinn treibt. Wenn sie gerade nicht schreibt, spielt Vanessa den Dosenöffner für ihre beiden Katzen, versinkt mit einer guten Tasse Tee in anderen Welten und versucht halbwegs erfolgreich weder den Pizza- noch den Paketboten vor ihre Tür zu bestellen.

November 7, 2018

Takeover: Beste “Freunde” von Autoren

Jeder hat sie, jeder liebt sie – seine Freunde. Auch Autoren haben Freunde. Und damit meine
ich nicht nur menschliche Wesen, die in jeder Lebenssituation für einen da sind, die einem
helfen, wenn das Leben manchmal verrücktspielt, die einem Charaktere zeichnen oder mit dir
die Story plotten.

Nein, dieser Beitrag beschäftigt sich mit anderen „Freunden“ von Autoren. Nämlich darum,
was ein Autor alles so brauchen kann, um mit seiner Story voranzukommen und nicht im
Chaos zu versinken. Ich führe euch mal vor, was bei mir so zu meinen besten „Freunden“ gehört.

1. Das Notizbuch

Ja, Notizbücher gehören zu meinem Repertoire. Was darin geschrieben steht? Einfach
alles, was mit der Story, den Charakteren, dem Setting zu tun hat und was ich nicht vergessen
darf. Ich habe zwei Arten von Notizbüchern: da wäre zum einen das typische
Notizbuch, in Buchform mit Papier, egal ob liniert oder kariert. Dann gibt es noch die
elektronische Variante. Das können Dokumente in Schreibprogrammen sein oder
Apps für Notizen. Eines von beiden muss definitiv immer dabei sein, falls mir im
Alltag mal eine Idee kommt, die ich nicht vergessen darf.

2. Der Stift

Stifte habe ich in vielen verschiedenen Farben. Für Notizen reicht ein normaler
Kugelschreiber, egal ob mit schwarzer oder blauer Mine. Aber wenn es dann an die
Charakterbeziehungen geht… Ja dann… Dann kommen sie heraus. Die Farben! Egal ob
Buntstift, Filzstift oder Textmarker. Es wird coloriert was das Zeug hält. Manchmal
sogar so viel, das man nicht mehr weiß, was dieses Chaos überhaupt soll.

3. Der Laptop, das Handy, der PC usw.

Für Veröffentlichungen auf Plattformen ist es hilfreich, ein Gerät mit Zugang zum
Internet zu haben. Ob PC, Laptop, Handy oder Tablet. Bei mir ist es meist mein
Laptop, auf dem ich schreibe.

4. Das Schreibprogramm

Wenn man keine Schönschrift hat oder man längere Texte schreiben will (wie zum
Beispiel diesen Beitrag), dann sollte man sich ein Schreibprogramm holen. Natürlich
befindet sich so eines auf meinem Laptop und ist mir immer hilfreich. Auch da es den
ein oder anderen Fehler in Rechtschreibung oder Grammatik findet.

Das war der erste Teil meiner “Freunde”. Nun möchte ich euch zwei Apps vorstellen, die ich in
mein Herz geschlossen habe, wenn es um das Realisieren von Charakteren geht.

5. Pinterest

Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich diese App liebe. Man kann Pinterest auch im
Internet aufrufen, was hilfreich ist, wenn man gerade am Laptop ist. Pinterest lässt
mich Bilder zu unterschiedlichen Themen finden. Ich kann Pinnwände für meine
Geschichten anlegen, Ordner erstellen und diese nach Charakteren benennen. So
bekommt mein Charakter ein Bild, ich kann ihm Kleidung raussuchen, was er für
Hobbys hat und weiteres. Wenn ich will, können die Leute meine Pinnwände sehen,
wenn nicht, stelle ich es einfach auf privat. Natürlich ist es keine Pflicht, sich so Inspiration zu holen, Suchmaschinen können da auch hilfreich sein. Aber für mich bleibt Pinterest mein Favorit.

6. Canva

Canva ist ebenfalls eine App, aber auch im Internet aufrufbar. Mit ihr kann man
Grafiken erstellen. Dies nutze ich, um spezielle „Boards“ zu erstellen, damit alles
verbildlicht wird. Es soll mich daran erinnern, was meine Charaktere ausmacht. Es ist
immer hilfreich, wenn man sich so etwas vor Augen führen kann.

 

Tja und das sind meine „Freunde“ für mein Autorenleben. Sie sind wirklich hilfreich und ich
bin wirklich froh, sie zu haben. Denn ohne sie wäre das ganze Planen und Plotten ein ganz
großes Durcheinander. Ich könnte nicht einfach so eine Welt erschaffen, was eh schon
schwierig genug ist aber dafür gibt es ja hilfreiche Blogbeiträge, auch auf Sweek. Oder auch,
wie ich meine Geschichte überhaupt starten soll.

Also ganz egal, ob ihr gerne mit Papier und Stift Notizen macht oder doch zur Elektronik
greift. Bleibt eurem Stil treu und geht euren Weg.



Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurer SweekKeeperin Yessi @Yessi. Sie schreibt gerne Fanfictions und Fantasy.

Du hast die Ankündigung des SweekKeeper Takeovers verpasst? Schau hier vorbei, um einen Überblick über die Autoren und die Themen zu bekommen.

November 2, 2018

10 Schreibtipps von der SweekStars Gewinnerin 2017

Letztes Jahr hat Julia aka JellyFox88 die Sweekstars 2017 gewonnen. Hier hat sie für euch ihre besten Schreibtipps zusammengefasst – falls ihr ihre Gewinnergeschichte von den Sweekstars 2017 lesen möchtet, schaut hier (Digital) oder hier (Buch) vorbei.

Es gibt viele Möglichkeiten sich Schreibtipps zu besorgen. Zahlreiche Websites versuchen
einen Einblick in den Schreibprozess zu geben, in Autorenforen kann man sich Hilfe in der
individuellen Schreibsituation holen und Plattformen wie Sweek bieten die Chance direktes
Fan-Feedback zu erhalten. Die Leser*innen werden direkt in den Schreibprozess einbezogen
und Autor*innen können sich gegenseitig beobachten und helfen. Dabei haben wohl alle
ihre ganz persönlichen Vorlieben, Stärken und Schwächen. Die folgenden zehn Punkte geben
einen Einblick in Dinge, die mir beim Schreiben einer Geschichten immer wieder begegnen,
Kopfzerbrechen bereiten oder gezielt weiterhelfen.

#1. „Die Idee“ versus „der Plot“

Jeder Schreiberling kennt das: Man hat eine Idee im Kopf, von der man felsenfest
überzeugt ist. Wenn man daraus jedoch eine Geschichte machen will, braucht es
einen handfesten Plot. Vielleicht gibt es sogar schon den Anfang, das Ende und die
grobe Handlung. Aber meistens reicht das nicht für eine Story in Buchlänge aus.
Zusätzlich kann es dazu kommen, dass man doch noch etwas einbaut oder gar wieder
löscht. All das führt zu Stolpersteinen beim Schreiben. So lange man bei den Dingen
bleibt, die einem deutlich vor Augen sind, läuft es gut. Doch an anderen Stellen stockt
es und wird zäh. Im schlimmsten Fall hat man eine Schreibblockade. Daher setzte ich
mich immer erst hin und verfasse eine Zeitlinie, in der die Dinge geschehen. Diese
muss nicht unbedingt der späteren Chronologie des Buches entsprechen, aber sie
hilft mir, den Überblick zu behalten und mich im Fall der Fälle an meine
ursprünglichen Gedanken zu erinnern. Danach versuche ich die Meilensteine der
Geschichte – diesmal chronologisch an der Handlung entlang – in Stichpunkten
aufzuschreiben, an denen ich mich ebenfalls orientieren kann. Erst dann fange ich mit
dem eigentlichen Schreiben an.

#2. Aller Anfang ist schwer

Am schwersten fällt es den Meisten – und auch mir – den Anfang einer Geschichte zu
schreiben. Viele beginnen daher wahllos irgendwelche Kapitel zu verfassen und erst
später in die tatsächliche Reihenfolge zu bringen. Das ist eine Möglichkeit. Ich gehe
jedoch anders an die Sache heran: Es kann vorkommen, dass ich tagelang
verschiedene Ideen eines Anfangs ausprobiere. Häufig gibt es bei meinen
Geschichten einen Prolog, der die Leser direkt in die Geschichte bringt und neugierig
macht. Diesen schreibe ich in verschiedenen Versionen und überlege dann, welcher
für die Story am besten geeignet wäre. Steht dieser Prolog, fällt mir der Rest deutlich
leichter.

#3. Mit Schreibblockaden umgehen

Schreibblockaden sind wohl das Schlimmste, was ein Schreiberling sich vorstellen
kann. Sie treten auf, wenn man sie am wenigsten braucht und treiben einen in den
Wahnsinn. Stunden-, wenn nicht sogar tagelang starrt man auf ein leeres Blatt Papier
oder Textdokument. Vielleicht schreibt man sogar ein, zwei Zeilen, doch es „fluppt“
nicht so richtig. Hier hilft es nicht etwas zu erzwingen oder sich gar Deadlines zu
setzen. Im Gegenteil: Viel besser ist es einfach einige Zeit das Schreiben sein zu lassen.

Damit meine ich nicht, sich faul in die Ecke zu setzen, sondern viel mehr sich
mit anderen Details zu beschäftigen und anderen Fragen rund um die Geschichte
nachzugehen. Wie sollen meine Charaktere heißen, wie alt sind sie, welche
Charakterzüge machen sie aus? Häufig kommt mit der Beantwortung solcher Fragen
auch die Lust zum Schreiben wieder ganz von alleine. Aber Achtung: Auf keinen Fall
von sozialen Netzwerken und Co. ablenken lassen. Das sind wahre Zeitfresser.

#4. Inspiration durch Musik

Ebenfalls hilfreich bei Schreibblockaden, aber auch einfach so, ist Musik. Sie kann
enorm dabei helfen einen Schreibfluss zu bekommen oder Stimmungen in einem zu
erzeugen, die man dann aufs Papier bringen kann. Ich persönlich habe hier
Soundtracks und Musik für Film- und Fernsehtrailer für mich entdeckt. Sie sind von
sich aus schon so komponiert, dass sie eine Geschichte erzählen. Wenn man die
zugehörige Szene jedoch nicht kennt, kann ein jeder hineininterpretieren, was auch
immer er oder sie möchte. So können ganze Kapitel entstehen.

#5. Auf alles vorbereitet sein

Das ist ein Tipp, den ich leider selbst viel zu selten beherzige, aber dennoch
weitergeben möchte. Schreibt alles sofort auf! Auch wenn man glaubt, das weiß man
in einer halben Stunde auch noch: Es wird nicht dasselbe sein. Wörter und Sätze
verschwimmen, Details gehen viel zu schnell wieder verloren. Daher heißt die Devise:
Habt immer ein Notizbuch dabei und schreibt einen Gedanken immer umgehend auf.

#6. Umgang mit Onlineplattformen

Onlineplattformen wie Sweek sind sehr praktisch. Sie ermöglichen einen engen
Kontakt mit der Leserschaft und sorgen im Idealfall für sofortiges Feedback.
Allerdings ist eine Geschichte ein lebendiges Werk. Es wird im Laufe des Schreibens
häufig verändert, in der Reihenfolge verdreht, ergänzt oder gekürzt. Das kann für die
Onlinefans sehr verwirrend sein. Plötzlich fehlt ein Kapitel oder der hinterlassene
Kommentar ist gelöscht. Daher bin ich mit meinen Geschichten immer mehrere
Kapitel im Vorlauf, bevor ich sie veröffentliche. So kann ich sie noch mehrfach
durchgehen und mir sehr sicher sein, dass sie so bleiben wie sie sind.

#7. Loslassen können

Der für mich schwerste Teil im Schreibprozess ist das Loslassen. Wann ist ein Kapitel
wirklich fertig? Muss nicht doch noch etwas optimiert werden? Verstehen die Leser,
was ich meine? Und die schlimmste aller Fragen: Gefällt es den Leuten? All das sind
Dinge, die mich jedes Mal beschäftigen, wenn ich etwas veröffentliche. Dabei ist es
eigentlich ganz einfach. Man sollte zu den Dingen stehen, die man schreibt. Denn
etwas wird niemals allen gefallen, sondern nur einem entsprechenden Publikum.
Wichtig ist nur, dass man selber sagen kann: Ja, das ist von mir und ja, das ist gut so,
wie es ist.

#8. In Charaktere hineinversetzen

Charaktere machen eine Geschichte erst lebendig. Sie sind es, um die sich alles dreht.
Daher sollten sie auf keinen Fall „platt“ sondern mehrdimensional sein. Niemand ist
aus allen Perspektiven wirklich böse oder immer moralisch vollkommen überlegen.
Menschen haben immer Ecken und Kanten. Diese brauchen auch die Charaktere einer guten Geschichte.
Die besten Autoren haben ganze Nebenbücher mit Vorgeschichten zu ihren (Anti-)Held*innen oder
spinnen deren Lebensgeschichte über das Buch hinaus weiter. Dies macht es möglich,
sie sich entwickeln zu lassen. Das sollte jeder/jede Autor*in versuchen. Ich maße
mir nicht an, dass ich das auch nur ansatzweise schaffe, aber ich gebe mein Bestes,
in dem ich mir überlege woher meine Charaktere kommen, auf welchen Weg sie sich begeben
und wo sie einmal enden werden. Dafür brauchen sie gewisse Eigenschaften, die ich in ihre
Verhaltensmuster und Dialoge einbauen.

#9. und #10. Feedback und Mut

Tipp neun und zehn gehören für mich zusammen. Es handelt sich dabei um Feedback
und Mut. Denn beides braucht man, um eine Geschichte besser zu machen. Nur
durch Feedback entdeckt man etwaige Handlungsfehler, kann die Dinge nochmal aus
einer anderen Perspektive betrachten und damit alles zugunsten der Story
optimieren. Um aber an dieses Feedback zu kommen, braucht es Mut. Mut, die
Geschichte jemandem zu präsentieren, der sie möglicherweise vollkommen
auseinandernimmt oder nicht leiden kann. Daher ist es wichtig jemandem zu haben,
dem man vertraut. Dies können unterschiedliche Personen sein, je nachdem, was
man gerade braucht. Ist es einem wichtig auch Form- und Grammatikfehler korrigiert
zu bekommen? Dann sollte die Person auch darin firm sein. Will man das erstmal
komplett Außen vorlassen? Dann braucht es eher einen Bücherwurm, der das Genre
der Geschichte mag und sich darin auskennt. Mir persönlich fällt es unheimlich
schwer meine Geschichten Personen zu zeigen, die ich kenne. Ich habe daher in
diesem Zusammenhang tatsächlich Plattformen wie Sweek für mich entdeckt. Hier
tummeln sich viele Schreiberlinge, die einander wahnsinnig gut helfen können. Es ist
ein guter Weg, wenn man nicht direkt der Familie oder Freunden etwas präsentieren
möchte. Es muss aber auch nicht immer alles online sein. In vielen Städten gibt es
Gruppen, die gemeinsam schreiben und sich gegenseitig helfen. Vielleicht auch in
Eurer Nähe.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Nutzt Dinge, die euch im Schreibprozess gut tun,
um Schreibblockaden zu verhindern oder zu überwinden. Gebt der Geschichte einen
sinnvollen Handlungsstrang und euren Figuren Stärken und Schwächen. Habt den
Mut eure Geschichten von jemandem gegenlesen zu lassen und nehmt die Kritik an.
Lasst euch aber nicht so weit reinreden, dass eure Geschichte das verliert, was sie
ausmacht. Steht zu euren Entscheidungen, wenn sie essentiell für die Geschichte
sind.

 

Hat euch dieser Blogpost gefallen? Dann schaut bei uns in der offiziellen Sweekstory zu den Sweekstars 2018 vorbei und schreibt eure eigene Story! 

October 26, 2018

Takeover: Das Geheimnis um den Prolog

Jeder kennt ihn, jeder liest ihn – den Prolog einer Geschichte, der Aufhänger, mit
dem die ganze Story beginnt. Warum gibt es ihn? Warum haben einige Romane
einen Prolog und andere nicht? Sind Romane mit Prologen besser als Romane ohne
Prolog? Und weshalb könnte gerade der Prolog hilfreich für die weitere Entwicklung
des Plots sein?

Prolog? Noch nie gehört.

Gerade Jungautoren glauben dem Mythos, dass jedes gute Buch einen besonders
spannenden Prolog haben muss. Den Prolog solltest du in diesem Zusammenhang
auf keinen Fall mit dem Vorwort verwechseln, in dem sich meistens der Autor oder
der Herausgeber an die Leser wendet, um etwas Wichtiges mitzuteilen. Prologe
haben eine andere Funktion – meistens soll Spannung erzeugt werden, um den
Leser zum Weiterlesen zu animieren.
Falls du dir gerade nicht sicher bist, was ein Prolog überhaupt ist, habe ich hier eine
Erklärung für dich. Ein Prolog ist ein Ereignis, das außerhalb deines eigentlichen
Plots stattfindet und das der Leser unbedingt kennen muss, bevor er in die
Geschichte eindringen kann.
Der Prolog an sich muss also nicht zwangsläufig etwas mit der Handlung zu tun
haben. Er soll dem Leser lediglich einige Informationen vermitteln, die er zum
Verstehen der Geschichte braucht.

Prolog gleich Prolog?

Wenn du mal in dein Bücherregal siehst, wirst du feststellen, dass nicht jeder Prolog
gleich ist. Genauso, wie es verschiedene Arten von Romananfängen gibt, gibt es
auch verschiedene Arten von Prologen. Oftmals wird aus einer anderen
Erzählperspektive erzählt, als der Rest der Geschichte, wobei der Name der Figur
verschwiegen wird, um noch einmal extra viel Spannung aufzubauen. Der Leser wird
sich die ganze Zeit fragen, wer denn diese mysteriöse Figur aus dem Prolog war und
wie sie mit dem Protagonisten in Verbindung steht. Ich sage nicht, dass es immer so
ist. Aber diese Art von Erzähltechnik, beziehungsweise Spannungsaufbau, kommt
sehr häufig vor. Doch was für verschiedene Arten von Einstiegen gibt es denn
überhaupt?

Natürlich gibt es den klassischen, actiongeladenen Prolog, in dem ein Unbekannter
verfolgt, gefoltert oder ermordet wird. Vielleicht stößt auch jemand auf ein Geheimnis,
ein mysteriöses Zimmer, das vorher noch niemandem aufgefallen ist, oder entziffert
eine Prophezeiung, die das Ende der Welt verkündet. Egal, was es ist, Hauptsache
dramatisch, damit der Leser das Buch nicht sofort wieder zuklappt. Diese Prologe
können sehr spannend sein, müssen sie aber nicht. Ich habe schon Bücher gelesen,
in denen jemand im Prolog ermordet wurde und ich es so langweilig fand, dass ich
ihn einfach übersprungen habe. Solltest du dich für diese Art von Prolog
entscheiden, solltest du versuchen, deine Figur etwas Außergewöhnliches tun zu
lassen, etwas, das untypisch für sie ist, um zu signalisieren, wie überaus wichtig es
ist, den Prolog zu lesen. Zwinge die Figur dazu, etwas zu tun, das ihr nicht leichtfällt.
Schreibst du zum Beispiel über ein Mädchen, das im Kinderheim aufwächst? Dann
könntest du den Prolog aus der Sicht der Mutter spielen lassen, wie sie ihr Baby vor
einer fremden Tür absetzt, weil sie es tun muss, um ihr das Leben zu retten. Dabei
kannst du schon gleich wesentliche Fragen aufwerfen. Warum rettet die Mutter ihr
damit das Leben? Wieso muss sie ihre Tochter weggeben? Was ist so besonders an ihr?

Dein Prolog kann aber auch ein Rückblick in die Vergangenheit deines Protas sein,
ein Traum, in dem er eine Seite von sich durchlebt, die er schon lange aufgegeben
hat. Diese Form kann zur Kontrastierung dienen – sie zeigt deinen Prota, wie er
früher einmal war oder was er erlebt hat und beweist, dass er jetzt nicht mehr so ist.
Auf diese Weise veranschaulichst du auch die Fallhöhe deines Protas schon direkt
am Anfang. Du zeigst, was er verlieren oder was er für Rückschritte machen könnte,
wenn er einen Fehler begeht oder sich auf das das Abenteuer einlässt.

Es gibt aber auch Prologe, die eigentlich keine Prologe sind. Manchmal steht es
dann als Überschrift oben drüber, manchmal aber auch nicht. Das sind dann
meistens Ausschnitte aus einem späteren Teil der Geschichte, die spannend und
voller Action sind, aber nicht spoilern. Sie zeigen dem Leser, was passiert und er
fragt sich, warum das passiert. Ich finde es wahnsinnig schwer, solche Prologe zu
kreieren, und auch wahnsinnig mutig, eine passende Stelle auszuwählen. Solltest du
also auf so eine Art von Prolog zurückgreifen, solltest du dir ganz sicher sein, welche
Stelle du wählen willst, die nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig von der Story
verrät.
Abschließend kannst du deine Geschichte zwischen dem Prolog und dem Epilog
einbetten. Das bedeutet, dein Prota könnte die eigentliche Geschichte im Rückblick
erzählen, während der Leser die Situation kennt, in der der Prota sie erzählt.
Zum Beispiel: dein Protagonist wird von zwei Polizeibeamten auf dem Präsidium verhört.
Das ist der Prolog, die Situation, in der sich dein Prota befindet, das ist die
Gegenwart. Dann, im nächsten Kapitel, beginnt die eigentliche Geschichte, die in der
Vergangenheit spielt. Der Prota erzählt im Rückblick, was passiert ist, warum er
gezwungen war, in einen Laden einzubrechen und warum er mit dem Mord nichts zu
tun haben kann, aber wie er dann den Mörder stellt. Abschließend, im Epilog, erfährt
der Leser dann, was aus der Figur geworden ist. Der Epilog knüpft dann also an den
Prolog an und macht es dem Leser leichter, aus der Geschichte hinauszutreten. Der
eigentliche Plot ist also zwischen dem Prolog und dem Epilog eingebettet.

Woher weiß ich, dass der Prolog passend ist?

Der Einzige, der dir die Frage beantworten kann, ob du einen Prolog einbauen
solltest oder nicht, bist du. Hast du einen Prolog verfasst, in dem etwas
Außergewöhnliches passiert, der nicht aus der Weckerszene, einer Verfolgungsjagd
oder einem Wetterbericht besteht, dann kannst du auf diese Gedanken zurückgreifen
und für dich überprüfen, ob du deinen Prolog behalten solltest oder nicht:

  1. Wirft dein Prolog bereits Fragen auf, die sich auf die Entwicklung des Plots
    beziehen?
  2. Würdest du selber nach dem Prolog weiterlesen wollen?
  3. Würde es einen Unterschied machen, wenn der Prolog weg wäre? Wenn es
    nicht weiter auffällt, solltest du ihn auf jeden Fall löschen oder nochmal
    überarbeiten.
  4. Könnte der Prolog nicht auch einfach die Überschrift Kapitel 1 tragen?

Du musst vielleicht nicht jede Frage mit einer eindeutigen Antwort beantworten
können, vielleicht hilft dir auch nur einer dieser Gedanken dabei weiter, deinen
Prolog zu schreiben oder ihn zu behalten.
Falls dir jemals jemand erzählt haben sollte, dass du einen Prolog und/oder Epilog
schreiben musst, weißt du jetzt, dass es nicht so ist! Deine Geschichte wird nicht
weniger gut sein, weil du keinen Prolog hast, genauso wie ein Prolog deinen Roman
zwangsläufig nicht besser machen wird.
Und jetzt wünsche ich dir viel Spaß beim Weiterschreiben.



Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurer SweekKeeperin Viktoria @ViktoriaChristians. Sie schreibt gerne Young Adult und Fantasy.

Du hast die Ankündigung des SweekKeeper Takeovers verpasst? Schau hier vorbei, um einen Überblick über die Autoren und die Themen zu bekommen!

October 19, 2018

Takeover: Erschaffung einer Fantasywelt

Fantasy, ein einfaches Genre, mögen sich viele denken.

Es gibt keine festen Regeln, man kann alles in der Umgebung verändern, wie es am besten passt.
Jahreszeiten verändern, die Schwerkraft abschaffen…es gibt keine Grenzen. Man ist frei und kann machen
was man will – doch halt! So einfach ist es dann doch nicht.

Fast jeder Fantasyautor spielte bestimmt schon einmal mit dem Gedanken, eine eigene Welt zu
erschaffen. Doch was zuerst so leicht erscheint, steckt voller Arbeit. Eine perfekte andere Welt zu
erschaffen, ist fast unmöglich – ich spreche aus eigener Erfahrung.
Eine Welt wie bei Harry Potter, Herr Der Ringe, Eragon, … entsteht nicht einfach so nebenbei. Es ist sehr
viel Arbeit. Viel mehr Arbeit, als es den Anschein macht.

Doch als erstes sollten wir uns die verschiedenen Arten einer Fantasywelt anschauen.

Oft wird die Fantasywelt in unsere Welt versteckt. Normale Menschen wissen nichts von dieser Welt,
denn sie ist meist nur durch ein geheimes magisches Portal zu finden. Nun stolpert unser Protagonist »zufällig«
über dieses Portal und findet sich plötzlich in dieser magischen Welt wieder. Womöglich muss er nun
diese Welt voller Feen und Einhörner vor dem Untergang retten. Recht einfach und typisch. Der Vorteil
ist nun, dass der Protagonist die Welt mit dem Leser zusammen entdeckt.

Auch bei Harry Potter findet sich ein ähnliches Prinzip, nur dass hier beide Welten zusammenleben. Die
normalen Menschen/ Muggel wissen nichts von den Zauberern. Hier sind beide Welten integriert und nicht durch ein Portal getrennt, ansonsten sind beide Versionen doch recht ähnlich.

Schwieriger wird es, wenn beide Welten voneinander wissen oder wenn euer Protagonist diese Welt
bereits kennt. Er kann sie nicht mehr entdecken, es ist alles normal. Eine der schwierigsten Versionen.

Und nun zum eigentlichen Thema: Wie erschaffe ich eine magische Welt?

Nun, wenn ihr eurer Welt in die normale Welt integriert, müsst ihr bestimmte Gesetze trotzdem beachten.
Schließlich müsst ihr dafür sorgen, dass die normalen Menschen von alledem nicht viel mitbekommen.
Die Schwerkraft abzuschaffen, wäre zum Beispiel ziemlich schwierig.

Wenn ihr dagegen eine neue Welt erschafft, habt ihr viele Freiräume. Nutzt sie auch.
Oft sind die Fantasywelten unserer Welt recht ähnlich. Nur der Name und die Bewohner ändern sich.
Es gibt online viele Programme, um Karten von Welten zu erschaffen, oder ihr zeichnet diese. Lasst
eurer Fantasie freien Lauf und baut magische Orte ein. Ihr könnt euch sogar an manchen Orten auf der
Erde orientieren. Heiße Quellen oder gar Regen aus Metall erschaffen.

Ihr könnt sogar noch weiter gehen. Warum gibt es so selten zwei Sonnen. Ich habe zum Beispiel zwei
Sonnen erschaffen. Eine starr am Himmel, die andere bewegt sich um die Erde. Die erste Sonne steht über
dem einen Dorf und erhellt das Dorf dauerhaft, ohne jedoch Wärme zu spenden. So wird es in der Nacht
extrem kalt, hier jedoch nicht dunkel. Die zweite Sonne verhält sich ähnlich wie unsere Sonne. Sie rotiert
um die Erde. Jedoch ist meine Welt eine Scheibe. Das macht es komplizierter und würde zu Problemen
führen, also könnte ich die Sonne im Halbkreis über die Erde führen und zurück. Oder sie bewegt sich
unter der Erde hinweg.

Aber wenn die Sonne nun über die Erde und zurück führen würde, beeinflusst dies den Tag/ Nacht
Rhythmus. Es hätte vielleicht Einfluss auf die jeweiligen Pflanzen, am Rand ist es länger hell und dunkel,
in der Mitte gibt es hingegen zwei Tag- und Nachtphasen (die jedoch in dem einen Dorf auch in der
Nacht hell sind, also dort eher Warm- und Kaltphasen). Wie ihr seht, ist man immer wieder dabei neue
Details zu entdecken. Doch die Welt wird niemals perfekt sein, es wird immer vieles geben, über das
man sich noch keine Gedanken gemacht hat. Obwohl ich schon recht lange an diesem Projekt sitze, gibt
es immer wieder was Neues. Deshalb muss man irgendwann trotzdem anfangen und seine Welt beim
Schreiben vervollständigen. Notfalls müsst ihr das bei der Überarbeitung verändern, doch sonst kommt
man niemals zum Schreiben. Dann lieber die Lücken mit spontanen Ideen füllen.

Wie ich nun mein »Problem« löse, weiß ich selbst noch nicht. Das wird sich noch entscheiden, manche
Details vielleicht sogar erst während des Schreibens. Doch gerade solche Details machen eure Welt besonders und unvergesslich.

Doch jede Veränderungen verursacht weitere Veränderungen. Je mehr ihr verändert, desto mehr müsst ihr
anpassen. Wenn ihr die Jahreszeiten verändert, müsst ihr wahrscheinlich auch den Lauf der Sonne anpassen – oder
es vernünftig erklären können.

Wichtig ist, dass alles in die Logik eurer Welt passt und es sich begründen lässt. Vielen Lesern fällt es
auf, wenn ihr zum Beispiel keine Schwerkraft habt und trotzdem alles am Boden bleibt. Ohne
Schwerkraft würden nicht nur Menschen fliegen, auch die ganze Atmosphäre würde verschwinden, kein
Wasser wäre mehr auf der Erde…

Eine Fantasywelt zu erschaffen erfordert reichlich Arbeit, wenn ihr keine Standartwelten nutzen wollt. Es
muss nicht unseren Gesetzen folgen, doch seinen eigenen Gesetzten.
Manches lässt sich erklären, doch nicht immer alles. Zumindest im Bereich High-Fantasy, wenn ihr eure
komplett eigene Welt erschafft, solltet ihr diese Welt planen und euch einen Überblick verschaffen und
eure Welt logisch aufbauen. Denn Leser haben die Angewohnheit unlogische Stellen zu finden.
Doch wenn ihr diese Hürde gemeistert habt, könnt ihr die Leser in eine unglaubliche Welt voller Magie
entführen und fesseln. Wenn ihr es gut macht, sogar noch viel mehr als mit »normalen« Welten.
Bleibt voller Magie. Vielleicht trifft man sich in der ein oder anderen magischen Welt, die durch eure
Geschichte lebendig geworden ist.

 



Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurem SweekKeeper Laurus Larssen @Laurus_Larssen. Er schreibt gerne Fantasy, Kurzgeschichten und mehr. 

Du hast die Ankündigung des SweekKeeper Takeovers verpasst? Schau hier vorbei, um einen Überblick über die Autoren und die Themen zu bekommen!

July 20, 2018

Takeover: Wie unsere SweekKeeper zum Schreiben kamen – Delia



Unsere SweekKeeper wollen eine neue Runde beginnen, in der sie Euch erzählen, wie sie zum Schreiben gekommen sind. Hier geht es weiter mit Delia.


 

Wie ich zum Schreiben kam

Wenn ich erklären soll, wie ich zum Schreiben kam, muss ich wohl damit beginnen, wie ich zum Lesen kam.

Ich hatte schon früh gelernt zu lesen und schreiben und habe dann zum Geburtstag ein Buch der Reihe ‚Das magische Baumhaus‘ bekommen. Dieses zog mich sofort in den Bann und ich las die ganze Reihe – Reihenfolge wild durcheinander – durch.

Danach übersprang ich jegliche weiteren Kinderbücher und wollte als Primarschülerin (Grundstufe) unbedingt Harry Potter lesen. Nachdem ich die Bibliothekarin dazu überredet hatte, dass Harry Potter nicht zu brutal für mich war, entstand also der kleine Potterhead in mir. Ich las jahrelang Harry Potter Bücher vorwärts und rückwärts und kannte alle Zaubersprüche auswendig.

Das führte dazu, dass ich Harry Potter Fanfictons zu schreiben begann.

Es hatte mir in der Primarschule schon immer Spaß gemacht, Geschichten zu schreiben und glücklicherweise hatte meine Lehrerin das unterstützt. Daher war es für mich normal, kurze Geschichten zu schreiben – ich war einfach ein Kind mit Fantasie, wie es auch andere Kinder in meinem Umfeld waren.

Mein Großvater hat mir dann seinen alten Computer ausgeliehen – und mit alt meine ich wirklich alt. Der Computer konnte eine Datei öffnen, in der man Groß- und Kleinbuchstaben schreiben konnte. Fertig.

Aber was brauchte ich schon mehr? Das reichte, um eine Harry Potter Fanfiction nach der anderen zu schreiben. Damals hatte ich mir bereits vorgenommen, auch mal andere Geschichten zu schreiben – solche, die vollständig meiner Fantasie entspringen würden. Aber in Tat umgesetzt hatte ich es noch nicht.

Ich kann mich noch genau an den Moment erinnern, an dem ich beschlossen hatte, meine erste längere Geschichte zu schreiben. Ich hatte in meinen Gedanken gedacht ‚Ja, ich werde diese Geschichte aufschreiben. Wie eine Familie, die in Brüche gegangen ist, wieder zueinanderfindet.‘. Ich hatte das Glück, dass ich mit 12 in der Schule die Möglichkeit bekommen hatte, während dem Unterricht an einem Projekt zu arbeiten. Diese Chance hatte ich genutzt, um eben jenes Buch zu schreiben – und daraus wurde ‘Cecilia und der Zaubertrank’. Wie ihr am Titel vielleicht merkt, war ich zu der Zeit immer noch ein Potterhead 😉

‘Cecilia und der Zaubertrank’ war dann der Grund, warum ich meine Autorenseite auf Instagram begonnen habe. Ich wollte mich in die Community mischen und mein Buch bewerben. Dank dem habe ich viele tolle neue Autorenbekanntschaften und auch Freundschaften geschlossen, ohne die ich jetzt nie an dem Punkt wäre, an dem ich bin. Nina MacKay hat mich, als ich etwa 14 war, auf Wattpad aufmerksam gemacht, wo ich ‘The Unseen Souls’ geschrieben habe – parallel zu meinem Fantasyroman ‚Tigermädchen – Die Nacht ist ihr Element‘.

So begann also mein Dasein als ‚Schriftstellerin‘ auf Social Media und ich bin sehr froh, euch alle kennengelernt zu haben!

Wenn es etwas gibt, das mir geholfen hat – und immer noch hilft -, als Teenager Seite um Seite zu schreiben, Seite um Seite zu überarbeiten, dann ist das wohl Disziplin. Das ist eine Eigenschaft, auf die ich mehr oder weniger stolz bin. Wenn ich mir in den Kopf setze, eine Buchidee umzusetzen, dann mache ich das. Tschüss Netflix. Hallo Microsoft Word.

Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurer SweekKeeperin Delia @DeliaMunoz. Sie schreibt gerne Fantasy oder Mischgenres.

Du hast die Ankündigung des SweekKeeper Takeovers verpasst? Schau hier vorbei, um einen Überblick über die Autoren und die Themen zu bekommen!

July 18, 2018

Dark Diamonds Schreibwettbewerb #schreibmitdarkdiamonds

💎15.000 Wörter in 45 Tagen 💎

Zeig dein Können und ergreife die Chance auf einen Taschenbuchvertrag!

 

Du entführst deine Leser in fremde Welten und hast ein Händchen dafür, besondere Figuren zum Leben zu erwecken?

Du möchtest dich kreativ weiterentwickeln und einen professionellen Lektor an deiner Seite haben?

Du möchtest, dass dein Werk viele Leser findet und dein Verlag dir eine breite Sichtbarkeit verschafft?

Dann mach mit bei der Dark Diamonds Writing Challenge auf Sweek, denn dich suchen wir!

 

💎 Die Challenge 💎

Schreibe den Einstieg zu einem New Adult Fantasy Roman und wähle für deine Story einen der beiden Plots:

  1. Die 19-jährige Protagonistin begegnet einem geheimnisvollen Fremden.
  2. Die 21-jährige Protagonistin erfährt von einem übernatürlichen Familiengeheimnis.

Dein Romananfang muss bis zum Ende der Challenge (am 31.08.2018) mindestens 15.000 Wörter umfassen. Welches Untergenre du wählst, ist dir überlassen. Ob Urban oder High Fantasy, dystopische oder SciFi-Romance, alles ist willkommen, sofern du in deinem Romananfang spürbar Thema A) oder B) verwebst.

Wichtig: Gesucht ist keine in sich abgeschlossene Kurzgeschichte, sondern der Einstieg in einen Roman!

Jetzt liegt es an dir, die Herausforderung anzunehmen…

 

💎 Die Gewinne 💎

1. Preis
Als Gewinner erhältst du einen branchenüblichen Verlagsvertrag und kannst deinen Roman mit der Unterstützung des Dark-Diamonds-Lektorats zu Ende schreiben. Dein Roman wird als Taschenbuch und E-Book bei Dark Diamonds, dem Imprint des Carlsen Verlags veröffentlicht.

1.5. Preis:
Alle Shortlist-Finalisten erhalten eine Eintrittskarte für die Frankfurter Buchmesse, um an der dort stattfindenden Siegerehrung von Dark Diamonds und Sweek teilzunehmen. Alle anwesenden Shortlist-Finalisten erhalten zudem ein persönliches Gespräch und erste Lektoratstipps von einer Lektorin aus dem Team von Dark Diamonds, sowie ein Überraschungs-Goodiepaket von Sweek und Dark Diamonds.

Die Jury behält sich vor, den Gewinnern von Platz 2 und 3 das Angebot eines branchenüblichen E-Book-Vertrags anzubieten, sodass auch die Shortlist-Gewinner von Platz 2 und 3 die Chance haben, ihren Roman mit Unterstützung des Lektorats zu vollenden und diesen als Digital Only im Dark-Diamonds-Programm zu veröffentlichen.

 

💎 Die Keyfacts zum Ablauf 💎

  • Schreibzeitraum vom 18.7.–31.8.2018 kannst du deinen Romananfang unter dem Hashtag #schreibmitdarkdiamonds auf Sweek einstellen. Füge das Hashtag in den Titel, die Beschreibung oder die Stichpunktspalte deiner Geschichte ein. Du kannst deinen Romananfang in einzelnen Kapiteln einstellen.
  • Die Community entscheidet mit! Die dreißig Geschichten, die bis zum 09.09.2018, 23:59 Uhr, die meisten Likes haben, schaffen es auf die Longlist.
  • Die Titel der Longlist werden am 10.09.2018 auf Sweek bekanntgegeben.
  • Die Longlist-Finalisten werden von der Jury kontaktiert, um ein ca. einseitiges Exposé per Mail einzuschicken, in dem kurz beschrieben wird, wie der Roman nach dem Ende der Sweek-Leseprobe weitergehen soll.
  • Bis Anfang Oktober wählt die Dark Diamonds Jury die 5 Titel, die auf die Shortlist kommen. Die Shortlist-Finalisten werden Anfang Oktober auf Sweek bekanntgegeben und auf den Social-Media-Kanälen von Dark Diamonds vorgestellt.
  • Der oder die Gewinner eines Verlagsvertrags werden auf der Frankfurter Buchmesse am 14. Oktober 2018 bei einem gemeinsamen Event von Dark Diamonds und Sweek gekürt.
  • Der oder die Gewinner können nun mit Unterstützung des Lektorats ihren Roman bis zum Frühling 2019 zu Ende schreiben. Der oder die Gewinner-Romane erscheinen im Sommer 2019 im Dark-Diamonds-Programm von Carlsen.
  • Solltest du nicht zu den Gewinnern gehören, kannst du deine Geschichte natürlich nach Bekanntgabe der Gewinner auf Sweek weiterführen.

 

💎 Faires Voting 💎
Damit alle Teilnehmer und Einreichungen die gleichen Chancen beim Wettbewerb haben gilt:

  • Für das Community-Voting zählen nur die Likes des Textes, nicht die Followerzahlen des Teilnehmers.
  • Falls du den Romananfang einer bereits auf Sweek veröffentlichten Geschichte einreichen möchtest, lösche sie und lade sie unter Verwendung des Hashtags #schreibmitdarkdiamonds neu hoch.
  • Es werden nur die Likes gezählt, die im Zeitraum vom 18.7.–9.9.2018 von der Community vergeben werden.
  • Spam-Kommentare/Nachrichten mit Werbung von deinem Werk an unpassenden Stellen resultieren in Disqualifikation und möglicher Löschung deines Accounts bei Sweek. Dazu zählen bezahlte Werbung auf den Sozialen Medien (wie Instagram, Facebook etc.), Verlosungen und ähnliches.
  • Der oder die Gewinner werden von der Jury, bestehend aus dem Lektoratsteam von Dark Diamonds, aus der Longlist gekürt.

 

💎 Die Timeline  auf einen Blick 💎

Schreibphase: 18.7.–31.8.2018
Community-Voting: 18.7.–9.9.2018
Bekanntgabe der Longlist: 10.09.2018
Bekanntgabe der Shortlist: Anfang Oktober
Küren des Gewinners: 14.10.2018
Manuskriptabgabe des vollständigen Gewinner-Romans: Frühling 2019
Veröffentlichung des Gewinner-Romans: Sommer 2019

 

💎 Die Jury stellt sich vor 💎

Jeder Roman ein Juwel – das ist das Credo vom Carlsen-Imprint Dark Diamonds. Ob elektrisierende Dystopien, romantische High Fantasy oder fantastische Urban Romance, das Lektoratsteam steckt echtes Herzblut in sein Programm und bietet Autoren ein Zuhause zum Wohlfühlen und Ankommen.

Die Jury-Mitglieder aus dem Dark-Diamonds-Lektorat sind (siehe Foto von links nach rechts):

Nicole Boske nutzte schon als Kind jede Gelegenheit, die Magie hiter dem gedruckten Wort aufzuspüren. In ihrem Germanistikstudium entdeckte sie den besonderen Zauber der literarischen E-Book-, App- und Web-Welten für sich. Nun arbeitet sie unter dem strahlend grauen Himmel Hamburgs als Lektorin bei Impress und Dark Diamonds, den digitalen Imprints des Carlsen Verlags. Voller Begeisterung hilft sie großartigen Romanen einen Platz im Herzen der Leser und Leserinnen zu finden.

Pia Cailleau studierte Komparatistik und Philosophie in München und an der Sorbonne IV in Paris. Über Stationen beim Heyne und Piper Verlag und nach jeder Menge leidenschaftlich verschlungener Fantasylektüre landete sie schließlich wieder in ihrer Geburtsstadt Hamburg beim Carlsen Verlag. Dort arbeitet sie im Lektorat des Kinder- und Jugendbuchs, leitet die digitalen Imprints Impress und Dark Diamonds und verantwortet in dieser Position auch den strategischen Bereich »Ausbau und Innovation E-Books«.

Kerstin Kopper las als Kind am liebsten Abenteuergeschichten, die in fernen Ländern spielten. Das Studium der Komparatistik und Lateinamerikanistik in Berlin und Sevilla führte sie in die wundersamen Welten des magischen Realismus, deren Faszination sie bis heute nicht loslässt. Ihre Laufbahn als Lektorin begann bei Piper im Lektorat Fantasy. Nach einiger Zeit im Erzählenden Programm des Carlsen Verlags und im Königskinder Verlag kehrt sie bei Impress und Dark Diamonds zu ihren phantastischen Wurzeln zurück.

Yvonne Lübben studierte in Bremen Germanistik sowie Medien- und Kommunikationswissenschaften und machte ihren Master mit dem Schwerpunkt »Neuere deutsche Literatur und Ästhetik«. Während des Studiums sammelte sie erste Erfahrungen in der Literaturagentur Scriptzz in Berlin und war in der Redaktion einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift tätig. Seit 2017 arbeitet sie im Lektorat der digitalen Imprints Impress und Dark Diamonds des Carlsen Verlags.

 

💎 Die wichtigsten Teilnahmebedingungen 💎

  • Zur Teilnahme an der Dark Diamonds Writing Challenge auf Sweek musst du am 18.07.2018 mindestens 16 Jahre alt sein.
  • Deine Einreichung muss ein Romananfang sein und aus mindestens 15.000 Wörtern bestehen – es darf sich nicht um eine in sich abgeschlossene Kurzgeschichte handeln.
  • Ist deine Einreichung Teil eines bereits bestehenden Romans, darf dieser noch nicht mit ISBN im Handel veröffentlicht worden sein.
  • Die Einreichung erfolgt im Zeitraum des 18.07.2018 bis einschließlich 31.08.2018 auf Sweek.
  • Füge das Hashtag #schreibmitdarkdiamonds in den Titel, die Beschreibung oder die Stichpunktspalte deiner Geschichte ein.
  • Der oder die Gewinner eines Dark Diamonds Verlagsvertrages verpflichten sich, den vollständigen Roman zur Einreichung bis zum Frühling 2019 zu schreiben und in elektronischer Form für die Veröffentlichung abzuliefern.

Teilnahmebedingungen im Detail (PDF)

 

💎 So kannst du mitschreiben 💎

Schritt 1: Lade dir die Sweek App herunter oder benutze die Sweek Website.
Website: https://sweek.com/
Android App: http://bit.ly/sweek_on_android
iOS App: http://bit.ly/ios_sweek
Schritt 2: Melde dich an oder logge dich ein.
Schritt 3: Erstelle deine Geschichte und füge das Hashtag #schreibmitdarkdiamonds in den Titel, die
Beschreibung oder die Stichpunktspalte deiner Geschichte ein.
Schritt 4: Entscheide dich für einen der beiden zur Wahl stehenden Plots und schreib los.

💎 Sei Teil der Jury und stimme mit ab 💎

Schritt 1: Lade dir die Sweek App herunter oder benutze die Sweek Website.
Website: https://sweek.com/
Android App: http://bit.ly/sweek_on_android
iOS App: http://bit.ly/ios_sweek
Schritt 2: Melde dich an oder logge dich ein.
Schritt 3: Finde die Geschichten des Wettbewerbs über das Hashtag #schreibmitdarkdiamonds (mithilfe
der Suchleiste).
Schritt 4: Like die Geschichten, die dir am besten gefallen und gebe damit deine Stimme ab! Dein Voting
zählt, wenn du es im Zeitraum vom 18.7.2018 bis 09.09.2018 abgibst. Die Geschichten mit den meisten
Likes platzieren sich auf der Longlist der Dark Diamonds Writing Challenge.

 

Noch Fragen? Dann kommentiere unter diesem Beitrag oder schreibe eine Mail an support@sweek.com

Wir freuen uns auf deine Story und neue Juwelen für unser Dark-Diamonds-Programm! 💎

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July 13, 2018

Takeover: Wie unsere SweekKeeper zum Schreiben kamen – Pauline



Unsere SweekKeeper wollen eine neue Runde beginnen, in der sie Euch erzählen, wie sie zum Schreiben gekommen sind. Hier geht es weiter mit Pauline.


 

Wie ich zum Schreiben kam

Ehrlich gesagt gab es für mich nie direkt einen auschlaggebenden Moment, in dem ich
wusste: “Hey, ich möchte gerne schreiben und Autor werden”. Schon seit ich klein war, habe
ich mich für die Welt der Bücher, der Fantasie und Märchen interessiert. Meine Oma hat mir
zum Einschlafen viele Märchen von Hans Christian Andersen oder den Gebrüdern Grimm
vorgelesen, wobei ich damals schon davon beeindruckt war, in welche Welt mich diese
Märchen entführen konnten. Klar, damals wusste ich noch nicht genau, wie dieses
“Entführen” in eine andere Welt möglich ist, aber die Märchen haben mich einfach anders
denken lassen. Ich habe damals schon gerne davon geträumt, wie es wohl ist als
Meerjungfrau im Meer zu schwimmen, wie es ist von dem Prinzen auf dem weißen Ross
gerettet zu werden oder wie es ist als Heldin das magische Schwert gegen ein Ungeheuer zu
erheben, um die Menschheit zu retten. Da ich damals noch nicht schreiben konnte, habe ich
mir mit meinem Opa zusammen die lustigsten Versionen unserer Lieblingsmärchen
ausgedacht. Wir lagen oft bei Regenwetter unter den kuscheligen Decken auf dem Sofa und
haben uns gegenseitig von unseren eigenen Märchen erzählt.

Eines der Märchen, an das ich mich heute noch gerne mit einem Lachen auf dem Gesicht erinnere ist, das um den
betrunkenen Wolf bei Rotkäppchen. In dieser Version ist Rotkäppchen mit einem Motorroller
zu ihrer Oma durch den Wald gefahren, um mit ihr einen runden Geburtstag zu feiern. Auf
dem Weg durch den Wald bietet der böse Wolf dem kleinen Rotkäppchen an, dass er mit zu
dem Geburtstag kommt um mit der Oma zusammen zu feiern, wobei er aber nicht wirklich
mitfeiern wollte, sondern den Weinvorrat im Keller von Rotkäppchens Oma auszurauben. Am
Ende der Geschichte hat der Wolf mit der Oma auf dem Tisch getanzt und Rotkäppchen ist
mit dem Jägerssohn durchgebrannt.

Als ich dann aber selber lesen konnte, habe ich mir meine erste eigene Buchreihe gekauft:
Das magische Baumhaus von Mary Pope Osborne, in der es um die Geschwister Anne und
Phillip geht, die mithilfe eines magischen Baumhauses zurück in die Zeit, in andere Länder
oder gar ins Weltall reisen können. Diese Bücher haben mich dann irgendwann dazu
inspiriert, dass ich selber Ideen entwickelt habe. Die wurden nach und nach so präzise das
ich auf den Rändern meiner Schulblöcke kleine Kapitel geschrieben habe.

Meine allererste, richtige Geschichte habe ich allerdings erst Jahre später geschrieben, als
wir in der Schule ein Märchenprojekt hatten, in dem wir unser eigenes Märchen schreiben
sollten. Jeder von uns durfte sich eine von drei Wortgruppen aussuchen, die dem Inhalt
entsprechen sollten und dann durften wir selber losschreiben. Ich weiß noch ungefähr, dass
es bei mir die Worte Schloss, Familie, Hexe und Hochzeit waren. In diesem Märchen ging es
um die kleine Prinzessin Verena, die am Anfang der Geschichte vom heimischen Schloss
abhaut, weil ihr Vater sie aus Schutzgründen nie aus dem Schloss gelassen hat und in die
Fänger einer bösen Hexe gerät, die das gesamte Land schon in Angst und Schrecken
versetzt hat. Verena konnte aber dank einer geheimen Karte und mit Hilfe von vielen neuen
Freunden herausfinden, dass diese Hexe eigentlich ihre Mutter ist. Am Ende des Märchens
stand dann die große Vermählung von ihren Eltern an, die nie richtig heiraten konnten, weil
Verena’s Mutter verflucht war. Von dieser Geschichte habe ich später sogar eine
Fortsetzung geschrieben, die an die Narnia Filme angelehnt war. Danach habe ich eine
ganze Weile lang mit dem Schreiben aufgehört, da ich keine richtigen Ideen entwickelt hatte,
die mir gefallen haben.

Ich habe erst wieder mit dem Schreiben begonnen, nachdem ich das Fanfiction Schreiben
für mich entdeckte habe. Dank meiner großen Schwester bin ich neben den Märchen
nämlich mit den guten, alten Animes auf RTL 2 großgeworden. Meine erste Fanfiktion habe
ich über den Anime Sailor Moon geschrieben, aus der ich sogar mal angefangen habe einen
eigenen Manga zu zeichnen, den ich aber bis heute nicht beendet habe. Nach und nach
kamen zu meinen Büchern immer mehr Mangas dazu, zu denen ich immer mehr Fanfictions
geschrieben habe.

Und vor ein paar Jahren kam mir dann endlich meine erste, richtige Idee für einen eigenen
Roman, für die ich mich von der Serie “Anna – Schritt für Schritt ins neue Leben” inspirieren
lassen habe. Die Idee kam mir in der 8. Klasse und ich schreibe noch heute daran. Zuerst
habe ich mir nur den Plot aufgeschrieben und danach habe ich begonnen die Geschichte
Stück für Stück in ein Notizbuch zu schreiben. Und jetzt, 5 Jahre später, schreibe ich genau
diese Idee auf eine ganz andere Art und Weise als den ursprünglichen Text, aber mit der
gleichen Grundidee.

 

Wie sich das Schreiben verändert hat

Ich würde nicht unbedingt sagen, dass sich mein Schreiben großartig verändert hat.
Natürlich ist mein heutiger Schreibstil nicht genau der gleiche, wie er vor einigen Jahren war,
was auch daran liegt, dass man sich vielleicht als Mensch mit seinen eigenen Ideen und
Interessen weiterentwickelt. Eine direkte Veränderung ist mir jedoch im Detail aufgefallen,
denn vor ein paar Jahren war für mich nur die Handlung der Charaktere in den Texten
wichtig und nicht der Blick für das Detail. Ich wollte so schnell wie möglich die Ideen auf
Papier bringen ohne lange darüber nachdenken zu müssen. Mittlerweile habe ich durch viele
Bücher und auch durch etliche, neue Lebenserfahrungen einen besseren Blick für das Detail
in bestimmten Situationen erhalten, was auch gut ist, denn so werden die Texte für die Leser
angenehmer und lockerer. Mittlerweile kann ich mich mithilfe von diesen Details auch
genauer in meine Charaktere hineinversetzten und noch besser mit ihnen fühlen.

 

Wie und was ich jetzt schreibe

Meinen momentanen Schreibstil würde ich als sehr detailliert, emotional und umfangreich
beschreiben, denn ich kann nicht genug schreiben. Mir fällt immer wieder etwas Neues ein,
dass ich gerne anders schreiben würde und was mir besser gefällt als das, was ich zuvor
geschrieben habe, denn dass fällt mir an meinem momentanen Projekt auf. Gestern habe ich
ein Kapitel geschrieben, dass mir sehr gut gefallen hat, als ich es mir zur Korrektur
durchgelesen habe und was ich heute früh gleich wieder komplett geändert habe, da mir die
Details für den kommenden Verlauf der Geschichte gefehlt haben. Manchmal hasse ich mich
dafür und auch meine Beta Leserin, die sich letztendlich einen Weg durch die vielen
durchgestrichenen Sachen und Ideen finden muss bis sie endlich am Ende angekommen ist.

Aber es hat auch gute Seiten, denn dadurch kann ich mich noch besser hinter die Zeilen
lesen, mich besser in die Charaktere hineinversetzten und manche Sachen noch besser
umschreiben. Als ich gerade mit dem Schreiben begonnen habe, hätte ich mir auch nie
vorstellen können, dass mir meine ausgedachten Charaktere so sehr ans Herz wachsen
können, aber mittlerweile fühle ich beinahe in jedem Kapitel mit, wenn einem meiner
Charaktere etwas zustößt.

Meine Genres beim Schreiben haben sich über die Jahre auch nicht verändert.
Hauptsächlich schreibe ich Fantasy und Mystery mit einem Hauch Romance oder Young
Adult Romance im Prosa Bereich, aber ich schreibe auch liebend gerne Fanfictions rund um
meine Lieblingsbands-/animes, oder -/bücher. Das Fanfiktion Schreiben eröffnet mir
manchmal eine Tür in die Welt meiner liebsten Charaktere, die ich danach oft sogar mit
anderen Augen sehe. In einem aktuellen Projekt schreibe ich sogar mit einer Gruppe anderer
Fans an einer gemeinsamen Fanfiction zu unserer Lieblingsband, in der es um die
Entstehung der Band geht. Die Fanfiction lässt uns die Musiker sogar von einer anderen
Seite kennenlernen.

 

Was ist wichtig zum Schreiben?

Für mich ist der Spaß und die Leidenschaft am Schreiben das aller wichtigste, denn wenn
der Autor keine Lust, keinen Spaß und keine richtigen Ideen beim Schreiben hat, dann hat
auch der Leser keinen Spaß daran. Ich persönlich kann auch nur dann ganz motiviert
schreiben, wenn ich genau weiß, was ich wie schreiben will. Ansonsten sitze ich nur vor dem
blinkenden Cursor und versuche krampfhaft etwas zu schreiben, dass mir am Ende dann
doch nicht gefällt. Das ist auch der Grund warum ich manchmal zwei Wochen oder mehr für
ein neues Kapitel meiner Texte brauche, denn ich muss Spaß beim Schreiben haben, bevor
etwas passieren kann. Wenn hinter dem Text keine Leidenschaft und kein Spaß steckt,
braucht man es auch keinem Leser zum lesen geben, denn der merkt gleich an der Art und
Weise, dass der Autor nur geschrieben hat, um seinen regelmäßigen Zeitabstand
einzuhalten und das sollte eigentlich nicht das Ziel für einen Autor sein.

Natürlich weiß ich auch, dass es für die Leser nicht schön ist, wochenlang auf ein neues Kapitel zu warten,
aber mal ganz ehrlich: Es macht doch viel mehr Spaß ein Kapitel zu lesen, hinter dem ein
glücklicher Autor steckt als ein Kapitel, das nur oberflächlich und ohne Leidenschaft
geschrieben ist, oder? Und dafür wartet man doch als Leser lieber etwas länger auf etwas
Besonderes als auf etwas Kurzes, Knappes und Oberflächlicheres, nicht wahr?

Also als kleiner Tipp euch da draußen: Lasst euch lieber Zeit mit einem emotionsgeladenen
Kapitel, dass mit Leidenschaft und Spaß geschrieben ist und an dem euere Leser viel Spaß
dran haben, als an einem schnell, langweilig und wahrscheinlich oberflächlich
geschriebenen Kapitel.

 

Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurer SweekKeeperin Pauline Lederhausen @LeLine99. Sie schreibt gerne Fanfictions und Mischgenres und war Finalistin bei #MikroLicht.

Du hast die Ankündigung des SweekKeeper Takeovers verpasst? Schau hier vorbei, um einen Überblick über die Autoren und die Themen zu bekommen!

July 6, 2018

Takeover: Wie unsere SweekKeeper zum Schreiben kamen – Victoria



Unsere SweekKeeper wollen eine neue Runde beginnen, in der sie Euch erzählen, wie sie zum Schreiben gekommen sind. Hier geht es weiter mit Victoria.


Love, love, love…

Im Gegensatz zu den Menschen, die schon als Kinder Geschichten verfassten, fand ich erst
spät zu meiner Kunst. Als Kind habe ich zwar sehr gerne gelesen und Bücher als meinen
Zufluchtsort, meinen geheimen Garten gesehen, aber erste literarische Versuche unternahm
ich (außerhalb des klassischen Mädchen-Tagebuchs mit detaillierter Knutsch-Beschreibung)
erst mit sechzehn. Damals schrieb ich englische Gedichte, in welchen sich natürlich “heart”
auf “apart” reimte und “love” auf “above”. Viele Mädchen meiner Generation saßen bestimmt
auch in ihren Kinderzimmern, hörten eine halbnackte Boygroup und reimten dazu. Love was
quasi everywhere.

Kajalfinnen und die Zeit danach…

Zu meiner Volljährigkeit bekam ich eine pinke CD, die mein Leben fast sofort auf den Kopf
stellte. Ich verliebte mich schlagartig in den androgynen Jüngling, der damals über die TV-
Bildschirme flimmerte, asthmatisch hauchte und melodramtisch den Tod besang. Was wie ein
absolutes Klischee klingt, entflammte tatsächlich mein Interesse und meine Liebe zum
kreativen Schreiben. Meine Gedichte waren nun angefüllt von “dark, poisoned souls” und
immer noch nicht wirklich vorzeigbar, aber ich schrieb öfter, füllte ganze Kladden, probierte
aus und merkte, dass ich der englischen Sprache zwar mächtig war, sie aber nur oberflächlich
das vermittelte, was ich ausdrücken wollte. In meinem damaligen Stamm-Forum lernte ich
einen Menschen kennen, der meine Interessen teilte. Er lektorierte meine erste Kurzgeschichte
(natürlich mit Drachen, Elfen und Gothic-Stereotypen….), führte mich mit seiner Familie
durch eine malerische Altstadt und betonte mein Talent, welches ich damals für ein
Hirngespenst hielt. Doch ich blieb dabei, experimentierte mit Kurzprosa, änderte Metaphern
und Vergleiche. Nach dem Abitur folgte die erste Veröffentlichung. Bis heute bin ich sehr
froh, dass ich gut begleitet wurde und einen Soundtrack mit mir trug, der so inspirierend war.

Viele Jahre später…

Ich schreibe zunächst sehr intuitiv. Meistens habe ich eine vage Idee, einige Gedankenfetzen,
die ich einige Tage “reifen” lasse. Ich schreibe eine Kurzgeschichte meistens erst nieder,
wenn die Idee sich verfestigt hat. Es passiert jedoch auch, dass ich einen Satz beginne und die
Geschichte am Ende komplett anders verläuft. Ich bearbeite natürlich meine Rohfassungen
mehrfach, ändere sprachliche Bilder, eliminiere unnötige Wortwiederholungen. Diese
Herangehensweise funktioniert bei Kurzprosa und Lyrik, sollte ich mich irgendwann an
einem Roman versuchen, werde ich die Herangehensweise wohl überdenken und planvoller
arbeiten.
Ich schreibe sehr gerne für Wettbewerbe, oft reicht ein Wort für eine Idee und ich fange an.
Es macht Spaß, zu sehen, wie mein “Epik-Lyrik-Salat” mir manchmal ein wenig entgleitet
und eine andere Wendung nimmt, die Metaphern sich verselbstständigen und in jeder
Geschichte, jedem Gedicht ein Teil von mir wohnt.



Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurer SweekKeeperin Victoria @Victoria_Pavot Sie schreibt Kurzprosa und Lyrik. Auf ihrem Knöchel prangt ein kleines Heartagram.

Du hast die Ankündigung des SweekKeeper Takeovers verpasst? Schau hier vorbei, um einen Überblick über die Autoren und die Themen zu bekommen.

July 1, 2018

dtv Schreibwettbewerb: Werde #dtvfantasynewcomer!

+++++++++ Update unter den allg. Teilnahmebedingungen zu Werbung! +++++++++++

Fantasy-Newcomer(in) gesucht!

Die Realität ist ja schön und gut, aber sie könnte deiner Meinung nach noch ein bisschen fantastischer sein? Und spannender? Aufregender? Mit einer Prise Nervenkitzel? Wenn du gerade begeistert Ja gedacht hast und eine solche Geschichte entweder dringend von dir geschrieben werden will – oder schon geschrieben wird –, dann sind wir und Sweek vielleicht genau auf der Suche nach dir – dem #dtvfantasynewcomer!

Die Gewinnergeschichte wird von dtv im Rahmen eines Exklusivvertrags veröffentlicht und die besten drei Geschichten erhalten vor Ort in München einen professionellen Lektorats-Workshop.

Was wir suchen 🕵🏻

  • Dein Roman muss zum Ende der Einreichungsphase vollständig vorliegen (mind. 50.000 Wörter) und darf bislang noch nicht veröffentlicht sein (auch nicht im Self-Publishing). Wenn ihr den Titel bei Wattpad veröffentlicht habt, sollte der Roman im Fall eines Gewinns dort offline genommen werden.
  • Deine Geschichte sollte dem Fantasy-Genre im Jugendbuch oder All-Age-Bereich zugeordnet sein – gerne mit Thriller- oder Spannungselementen und/oder ein bisschen Romantik. Die Hauptsache ist, dass deine Geschichte uns mitreißt und verzaubert!

 

Was es zu gewinnen gibt 🏆

  • Der Gewinner erhält einen branchenüblichen Verlagsvertrag mit einem verrechenbaren Garantiehonorar von 1.000 Euro beim dtv. Das Werk erscheint als E-Book und eventuell im Print bei dtv. Mehr über dtv gibt es hier zu erfahren.
  • Alle Shortlist-Finalisten erhalten ein dtv-Buchpaket im Wert von ca. 100 Euro und ein Sweek-Goodiebag mit tollen Überraschungen.
  • Die Autoren der besten drei Geschichten werden im Dezember nach München eingeladen und erhalten dort Einblicke in die Verlagswelt und einen professionellen Lektorats-Workshop für ihre Geschichte.
  • In vorweihnachtlicher Stimmung wird bei einem Event im Verlagshaus die Siegergeschichte verkündet.

 

Wie man teilnehmen kann: Geschichte einreichen ✍🏻

  1. Schritt: Lade dir unsere App herunter oder nutze unsere Website:

Website: https://sweek.com/
Android app: http://bit.ly/SweekforAndroid
iOS app: http://bit.ly/SweekforiOS

  1. Schritt: Erstelle einen Account oder logge dich ein.
  2. Schritt: Gehe zu „Meine Geschichten“ und klicke danach auf „Neue Geschichte“. Erstelle ein Kapitel und fange an dort zu schreiben oder kopiere deine Geschichte dort hinein.
  3. Schritt: Veröffentliche deine Geschichte mit dem Hashtag #dtvfantasynewcomer in den Stichworten oder der Beschreibung!

 

Wie das Voting funktioniert 👍🏻

  • Stelle deinen Roman auf Sweek unter dem Hashtag #dtvfantasynewcomer ein. Deine Fans können dir ab Beginn der Einreichungsphase folgen. Nach Ende der Einreichungsphase gibt es eine dreiwöchige Voting-Phase.
  • Die Community wählt die 15 Titel mit den meisten Likes ab Wettbewerbsbeginn in die Shortlist. Um die Chancen für diejenigen zu erhöhen, die ihr Manuskript spät einstellen, kommen zusätzlich die 3 Manuskripte in die Shortlist, die die meisten Likes während der Voting-Phase bekommen. Des Weiteren behält die Jury es sich vor, bis zu 2 weitere Geschichten als Wildcards in die Shortlist aufzunehmen.
  • Die Jury wählt aus der Shortlist einen Gewinnertitel.

 

Der Zeitplan 🗓️

  • Beginn der Einreichungsphase: 1. Juli 2018
  • Ende der Einreichungsphase: 30. September 2018, 23:59:59 Uhr
  • Voting-Phase: 1. Oktober – 22. Oktober 2018, 23:59:59 Uhr
  • Bekanntgabe der Shortlist: 23. Oktober 2018
  • Juryphase: 23. Oktober – 3. Dezember 2018
  • Bekanntgabe der Top 3: 4. Dezember 2018
  • Verkündung des Gewinners: Mitte Dezember 2018

 

Die Jury 

Mehr zu Jenny-Mai Nuyen und Ivonne Ludwig

 

Teilnahmebedingungen (die ausführlichen Teilnahmebedingungen findest du unten im PDF-Dokument) 

  • Zur Teilnahme am #dtvfantasynewcomer-Wettbewerb musst du am 1. Juli 2018 mindestens 16 Jahre alt sein und in Deutschland, Österreich, Liechtenstein, Belgien, Luxemburg oder der Schweiz leben.
  • Dein Roman muss aus mindestens 50.000 Wörtern bestehen und ein in deutscher Sprache verfasstes belletristisches Werk im Fantasy-Genre des Jugendbuch/All-Age-Bereichs mit Thriller-/Spannungs- und/oder Romantikelementen sein.
  • Du musst die Geschichte selbst verfasst haben und sie darf noch nicht mit ISBN im Handel veröffentlicht worden sein.
  • Wir akzeptieren keine Sachbücher, Anthologien, Kurzgeschichten oder Lyrik.
  • Dein Roman kann in Kapiteln eingestellt werden, muss aber am Ende der Einreichungsphase vollständig sein.
  • Füge den Hashtag #dtvfantasynewcomer in den Titel, die Beschreibung oder die Stichpunktspalte deiner Geschichte ein. Falls du eine bereits auf Sweek veröffentlichte Geschichte einreichen möchtest, lösche sie und lade sie unter Verwendung des Hashtags #dtvfantasynewcomer neu hoch. Während der Wettbewerb läuft, darfst du deine Geschichte nur für diesen Wettbewerb einreichen.
  • Das Beschreibungsfeld und die Stichpunktspalte müssen mit aussagekräftigen Texten gepflegt sein.

 

🚨 Spam-Kommentare/Nachrichten mit Werbung, Giveaways, Verlosungen, bezahlte Werbung uä. von deiner Geschichte an unpassenden Stellen im Netz resultieren in Disqualifikation und möglicher Löschung deines Accounts, falls das Verhalten sich fortsetzt. Dazu zählen u.a. bezahlte Werbung deiner Geschichte in jeder Weise und Copy-und-Paste-Nachrichten oder – Kommentare auf Social Media. Dazu zählen nicht u.a. die (unbezahlte) Bewerbung auf den eigenen Social-Media-Kanälen und freundliche Hinweise auf die eigene Geschichte an angebrachter Stelle. 🚨

 

Checkliste für deine Teilnahme ✅

  • Du bist bei Sweek registriert. Du kannst über die Webseite oder die Sweek-App arbeiten.
  • Du bist zu Beginn des Wettbewerbs am 1. Juli 2018 mindestens 16 Jahre alt.
  • Dein Werk enthält den Hashtag #dtvfantasynewcomer. Der Beschreibungstext und die Stichwortspalte sind mit aussagekräftigen Texten gefüllt.
  • Dein Werk ist am Ende der Einreichungsphase vollständig (es kann während der Einreichungsphase kapitelweise hochgeladen werden), mindestens 50.000 Wörter lang, in deutscher Sprache geschrieben und noch nicht mit ISBN im Buchhandel veröffentlicht.

Die ausführlichen Teilnahmebedingungen findest du im PDF-Dokument, das unten angehängt ist.
Noch Fragen? Dann kommentiere unter diesem Beitrag oder schreibe eine Mail an support@sweek.com.

Ausführliche Teilnahmebedingungen #dtvdfantasynewcomer (PDF)

Wir freuen uns auf deinen Roman!

June 15, 2018

Takeover: Wie unsere SweekKeeper zum Schreiben kamen – Viktoria



Unsere SweekKeeper wollen eine neue Runde beginnen, in der sie Euch erzählen, wie sie zum Schreiben gekommen sind. Hier geht es weiter mit Viktoria.


Warum ich Geschichten erfinde

Jeder Autor oder jede Autorin schreibt aus einem anderen Grund. Jeder hat seinen eigenen
Weg zum Schreiben gefunden und hat andere Hürden im Leben genommen, genauso wie
jeder andere Ansichten vertritt oder Vorstellungen hat. Genauso unterschiedlich sind auch die
Geschichten, die wir Autoren erzählen. Was könnte also mich dazu bewegt haben, mich
stundenlang vor meinen Laptop zu setzen und wie besessen auf meine Tastatur zu hämmern?

Wenn du nicht schlafen kannst, dann denk dir doch Geschichten aus

Als ich noch ganz klein war, mochte ich nachts einfach nicht schlafen. Ich weiß bis heute
nicht, woran das lag, aber ich hatte schwere Probleme damit, einzuschlafen. Eines Abends,
ich muss da so ungefähr fünf oder sechs Jahre alt gewesen sein, setzte sich mein Papi zu mir
ans Bett und meinte zu mir, dass ich mir Geschichten ausdenken solle, bis ich einschlafe. Seit
dem ich denken kann habe ich eine sehr blühende Fantasie und seit diesem Abend, als ich fünf
war, habe ich mir abends immer Geschichten ausgedacht und sie mir selber erzählt, bis ich
eingeschlafen bin. Manchmal tue ich das heute sogar auch noch.

Als ich in der zweiten Klasse war, mussten wir als Hausaufgabe eine Geschichte schreiben.
Meine war die Längste von allen und ging über zwei Seiten, während die von meinen
Mitschülern nur eine halbe oder eine Seite lang war. Seit dem Tag schrieb ich in
Freundebücher in die Spalte, was ich werden möchte, wenn ich groß bin, dass ich
Geschichtenschreiberin werden will, weil ich nicht wusste, dass man das Autor nennt. Immer
wenn ich gesagt habe, dass ich Autorin werden möchte, wurde ich schief angeguckt und nicht
für ernst genommen. Mein Opa wollte immer, dass ich doch bitte etwas Vernünftiges machen
soll. Früher habe ich nie verstanden, warum Bücher schreiben für ihn kein richtiger Beruf
war, weil schreiben doch mehr Arbeit und Zeit beansprucht, als so manch einer denken mag.

Seit dem ich schreiben kann, schreibe ich. In der Schule habe ich schon immer am meisten
geschrieben, weil ich mich einfach nicht kurz fassen mag (wie man vielleicht auch an meinen
immer zu langen Blog Posts merkt). Ich liebe Wörter und ich liebe Buchstaben und ich liebe
die Denotationen und Konnotationen eines jeden Wortes, das ich erschaffe. In der Q1 habe
ich mich so begeistert auf meine Facharbeit gestürzt, dass ich am Ende viel zu viele Seiten
hatte und kürzen musste. Als wir auf dem Präsentationsabend unsere Ergebnisse dann
vorstellen sollten, haben die anderen Mädchen aus meinem Seminarfach dann Plakate
gestaltet oder Hörbeispiele mitgebracht. Ich habe aus meiner Facharbeit einen Poetry Slam
geschrieben und an dem Abend sogar geslammt. Was bot sich auch anderes an, als meine
Analyseergebnisse über den sprachlichen Wandel in der Literatursprache in einem Poetry
Slam darzustellen?

Wie die ganze Reise dann anfing

Über die Jahre habe ich einige Schicksalsschläge erlitten, mit denen ich bis heute zu kämpfen
habe. In dieser Zeit habe ich sehr viel geschrieben und gelesen, wann immer es mir schlecht
ging. Oft flüchtete ich in eine andere Welt und suchte Trost bei den ganzen verschieden
Protagonisten, die die Helden ihrer eigenen Welt wurden. Dadurch habe ich viel über das
Leben an sich gelernt und verstanden, dass es auch anderen Menschen mal ziemlich scheiße
gehen kann, aber dass es nun einmal irgendwie immer weiter geht. Die ganzen Geschichten
haben mich abgelenkt und mir neue Zuversicht geschenkt.

Irgendwann habe ich angefangen, in die Storywriter-Branche auf Instagram einzusteigen, weil
ich meine Geschichten, die ich mir ausgedacht und die mir geholfen haben, mit meiner
Realität irgendwie umgehen zu können, nicht mehr allein für mich behalten wollte. Da muss
ich ungefähr 14 Jahre alt gewesen sein. Auf Instagram habe ich viele Geschichten geschrieben
und bereits einen kleinen Kreis an Lesern gewonnen, den ich dann, als ich auf Wattpad und
Sweek umgestiegen bin, erweitert habe. Das war das erste Mal, dass ich mich komplett wohl
gefühlt habe mit dem, was ich mache und auch noch Feedback bekommen habe. In meiner
Zeit als Instagram-Autorin habe ich auch Nina Mackay kennengelernt, die mich in ihre
Jungautoren-WhatsApp-Gruppe aufgenommen hat und durch die ich die Möglichkeit
bekommen habe, mich mit anderen Jungautoren auszutauschen. Mir war vorher gar nicht klar
gewesen, dass es vielleicht noch mehr Mädchen und Jungs in meinem Altern gibt, die
ebenfalls gerne schreiben und die das Geschichtenerzählen zu ihrem Job machen möchten.

Wir haben doch alle ein Thema, über das wir mit niemandem sprechen
können

Und das ist der Grund, was ich am Schreiben so faszinierend finde. Uns als Autoren ist es
möglich, über Dinge zu schreiben, über die niemand sprechen will. Aber vielleicht braucht
irgendjemand auf der Welt gerade genau das, was ich in einem Buch beschreibe, das ich vor
zehn Jahren geschrieben habe. Vielleicht hilft gerade eine traurige, kitschige Liebesgeschichte
einem anderen Menschen, für ein paar Sekunden seinen Kummer zu vergessen. Vielleicht
macht diese Geschichte einem anderen Mut und zeigt demjenigen, dass er nicht aufgeben,
sondern weiter machen soll. Vielleicht kann ich als Autorin auf diese Weise mit anderen
Menschen sprechen und ihnen durch meine Figuren und meinen Geschichten irgendwie
helfen, weil Reden an sich nicht so mein Ding ist. Ich möchte all den Menschen etwas
schenken, das ich auch bekommen habe, als es mir nicht gut ging und ich mich zwischen die
Zeilen einer fremden Welt geflüchtet habe. Deshalb erfinde ich Geschichten.



Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurer SweekKeeperin Viktoria @ViktoriaChristians. Sie schreibt gerne Young Adult und Fantasy.

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June 8, 2018

Takeover: Wie unsere SweekKeeper zum Schreiben kamen – Yessi



Unsere SweekKeeper wollen eine neue Runde beginnen, in der sie Euch erzählen, wie sie zum Schreiben gekommen sind. Hier geht es weiter mit Yessi.


Wie ich zum Schreiben kam:

Von klein auf hat mir meine Oma immer vorgelesen. Nur so konnte ich in einen tiefen Schlaf fallen und bis zum nächsten Tag durchschlafen. Es ist spannend, welche Abenteuer in Märchen immer erlebt werden, das wollte ich auch immer.
Je älter ich wurde, desto weniger wurde mir vorgelesen, also schnappte ich mir selbst ein
Buch und begann in fremde Welten einzutauchen. Dazu gehörte unter anderem die Welt von Harry
Potter und seinen Freunden.

Doch auch das Fernsehen begann interessant zu werden. Denn immer nach der Schule wurde der
Fernseher angeschaltet und es liefen Animes wie Digimon, Pokémon, Sailor Moon und so weiter. Das hat
mich irgendwann dazu inspiriert, selbst solche Geschichten zu erfinden. Ich wollte nicht nur im
Fernsehen zuschauen, sondern dabei sein, eigene Ideen einbringen. Ich habe also ziemlich früh angefangen, mich selbst in diese Welten der Animes zu packen und gemeinsam mit den Charakteren deren Abenteuer zu erleben.

Nachdem das mal gut, mal schlecht gelungen ist, habe ich mich auf die Suche nach einer Plattform
begeben, um solche Fanfiktions zu veröffentlichen. Ich wollte, dass alle daran teilhaben können.
Diese Plattform habe ich dann auch finden können. Zuerst war ich nervös und habe nur Geschichten
gelesen, doch daran habe ich auch gelernt und mich irgendwann getraut, selbst eine Geschichte zu
veröffentlichen.

Fanfiktions und eigene Geschichten sind mir viel lieber gewesen, als irgendwelche Aufsätze, die
ich in der Schule schreiben musste. Denn bei eigenen Stories kann ich frei sein, mich meiner
kreativen Ader hingeben und muss nicht auf irgendwelche Vorgaben achten.

Wie sich das Schreiben verändert hat:

Wenn ich mir alte Geschichten durchlese, kann ich manchmal gar nicht glauben, wie schlecht ich
geschrieben habe. Aber aller Anfang ist schwer und auch, wenn zu Beginn viele Fehler dabei
waren, keine korrekte Satzstellung vorkam und Punkte vergessen wurden, ist doch nach und nach,
je älter ich wurde, eine Verbesserung zu erkennen.

Ich lese gerne alte Geschichten, um mir die Veränderungen vor Augen zu führen. Es soll mir
zeigen, wie sich mein Schreibstil in all den Jahren dann doch gebessert hat. Zudem lache ich gerne
über so manchen Fehler.

Früher wollte ich eine Geschichte schnell geschrieben und erledigt haben, damit sofort das neue
Projekt starten kann. Auch das änderte sich, da dadurch mein Schreibfluss nicht zu dem passte, wie
ich es mir vorgestellt hatte.

Man bemerkt, dass man im Alter mit der Sprache wächst, neue Wörter lernt, die verschiedenen
Zeiten in der deutschen Sprache aber auch Fremdwörter. Alles hat mir dabei geholfen, zu wachsen
und jetzt so zu schreiben, dass ich ganz zufrieden mit mir bin. Trotzdem möchte ich mich stetig verbessern und werde deshalb fleißig weiterschreiben und auch lesen.

Wie ich jetzt schreibe:

Am liebsten ist mir dann doch immer das Planen der Geschichte. Das habe ich früher immer
ziemlich vernachlässigt, doch jetzt ist es mir besonders wichtig, dass alles einen Sinn ergibt. Basiert
sie auf einer Vorlage, Anime, Manga oder Buch, dann ist die Welt vorgegeben, auch wenn man
immer noch einen Spielraum hat. Der eigene Charakter kann so entwickelt werden, wie man es
möchte. Haarfarbe, Augenfarbe, Hobbies, einfach alles entspringt meiner Fantasie. Manchmal sind
es auch Sachen, die ich selbst gerne als Hobby hätte.

Früher passierte das alles noch auf einem Blatt Papier, es waren Kritzeleien, die man später eher
entziffern musste, als überhaupt etwas zu verstehen. Heute landen alle Ideen in einem Heft oder in
einem Ordner. Dort wird geplant, was passieren soll, wie der Charakter heißt, wie er aussieht, was er
liebt, was er nicht so mag und und und…

Auch wenn ich meine Geschichten auf dem Laptop schreibe, sind mir meine handschriftlichen
Notizen sehr lieb. Zeichnungen, die eine sehr gute Freundin anfertigt, helfen mir bei der
bildhaften Vorstellung. Oder ich nutze so manche Apps, vor allem Pinterest. Jede Kleinigkeit wird
meist genau recherchiert, ich möchte meinen eigenen Charakter so realistisch wie möglich haben.
Auch der Verlauf der Geschichte wird z.B. mit einem Zeitstrahl geplant.

Die Weltenplanung ist auch immer lustig, man kann seinen Ideen freien Lauf lassen. Aktuell führe
ich ein Notizbuch zu einer Geschichte, in welchem alle Charaktere aufgeführt sind. Was machen sie
gerne, wie stehen sie mit dem Hauptcharakter in Verbindung, wie heißen sie, das Aussehen. Jede
Welt, die besucht wird, ist besonders und das soll auch so rüberkommen.

Was ich schreibe:

Veröffentlicht habe ich eigentlich hauptsächlich Fanfiktions, im Anime bzw. Manga Bereich oder
auch von Büchern wie Harry Potter. Fanfiktions habe ich ziemlich gerne geschrieben (jetzt natürlich
auch immer noch), aber irgendwann wollte ich meine eigene Welt haben, eigene Charaktere, eigene
Abenteuer. Daher sind mir freie Geschichten jetzt sogar noch lieber geworden. Auch wenn ich mich
immer zwischen beiden abwechsle, damit mir nicht langweilig wird.

An Kurzgeschichten versuche ich mich von Zeit zu Zeit. Diese sind für zwischendurch eine
gehörige Abwechslung, wenn man mal an einer Stelle feststeckt.

Vom Genre her bin ich sehr gerne im Bereich von Fantasy unterwegs, dazu meist eine Portion
Romantik. Beides ist für mich eine perfekte Kombination, über so etwas liebe ich es zu schreiben.

Was ist wichtig zum Schreiben?

Zuerst wäre da die Motivation. Meiner Meinung nach kann ohne Motivation keine ordentliche
Geschichte entstehen. Wer nur halbherzig dabei ist, wird es auch nicht schaffen, die Leser davon zu
überzeugen. Man sollte auch nicht aufgeben, wenn es wenig Leser gibt, sondern sich über jeden
freuen, der sich für die Geschichte Zeit nimmt.

Außerdem sollte jeder Spaß am Schreiben haben. Wer keinen Spaß daran hat, wird sich und auch
anderen keinen Gefallen tun. Wenn man Spaß am Schreiben hat, geht alles so einfach von der Hand
und ihr könnt das Schreiben so richtig genießen.

Das Schreiben gehört zu meinem Leben dazu, es ist ein Hobby, welches ich sehr liebgewonnen
habe. Es hilft mir, dem Alltag zu entfliehen und ich freue mich immer, wenn es den Leserinnen und
Lesern auch so geht.



Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurer SweekKeeperin Yessi @Yessi. Sie schreibt gerne Fanfictions und Fantasy.

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March 23, 2018

Takeover: Die wichtigsten Genres

Als Autor fragt man sich schnell: Was soll ich schreiben und wie soll ich es schreiben.
Gerade am Anfang sollte man sich deshalb bewusst machen, in welchem Genre man das Buch
schreiben soll, da es einen Unterschied macht, ob man Fantasy oder einen historischen Roman
schreibt. Denn die Leser haben eine gewisse Erwartung, wenn sie das Buch eines bestimmten
Autors lesen und dann wäre es verwirrend, wenn zum Beispiel ein historischer Roman plötzlich in
der Zukunft spielt. Natürlich lässt sich auch gut genreübergreifend Schreiben, zum Beispiel eine
lustig geschriebene Horror-Geschichte. Doch das sollte gut durchdacht werden, denn es kann sonst beim Leser Verwirrung stiften.

Außerdem werden Bücher immer nach Genres sortiert, weshalb man sich überlegen sollte,
welchem Genre man das Buch zuordnen will. Es lässt sich immer noch sehr gut mit den Klischees
spielen, zum Beispiel bei Fantasy/Übernatürlichem die Wesen anders darstellen, z.B. böse Vampire
oder ähnliches. Der Widersacher kann auch mal ein oft »positiv« dargestelltes Wesen sein, wie ein
Einhorn. Gerade in der Fantasy hat man diese Freiheiten und kann solche »Gesetze« verändern. Das
hebt die Geschichte von den anderen Geschichten dieses Genres ab und verleiht ihr einen
Wiedererkennungswert.

Es gibt viele verschiedene Unterscheidungen der Genres und der Untergenres, der Übergang ist
manchmal fließend. Das macht es manchmal schwer ein Buch einem bestimmten Genre
zuzuordnen, doch in der Regel lässt sich ein passendes Genre finden, wenn man sich ein bisschen
damit auseinander setzt.

Zu den drei (Ober-) Genres zählen:
1. Die Fiktionale Literatur
2. Die Nichtfiktionale Literatur und
3. Die Mischung aus Fiktionaler und nicht Fiktionaler Literatur

Fiktionale Literatur:
Unter Fiktionaler Literatur versteht man alle Geschichten, die nicht auf wahren Ereignissen
beruhen. Sie können auch wahre Teile enthalten, doch dann nur im übertragenen Sinne.
Hierzu zählt die gesamte Fantasy, aber auch Romantik und sogar historische Romane, auch
wenn diese auf realen Ereignissen beruhen. Natürlich zählen hierzu auch Thriller und Horror.
Im Grunde lässt sich sagen, dass dies der wichtigste Anteil in der Unterhaltungsliteratur ist.

Nichtfiktionale Literatur:
Hierzu zählen alle Fach- und Sachbücher sowie Ratgeber, die als Ziel die Informierung über Fakten
haben. Also Berichte, Schulbücher, Kochbücher etc. Außerdem zählen Biografien zu Nichtfiktionaler Literatur.
Dies ist also der bildende Bereich der Literatur, der als Hauptziel nicht die Unterhaltung, sondern
die Informierung hat.

Mischung aus Fiktionaler und nicht Fiktionaler Literatur:
Zu dem letzten großen Genre gehören Tatsachenromane, also Romane die auf wahren Ereignissen
beruhen und diese nur schildern, sowie biografische Romane. Dies können auch erzählende und
unterhaltende Sachbücher sein.
Diese Bücher beruhen alle auf Fakten, doch sie geben diese auf eine unterhaltende Art und Weise
wieder. Sie dienen zur Informierung, aber sollen gleichzeitig unterhalten. Sie können auch
fiktionale Elemente enthalten.
Theoretisch könnte man historische Romane also in diese Sparte einordnen, nicht in Fiktionaler
Literatur, aber die Einordnung in die Fiktionale Literatur ist gebräuchlicher und der Übergang ist
fließend.

 

In weiteren Beiträgen werden wir uns mit den einzelnen (Unter-) Genres näher beschäftigen und ergründen,
wie man diese unterscheidet, also zum Beispiel was einen historischen Roman ausmacht oder
welche Untergenres Fantasy hat. Seid gespannt!

 

Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurem SweekKeeper Laurus Larssen @Laurus_Larssen. Er schreibt gerne Fantasy, Kurzgeschichten und mehr. 

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March 8, 2018

Takeover: Wer oder was ist ein richtiger Autor?

Joanne K. Rowling, Nicholas Sparks, Stephen King, Gayle Forman, Lauren Kate.

All jene sind uns bekannte Personen. Jeder von uns hat doch bestimmt schon mindestens einen dieser Namen gelesen oder gehört. Und sie haben neben ihrer Bekanntheit eine weitere Gemeinsamkeit. Welche Gemeinsamkeit?

Sie sind alle Autoren.

Jeder von ihnen hat mindestens einen Bestseller-Roman veröffentlicht und damit sehr viel erreicht. Dem einen oder anderen ist es gelungen, einen Preis für sein Werk zu gewinnen oder sogar an einem Film zu seinem Roman mitzuwirken.

Doch was macht J.K. Rowling und Co. eigentlich zu Autoren?

Ist es der Ruhm? Oder die Bekanntheit? Ist es ihre Art und Weise zu schreiben? Sind es ihre Ideen hinter den Büchern?
Es sind wahrscheinlich viele Fakten, die euch hierzu noch einfallen können, aber eines ist sicher: Jeder fängt einmal klein an und jeder findet seinen eigenen Weg ein Autor zu werden.

Genauso hat auch jeder von uns seine eigene Vorstellung zu der Frage: Wer oder Was ist eigentlich ein Autor? Fragt man die Allgemeinheit nach einer Definition für dieses Wort, fallen gleich Antworten wie:

››Autoren sind Personen, die viele, vor allem lange Texte schreiben.‹‹
››Autoren schreiben Bücher für Verlage.‹‹
››Autoren veröffentlichen Romane und Kurzgeschichten.‹‹

Die Wörterbuchdefinition hingegen sagt:

››Ein Autor ist der Verfasser eines Werkes der Literatur oder eines Textes.‹‹

Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Ihr seid nicht erst ein Autor, wenn ihr ein gutes Buch veröffentlicht habt oder bei einem Verlag arbeitet, sondern ihr beginnt viel früher ein richtiger Autor zu sein. Um ein Autor zu sein, braucht ihr vor allem Leidenschaft. Leidenschaft zum Schreiben. Egal ob zu Fiktion oder Non-Fiktion, Prosa oder Lyrik. Und diese Leidenschaft bemerkt ihr schon bei den ersten Ideen für euer zukünftiges Werk. Sie entwickelt sich nach und nach, mit jedem neuem Wort.

Das Wichtigste beim Schreiben eures Textes ist es, dass ihr als Autor selber hinter dem steht und Spaß an dem habt, was ihr aufs Papier bringt. Wenn ihr nämlich keine Freude an dem habt, was ihr schreibt, dann merken das auch eure Leser. Wir kennen das doch alle. Wenn wir keine Lust darauf haben, die Hausaufgaben zu erledigen, aber die Aufgaben morgen abgegeben werden müssen, schmieren wir ein paar total zusammenhangslose Sätze auf ein Stück Papier, in der Hoffnung es wird schon irgendwo, irgendwie richtig sein.

Und fast genauso ist es dann für eure Leser. Wenn ihr mit einer Null-Bock-Einstellung an euren Werken arbeitet, werden auch eure Sätze emotionslos, kurz und vor allem langweilig. Welcher Leser liest sowas dann noch gerne? Kaum einer.

Und deswegen ist es für euch als angehende Autoren wichtig, dass ihr Spaß an eurer eigenen, kleinen Leidenschaft habt und dass ihr euch dafür Zeit lasst, eure Ideen wachsen zu lassen. Solange ihr diese Leidenschaft und diese Freude am Schreiben habt, könnt ihr euch als richtigen Autoren bezeichnen. Es wird aber auch niemals eine richtige Definition dafür geben, was einen richtigen Autor ausmacht. Autor sein ist eine individuelle Kunst für sich, in der jeder Schreiber seinen ganz eigenen, persönlichen Stil hat.

 

Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurer SweekKeeperin Pauline Lederhausen @LeLine99. Sie schreibt schreibt gerne Fanfictions und Mischgenres und war Finalistin bei #MikroLicht.

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