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May 1, 2019

Sweek Kurzgeschichten Wettbewerb: #MikroPalast

Nach “Boot” kommt nun … “Palast”! 🏰

Egal ob pompöse Prinzessinnen-Werke 👾, kokette Konkubinen-Geschichten 💃, fĂŒrchterliche Familiendramen đŸ‘šâ€đŸ‘©â€đŸ‘§â€đŸ‘Š oder mĂ€rchenhafte Momentaufnahmen đŸ‘Œ, deiner Fantasie sollen keine Grenzen gesetzt sein – außer die WortbeschrĂ€nkung von 250 Wörtern. Gewinne 50€ und die Veröffentlichung in unserem beliebten Kurzgeschichten-Sammelband!

 

Wettbewerbs-Guidelines 

❓ Wie man teilnehmen kann: Geschichte einreichen ❓

  1. Schritt: Lade dir unsere App herunter oder nutze unsere Website:
  2. Schritt: Erstelle einen Account oder logge dich ein.
  3. Schritt: Gehe zu „Meine Geschichten“ und klicke danach auf „Neue Geschichte“. Erstelle ein Kapitel und fange an dort zu schreiben oder kopiere deine Geschichte dort hinein.
  4. Schritt: Veröffentliche deine Geschichte mit dem Hashtag #MikroPalast in den Stichworten oder der Beschreibung!
🗓 Zeitraum 🗓

01.05.2019 bis 22.05.2019. Das heißt, dass die Gewinner am 31.05.2019 verkĂŒndet werden.

 

🏆 Preise 🏆

Beste Geschichte: 50€ Preisgeld, Publikation im nĂ€chsten Sweek Kurzgeschichten Band, ein gratis Belegexemplar, Aufnahme in die ‘AuserwĂ€hlt’-Kategorie + Abzeichen fĂŒrs Cover

Beliebteste Geschichte: Publikation im nĂ€chsten Sweek Kurzgeschichten Band, wird ‘auserwĂ€hlt’ auf Sweek + Abzeichen fĂŒrs Cover

Finalisten: alle Geschichten, die es unter die Finalisten geschafft haben, werden im Sweek Kurzgeschichten Buch publiziert und auf Sweek ‘auserwĂ€hlt’ + Abzeichen fĂŒrs Cover

 

📜 Allgemeine Teilnahmebedingungen 📜
  1. Du musst mindestens 13 Jahre oder Ă€lter sein, um teilzunehmen. Solltest du jĂŒnger sein, brauchst du die EinverstĂ€ndnis deiner Eltern.
  2. Deine Geschichte muss in deutscher Sprache verfasst werden.
  3. Deine Geschichte darf nicht lÀnger als 250 Wörter sein.
  4. Die Geschichte muss nicht neu oder exklusiv sein, sollte aber neu auf Sweek hochgeladen werden.
  5. Deine Geschichte muss den aktuellen Hashtag der Runde haben.
  6. Das geforderte Wort kann in einem anderen Nomen, Verb oder Adjektiv untergebracht sein, solange es nicht geÀndert wird.
  7. Die Geschichte muss von dir geschrieben werden. Du kannst sie auch mit einem Freund schreiben. Solltet ihr aber gewinnen, muss der Preis geteilt werden. Plagiate sind verboten und können strafrechtlich verfolgt werden.
  8. Die Geschichte muss bis Einsendeschluss fertiggestellt werden. Deine Geschichte darf danach nicht mehr geĂ€ndert werden – dies fĂŒhrt zur Disqualifikation.
  9. Du kannst mit mehreren Geschichten antreten.
  10. Du kannst in jeder Runde am Wettbewerb teilnehmen.
  11. Deine Geschichte darf in allen Genres verfasst werden. Es darf eine Kombination aus mehreren Genres geben, z.B. Young Adult, Romantik, Fantasy, Krimi oder Science Fiction.
  12. Die beste Geschichte wird von unserer Jury ausgewÀhlt basierend auf Schreibstil, Handlungsentwicklung, OriginalitÀt, Grammatik und Umsetzung des jeweiligen Wortes.
  13. Die beliebteste Story wird ausgewĂ€hlt auf Basis der Likes, die deine Geschichte hat. Die Deadline fĂŒr die Likes ist der 30. Mai. FĂ€lschung von Likes fĂŒhrt zu Disqualifikation. Die beliebteste Geschichte muss den QualitĂ€tsanforderungen des Sweek Teams entsprechen.
  14. Spam-Kommentare/Nachrichten mit Werbung von deiner Geschichte (ausgenommen spezielle Promotion-Stories) an unpassenden Stellen resultieren in Disqualifikation und möglicher Löschung deines Accounts, falls das Verhalten sich fortsetzt.
  15. Sollte der Gewinner nicht innerhalb von 2 Wochen antworten, wird der Preis an den zweiten Platz verliehen.
  16. Mit der Teilnahme an diesem Wettbewerb gibst du Sweek die Rechte, deine Geschichte in einem Sammelband zu veröffentlichen. Sollte der Autor damit nicht einverstanden sein, dann muss er dies in der Kurzbeschreibung bekannt geben.
  17. Mit der Teilnahme an diesem Wettbewerb gibt der Autor an, die Teilnahmebedingungen verstanden und akzeptiert zu haben.
đŸ€“Â Jury MitgliederÂ đŸ€“

(werden laufend aktualisiert)

April 12, 2019

Takeover: Schreibtipps fĂŒr AnfĂ€nger

Jeder kennt das: Man liest seine Geschichten, die man vor einigen Jahren geschrieben hat und möchte am liebsten im Boden versinken. Man fragt sich, wie man das Geschriebene einst so gut finden konnte und wieso man keine Schreibtipps gegoogelt hat. Womöglich hat man die Texte sogar Personen mit mehr Erfahrung gezeigt und war ziemlich stolz auf sein Werk. NatĂŒrlich zĂ€hlt hier auch die Selbstzufriedenheit, die man in diesem Moment empfindet, wenn man etwas beendet hat. Aber man möchte doch auch Jahre spĂ€ter denken können, dass es ein wirklich gelungenes Werk war, oder nicht?

Es ist zu Beginn wichtig zu erwĂ€hnen, dass es keine Regeln gibt, nach denen man eine Geschichte schreiben sollte. Jeder gestaltet seine Welt selbst und darf somit auch die Regeln darin selbst bestimmen. Es kommt nicht darauf an, wie lang das Buch ist, wie tiefsinnig oder locker es ist. Die einzige, generelle Regel sollte sein, dass man zum Schluss zufrieden mit seinem eigenen Werk ist. Um besonders SchreibanfĂ€nger in die wie erwĂ€hnt fast regellose Welt des Buchschreibens einzufĂŒhren, sind im Folgenden einige hilfreiche Tipps aufgefĂŒhrt.

Der erste Satz

Ob man es glaubt oder nicht, aber der erste Satz ist ziemlich wichtig. Man eröffnet damit dem Leser die Tore zu seiner erschaffenen Welt und heißt ihn willkommen. Und dieser erste Satz sollte eindrucksvoll und krĂ€ftig sein. Beschreibt die Welt, in die ihr den Leser hineinziehen wollt. Versucht wenn möglich nicht mit altbekannten SĂ€tzen eure Geschichte zu beginnen, wie z.B. Der nervige Ton meines Weckers reißt mich aus dem Schlaf. Diese haben wir schon zur GenĂŒge gehört. Erschafft etwas Eigenes und Einzigartiges, das die Leser dranbleiben lĂ€sst. Steckt in eure ersten paar AbsĂ€tze eure ganze Kraft und versucht, die Leser zu fesseln.

Nicht erklÀren, sondern erzÀhlen!

HĂ€ufig ist man als frischer Geschichtenschreiber dazu versucht, unwissende Personen oder gar den Protagonist dazu zu benutzen, um Situationen im Buch zu erklĂ€ren. Vielleicht fĂŒhrt man sie ziellos durch die Stadt, um die wichtigsten Orte in der Geschichte zu erklĂ€ren. Oder man schleust extra schlaue Leute in den Plot ein, um wichtige wissenschaftliche Aspekte einfließen zu lassen. Man hat Angst, dass die Leser ohne das benötigte Hintergrundwissen nicht in der Lage wĂ€ren, die Geschichte nachzuvollziehen. Dabei ist das in den meisten FĂ€llen nicht nötig. In einer literarischen Geschichte sollte man schildern, erzĂ€hlen und beschreiben (außer ihr schreibt ein Sachbuch – das ist eine andere Sache). Die Dinge erklĂ€ren sich fĂŒr die Leser meist von selbst, wenn man es fließend in der Handlung verpackt und darauf achtet, dass sich die Seiten nicht mit unnötigen Informationen fĂŒllen.

Ideen ausarbeiten

Ideen fĂŒr eine Geschichte entwickeln sich meistens aus dem Alltag heraus. Man hört einen belanglosen Satz und plötzlich stellt man sich vor, wie es verlaufen wĂ€re, wenn 
 Und schon steht eine Figur im Raum, mit der man eine Konversation fĂŒhrt. Man beginnt die CharakterzĂŒge und das Aussehen der Person zu erforschen und mit einem Mal hat man eine Idee fĂŒr eine Geschichte. Schön und gut, aber man sollte nicht zu ĂŒbermĂŒtig sein und sich vor seinen Computer setzen mit diesem nicht wirklich umfangreichen Wissen einen Roman schreiben. Denn die Idee muss man zuerst ausarbeiten. Und hier stellt man sich die berĂŒhmten W-Fragen:

Wer?
Was?
Wann?
Wo?
Warum?
Wie?
Wozu?

Hat man diese Fragen abgearbeitet, hat man schon die Grundbausteine seiner Geschichte. NatĂŒrlich kann man auch auf gut GlĂŒck losschreiben, aber wenn einem dann auf der 200. Seite plötzlich einfĂ€llt, dass man einige Informationen falsch wiedergegeben hat oder man plötzlich einen zusĂ€tzlichen Einfall hat, dann kann man praktisch von vorne anfangen. Und es ist extrem anstrengend, die einzelnen Passagen zu suchen und dann abzuĂ€ndern. Außerdem sollte man sich zu Beginn einen ungefĂ€hren Überblick darĂŒber verschaffen, was wann passiert, eine ungefĂ€hre LĂ€nge im Kopf haben und die Kapitel strukturieren, die Ereignisse ungefĂ€hr ordnen. Es sollte nicht ein perfekt strukturierter Plan sein, aber man sollte eine grobe Ahnung davon haben, wie man die Geschichte angeht und wie man die Spannung aufbauen möchte.

Figuren erschaffen

Seine erschaffenen Figuren sollte man genauso gut wie sich selbst kennen. Selbst wenn etwas komplett irrelevant ist, sollte man es ĂŒber seine Figur wissen. Nehmen wir an, euer Protagonist ist bei einem Freund zu Besuch, der eine schwarzhaarige Katze hat. Ihr als Autor solltet wissen, dass eure Hauptperson Katzen mit weißem Fell bevorzugt. ErwĂ€hnen mĂŒsst ihr es nicht, aber wissen. Als Übung könnt ihr eure Figuren aus ihrer gewöhnlichen Welt nehmen und in eine andere stecken. Lasst euch von euren Charakteren ĂŒberraschen und lernt zugleich etwas ĂŒber sie. Schreibt Briefe in ihrem Namen und lasst sie beispielsweise in einem MĂŒllcontainer oder in einem komplett leeren Raum erwachen. Was wĂŒrden eure Charaktere tun?

Immer bereit sein fĂŒr eine neue Idee

Ich rate euch, immer ein Notizbuch dabei zu haben oder eine Datei auf eurem Handy anzulegen, damit ihr spontane Ideen aufschreiben könnt. Beispielsweise Ideen fĂŒr vielleicht belanglose Dialoge, die ihr aber trotzdem einfließen lassen wollt. Denn die spontanen EinfĂ€lle vergisst man schnell schon nach einigen Minuten. Nicht nur schriftliche Sachen; vielleicht Skizzen von einem bestimmten Ort oder Beschreibungen einer Figur. Lasst alles einfließen. Es ist wichtig, in so einem Moment seine GedankengĂ€nge nicht zu stoppen, sondern sie auf Wanderschaft gehen zu lassen. auch wenn ihr vielleicht gerade in einer Mathematikstunde sitzt – schreibt eure Gedanken so auf, dass ihr sie im Nachhinein auch versteht.

Eine neue Welt mit neuen Figuren und verschiedenen Eigenschaften zu erschaffen ist nicht leicht. Es erfordert eine Menge Disziplin und Motivation. Ich denke, die einfachste Regel ist, sich zu merken, dass man einfach dranbleiben muss. Auch wenn man mal absolut keine Lust hat zu schreiben, sich einfach hinzusetzen und vielleicht doch noch einige SĂ€tze zustande zu bringen. Oder seine Geschichte auch nur zu ĂŒberarbeiten. Wenn man sie ĂŒberarbeitet, bekommt man vielleicht auch wieder Lust, daran weiterzuschreiben. Und wichtig ist es, seinen Grundgedanken immer im Kopf zu behalten: Wieso schreibe ich?

Nicht aufgeben und sich am Riemen reißen! Es wird sich lohnen, wenn ihr euer Werk mit einem guten GefĂŒhl beendet!



Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurer SweekKeeperin Blerta @blerta__. Sie schreibt gerne Kurzgeschichten, Young Adult und Fantasy.

Du hast die AnkĂŒndigung des SweekKeeper Takeovers verpasst? Schau hier vorbei, um einen Überblick ĂŒber die Autoren und die Themen zu bekommen.

April 5, 2019

Takeover: Warum kontroverse Texte so wichtig sind

SchlĂ€gt man das Wort „kontrovers“ nach, so stĂ¶ĂŸt man auf Umschreibungen des Wortes wie anfechtbar, angreifbar, beanstandbar, bestreitbar, bezweifelbar, kritisierbar, streitig, strittig oder umstritten.

„Lass uns drĂŒber reden, Diskussionen sind ok“ — Die Ärzte

Wenn also von einem kontroversen Text die Rede ist, handelt es sich kurz gesagt um diskutable Texte oder jene, die sich mit „schwierigen“ Themen befassen. HĂ€lt man sich an mediale Plattformen sind bereits BĂŒcher die sich mit Sachen wie dem Erwachsenwerden oder einem Coming Out befassen kontrovers. Auch feministische BĂŒcher lassen sich hier finden. Problematisch hierbei ist, dass damit Themen tabuisiert und direkt als „nicht normal“ abgestempelt werden, die es eigentlich sein sollten.

Aus diesem Grund ist es auch umso wichtiger ĂŒber genau diese Themen zu schreiben. Nur so kann AufklĂ€rungsarbeit stattfinden und die Themen nach und nach normal werden. Mit unseren Texten, unseren Geschichten, können wir etwas bewegen. Menschen zum Umdenken bewegen. Ihnen zeigen, dass nicht nur der Status Quo existiert und unsere Meinung in die Welt hinausschreien. Und auch wenn wir nur einen einzigen Menschen erreichen, seine Meinung Ă€ndern oder bestĂ€tigen, so reicht das schon aus!

NatĂŒrlich besteht immer das Risiko, dass es doofe, unangebrachte und meist unqualifizierte Kommentare oder sogar schlechte Leserzahlen als Reaktion auf eure Texte gibt. Das sollte aber kein Grund sein, Themen die euch bewegen nicht zu thematisieren. Ganz im Gegenteil, denn mal ehrlich… Die Leute reden doch ohnehin! Warum sollen sie nicht ĂŒber genau solche kontroverse Themen herziehen?

Schreibt worĂŒber immer ihr schreiben wollt. Seid mutig. Die Welt verdient es eure Story zu hören! Lasst euch nicht von Kritikern unterkriegen, denn ansonsten werden die kontroversen Themen auch immer kontrovers bleiben. Nur wenn wir den Mund öffnen, können wir etwas Ă€ndern. Es gibt so vieles in unserer Welt, das schief lĂ€uft und einfach ĂŒbersehen wird, weil niemand etwas sagt. Also nehmt eure Stifte in die Hand und schreibt mal was kontroverses!

„Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist Es wĂ€r nur deine
Schuld, wenn sie so bleibt“ — Die Ärzte

Besonders dieses Zitat aus dem Lied „Deine Schuld“ von den Ärzten sollten wir uns alle ab und an etwas mehr zu Herzen nehmen. Die Welt ist nicht perfekt, aber wir können alle unser Bestes tun, um sie zu verbessern und ein kleiner, aber wichtiger Beitrag den wir dazu leisten können, ist es, Probleme anzusprechen.

„Lass sie deine Stimme hören, weil jede Stimme zĂ€hlt“ — Die Ärzte



Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurer SweekKeeperin Eve @writtenbetweenthelines. Sie schreibt gerne Poesie und Kurzgeschichten.

Du hast die AnkĂŒndigung des SweekKeeper Takeovers verpasst? Schau hier vorbei, um einen Überblick ĂŒber die Autoren und die Themen zu bekommen!

April 1, 2019

Sweek Kurzgeschichten Wettbewerb: #MikroBoot

Die nĂ€chste MikroFiction-Runde steht an… und das neue Wort ist “Boot”! ⛔  Wie immer kann man das Wort beliebig interpretieren. Willst du eine Geschichte ĂŒber ein echtes Boot? Oder eine metaphorische Geschichte? Du kannst ĂŒber alles schreiben, was dir einfĂ€llt, solange das Wort in der Geschichte verwendet wird. Erstelle deine kreativste, verrĂŒckteste oder lustigste Geschichte und gewinne 50€!

Wettbewerbs-Guidelines 

❓ Wie man teilnehmen kann: Geschichte einreichen ❓

  1. Schritt: Lade dir unsere App herunter oder nutze unsere Website:
  2. Schritt: Erstelle einen Account oder logge dich ein.
  3. Schritt: Gehe zu „Meine Geschichten“ und klicke danach auf „Neue Geschichte“. Erstelle ein Kapitel und fange an dort zu schreiben oder kopiere deine Geschichte dort hinein.
  4. Schritt: Veröffentliche deine Geschichte mit dem Hashtag #MikroBoot in den Stichworten oder der Beschreibung!
🗓 Zeitraum 🗓

01.04.2019 bis 22.04.2019. Das heißt, dass die Gewinner am 30.04.2019 verkĂŒndet werden.

 

🏆 Preise 🏆

Beste Geschichte: 50€ Preisgeld, Publikation im nĂ€chsten Sweek Kurzgeschichten Band, ein gratis Belegexemplar, Aufnahme in die ‘AuserwĂ€hlt’-Kategorie + Abzeichen fĂŒrs Cover

Beliebteste Geschichte: Publikation im nĂ€chsten Sweek Kurzgeschichten Band, wird ‘auserwĂ€hlt’ auf Sweek + Abzeichen fĂŒrs Cover

Finalisten: alle Geschichten, die es unter die Finalisten geschafft haben, werden im Sweek Kurzgeschichten Buch publiziert und auf Sweek ‘auserwĂ€hlt’ + Abzeichen fĂŒrs Cover

ACHTUNG: Diese Runde gibt es keinen Feedbackpreis!

📜 Allgemeine Teilnahmebedingungen 📜
  1. Du musst mindestens 13 Jahre oder Ă€lter sein, um teilzunehmen. Solltest du jĂŒnger sein, brauchst du die EinverstĂ€ndnis deiner Eltern.
  2. Deine Geschichte muss in deutscher Sprache verfasst werden.
  3. Deine Geschichte darf nicht lÀnger als 250 Wörter sein.
  4. Die Geschichte muss nicht neu oder exklusiv sein, sollte aber neu auf Sweek hochgeladen werden.
  5. Deine Geschichte muss den aktuellen Hashtag der Runde haben.
  6. Das geforderte Wort kann in einem anderen Nomen, Verb oder Adjektiv untergebracht sein, solange es nicht geĂ€ndert wird. Beispiel: #MikroBoot = “ausbooten, Schlauchboot” sind möglich.
  7. Die Geschichte muss von dir geschrieben werden. Du kannst sie auch mit einem Freund schreiben. Solltet ihr aber gewinnen, muss der Preis geteilt werden. Plagiate sind verboten und können strafrechtlich verfolgt werden.
  8. Die Geschichte muss bis Einsendeschluss fertiggestellt werden. Deine Geschichte darf danach nicht mehr geĂ€ndert werden – dies fĂŒhrt zur Disqualifikation.
  9. Du kannst mit mehreren Geschichten antreten.
  10. Du kannst in jeder Runde am Wettbewerb teilnehmen.
  11. Deine Geschichte darf in allen Genres verfasst werden. Es darf eine Kombination aus mehreren Genres geben, z.B. Young Adult, Romantik, Fantasy, Krimi oder Science Fiction.
  12. Die beste Geschichte wird von unserer Jury ausgewÀhlt basierend auf Schreibstil, Handlungsentwicklung, OriginalitÀt, Grammatik und Umsetzung des jeweiligen Wortes.
  13. Die beliebteste Story wird ausgewĂ€hlt auf Basis der Likes, die deine Geschichte hat. Die Deadline fĂŒr die Likes ist der 30. April. FĂ€lschung von Likes fĂŒhrt zu Disqualifikation. Die beliebteste Geschichte muss den QualitĂ€tsanforderungen des Sweek Teams entsprechen.
  14. Spam-Kommentare/Nachrichten mit Werbung von deiner Geschichte (ausgenommen spezielle Promotion-Stories) an unpassenden Stellen resultieren in Disqualifikation und möglicher Löschung deines Accounts, falls das Verhalten sich fortsetzt.
  15. Sollte der Gewinner nicht innerhalb von 2 Wochen antworten, wird der Preis an den zweiten Platz verliehen.
  16. Mit der Teilnahme an diesem Wettbewerb gibst du Sweek die Rechte, deine Geschichte in einem Sammelband zu veröffentlichen. Sollte der Autor damit nicht einverstanden sein, dann muss er dies in der Kurzbeschreibung bekannt geben.
  17. Mit der Teilnahme an diesem Wettbewerb gibt der Autor an, die Teilnahmebedingungen verstanden und akzeptiert zu haben.
đŸ€“Â Jury MitgliederÂ đŸ€“

(werden laufend aktualisiert)

March 29, 2019

Takeover: Unterschied der Genres – Young & New Adult

Wer in letzter Zeit mal durch die GĂ€nge einer Buchhandlung geschlendert ist, dem wird mit großer Wahrscheinlichkeit aufgefallen sein, dass immer mehr BĂŒcher mit den Bezeichnungen Young Adult oder New Adult aus dem Boden sprießen. Inzwischen mĂŒsste eigentlich jeder diese Namen gehört haben, vielleicht verwenden einige sie selbst fĂŒr ihre Manuskripte – teilweise jedoch, ohne zu wissen, worin die Unterschiede eigentlich liegen. Aber was sind das jetzt genau fĂŒr BĂŒcher, die da regelmĂ€ĂŸig in unsere Regale einziehen?

Der Young Adult Roman

Young Adult lĂ€sst sich auch ganz einfach als junger Erwachsene ĂŒbersetzen, und genau die sind es, um die sich diese BĂŒcher drehen: Teenager, die gerade die PubertĂ€t in vollen ZĂŒgen genießen und sich mit den ĂŒblichen Problemen herumschlagen mĂŒssen. Vielleicht gibt es ja noch jemanden, der sich an die oldschool Bezeichnung Jugendbuch erinnert, denn eigentlich ist es genau dasselbe. Deshalb werden auch Themen behandelt, die vor allem Jugendliche (wenn sie denn lesen) beschĂ€ftigen.

Probleme in der Schule oder mit den Eltern, die erste große Liebe oder die HĂŒrden des Erwachsenwerdens – die FĂŒlle an Themen ist breit. NatĂŒrlich muss es nicht nur ein realistischer Jugendroman sein. Young Adult kann auch in anderen Genres vertreten sein: Fantasy, Sci-Fi oder beispielsweise Dystopien. Die Themen sind oftmals die gleichen – nur in einer anderen Welt verpackt und mit anderen aufkommenden Problemen in der Handlung, die an die entsprechende Welt angepasst sind. Man denke hierbei nur an die Biss-Reihe oder Legend zurĂŒck. Aber der Entwicklungsprozess des Protagonisten ist oft der gleiche.

Meistens gehen die Protagonisten noch zur Schule, sind allerhöchstens gerade volljĂ€hrig geworden und befinden sich in einem Alter, in dem sich Vieles fĂŒr sie entscheidet: Wer will ich einmal sein? Wo möchte ich einmal hin? Das Problem ist, dass viele Jugendliche gar nicht wissen, was sie nach der Schule machen wollen – wie soll dann ein Protagonist, wie soll eine Geschichte da dann helfen, dieses Problem zu lösen? Gar nicht, aber es werden Wege aufgezeigt, wie man als Leser mit seinen Problemen umgehen kann. Besonders die Ă€lteren Jugendlichen, die vielleicht gerade 18 geworden sind und voll im Abitur stecken, mĂŒssen entscheiden, wie ihre Zukunft aussehen soll. Und das ist gar nicht so einfach, wenn man sich nicht sicher ist, wohin man gehört, wer man ist und worin die besonderen FĂ€higkeiten liegen.

Gerade deshalb stiften Young Adult Romane IdentitĂ€t: sie zeigen anderen Jugendlichen, dass nicht nur sie es sind, die sich mit einem Problem herumschlagen mĂŒssen, sondern, dass es anderen ganz Ă€hnlich geht. Besonders die GefĂŒhle werden sehr intensiv wahrgenommen. Das kennt man ja im besten Fall von sich selbst – im ersten Moment war man noch super happy und schwebte auf Wolke 7, im nĂ€chsten Moment muss man nur einmal schief angeguckt werden und schon weint man, ohne ĂŒberhaupt selbst den Grund dafĂŒr zu kennen. Die Protagonisten gehen genauso durch die Hölle, wie wir es in der PubertĂ€t tun. Ich wĂŒrde sagen, besonders bei der Liebe wird sich zurĂŒckgehalten. Ich schĂ€tze, da wird besonders auf das Alter der Leser geguckt – sind es eher jĂŒngere Teenies, oder schon Ă€ltere?

Wobei man hierbei den Begriff Teenie vielleicht weiter eingrenzen sollte. Meistens geht es um viele erste Male in der Liebe. Das erste Mal so richtig verliebt sein, der erste Kuss, die erste Beziehung
 Erotische Szenen lassen sich nur sehr selten bis gar nicht wiederfinden und erst recht nicht so detailliert und ausgeschmĂŒckt. Viele sagen, dass sich daran die Young Adult von den New Adult Romanen unterscheiden. Vermutlich gibt es bei dieser Behauptung kein richtig und kein falsch – das muss jeder fĂŒr sich beantworten. Was allerdings deutlich unklarer ist, ist die Verwendung des Begriffs Young Adult an sich. Leider ist es nicht ganz deutlich, festzustellen, ob sich der Begriff auf die Zielgruppe der Leser, oder auf das Genre bezieht.

Der New Adult Roman

Das ist etwas, das sich beim New Adult Roman ganz leicht klĂ€ren lĂ€sst: Der New Adult Roman bezeichnet eher die  Zielgruppe. Und zu der gehören alle, die wie ich ein bisschen zu alt fĂŒr die klassischen JugendbĂŒcher sind, aber  Romane ĂŒber 40-jĂ€hrige Frauen in ihrer Midlife-Crisis ziemlich langweilig finden. Die Protagonisten sind Anfang bis Mitte 20 und stehen plötzlich vor all diesen ganzen Erwachsenenproblemen, mit denen man sich vorher irgendwie gar nicht so wirklich beschĂ€ftigt hat. Wahrscheinlich kennt jeder diesen Gedanken, dass man irgendwas besser macht als die Eltern, wenn man endlich ausgezogen ist. Aber, wenn man dann in seiner eigenen, ersten Wohnung steht und komplett ĂŒberfordert ist, weil man nicht genau weiß auf wie viel Grad man die WĂ€sche waschen soll, erwischt man sich dabei, dass man es eben doch so macht wie Mama zuhause.

Ich wĂŒrde jetzt mal behaupten, dass sich die Themen nur minimal von denen der Young Adult BĂŒcher unterscheiden – nur sind sie hier deutlich krasser und ausgereifter. Plötzlich heißt es nicht mehr: oh, ich hab ja noch Zeit, bis ich mich entscheiden muss, was ich mit meinem Leben anfangen will, sondern: Ich muss mich jetzt entscheiden! Auf einmal geht es nicht mehr darum, wer man sein will, sondern darum, wer man wirklich ist. Was zu einem gehört, was einen definiert. Die Protagonisten sind um einiges autonomer, als die Teenies in den Young Adult Romanen. WĂ€hrend die Protas dort lernen, eine eigene Meinung zu bilden, haben die Protas in den New Adult Romanen eine eigene Meinung.

DarĂŒber hinaus lĂ€sst sich als wesentliches Merkmal der New Adult Romane festhalten, dass die Protagonisten aufs College / die Uni gehen und studieren. Meist kommen sie zu Beginn des Buches frisch an die Uni und schlagen sich mit den ganzen Problemen wie der Selbstorganisation oder dem Zeitmanagement herum, mit denen sich die Erstsemester immer rumschlagen mĂŒssen. Vor allem aber, liegt der Fokus auf der Romantik. Neben den ganzen anderen Komplikationen, die das Erwachsenwerden so mit sich bringt, ist das vermutlich die grĂ¶ĂŸte Baustelle, die Anfang 20-jĂ€hrige so beschĂ€ftigt. Dieses jugendliche Verknalltsein reicht dann manchmal nicht mehr aus, um mit jemandem glĂŒcklich zu sein. Deshalb können auch sexuelle Themen im Vordergrund der Geschichte stehen, ohne, dass das Buch direkt als Erotikroman abgestempelt wird. Ich denke hierbei zum Beispiel an Someone New oder BerĂŒhre mich. Nicht.

 

Solltet ihr also demnĂ€chst vor eurem Manuskript sitzen und nicht genau wissen, was euer Skript denn jetzt genau ist, dĂŒrft ihr gerne diesen groben Überblick als Checkliste benutzen um zu entscheiden, ob ihr noch Young Adult oder bereits New Adult schreibt.

Viel Spaß dabei!



Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurer SweekKeeperin Viktoria @ViktoriaChristians. Sie schreibt gerne Young Adult und Fantasy.

Du hast die AnkĂŒndigung des SweekKeeper Takeovers verpasst? Schau hier vorbei, um einen Überblick ĂŒber die Autoren und die Themen zu bekommen!

March 15, 2019

Takeover: Wie Reisen deine Ideen mobilisieren können

Hallo zusammen!

Aufmerksame Leser unter euch haben vielleicht gemerkt, dass ich schon lange nichts mehr geschrieben habe.
Das liegt daran, dass ich gerade auf Reisen bin. Mag paradox klingen, dass ich gerade jetzt ĂŒber Ideen schreibe, wo ich doch anscheinend keine Ideen zum Blog beigetragen habe. Stimmt, aber ich habe Ideen gesammelt und werde nun mit euch teilen, wie Reisen euch dabei helfen können. Und damit meine ich nicht, dass ihr alle nach Argentinien reisen sollt (was aber eine gute Idee wĂ€re), sondern es können auch kleine Reisen sein. Gerade in Europa ist es einfach, mit einem Zugticket in ein neues Land zu gelangen oder auch einfach eine neue Stadt. Jedes Erlebnis an einem Ort, den ihr nicht kanntet, gilt.

1. Neue Kultur 

Eine neue Kultur bereichert euch in etlichen Weisen. Zum Beispiel, um eine neue Welt zu erschaffen. Wenn ihr eine neue Kultur kennenlernt, lernt ihr, was andere Leute so alles anders machen. Ihr lernt Unterschiede kennen oder merkt, dass gewisse Dinge gar nicht so selbstverstĂ€ndlich sind, wie ihr vielleicht dachtet. Damit könnt ihr arbeiten. Denn diese Unterschiede könnt ihr ausnutzen, um eurem Buch eine neue Kultur zu verpassen. Das kann natĂŒrlich im Bereich ScienceFiction oder Fantasy sein, aber genauso ist es wichtig, dass euer Liebesroman einen eigenen Touch bekommt.
Oder einen neuen Schauplatz.

2. Neue Leute 

Das ist nicht ganz dasselbe wie eine neue Kultur, wenn auch damit verbunden. Neue Leute kennenzulernen ist perfekt, um eure Charakteren aufzupeppen – und je anders die Leute sind, desto besser. Ihr lernt neue Umgangsformen kennen,
neue CharakterzĂŒge und neues Aussehen.

3. Reisegeschichten

Wenn ihr eine Reisehandlung schreibt, ist es beinahe unvermeidbar, dass auch ihr reist. Mit Reisehandlungen meine ich BĂŒcher im Stil von “Herr der Ringe” oder “Magie der Namen”, in denen die Haupthandlung aus einer Reise besteht. Und wie wollt ihr wissen, wie eine Reise sein kann, ohne gereist zu haben? NatĂŒrlich kann man es etwas nachempfinden, aber die Vorstellung ist nie dasselbe wie die RealitĂ€t. Eine Reise hilft euch da also enorm, euren Horizont zu erweitern – und ĂŒber euer eigenes Erlebnis zu schreiben.

4. Anpassung und Empathie 

Wenn man lĂ€ngere Zeit in einem fremden Land verbringt, muss man sich wohl oder ĂŒbel anpassen. Man ĂŒbernimmt gewisse Gewohnheiten und gewöhnt sich an die Sitten. Plötzlich macht man Dinge, die man zuvor nie getan hĂ€tte. Und so lernt man nicht nur sich anzupassen, sondern auch Empathie mit dem GegenĂŒber.

Warum das fĂŒrs Schreiben so wichtig ist? Ihr mĂŒsst Empathie haben mit eurem Protagonisten. Ihr mĂŒsst euch in euren Protagonisten hineinversetzen können und euch an ihn, seine Sitten und Gewohnheiten anpassen.

5. Ideen werden umstrukturiert

Vielleicht hattet ihr, bevor ihr auf eine Reise gegangen sind, eine Idee im Kopf. Einigermassen ausgereift, bald bereit zu schreiben. Ihr habt schon einige Bilder dazu kreiert und fĂŒhlt euch sicher.

Doch dann kommt diese Reise. Und eure Idee gerĂ€t ins Wanken. Plötzlich wollt ihr einen anderen Schauplatz wĂ€hlen und eigentlich wĂŒrde es auch passen, wenn die Frau mit der Panflöte da drĂŒben in eurem Buch auftauchen wĂŒrde.
Ja, Reisen können eure Ideen umstrukturieren und das ist auch gut so! Ein neuer Ort kann ein neuer Schauplatz werden und ein neuer Platz, den ihr seht, wird die Inspiration fĂŒr den ersten Kuss in eurem Buch.

Lasst solche Änderungen zu! Verschließt eure Geschichten nicht, wenn ihr sie mal geplant habt, sondern erlaubt ihr neue Formen anzunehmen.

6. 100% Neu

Wenn ihr einen neuen Ort besucht, habt ihr die 100%-ige Sicherheit, dass ihr etwas Neues sehen werdet. Die Sicherheit habt ihr immer! Hier könnt ihr einfach den neuen Ort genießen und euch dabei inspirieren lassen – und sei es passiv! Ich sage nicht, dass ihr das nĂ€chste Mal mit einem Notizblock in der Hand durch Paris rennen mĂŒsst, aber haltet die Augen etwas offen und lasst euch inspirieren.

7. Reisegeschichte 

Im Zweifelsfall kann auch die Reise selbst zu einer Geschichte werden. Etliche BĂŒcher entstanden auf die Weise, dass die Autoren ihre Reise erzĂ€hlen wollten. Sei es autobiographisch oder einfach daraus inspiriert. Also auch das kann
durchaus eine Überlegung wert sein.

In der Tat möchte auch ich vieles, das ich auf meiner Reise erlebe, wiederverwenden. Einerseits den Ort und die Leute, welches mir beides sehr gefÀllt (Buenos Aires, Argentinien) und andererseits vielleicht sogar etwas
Persönliches 😉

Ich wĂŒnsche euch also schöne Reisen und tolle Ideen!

Und hier noch ein Bild von einem Haus, das ich in La Boca, Buenos Aires gesehen habe.

Lesen ist die Reise fĂŒr diejenigen, die keinen Zug nehmen können.



Dieser Post im #Sweekkeeperblog kommt von eurer SweekKeeperin Delia @DeliaMunoz. Sie schreibt gerne Fantasy oder Mischgenres.

Du hast die AnkĂŒndigung des SweekKeeper Takeovers verpasst? Schau hier vorbei, um einen Überblick ĂŒber die Autoren und die Themen zu bekommen!

March 5, 2019

Schreibwettbewerb #SweekForFemmes zum Weltfrauentag 2019

Jeder sollte die Freiheit besitzen, sein zu können, wer er oder sie möchte, seinen GefĂŒhlen und Gedanken (öffentlich) Ausdruck geben zu können und den eigenen Lebenstraum zu verwirklichen. Bis heute ist es noch vielen Frauen und MĂ€dchen verwehrt, diese Art von Freiheit zu genießen und wir möchten diesem Thema mehr Aufmerksamkeit zukommen lassen – um etwas zu Ă€ndern! Wir möchten diese Frauen inspirieren, ihre Geschichte zu erzĂ€hlen. Wir möchten ihre Kraft bewundern. Wir möchten allen Frauen und MĂ€dchen in schwierigen Situationen zeigen, dass sie nicht allein sind. Und dass wir VerĂ€nderung und Gleichberechtigung wollen!

Der internationale Frauentag am 8. MĂ€rz ist der perfekte Anlass, um gemeinsam Aufmerksamkeit auf diese Themen zu lenken: mithilfe der Kraft des GeschichtenerzĂ€hlens. In Zusammenarbeit mit TERRE DES FEMMES, einer deutschen Menschenrechtsorganisation, die sich weltweit fĂŒr Frauenrechte einsetzt, möchten wir euch dazu animieren, eine Geschichte mit einer weiblichen Hauptfigur zu schreiben. Wir sammeln vom 08. MĂ€rz bis zum 04. April 2019 Geschichten auf Sweek, die von Frauen handeln, von ihren Errungenschaften, StĂ€rken, HĂŒrden, Mut oder dem ganz alltĂ€glichen Leben.

Wir möchten dich dazu inspirieren, kritisch ĂŒber die vielen unterschiedlichen Rollen, die Frauen in der Gesellschaft einnehmen, nachzudenken. Wenn du deine Gedanken fĂŒr eine bessere Welt mit der Sweek Community teilen möchtest, kannst du als Inspiration eines der folgenden Themen auswĂ€hlen, denen sich die Arbeit von TERRE DES FEMMES widmet:

  • Gleichberechtigung von Frau und Mann und Integration von (auslĂ€ndischen) Frauen
  • Frauenhandel und Prostitution
  • HĂ€usliche und sexualisierte Gewalt
  • Gewalt im Namen der Ehre und Zwangsverheiratung
  • Weibliche GenitalverstĂŒmmelung

Dies sind jedoch nur einige Beispiele. Du kannst auch ein anderes Thema wÀhlen, das du kritisch beleuchten möchtest und von dem du denkst, es verdient mehr Aufmerksamkeit. Das Thema ist offen!

Unsere Juroren, zusammengestellt aus Mitarbeiterinnen von TERRE DES FEMMES, werden die 10 eindrucksvollsten Geschichten aus den 30 beliebtesten Geschichten aussuchen. Die 30 beliebtesten Geschichten werden ĂŒber das Like-Verfahren von der Community ausgewĂ€hlt. Zusammen mit TERRE DES FEMMES werden wir am Ende eine Gewinner-Geschichte auswĂ€hlen, die dann in einem neuen Sweek Sammelband mit allen Finalisten und dem Gewinner als Taschenbuch veröffentlicht wird.

Zudem möchten wir wieder einen Teil der Erlöse spenden. Dieses Mal ist die Organisation schon festgelegt: TERRE DES FEMMES. Von jedem verkauften Buch werden wir 1€ zugunsten der Arbeit fĂŒr Frauenrechte dorthin spenden.

 

đŸ€ Partner des SchreibwettbewerbsÂ đŸ€

TERRE DES FEMMES – Menschenrechte fĂŒr die Frau e.V. ist eine gemeinnĂŒtzige Menschenrechtsorganisation, die sich fĂŒr ein selbstbestimmtes, gleichberechtigtes und freies Leben fĂŒr MĂ€dchen und Frauen weltweit einsetzt. Durch öffentlichkeitswirksame Aktionen, Publikationen, Veranstaltungen, Kampagnen und Lobbyarbeit sensibilisiert TERRE DES FEMMES die Öffentlichkeit und Politik fĂŒr geschlechtsbedingte Gewalt und Diskriminierung. Die Arbeit des Vereins konzentriert sich auf die Themenschwerpunkte weibliche GenitalverstĂŒmmelung, HĂ€usliche und Sexualisierte Gewalt, Gewalt im Namen der Ehre, Frauenhandel und Prostitution, Gleichberechtigung und Integration, sowie Internationale Zusammenarbeit. Weitere Informationen findest du unter  www.frauenrechte.de

 

🎯 Ziel des Schreibwettbewerbs? 🎯

Sweek und TERRE DES FEMMES suchen nach bedeutungsvollen Geschichten, die nichts beschönigen und eine wichtige Botschaft fĂŒr Frauen haben. Es geht auch darum, Aufmerksamkeit auf die unantastbare WĂŒrde und die Rechte insbesondere von Frauen und MĂ€dchen zu richten.

 

🏆 Preise 🏆

đŸ„‡ Beste Geschichte: 50€ Preisgeld, Veröffentlichung im Sweek Sammelband als Taschenbuch (inkl. gratis Taschenbuch) & Abzeichen fĂŒrs Cover
🏅 10 beliebteste Geschichten (Shortlist): Veröffentlichung im Sweek Sammelband als Taschenbuch & Abzeichen fĂŒrs Cover

 

📊 Auswahl der besten Geschichte 📊

Die Jury wird von TERRE DES FEMMES gestellt – die 30 beliebtesten Geschichten (Longlist) werden von der Jury auf eine Shortlist (10 Geschichten) reduziert und es wird eine Gewinnergeschichte zusammen vom Sweek-Team und TERRE DES FEMMES ausgewĂ€hlt. Die 30 beliebtesten Geschichten können noch nach Einreichungsfrist bis zum 09. April gewĂ€hlt werden. Die Einreichungsfrist endet schon am 04. April!

 

📌 Zusammenfassung 📌

Einreichungsfrist: 4. April, 23:59 Uhr MEZ

Votingphase der 30 besten Stories: 08. MĂ€rz bis 09. April

Juryphase: 10. April bis 1. Mai

VerkĂŒndung Shortlist & Gewinner: 3. Mai

Kriterien: max. 5.000 Wörter & weibliche Hauptfigur

Achtung: dieses Mal darf jeder Autor nur eine Geschichte hochladen!

 

✍ Wie man teilnehmen kann: Geschichte einreichen ✍
  1. Schritt: Lade dir unsere App herunter oder nutze unsere Website:

Website: https://sweek.com/
Android app: http://bit.ly/SweekforAndroid
iOS app: http://bit.ly/SweekforiOS

  1. Schritt: Erstelle einen Account oder logge dich ein.
  2. Schritt: Gehe zu „Meine Geschichten“ und klicke danach auf „Neue Geschichte“. Erstelle ein Kapitel und fange an dort zu schreiben oder kopiere deine Geschichte hinein.
  3. Schritt: Veröffentliche deine Geschichte mit dem jeweiligen Hashtag in den Stichworten oder der Beschreibung
  4. Du nimmst bei Nutzung des Hashtags automatisch teil.

 

🔍Teilnahmebedingungen 🔍

Lies dir die Teilnahmebedingungen genau durch, bevor du an dem Wettbewerb zum Weltfrauentag 2019 teilnimmst!

  • Du musst 14 Jahre oder Ă€lter sein, um teilnehmen zu dĂŒrfen. Wenn du jĂŒnger bist, brauchst du die EinverstĂ€ndnis deiner Eltern.
  • Die Geschichte muss in deutscher Sprache verfasst werden.
  • Deine Geschichte muss mit #Sweekforfemmes in Tags oder Beschreibung kenntlich gemacht werden.
  • Geschichten werden nur bis 5.000 Wörter akzeptiert.
  • Keine GenreeinschrĂ€nkungen; Poesie und Prosa, Non-Fiktion erwĂŒnscht.
  • Die Geschichte muss nicht exklusiv sein, d.h. sie darf anderweitig publiziert sein.
  • Du darfst nur mit einer einzigen Geschichte teilnehmen.
  • Die Geschichte muss den Sweek Community Guidelines entsprechen. Spam oder respektlose Nachrichten/ Kommentare werden nicht toleriert.
  • Alle Geschichten mĂŒssen respektvoll gegenĂŒber anderen sein – unabhĂ€ngig von Geschlecht, Identifikation, Religion, sexueller Orientierung, Herkunft o.a.
  • Die Geschichte muss von dir geschrieben worden sein. Plagiate werden nicht toleriert.
  • Nach der Einreichungsfrist darf die Geschichte nicht mehr verĂ€ndert werden.
  • Bereits auf Sweek publizierte Geschichten können durch HinzufĂŒgen des Hashtags am Wettbewerb teilnehmen, ohne neu hochgeladen zu werden.
  • Finalistengeschichten des #Herstory-Wettbewerbs dĂŒrfen nicht teilnehmen.
  • Die Geschichte darf an anderen Wettbewerben teilgenommen haben.
  • Wenn du deine Geschichte nicht im Sammelband publiziert sehen möchtest, teile uns dies bitte in der Beschreibung mit. Der Gewinner erhĂ€lt eine Ausgabe des Taschenbuches des Sammelbandes, kann aber nicht am Gewinn beteiligt werden. Der Gewinn wird teilweise genutzt, um die Kosten des Schreibwettbewerbs zu decken und teilweise gespendet (1 Euro pro verkaufter Kopie geht an TERRE DES FEMMES).
  • Die 10 Finalisten der Shortlist und die beste Geschichte werden am 03. Mai ĂŒber die Social Media KanĂ€le von Sweek Deutschland bekannt gegeben.
  • Der Gewinner wird von TERRE DES FEMMES und der Sweek-Redaktion in Absprache ausgewĂ€hlt.
March 1, 2019

Sweek Kurzgeschichten-Wettbewerb: #MikroErde

Da ist auch schon der Februar vorbei… đŸ’„ und es ist Zeit fĂŒr den nĂ€chsten Mikro-Wettbewerb! Das Wort dieser Runde ist “Erde” und lĂ€sst euch ganz schön viel Freiraum – vom Planeten 🌍 ĂŒber den braunen, flĂ€chendeckenden Stoff auf Ackern đŸŒ± bis zum Plural von Pferd 🐎 ist dieses Mal wirklich einiges, ĂŒber das geschrieben werden kann, oder? đŸ€“

Wir sind gespannt auf eure Geschichten! Und hoffentlich gehen die Pferde mit eurer KreativitĂ€t durch 😉🐮😉🐮

Wettbewerbs-Guidelines 

❓ Wie man teilnehmen kann: Geschichte einreichen ❓

  1. Schritt: Lade dir unsere App herunter oder nutze unsere Website:
  2. Schritt: Erstelle einen Account oder logge dich ein.
  3. Schritt: Gehe zu „Meine Geschichten“ und klicke danach auf „Neue Geschichte“. Erstelle ein Kapitel und fange an dort zu schreiben oder kopiere deine Geschichte dort hinein.
  4. Schritt: Veröffentliche deine Geschichte mit dem Hashtag #MikroErde in den Stichworten oder der Beschreibung!
🗓 Zeitraum 🗓

01.03.2019 bis 22.03.2019. Das heißt, dass die Gewinner am 31.03.2019 verkĂŒndet werden.

 

🏆 Preise 🏆

Beste Geschichte: 50€ Preisgeld, Publikation im nĂ€chsten Sweek Kurzgeschichten Band, ein gratis Belegexemplar, Aufnahme in die ‘AuserwĂ€hlt’-Kategorie + Abzeichen fĂŒrs Cover

Beliebteste Geschichte: wird ‘auserwĂ€hlt’ auf Sweek + Abzeichen fĂŒrs Cover

Finalisten: alle Geschichten, die es unter die Finalisten geschafft haben, werden im Sweek Kurzgeschichten Buch publiziert und auf Sweek ‘auserwĂ€hlt’ + Abzeichen fĂŒrs Cover

ACHTUNG: Diese Runde gibt es keinen Feedbackpreis!

📜 Allgemeine Teilnahmebedingungen 📜
  1. Du musst mindestens 13 Jahre oder Ă€lter sein, um teilzunehmen. Solltest du jĂŒnger sein, brauchst du die EinverstĂ€ndnis deiner Eltern.
  2. Deine Geschichte muss in deutscher Sprache verfasst werden.
  3. Deine Geschichte darf nicht lÀnger als 250 Wörter sein.
  4. Die Geschichte muss nicht neu oder exklusiv sein, sollte aber neu auf Sweek hochgeladen werden.
  5. Deine Geschichte muss den aktuellen Hashtag der Runde haben.
  6. Das geforderte Wort kann in einem anderen Nomen, Verb oder Adjektiv untergebracht sein, solange es nicht geĂ€ndert wird. Beispiel: #MikroErde = “erden, Pferde” sind möglich.
  7. Die Geschichte muss von dir geschrieben werden. Du kannst sie auch mit einem Freund schreiben. Solltet ihr aber gewinnen, muss der Preis geteilt werden. Plagiate sind verboten und können strafrechtlich verfolgt werden.
  8. Die Geschichte muss bis Einsendeschluss fertiggestellt werden. Deine Geschichte darf danach nicht mehr geĂ€ndert werden – dies fĂŒhrt zur Disqualifikation.
  9. Du kannst mit mehreren Geschichten antreten.
  10. Du kannst in jeder Runde am Wettbewerb teilnehmen.
  11. Deine Geschichte darf in allen Genres verfasst werden. Es darf eine Kombination aus mehreren Genres geben, z.B. Young Adult, Romantik, Fantasy, Krimi oder Science Fiction.
  12. Die beste Geschichte wird von unserer Jury ausgewÀhlt basierend auf Schreibstil, Handlungsentwicklung, OriginalitÀt, Grammatik und Umsetzung des jeweiligen Wortes.
  13. Die beliebteste Story wird ausgewĂ€hlt auf Basis der Likes, die deine Geschichte hat. Die Deadline fĂŒr die Likes ist der 30. MĂ€rz. FĂ€lschung von Likes fĂŒhrt zu Disqualifikation. Die beliebteste Geschichte muss den QualitĂ€tsanforderungen des Sweek Teams entsprechen.
  14. Spam-Kommentare/Nachrichten mit Werbung von deiner Geschichte (ausgenommen spezielle Promotion-Stories) an unpassenden Stellen resultieren in Disqualifikation und möglicher Löschung deines Accounts, falls das Verhalten sich fortsetzt.
  15. Sollte der Gewinner nicht innerhalb von 2 Wochen antworten, wird der Preis an den zweiten Platz verliehen.
  16. Mit der Teilnahme an diesem Wettbewerb gibst du Sweek die Rechte, deine Geschichte in einem Sammelband zu veröffentlichen. Sollte der Autor damit nicht einverstanden sein, dann muss er dies in der Kurzbeschreibung bekannt geben.
  17. Mit der Teilnahme an diesem Wettbewerb gibt der Autor an, die Teilnahmebedingungen verstanden und akzeptiert zu haben.
đŸ€“Â Jury MitgliederÂ đŸ€“

(werden laufend aktualisiert)

 

C. M. Singer

C. M. Singer wurde 1974 in MĂŒnchen geboren. Neben dem Schreiben und Lesen liebt sie es zu reisen und ist stĂ€ndig auf der Suche nach neuen kulinarischen Entdeckungen. Seit ihrer Jugend begeistert sie sich fĂŒr Paranormales und Okkultes. Dieses besondere Interesse lieferte die Inspiration zu spannenden Geschichten voller Romantik und Abenteuer, in denen sich ĂŒbernatĂŒrliche Elemente wie selbstverstĂ€ndlich mit der uns bekannten RealitĂ€t verweben.
Ihre „Ghostbound“-Trilogie ist eine spannende Mischung aus Paranormal Romance und Krimi und im AmrĂ»n-Verlag erschienen.

 

 

 

Florian Stein

Florian Stein, Slam Poet und Lyriker aus Bochum, bereist seit 2015 BĂŒhnen im deutschsprachigen Raum mit Geschichten, die leichtfĂŒĂŸig zwischen Politik und Alltag, RealitĂ€t, Philosophie und Unsinn schwanken. Immer energiegeladen und bissig, spricht der NRW-Meisterschaftsfinalist 2017 ĂŒber das Mit- und Gegeneinander unserer Welt und sicherte sich damit innerhalb kurzer Zeit seinen verdienten Platz unter Deutschlands Tourpoeten.

 

 

 

J. K. Bloom 

J. K. Bloom schreibt schon, seit sie elf Jahre alt ist. Das Erschaffen neuer Welten ist ihre Leidenschaft, seitdem sie das erste Mal ein GefĂŒhl fĂŒr ihre Geschichten bekam. Sie ist selbst abenteuerlustig und reist sehr gern. Wenn sie ihre Nase nicht gerade zwischen die Seiten eines Buches steckt, schreibt sie, beschĂ€ftigt sich mit ihrem Kater oder plant schon die nĂ€chste Reise an einen unbekannten Ort.

February 15, 2019

Takeover: So strukturiert man seine Ideen

Dieser verdammte Geistesblitz, warum nur, muss er immer ausgerechnet zu den schlechtesten Zeitpunkten kommen? WÀhrend der Schule/ Uni/ Arbeit, wÀhrend eines Dates, beim Schauen eines Lieblingsfilms oder gar wenn man gerade an einer anderen Geschichte arbeitet. Was kann man nur in solchen Momenten tun?

Sobald es irgendwie geht, empfehle ich euch, schreibt eure Ideen auf. Schnelligkeit ist hier ein wirklich wichtiges Stichwort, denn wir sind leider vergesslich. Der eine mehr als der andere, aber jedem/-er von uns entfallen mal Dinge. Besonders gerne sind es Details, manchmal aber auch mehr. Und seien wir mal ehrlich, wie Ă€rgerlich ist es bitte, wenn man eine gute Idee hatte und weiß, dass man sie hatte und einfach nicht mehr darauf kommt. Also: Aufschreiben! Und wenn es nur ein SchlĂŒsselwort ist. DafĂŒr ist fast immer Zeit. Wenn ihr mal keinen Zettel parat habt, dann benutzt einen alten Kassenbon, eure Hand, die Notizen-App eures Handys oder textet eure besten Freunde/-innen auf WhatsApp zu.

Besonders wenn ihr gerade spazieren geht oder aus anderen GrĂŒnden gerade nicht die Zeit oder Muße habt, eure Gedanken schriftlich auszuformulieren, bieten sich auch Sprachaufnahmen sehr gut an. Beinahe jedes Handy besitzt ein DiktiergerĂ€t. Ansonsten könnt ihr aber auch hier wieder Sprachnachrichten an Bekannte senden.

Damit sind wir auch schon beim nĂ€chsten Punkt angelangt. Wie bekomme ich Ordnung in mein Gedanken-Wirrwarr? Bei mir hilft es immer extrem, wenn ich jemand anderem gegenĂŒber erklĂ€re, was ich machen will. Schon alleine deshalb, weil ich ja möchte, dass die andere Person es versteht, bringe ich beinahe automatisch mehr Struktur in das Ganze. Wenn die Person dann auch noch hin und wieder Fragen stellt, oder Anmerkungen macht, dann hilft es sogar noch mehr. Am besten funktioniert das natĂŒrlich, wenn man sich trifft, oder telefoniert, aber Sprachnachrichten sind auch okay. Das reine Schreiben zeigt bei mir persönlich jedoch weniger Effekt.

Ein weiterer Helfer zur Organisation können Klebezettel sein, auf denen ihr eure SchlĂŒsselworte sammelt. Diese könnt ihr entweder ĂŒberall in der Wohnung verteilen oder an eine einzelne Wand hĂ€ngen. Wenn ihr die SchĂŒsselworte dann immer und immer wieder seht, denkt ihr gezwungenermaßen immer wieder ĂŒber eure Ideen nach. Irgendwann bildet sich dann meistens von selbst eine Reihenfolge. Dann könnt ihr auch anfangen die Klebezettel zu sortieren.

Habt ihr dann wirklich schon eine sehr konkrete Idee, kommt es darauf an, wie lang eure Geschichte werden soll.

Soll es eine Kurzgeschichte werden, dann empfehle ich euch, einfach mit dieser anzufangen. Wollt ihr allerdings eine Novelle oder einen Roman schreiben, dann schreibt ebenfalls zunÀchst einmal eine (lange) Kurzgeschichte. Schreibt alles auf, was euch einfÀllt. Wenn ihr das getan habt, dann könnt ihr besser schauen, wo es sich lohnt neue Kapitel anzufangen und ihr könnt eure Kapitel allgemein viel besser konzipieren.

Geht ihr Àhnlich vor, wie ich es hier beschrieben habe? Oder doch ganz anders? Im letzteren Fall schreibt gerne in die Kommentare, wie ihr es macht.

 



Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurer SweekKeeperin Eve @writtenbetweenthelines. Sie schreibt gerne Poesie.

Du hast die AnkĂŒndigung des SweekKeeper Takeovers verpasst? Schau hier vorbei, um einen Überblick ĂŒber die Autoren und die Themen zu bekommen!

January 25, 2019

Takeover: Die Umgebung – eine nĂŒtzliche Metapher fĂŒr GefĂŒhle

GefĂŒhle authentisch wiederzugeben ist einer der anspruchsvollsten Bereiche des Schreibens. Wie stelle ich Trauer am besten dar, wie Freude, Liebe, Wut,…? Die meisten werden diese GefĂŒhle kennen und wissen wie sich Freude anfĂŒhlt, wie sich Trauer anfĂŒhlt. Doch wie beschreibt man diese am besten? Wie sorgt man dafĂŒr, dass der Leser mitfĂŒhlt und mitleidet – fĂŒr viele Leser eine ziemlich wichtige Sache. Und was hat das mit der Umgebung zu tun?

Es kann doch nicht so schwer sein, GefĂŒhle zu beschreiben oder?

Das Beschreiben der GefĂŒhle an sich mag nicht allzu schwer sein. Freude lĂ€sst sich als GefĂŒhl der Freiheit beschreiben oder Liebe als Kribbeln im Bauch, Angst hingegen als GefĂŒhl der Enge und der Starre, die UnfĂ€higkeit sich zu bewegen.

Doch wĂŒrdest du als Leser das GefĂŒhl mitfĂŒhlen, wenn es so beschrieben ist? Zu leicht wird die Beschreibung voller Klischees – und wer will es dann noch lesen? Als Beispiel zum Klischee nutze ich eine Szene aus meinem aktuellen Projekt, die ich immer wieder ein bisschen verĂ€ndern werde.

“Das grelle Licht blendet mich. Langsam gewöhnen sich meine Augen an das Licht und ich erkenne meine Umgebung. Unter mir nichts als kahler Stein und nur wenige Schritte vor mir der Abgrund. Dort unten ist das Meer. Ich fĂŒhle mich glĂŒcklich, so frei. Ich fĂŒhle mich, als könnte ich fliegen.”

Nun, eigentlich sollte man sich jetzt gut in die Situation hineinversetzen können oder? Aber kann man die Freude so wirklich fĂŒhlen? Bis vor kurzem habe ich selbst oft so geschrieben – doch ich hatte immer das GefĂŒhl, dass noch etwas fehlt… aber was? Wenn ich mir die Szenen nach einiger Zeit erneut las, fiel es mir selbst schwer mich hineinzuversetzen. Aber wie bekommt man das hin?

Nutze die Umgebung

Eigentlich nutzt man die Umgebung beim Beschreiben von Emotionen fast immer. Selten beschreibt man ausschließlich die Emotionen. Je nach Perspektive ist dies natĂŒrlich immer ein bisschen unterschiedlich: gerade bei der Ich-Perspektive, die ich selbst ziemlich oft nutze, ist dies wichtig, lĂ€sst sich aber auch gut bei einer externen Perspektive nutzen. Schwieriger wird es, wenn der ErzĂ€hler die Emotionen des Charakters nicht kennt – doch auch dann kann die Umgebung dabei helfen, dass der Leser in eine gewisse Grundstimmung versetzt wird.

Die Umgebung kann die Emotionen wiederspiegeln. DafĂŒr gibt es natĂŒrlich ein paar klassische Beispiele: der Regen, wenn der Charakter traurig ist oder Gewitter, wenn der Charakter wĂŒtend ist. So lassen sich Emotionen schon besser darstellen und die Umgebung als Metapher nutzen. Dann fĂ€llt es dem Leser viel leichter, die gesamte Situation und die GefĂŒhle des Charakters mitzufĂŒhlen.

Man kann zwischen Umgebung und Charakter hin und her wechseln, solange es nicht zu verwirrend ist. Das Meer kann als Metapher dienen um zu zeigen, wie frei sich der Charakter fĂŒhlt, ein enger dunkler Raum als Metapher fĂŒr die Angst.

Klingt dann schon besser. Wirklich abwechslungsreich ist es aber noch immer nicht. Da jeder Charakter anders denkt und seine Umgebung unterschiedlich wahrnimmt und diese Wahrnehmung sich zusÀtzlich im Laufe der Zeit immer wieder verÀndert, kann damit auch gespielt werden. Doch dazu spÀter etwas mehr. Auch hier wieder ein Beispiel:

Das grelle Licht blendet mich. Ich schließe meine Augen und doch ist es noch immer zu hell. Das Licht scheint mich zu durchleuchten und erwĂ€rmt meinen ganzen Körper. Noch nie habe ich mich so frei und lebendig gefĂŒhlt. Langsam gewöhnen sich meine Augen an das Licht und ich erkenne meine Umgebung. Ich strecke meine Arme aus und der Wind zerrt an meiner Kleidung.

Ich blicke nach vorne. Ich bin nur wenige Schritte vom Abgrund entfernt. Dort unten nichts als das Meer. Wo bin ich? Hinter mir nichts als grauer Stein und das dunkle Loch aus dem ich gekommen bin. Unter mir nur Fels. Die Lichter sind verschwunden, doch das ist mir egal. Schließlich haben sie mich hierher gefĂŒhrt.  

Langsam gehe ich auf die Kante zu und blicke vorsichtig in die Tiefe. Die Wellen rauschen gegen die Felsen. Immer wieder. Ich setzte mich an den Rand und lasse die Beine in der Luft baumeln. Mein Herz beginnt im Rhythmus der Wellen zu schlagen. Das Blut pulsiert in meinen Adern, wie das Wasser unter mir. Nichts als Wasser ĂŒberall. Und ich hier oben.

Das muss der perfekte Ort sein. Ich schließe die Augen und lausche dem Rauschen des Wassers. Leise pfeift der Wind seine Melodie, mein Herzschlag gibt den Takt an. Ich dirigiere das Orchester mit meinen HĂ€nden, ohne dabei die Augen zu öffnen. Die Zeit wird völlig unwichtig, nur die Harmonie der Melodie ist wichtig. Meine Gedanken singen mit. Von einer perfekten Welt. Von der Freude. Vom Fliegen. Schließlich stimmt das Prasseln des Regens in das Konzert ein. Erst leise, dann immer lauter. Langsam durchnĂ€sst der Regen all meine Kleidung, doch das ist mir egal. Die Musik ist wichtig.”

Nun lĂ€sst es sich schon besser wahrnehmen und mitfĂŒhlen. Ich habe hier zusĂ€tzlich noch ein gewisses Motiv in die Szene integriert, die Musik.

Doch wie bereits gesagt, kann sich die Wahrnehmung des Charakters verĂ€ndern. Wenn dieser entspannt ist, nimmt er die Szene anders wahr, als beispielsweise auf der Flucht vor etwas. Aber auch andere Charaktere nehmen die gleiche Situation anders wahr. Gleichzeitig lĂ€sst sich gut mit der Welt und den Ängsten oder Vorlieben derjenigen spielen. Zum Beispiel jemand, der Gewitter oder Dunkelheit liebt. Solche, die keine Sonne mögen. So kann der Leser nebenbei den Charakter auf ganz andere Art wahrnehmen. Hier noch ein Beispiel aus der Sicht eines anderen Charakters, wie man die Szene von oben umschreiben könnte.

“Das Licht zwingt mich dazu, meine Augen zu schließen. Ich spĂŒre die eisigen HĂ€nde des Todes, die versuchen mich ĂŒber den nackten Stein in den Abgrund zu zerren, wo mich das hungrige Meer verschlingt. Gierig schlĂ€gt es bereits gegen den Felsen und erwartet mich. Der Regen lĂ€sst den Fels immer rutschiger werden, die Finger zerren immer stĂ€rker an mir. Gemeinsam pfeifen sie das Lied der Einsamkeit und des Todes. Die Sonne grinst mich hĂ€misch an, als wolle sie sagen, dass ich keine Chance mehr habe.”

Versucht es selbst einmal. Sucht euch eine Umgebung und lasst eure Figuren die gleiche Umgebung auf völlig unterschiedliche Weise wahrnehmen. Lasst sie fröhlich, gestresst, auf der Flucht, etc. diese Umgebung wahrnehmen und schaut wie sich die gleiche Umgebung verÀndert.

Zusammengefasst:
  • Um Emotionen zu beschreiben, bietet es sich oft an, die Umgebung zu nutzen
  • Die Umgebung kann hierbei als Metapher fĂŒr GefĂŒhle genutzt werden
  • Unterschiedliche Charaktere nehmen die Situation unterschiedlich wahr und damit darf (und sollte) gespielt werden
  • Die Umgebung muss zur Geschichte und zur Handlung passen
  • So nimmt der Leser die Umgebung und die Emotionen anders (hoffentlich intensiver) wahr

Probiert es mal aus!

 



Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurem SweekKeeper Laurus Larssen @Laurus_Larssen. Er schreibt gerne Fantasy, Kurzgeschichten und mehr. 

Du hast die AnkĂŒndigung des SweekKeeper Takeovers verpasst? Schau hier vorbei, um einen Überblick ĂŒber die Autoren und die Themen zu bekommen!

January 23, 2019

Der ultimative Marketingplan fĂŒr dein eigenes Buch

Nach euphorischen Momenten, schlaflosen NĂ€chten und bestimmt viel Schokolade ist dein Manuskript endlich fertig! Schön, dass du dich dafĂŒr entschieden hast dein Buch ĂŒber Sweek Publishing zu veröffentlichen. FĂŒr viele Autoren – auch von traditionellen Verlagen – beginnt nach Veröffentlichung die schwierigste Phase: der Verkauf und das Marketing des Buches. Die große Frage hierbei ist: Wie bringe ich mein Buch an den Mann (oder die Frau)?

Keine Panik – es gibt viele Möglichkeiten dein Buch auf den Markt zu bringen. Gemeinsam sorgen wir dafĂŒr, dass dein Buch die verdiente Aufmerksamkeit bekommt. Im Folgenden findest du Tipps und Tricks fĂŒr ein erfolgreiches Buchmarketing.

ZielgruppeÂ đŸ‘©đŸ‘š

Als erstes solltest du dir die Frage stellen: “Was ist meine Zielgruppe?” Wie alt sind die Leser, die mein Buch lesen? Was interessiert sie? Welche Genres mögen sie? Dies ist sehr wichtig, da unterschiedliche Altersgruppen unterschiedliche Plattformen und Medien nutzen, um sich ĂŒber Neuigkeiten und ihre Interessen zu informieren. Du solltest demnach genau wissen, welche Plattformen und Sozialen Medien deine Zielgruppe nutzt, um dein Buchmarketing besonders effektiv zu gestalten.

Cover-Design 🎹

Erfolgreiches Buchmarketing fĂ€ngt schon bei der Covergestaltung an. Ein gutes und auffallendes Cover ist ausschlaggebend fĂŒr Top oder Flop, da Menschen Bilder viel schneller als Worte verarbeiten und auch wahrnehmen. Daher muss dein Cover den Leser visuell und emotional ansprechen. Suche am besten online nach BĂŒchern mit dem selben Genre und achte auf die Covergestaltung der Cover, die dir sofort ins Auge stechen. Welche Elemente haben diese Cover gemeinsam?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten dein Cover optimal zu gestalten:

  1. Beauftrage einen freiberuflichen Cover-Designer
  2. Frage einen Freund oder Verwandten, der gut mit Illustrator, InDesign oder Photoshop umgehen kann
  3. Erstelle ein einfaches Design auf Sweek Publishing (Schritt 5)
  4. Versuche es einfach selber – ohne technisches Wissen – ĂŒber bspw. Canva. Dies ist eine kostenlose Website, die das Gestalten von Covern sehr einfach macht.

Tipp: Du hast mehrere Cover zur Auswahl und kannst dich nicht entscheiden? Teile die verschiedenen Cover auf deinen Sozialen Medien und bitte deine Community um Hilfe. Auf diese Weise fÀllt dir hoffentlich die Entscheidung einfacher und du bindest deine Community in den Entstehungsprozess deines Buches mit ein!

Lovelybooks, Goodreads, Vorablesen 📑

Lovelybooks ist ein Lesenetzwerk, das du gut fĂŒr das Marketing deines Buches nutzen kannst. Dort wird auch ein Autorenprogramm angeboten, wodurch die eigene offizielle Autorenseite verwaltet werden kann. Es können auch Testleserunden und Gewinnspiele durchgefĂŒhrt werden. Dies hilft dir den Kontakt zu deinen Lesern herzustellen.

Goodreads und Vorablesen sind weitere Lese- und Rezensionsplattformen, die du nutzen kannst. Schau dich einfach mal um!

Öffentliche Lesungen 🔖

Öffentliche Lesungen können helfen, dem Leser eine kleinen Einblick in das Buch zu geben. BuchlĂ€den und BĂŒchereien bieten sich hierbei besonders gut an, da sich dort viele Buchliebhaber aufhalten und diese auf die Lesung und somit dein Buch aufmerksam gemacht werden können.

PressearbeitÂ đŸŽ€

Ganz egal, ob in der lokalen Zeitung oder Radio. Gib so viele Interviews wie nur möglich und kontaktiere lokale Zeitungsredaktionen und Radioredaktionen. Je mehr Menschen dein Buch kennen und darĂŒber reden, desto besser.

Buch-Rezensionen 📋

Auch Rezensionen steigern die Bekanntheit von deinem Buch. Schicke deshalb ein Rezensionsexemplar an ausgewÀhlte Buch-Blogger und Booktuber (auf Youtube). Unserer Erfahrung nach raten wir dir jedoch, diese vorab zu kontaktieren, ob allgemein Interesse an dem Buch besteht. Vergiss nicht, auch die Top-Rezensenten auf Amazon zu kontaktieren.

Die eigene WebsiteÂ đŸ’»

Erstelle eine eigene Website nur fĂŒr dich als Autor, auf der du deine BĂŒcher sowie alle dazugehörigen Informationen vorstellen kannst. Steigere hiermit deine InternetprĂ€senz und mache auf dein neues Buch aufmerksam. Denke immer daran den “Call-to-Action” Button mit einer Verlinkung zu deinem Buch hinzuzufĂŒgen. Das macht es fĂŒr deine Leser einfacher dein Buch zu erwerben.

Veranstalte Gewinnspiele 🎇

Egal ob bei Facebook, anderen Sozialen Netzwerken oder auf deiner eigenen Webseite, Gewinnspiele sind immer beliebt. Du kannst damit sehr gut und einfach Aufmerksamkeit erregen, ohne dass hohe Kosten auf dich zukommen. Du kannst beispielsweise Leseproben, Lesezeichen oder sogar ein Exemplar deines Buches verlosen.

E-Mail Newsletter 📧

Dies kannst du auch sehr gut mit deiner eigenen Website verbinden. Deine Leser können sich registrieren und erhalten von dir Benachrichtigungen, wenn du ein neues Buch veröffentlicht hast oder es anderweitige Neuigkeiten von dir als Autor gibt.

Sozialen MedienÂ đŸ“±

Nutze die Sozialen Medien als Vertriebskanal indem du verschiedenen Autorengruppen z.B. auf Facebook beitrittst. Hier kannst du dich mit anderen Autoren austauschen, um UnterstĂŒtzung bitten und natĂŒrlich auch anderen Autoren mit ur Seite stehen. Suche nicht nur nach allgemeinen Autorengruppen sondern auch nach Gruppen fĂŒr bestimmte Genres.

Google Alert 💡

Mithilfe von Google Alert wirst du benachrichtigt, wenn dein Name oder dein Buch erwĂ€hnt wird. So kannst du dein Netzwerk erweitern, indem du Kontakt zu den Usern aufnimmst und dich bedankst, wenn sie etwas Positives ĂŒber dich oder dein Buch geschrieben haben.

Literaturveranstaltungen 📣

Informiere dich ĂŒber mögliche Literaturveranstaltungen oder Messen (z.B. Leipziger/Frankfurter Buchmesse) in deiner NĂ€he, an denen du teilnehmen kannst. Vielleicht kannst du dort dein Buch vorstellen und/ oder neue Kontakte knĂŒpfen.

Interagiere, Interagiere, Interagiere 💬

Interaktion ist beim Marketing deines Buches sehr wichtig. Stehe im regelmĂ€ĂŸigen Kontakt mit deinen Lesern. Antworte auf Nachrichten und Kommentare. Beziehe deine Fans in den Entstehungsprozess fĂŒr zukĂŒnftige BĂŒcher mit ein. Das allerwichtigste ist jedoch: GIB NIEMALS AUF!

Gerade fĂŒr neue und junge Autoren ist es wichtig, immer am Ball zu bleiben. Es kann eine Weile dauern, bis du dir eine Leserschaft oder Fanbase auf den Sozialen Medien aufgebaut hast. Bitte Freunde und Familie um Hilfe, RatschlĂ€ge oder neue Ideen. Wir sind sicher: deine harte Arbeit wird sich eines Tages auszahlen! 🙂

 

Viel GlĂŒck und Erfolg bei deiner Buchveröffentlichung!

Dein Sweek-Team

January 18, 2019

Takeover: So schreibt man eine gute Kurzgeschichte

Eine fesselnde Kurzgeschichte zu schreiben ist schwierig. Denn je kĂŒrzer ein Text ist, desto schneller
muss man direkt ins Geschehen einsteigen, damit der Leser das Interesse nicht verliert. Aber wie
lang darf eine Kurzgeschichte dann sein? Es gibt keine konkrete Zahl, die besagt, wie viele Wörter eine
Kurzgeschichte beinhalten darf. Es sind die Merkmale, die eine Kurzgeschichte ausmachen.

 

Merkmale einer Kurzgeschichte

Umfang: Wie im Namen der Textsorte enthalten, sollte die LĂ€nge der Geschichte kĂŒrzer als ein Buch ausfallen: maximal einige wenige Seiten.

Inhalt: In einer Kurzgeschichte geht es um einen bestimmten Moment, den der Protagonist erlebt. In einem
Roman zieht sich das Ganze ĂŒber Monate oder Jahre.

Beginn: Man steigt unvermittelt in das Geschehen bzw. in den Moment ein. Es gibt keine langen Einleitungen.
Möchte man dem Leser zuerst alle ZusammenhÀnge der Geschichte erklÀren, dann gehört die Idee
nicht in eine Kurzgeschichte, sondern in einen Roman. Die ersten paar SĂ€tze in einer Kurzgeschichte
sind wichtig, denn sie entscheiden, ob der Leser Interesse hat oder nicht.

Ende: Der Schluss bleibt meistens offen, da es nur ein Moment ist, den man beschreibt. Es muss nicht alles
erklÀrt werden und der Leser soll zum Nachdenken angeregt werden.

Figuren: Die Anzahl der bestehenden Figuren ist nicht groß. Da man außerdem nicht so viel Spielraum hat, auf
die verschiedenen Charaktereigenschaften einer Figur einzugehen, bleibt sie meistens eher oberflÀchlich.

Hintergrund: Der Leser muss zwischen den Zeilen lesen, da man in einer Kurzgeschichte nicht so viele ErklÀrungen
vorfindet, wie in einem Roman. Meistens muss man sich sowohl die Vorgeschichte als auch das, was
nach dem Ende passiert, selbst zusammenreimen.

Sprache: In Kurzgeschichten sind Andeutungen, Mehrdeutigkeiten oder unzÀhlige Metaphern nicht selten.
Dieses »zwischen den Zeilen lesen« ist fĂŒr Autoren als auch fĂŒr Leser schwierig. Aber in
Kurzgeschichten sind es die Dinge, die eben nicht aufgeschrieben werden, ausmachend fĂŒr eine
Kurzgeschichte. So lÀsst man den Lesern noch mehr Interpretationsfreiheit.

 

Wie schreibe ich nun eine gute Kurzgeschichte?

Thema: Wie bei jeder Geschichte muss man sich fĂŒr ein bestimmtes Thema entscheiden und eine Idee
entwickeln.

Was ist die Moral der Geschichte? Was möchte ich den Lesern vermitteln? Welches Genre?

Figuren: Die Figuren sind fast die wichtigsten Elemente einer guten Kurzgeschichte.

Wie viele Figuren kommen vor und in welcher Beziehung stehen sie zueinander?

Handlung: In einer Kurzgeschichte hat man keine Zeit fĂŒr Einleitungen. Also sollte man sich ĂŒberlegen, wie man
es schaffen könnte, der Kurzgeschichte gewisse Leerstellen bzw. Interpretationsfreiraum zu lassen,
gleichzeitig aber auch eine Grundstruktur zu schaffen. Hierbei ist es wichtig zu erwÀhnen, dass nicht
zu viel passieren sollte. Denn es ist immer noch eine Kurzgeschichte.

Wie ist der Aufbau der ErzÀhlung? Welches Ereignis findet statt?

Ort und Zeit: In einer Kurzgeschichte gibt es normalerweise keine RĂŒckblendungen oder ZeitsprĂŒnge, sondern alles passiert in einem Moment.

Wo/Wann spielt die Geschichte?

ErzÀhler: Manchmal passt es mehr, den Ich-ErzÀhler zu wÀhlen. Manchmal aber auch den Er-/Sie-/(Es-) ErzÀhler. Das sollte der Autor der Geschichte selbst bestimmen. WÀhlt man jedoch den ErzÀhler, der
das Ganze von außen betrachtet, sollte man noch entscheiden, ob der ErzĂ€hler kommentierend und
allwissend, personal (an eine Figur gebunden) oder neutral ist.

 

In der KĂŒrze liegt die WĂŒrze

Kurzgeschichten zu schreiben hilft einem zu lernen, sich kurz zu fassen. Schafft man es, eine kurze
und spannende Kurzgeschichte zu schreiben, dann hat man eine Kunst erlernt. Denn lang fassen kann
sich jeder. Aber aus nur wenigen SĂ€tzen eine Geschichte zu schreiben, die auch noch einen richtigen
Twist zum Ende hin enthÀlt, schafft nicht jeder. Wenn man Kurzgeschichten schreibt, lernt man den
Umgang mit wenigen Worten, vor allem auch, wenn man sich ein gewisses Limit setzt. Außerdem
lernt man, die AtmosphÀre schneller einzufangen und den SÀtzen mehr Leben einzuhauchen.

Wenn du dich selbst gerne einmal testen möchtest oder wissen willst, wie eine gute Kurzgeschichte aussieht, schau hier beim Sweek Kurzgeschichten Wettbewerb vorbei. Dort kannst du mit viel KreativitÀt und OriginalitÀt eine Kurzgeschichte in unter 250 Wörtern verfassen oder alte Kurzgeschichten finden, die schon Wettbewerbe gewonnen haben!

 



Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurer SweekKeeperin Blerta @blerta__. Sie schreibt gerne Kurzgeschichten, Young Adult und Fantasy.

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January 4, 2019

Takeover: Woher kommt unsere Literatur?

Woher kommt unsere Literatur? – Ein kurzer Ausflug in die Literaturgeschichte

Zu Weihnachten hast du bestimmt eine Menge BĂŒcher ausgepackt, oder? Einen neuen Harry
Potter Band, den neuen Liebesroman von Colleen Hoover oder einen deutschen Newcomer, der
in deinem BĂŒcherregal nicht fehlen darf. Aber hast du dich schon einmal gefragt, woher
unsere Literatur eigentlich kommt? Wann und warum sie entstanden ist und was die
Menschen frĂŒher so gelesen haben?

Was ist eigentlich Literatur?

In unserer heutigen Zeit ist es nicht sonderlich schwer nachzuvollziehen, was der Begriff
Literatur eigentlich bedeutet. Laut Wikipedia ist es ein sehr breitgefÀcherter Begriff, der
heute alle schriftlich und sprachlich bekannten Erzeugnisse (Gedichte, Sagen, Mythen,
Romane, Epen, etc.) umfasst. Dazu zÀhlen sowohl die Fachliteratur (wissenschaftliche
Berichte) als auch die Notenliteratur in der Musik, Bibeltexte und natĂŒrlich die Romane, die
unter deinem Weihnachtsbaum liegen.

In dem Rahmen dieses Blogartikels soll es aber nicht weiter nur um den Begriff gehen.
Wichtig ist nur die Bedeutung des Begriffs fĂŒr das weitere VerstĂ€ndnis.

Wie entstanden denn jetzt eigentlich BĂŒcher in Deutschland?

Das Deutschland, wie wir es heute kennen, existierte im frĂŒhen Mittelalter natĂŒrlich noch
nicht. Damals, im 9. Jahrhundert, gab es nur kleinere Siedlungen in der NĂ€he von FlĂŒssen, wo
alles hergestellt werden konnte, was man zum Leben brauchte. Handel gab es damals nur
sehr wenig, die Menschen waren Selbstversorger. Bildung und Lesen brauchten sie nicht
zum Überleben – sie ĂŒberlebten durch harte Arbeit. Lesen und Schreiben lernten vor allem
die Geistlichen und die Adligen, aber kein Althochdeutsch, was damals gesprochen wurde,
sondern vor allem Latein. Die einzigen Schulen, die es damals gab, waren die Klosterschulen.
Fast alle Texte, die aus dieser Zeit bekannt sind, wurden in Klöstern verfasst und dort zum
TextverstĂ€ndnis genutzt. Sie galten als Erschließungshilfen, um Gebete und Bibelstellen
besser begreifen zu können. Auch die Evangelien sollten ins Deutsche ĂŒbersetzt werden, um
sie den Menschen nĂ€her zu bringen. UnabhĂ€ngig von einander entstanden schließlich die
ersten beiden dicken BĂŒcher, die das Leben Jesu frei nacherzĂ€hlten und die bis heute
erhalten sind. Allerdings ergab sich daraus ein Problem: Einige Laute, die es im Deutschen
gibt, gibt es nicht im Lateinischen. Es musste also erst ein neues Alphabet entstehen, um die
Übersetzungen machen zu können.

Die ersten Texte waren also meist Bibeltexte, geistliche Dichtungen, BibelerklÀrungen oder
Übersetzungen. Aber auch die ersten Sagen und Mythen durch WandererzĂ€hlungen fanden
ihren Weg in die Gesellschaften.

In den kommenden Jahrhunderten flacht die Entwicklung der Schriftsprache immer weiter
ab. Erst Anfang des 12. Jahrhunderts kommt es zu einer Art Literarischem Neubeginn, der
vor allem durch die entstandenen Hofgesellschaften gefördert wurde. Auf Festen, Turnieren
oder anderen adligen Veranstaltungen wurde der Reichtum zur Schau gestellt. Besonders
beliebt war der Minnesang, weil man diese Form leicht auswendig lernen konnte. Unter
Minnesang versteht man die Liebeslyrik, die singend vorgetragen wurde. Das höfische Leben
und der Reichtum förderten vor allem die höfische Literatur, die eine der ersten Gattungen
der deutschen Literatur ist.

Höfische Literatur?

Circa im 12. und 13. Jahrhundert schwappte die höfische Literatur auch nach Deutschland
ĂŒber. Dabei wurde sich besonders an Frankreich orientiert, das fĂŒr die deutsche höfische
Dichtung so etwas wie das heutige Hollywood war.
Die höfische Literatur richtete sich vor allem an das adlige Publikum am Hofe, das sich fĂŒr
weltliche Ideale interessierte. Besonders beliebt waren dabei der höfische Roman oder die
Minnedichtung, die meistens wĂ€hrend der Gesellschaften vorgetragen oder –gesungen
wurden.

Übrigens: der erste deutsche Artusroman wurde vermutlich von Hartmann von Aue um 1200
aus dem Französischen ĂŒbertragen. Iwein erzĂ€hlt dabei die Geschichte des Artusritters Iwein
und ist dabei mit phantastischen Elementen ausgeschmĂŒckt. Wie es fĂŒr diese Zeit typisch ist,
ist das gesamte Werk in Paarreimen geschrieben.

Um bis hierher zusammenzufassen: Literatur, zumindest unsere Auffassung von Literatur,
entstand demnach zweckmĂ€ĂŸig, um sich lateinische Texte besser erschließen zu können.
SpÀter dann, als Bildung immer mehr an Bedeutung gewann, dienten Dichtungen und Lieder
primÀr der Unterhaltung und der allgemeinen VerstÀndigung, um Regeln und Gesetze
festzusetzen.

Sollte dich in Zukunft also mal jemand fragen, woher unsere Literatur kommt,
beziehungsweise wie sie entstanden ist, kannst du diese Frage jetzt beantworten. 🙂

 

Quellennachweis:
Literatur. https://de.wikipedia.org/wiki/Literatur letzter Zugriff: 27.12.18, 14:00 Uhr
HĂŒbner, Gert. Ältere deutsche Literatur. UTB GmbH. 2006. (Kapitel 2)

 


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December 21, 2018

Takeover: Wissenswertes zum Nebencharakter

Ihr lest ein Buch und da tritt er in Erscheinung…Der Protagonist. Im Laufe der Story wird
euch aber immer mehr bewusst, dass er es nicht schafft, euer Herz zu erobern. Euch nervt die
Art, sein Handeln, seine Aussagen. Irgendwas, dass euch dem Protagonisten nicht
nÀherbringt. Er soll vor eurem Herz stehen bleiben. Nun, da gibt es diesen einen anderen
Charakter, er hat keine hÀufigen Auftritte und doch trifft euch seine Art mitten ins Herz. Das
kann in jeder Story, in jedem Buch passieren.

Mit diesem Blogbeitrag möchte ich mich genau denen widmen, die vielleicht nicht immer
einen großen Auftritt haben aber doch auch zum Liebling eines Lesers werden können:
den Nebencharakteren.

Aber was zeichnet einen guten Nebencharakter aus?

Das sind jetzt meine Ansichten, jeder kann hier anders denken, andere Vorstellungen haben.
Ich habe gerne einen Nebencharakter, der den Protagonisten hilft, ihm aber auch Grenzen
aufzeigt. Er soll nicht einfach nur ein Ja-Sager sein oder ein -ohne Gehirn MitlÀufer-.
Trotzdem hat er eine Beziehung mit dem Hauptcharakter. Entweder von Beginn an, als
Beispiel Freunde oder Familie, oder die Beziehung entwickelt sich im Laufe der Story.
Freundschaft, Hass oder Liebe. Ja all das kann passieren.

Am liebsten habe ich es, wenn selbst der Nebencharakter eine spannende und interessante
Geschichte hat. Das kann eine Hintergrundgeschichte sein, etwas, was ihn auszeichnet und
seinen Charakter geformt hat. Oder er weiß mehr, als er zu Beginn zugibt. Menschen und
somit auch Charaktere in BĂŒchern sind komplex, jeder ist anders und so sind es auch die
Sichtweisen.

Mir persönlich ist es wichtig, dass Charaktere sich gegenseitig unterstĂŒtzen. Damit meine ich
nicht nur, auf Handlungsebene. Nein, auch auf psychologischer Ebene. Das muss nicht immer
positiv sein. Ein Nebencharakter kann auch negative Emotionen beim Protagonisten
hervorrufen. Doch auch daraus kann man lernen. Vielleicht schafft er es dann, dem
Hauptcharakter wieder bewusst zu machen, worum es geht.
Wenn ein Nebencharakter genau diese Merkmale hat, passiert es schon mal schnell, dass er es
schafft, mich mitzunehmen.

Wie baue ich einen Nebencharakter in meine Geschichte ein?

Da gibt es ganz viele, verschiedene Methoden. Hier muss jeder sich entscheiden, wer ein
fester Nebencharakter bleibt und welche Charaktere nur kurze Auftritte haben sollen. Eine
wÀre, ihn bereits von Anfang am Leben des Protagonisten teilhaben zu lassen. Dazu können
Geschwister gehören, Freunde aber auch Personen, von denen man zu Anfang nur den Namen
weiß. Oder sie treten urplötzlich auf.

Weitere Möglichkeit: im Rahmen seines Abenteuers kommen Probleme auf und als Retter
erscheint ein weiterer Nebencharakter. Genau dieser gibt den Ausschlag dafĂŒr, dass das
Abenteuer weitergeht. Urplötzlich taucht der Charakter auf.

So wie auch der Protagonist bzw. die Protagonistin ein Aussehen, eine Art und Planung
benötigt, sollte auch der Nebencharakter durchdacht werden. Welche Rolle wird er in der
Story spielen? Was soll er tun? Ist er auf der Seite der Guten oder der Bösen? Ist er ein „grauer“ Charakter, jemand, den man nicht einschĂ€tzen kann, was seine Absichten sind? Was
sind seine Absichten? Was fĂŒr eine Hintergrundgeschichte hat er? Soll man sie erfahren oder
bleibt seine Geschichte im Hintergrund?

So komplex, wie ein Hauptcharakter sein kann, so komplex kann auch einen Nebencharakter
aufgebaut sein. Doch sie gehören zu einer Geschichte dazu. Ohne Nebencharaktere ist eine
Geschichte nicht vollkommen. Daher befasse ich mich auch oft mit ihnen, gebe ihnen das,
was sie benötigten und das, was dem Hauptcharakter fehlt. FĂŒr mich sollen Nebencharaktere
meinen Hauptcharakter ergÀnzen, in positiver und negativer Hinsicht.

Ihr seht also, auch Nebencharaktere können komplex sein, eine Geschichte haben und das
Herz der Leser gewinnen. Manchmal sogar mehr, als es der Protagonist jemals schaffen
könnte. Nehmt euch also Zeit, den Hauptcharakter zu bilden und ihm Nebencharaktere zu
geben, welche eine ErgÀnzung darstellen. Trotzdem solltet ihr darauf achten, dass sie dem
Protagonisten nicht komplett das Rampenlicht stehlen.

Doch MĂŒhe solltet ihr euch trotzdem geben. Nebencharaktere können die Geschichte auf den
Kopf stellen, egal ob gut oder schlecht. Sie sind ebenfalls ein Teil eurer Story. Also gebt auch
ihnen die Möglichkeit, zumindest etwas zu scheinen. Vielleicht schaffen sie es ja dann auch,
die Herzen eurer Leser zu gewinnen.

Viel Spaß beim Planen!

 



Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurer SweekKeeperin Yessi @Yessi. Sie schreibt gerne Fanfictions und Fantasy.

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December 1, 2018

Sweek Kurzgeschichten Wettbewerb: #MikroWunsch

Es geht in den Endspurt fĂŒr die MikroFictions dieses Jahr… Unser letztes Wort 2018 und erstes Wort in 2019 fĂŒr die Kurzgeschichtenwettbewerbe ist Wunsch!

Wir wĂŒnschen euch wundervolle Weihnachten đŸŽ„đŸŽđŸ•ŻđŸ›·đŸŽ¶ und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2019Â đŸŸđŸŽŠđŸŽ† Hoffentlich inspiriert euch diese Zeit im Jahr zu vielen kreativen und originellen Wunsch-Geschichten. Wir sind auf jeden Fall sehr gespannt und freuen uns, euch nĂ€chstes Jahr wieder frisch motiviert auf Sweek anzutreffen 😇😍

 

Wettbewerbs-Guidelines 

❓ Wie man teilnehmen kann: Geschichte einreichen ❓

  1. Schritt: Lade dir unsere App herunter oder nutze unsere Website:
  2. Schritt: Erstelle einen Account oder logge dich ein.
  3. Schritt: Gehe zu „Meine Geschichten“ und klicke danach auf „Neue Geschichte“. Erstelle ein Kapitel und fange an dort zu schreiben oder kopiere deine Geschichte dort hinein.
  4. Schritt: Veröffentliche deine Geschichte mit dem Hashtag #MikroWunsch in den Stichworten oder der Beschreibung!

 

🗓 Zeitraum 🗓

01.12.2018 bis 22.01.2019. Das heißt, dass die Gewinner am 30.01.2019 verkĂŒndet werden.

Bitte beachte, dass diese Runde der Wettbewerb zwei Monate andauert aufgrund der Weihnachtsfeiertage und Neujahr. 

 

🏆 Preise 🏆

Beste Geschichte: 50€ Preisgeld, Publikation im nĂ€chsten Sweek Kurzgeschichten Band und ein gratis Belegexemplar.

Beliebteste Geschichte: wird ‘auserwĂ€hlt’ auf Sweek und bekommt ein Abzeichen fĂŒrs Cover

Finalisten: alle Geschichten, die es unter die Finalisten geschafft haben, werden im Sweek Kurzgeschichten Buch publiziert und werden auf Sweek ‘auserwĂ€hlt’

ACHTUNG: Diese Runde gibt es keinen Feedbackpreis!

 

📜 Allgemeine Teilnahmebedingungen 📜
  1. Du musst mindestens 13 Jahre oder Ă€lter sein, um teilzunehmen. Solltest du jĂŒnger sein, brauchst du die EinverstĂ€ndnis deiner Eltern.
  2. Deine Geschichte muss in deutscher Sprache verfasst werden.
  3. Deine Geschichte darf nicht lÀnger als 250 Wörter sein.
  4. Die Geschichte muss nicht neu oder exklusiv sein, sollte aber neu auf Sweek hochgeladen werden.
  5. Deine Geschichte muss den aktuellen Hashtag der Runde haben.
  6. Das geforderte Wort kann in einem anderen Nomen, Verb oder Adjektiv untergebracht sein, solange es nicht geĂ€ndert wird. Beispiel: #MikroWunsch = “Wunschliste, verwunschen” sind möglich. Diese Runde erlauben wir auch Umlaute, bspw. “WĂŒnsche” oder “wĂŒnschen” gilt. 
  7. Die Geschichte muss von dir geschrieben werden. Du kannst sie auch mit einem Freund schreiben. Solltet ihr aber gewinnen, muss der Preis geteilt werden. Plagiate sind verboten und können strafrechtlich verfolgt werden.
  8. Die Geschichte muss bis Einsendeschluss fertiggestellt werden. Deine Geschichte darf danach nicht mehr geĂ€ndert werden – dies fĂŒhrt zur Disqualifikation.
  9. Du kannst mit mehreren Geschichten antreten.
  10. Du kannst in jeder Runde am Wettbewerb teilnehmen.
  11. Deine Geschichte darf in allen Genres verfasst werden. Es darf eine Kombination aus mehreren Genres geben, z.B. Young Adult, Romantik, Fantasy, Krimi oder Science Fiction.
  12. Die beste Geschichte wird von unserer Jury ausgewÀhlt basierend auf Schreibstil, Handlungsentwicklung, OriginalitÀt, Grammatik und Umsetzung des jeweiligen Themas/Wortes.
  13. Die beliebteste Story wird ausgewĂ€hlt auf Basis der Likes, die deine Geschichte hat. Die Deadline fĂŒr die Likes ist der 29. Januar. FĂ€lschung von Likes fĂŒhrt zu Disqualifikation. Die beliebteste Geschichte muss den QualitĂ€tsanforderungen des Sweek Teams entsprechen.
  14. Spam-Kommentare/Nachrichten mit Werbung von deiner Geschichte (ausgenommen spezielle Promotion-Stories) an unpassenden Stellen resultieren in Disqualifikation und möglicher Löschung deines Accounts, falls das Verhalten sich fortsetzt.
  15. Sollte der Gewinner nicht innerhalb von 2 Wochen antworten, wird der Preis an den zweiten Platz verliehen.
  16. Mit der Teilnahme an diesem Wettbewerb gibst du Sweek die Rechte, deine Geschichte in einem Sammelband zu veröffentlichen. Sollte der Autor damit nicht einverstanden sein, dann muss er dies in der Kurzbeschreibung bekannt geben.
  17. Mit der Teilnahme an diesem Wettbewerb gibt der Autor an, die Teilnahmebedingungen verstanden und akzeptiert zu haben.

 

đŸ€“Â Jury MitgliederÂ đŸ€“

werden laufend aktualisiert

Cat Lewis

Cat Lewis wurde 1990 in Brandenburg geboren, lacht viel und gerne und ist ein typischer Wassermann. Wenn Cat nicht gerade in spannende Fantasy Romance oder prickelnde Liebesromane eintaucht, schreibt sie selbst gerne Geschichten ĂŒber die große Liebe oder stĂŒrzt sich in fantastische Welten. Seit 2015 veröffentlicht sie romantische Rockstar-Novellen rund um die Band “Falling Paradise”. Zuletzt ist ihre Piratennovelle “Hooked – Bis ans Ende der Welt” erschienen.

 

 

Florian Stein

Florian Stein, Slam Poet und Lyriker aus Bochum, bereist seit 2015 BĂŒhnen im deutschsprachigen Raum mit Geschichten, die leichtfĂŒĂŸig zwischen Politik und Alltag, RealitĂ€t, Philosophie und Unsinn schwanken. Immer energiegeladen und bissig, spricht der NRW-Meisterschaftsfinalist 2017 ĂŒber das Mit- und Gegeneinander unserer Welt und sicherte sich damit innerhalb kurzer Zeit seinen verdienten Platz unter Deutschlands Tourpoeten.

 

 

 

Juliane KĂŒllmer

Juliane ist begeisterte Leserin und Bloggerin. Lesen gehört zu ihrem Alltag wie das Atmen und sie liebt es, Buch fĂŒr Buch neue Abenteuer zu erleben. Ihren Blog iamjane.de betreibt sie seit Januar 2017 und hat ihn mit ĂŒber 100 Rezensionen gefĂŒllt. Schöne Cover machen sie schwach – und gute Geschichte können sie ĂŒberzeugen, egal aus welchem Genre sie stammen. Juliane ist 28 Jahre alt und lebt im SĂŒden von Hessen.

 

 

 

J. K. Bloom 

J. K. Bloom schreibt schon, seit sie elf Jahre alt ist. Das Erschaffen neuer Welten ist ihre Leidenschaft, seitdem sie das erste Mal ein GefĂŒhl fĂŒr ihre Geschichten bekam. Sie ist selbst abenteuerlustig und reist sehr gern. Wenn sie ihre Nase nicht gerade zwischen die Seiten eines Buches steckt, schreibt sie, beschĂ€ftigt sich mit ihrem Kater oder plant schon die nĂ€chste Reise an einen unbekannten Ort.

 

 

 

Vanessa Sangue

Vanessa Sangue hegt eine große Leidenschaft fĂŒr BĂŒcher, tĂ€towierte MĂ€nner und Gefahr. So ziemlich alles davon zeigt sich auch in ihren Romanen. Ihre Charaktere sind fĂŒr sie wie eine zweite Familie, die sie langsam aber sicher in den Wahnsinn treibt. Wenn sie gerade nicht schreibt, spielt Vanessa den Dosenöffner fĂŒr ihre beiden Katzen, versinkt mit einer guten Tasse Tee in anderen Welten und versucht halbwegs erfolgreich weder den Pizza- noch den Paketboten vor ihre TĂŒr zu bestellen.

November 7, 2018

Takeover: Beste “Freunde” von Autoren

Jeder hat sie, jeder liebt sie – seine Freunde. Auch Autoren haben Freunde. Und damit meine
ich nicht nur menschliche Wesen, die in jeder Lebenssituation fĂŒr einen da sind, die einem
helfen, wenn das Leben manchmal verrĂŒcktspielt, die einem Charaktere zeichnen oder mit dir
die Story plotten.

Nein, dieser Beitrag beschĂ€ftigt sich mit anderen „Freunden“ von Autoren. NĂ€mlich darum,
was ein Autor alles so brauchen kann, um mit seiner Story voranzukommen und nicht im
Chaos zu versinken. Ich fĂŒhre euch mal vor, was bei mir so zu meinen besten „Freunden“ gehört.

1. Das Notizbuch

Ja, NotizbĂŒcher gehören zu meinem Repertoire. Was darin geschrieben steht? Einfach
alles, was mit der Story, den Charakteren, dem Setting zu tun hat und was ich nicht vergessen
darf. Ich habe zwei Arten von NotizbĂŒchern: da wĂ€re zum einen das typische
Notizbuch, in Buchform mit Papier, egal ob liniert oder kariert. Dann gibt es noch die
elektronische Variante. Das können Dokumente in Schreibprogrammen sein oder
Apps fĂŒr Notizen. Eines von beiden muss definitiv immer dabei sein, falls mir im
Alltag mal eine Idee kommt, die ich nicht vergessen darf.

2. Der Stift

Stifte habe ich in vielen verschiedenen Farben. FĂŒr Notizen reicht ein normaler
Kugelschreiber, egal ob mit schwarzer oder blauer Mine. Aber wenn es dann an die
Charakterbeziehungen geht… Ja dann… Dann kommen sie heraus. Die Farben! Egal ob
Buntstift, Filzstift oder Textmarker. Es wird coloriert was das Zeug hÀlt. Manchmal
sogar so viel, das man nicht mehr weiß, was dieses Chaos ĂŒberhaupt soll.

3. Der Laptop, das Handy, der PC usw.

FĂŒr Veröffentlichungen auf Plattformen ist es hilfreich, ein GerĂ€t mit Zugang zum
Internet zu haben. Ob PC, Laptop, Handy oder Tablet. Bei mir ist es meist mein
Laptop, auf dem ich schreibe.

4. Das Schreibprogramm

Wenn man keine Schönschrift hat oder man lÀngere Texte schreiben will (wie zum
Beispiel diesen Beitrag), dann sollte man sich ein Schreibprogramm holen. NatĂŒrlich
befindet sich so eines auf meinem Laptop und ist mir immer hilfreich. Auch da es den
ein oder anderen Fehler in Rechtschreibung oder Grammatik findet.

Das war der erste Teil meiner “Freunde”. Nun möchte ich euch zwei Apps vorstellen, die ich in
mein Herz geschlossen habe, wenn es um das Realisieren von Charakteren geht.

5. Pinterest

Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich diese App liebe. Man kann Pinterest auch im
Internet aufrufen, was hilfreich ist, wenn man gerade am Laptop ist. Pinterest lÀsst
mich Bilder zu unterschiedlichen Themen finden. Ich kann PinnwĂ€nde fĂŒr meine
Geschichten anlegen, Ordner erstellen und diese nach Charakteren benennen. So
bekommt mein Charakter ein Bild, ich kann ihm Kleidung raussuchen, was er fĂŒr
Hobbys hat und weiteres. Wenn ich will, können die Leute meine PinnwÀnde sehen,
wenn nicht, stelle ich es einfach auf privat. NatĂŒrlich ist es keine Pflicht, sich so Inspiration zu holen, Suchmaschinen können da auch hilfreich sein. Aber fĂŒr mich bleibt Pinterest mein Favorit.

6. Canva

Canva ist ebenfalls eine App, aber auch im Internet aufrufbar. Mit ihr kann man
Grafiken erstellen. Dies nutze ich, um spezielle „Boards“ zu erstellen, damit alles
verbildlicht wird. Es soll mich daran erinnern, was meine Charaktere ausmacht. Es ist
immer hilfreich, wenn man sich so etwas vor Augen fĂŒhren kann.

 

Tja und das sind meine „Freunde“ fĂŒr mein Autorenleben. Sie sind wirklich hilfreich und ich
bin wirklich froh, sie zu haben. Denn ohne sie wÀre das ganze Planen und Plotten ein ganz
großes Durcheinander. Ich könnte nicht einfach so eine Welt erschaffen, was eh schon
schwierig genug ist aber dafĂŒr gibt es ja hilfreiche BlogbeitrĂ€ge, auch auf Sweek. Oder auch,
wie ich meine Geschichte ĂŒberhaupt starten soll.

Also ganz egal, ob ihr gerne mit Papier und Stift Notizen macht oder doch zur Elektronik
greift. Bleibt eurem Stil treu und geht euren Weg.



Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurer SweekKeeperin Yessi @Yessi. Sie schreibt gerne Fanfictions und Fantasy.

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November 2, 2018

10 Schreibtipps von der SweekStars Gewinnerin 2017

Letztes Jahr hat Julia aka JellyFox88 die Sweekstars 2017 gewonnen. Hier hat sie fĂŒr euch ihre besten Schreibtipps zusammengefasst – falls ihr ihre Gewinnergeschichte von den Sweekstars 2017 lesen möchtet, schaut hier (Digital) oder hier (Buch) vorbei.

Es gibt viele Möglichkeiten sich Schreibtipps zu besorgen. Zahlreiche Websites versuchen
einen Einblick in den Schreibprozess zu geben, in Autorenforen kann man sich Hilfe in der
individuellen Schreibsituation holen und Plattformen wie Sweek bieten die Chance direktes
Fan-Feedback zu erhalten. Die Leser*innen werden direkt in den Schreibprozess einbezogen
und Autor*innen können sich gegenseitig beobachten und helfen. Dabei haben wohl alle
ihre ganz persönlichen Vorlieben, StÀrken und SchwÀchen. Die folgenden zehn Punkte geben
einen Einblick in Dinge, die mir beim Schreiben einer Geschichten immer wieder begegnen,
Kopfzerbrechen bereiten oder gezielt weiterhelfen.

#1. „Die Idee“ versus „der Plot“

Jeder Schreiberling kennt das: Man hat eine Idee im Kopf, von der man felsenfest
ĂŒberzeugt ist. Wenn man daraus jedoch eine Geschichte machen will, braucht es
einen handfesten Plot. Vielleicht gibt es sogar schon den Anfang, das Ende und die
grobe Handlung. Aber meistens reicht das nicht fĂŒr eine Story in BuchlĂ€nge aus.
ZusÀtzlich kann es dazu kommen, dass man doch noch etwas einbaut oder gar wieder
löscht. All das fĂŒhrt zu Stolpersteinen beim Schreiben. So lange man bei den Dingen
bleibt, die einem deutlich vor Augen sind, lÀuft es gut. Doch an anderen Stellen stockt
es und wird zÀh. Im schlimmsten Fall hat man eine Schreibblockade. Daher setzte ich
mich immer erst hin und verfasse eine Zeitlinie, in der die Dinge geschehen. Diese
muss nicht unbedingt der spÀteren Chronologie des Buches entsprechen, aber sie
hilft mir, den Überblick zu behalten und mich im Fall der FĂ€lle an meine
ursprĂŒnglichen Gedanken zu erinnern. Danach versuche ich die Meilensteine der
Geschichte – diesmal chronologisch an der Handlung entlang – in Stichpunkten
aufzuschreiben, an denen ich mich ebenfalls orientieren kann. Erst dann fange ich mit
dem eigentlichen Schreiben an.

#2. Aller Anfang ist schwer

Am schwersten fĂ€llt es den Meisten – und auch mir – den Anfang einer Geschichte zu
schreiben. Viele beginnen daher wahllos irgendwelche Kapitel zu verfassen und erst
spÀter in die tatsÀchliche Reihenfolge zu bringen. Das ist eine Möglichkeit. Ich gehe
jedoch anders an die Sache heran: Es kann vorkommen, dass ich tagelang
verschiedene Ideen eines Anfangs ausprobiere. HĂ€ufig gibt es bei meinen
Geschichten einen Prolog, der die Leser direkt in die Geschichte bringt und neugierig
macht. Diesen schreibe ich in verschiedenen Versionen und ĂŒberlege dann, welcher
fĂŒr die Story am besten geeignet wĂ€re. Steht dieser Prolog, fĂ€llt mir der Rest deutlich
leichter.

#3. Mit Schreibblockaden umgehen

Schreibblockaden sind wohl das Schlimmste, was ein Schreiberling sich vorstellen
kann. Sie treten auf, wenn man sie am wenigsten braucht und treiben einen in den
Wahnsinn. Stunden-, wenn nicht sogar tagelang starrt man auf ein leeres Blatt Papier
oder Textdokument. Vielleicht schreibt man sogar ein, zwei Zeilen, doch es „fluppt“
nicht so richtig. Hier hilft es nicht etwas zu erzwingen oder sich gar Deadlines zu
setzen. Im Gegenteil: Viel besser ist es einfach einige Zeit das Schreiben sein zu lassen.

Damit meine ich nicht, sich faul in die Ecke zu setzen, sondern viel mehr sich
mit anderen Details zu beschÀftigen und anderen Fragen rund um die Geschichte
nachzugehen. Wie sollen meine Charaktere heißen, wie alt sind sie, welche
CharakterzĂŒge machen sie aus? HĂ€ufig kommt mit der Beantwortung solcher Fragen
auch die Lust zum Schreiben wieder ganz von alleine. Aber Achtung: Auf keinen Fall
von sozialen Netzwerken und Co. ablenken lassen. Das sind wahre Zeitfresser.

#4. Inspiration durch Musik

Ebenfalls hilfreich bei Schreibblockaden, aber auch einfach so, ist Musik. Sie kann
enorm dabei helfen einen Schreibfluss zu bekommen oder Stimmungen in einem zu
erzeugen, die man dann aufs Papier bringen kann. Ich persönlich habe hier
Soundtracks und Musik fĂŒr Film- und Fernsehtrailer fĂŒr mich entdeckt. Sie sind von
sich aus schon so komponiert, dass sie eine Geschichte erzÀhlen. Wenn man die
zugehörige Szene jedoch nicht kennt, kann ein jeder hineininterpretieren, was auch
immer er oder sie möchte. So können ganze Kapitel entstehen.

#5. Auf alles vorbereitet sein

Das ist ein Tipp, den ich leider selbst viel zu selten beherzige, aber dennoch
weitergeben möchte. Schreibt alles sofort auf! Auch wenn man glaubt, das weiß man
in einer halben Stunde auch noch: Es wird nicht dasselbe sein. Wörter und SÀtze
verschwimmen, Details gehen viel zu schnell wieder verloren. Daher heißt die Devise:
Habt immer ein Notizbuch dabei und schreibt einen Gedanken immer umgehend auf.

#6. Umgang mit Onlineplattformen

Onlineplattformen wie Sweek sind sehr praktisch. Sie ermöglichen einen engen
Kontakt mit der Leserschaft und sorgen im Idealfall fĂŒr sofortiges Feedback.
Allerdings ist eine Geschichte ein lebendiges Werk. Es wird im Laufe des Schreibens
hĂ€ufig verĂ€ndert, in der Reihenfolge verdreht, ergĂ€nzt oder gekĂŒrzt. Das kann fĂŒr die
Onlinefans sehr verwirrend sein. Plötzlich fehlt ein Kapitel oder der hinterlassene
Kommentar ist gelöscht. Daher bin ich mit meinen Geschichten immer mehrere
Kapitel im Vorlauf, bevor ich sie veröffentliche. So kann ich sie noch mehrfach
durchgehen und mir sehr sicher sein, dass sie so bleiben wie sie sind.

#7. Loslassen können

Der fĂŒr mich schwerste Teil im Schreibprozess ist das Loslassen. Wann ist ein Kapitel
wirklich fertig? Muss nicht doch noch etwas optimiert werden? Verstehen die Leser,
was ich meine? Und die schlimmste aller Fragen: GefÀllt es den Leuten? All das sind
Dinge, die mich jedes Mal beschÀftigen, wenn ich etwas veröffentliche. Dabei ist es
eigentlich ganz einfach. Man sollte zu den Dingen stehen, die man schreibt. Denn
etwas wird niemals allen gefallen, sondern nur einem entsprechenden Publikum.
Wichtig ist nur, dass man selber sagen kann: Ja, das ist von mir und ja, das ist gut so,
wie es ist.

#8. In Charaktere hineinversetzen

Charaktere machen eine Geschichte erst lebendig. Sie sind es, um die sich alles dreht.
Daher sollten sie auf keinen Fall „platt“ sondern mehrdimensional sein. Niemand ist
aus allen Perspektiven wirklich böse oder immer moralisch vollkommen ĂŒberlegen.
Menschen haben immer Ecken und Kanten. Diese brauchen auch die Charaktere einer guten Geschichte.
Die besten Autoren haben ganze NebenbĂŒcher mit Vorgeschichten zu ihren (Anti-)Held*innen oder
spinnen deren Lebensgeschichte ĂŒber das Buch hinaus weiter. Dies macht es möglich,
sie sich entwickeln zu lassen. Das sollte jeder/jede Autor*in versuchen. Ich maße
mir nicht an, dass ich das auch nur ansatzweise schaffe, aber ich gebe mein Bestes,
in dem ich mir ĂŒberlege woher meine Charaktere kommen, auf welchen Weg sie sich begeben
und wo sie einmal enden werden. DafĂŒr brauchen sie gewisse Eigenschaften, die ich in ihre
Verhaltensmuster und Dialoge einbauen.

#9. und #10. Feedback und Mut

Tipp neun und zehn gehören fĂŒr mich zusammen. Es handelt sich dabei um Feedback
und Mut. Denn beides braucht man, um eine Geschichte besser zu machen. Nur
durch Feedback entdeckt man etwaige Handlungsfehler, kann die Dinge nochmal aus
einer anderen Perspektive betrachten und damit alles zugunsten der Story
optimieren. Um aber an dieses Feedback zu kommen, braucht es Mut. Mut, die
Geschichte jemandem zu prÀsentieren, der sie möglicherweise vollkommen
auseinandernimmt oder nicht leiden kann. Daher ist es wichtig jemandem zu haben,
dem man vertraut. Dies können unterschiedliche Personen sein, je nachdem, was
man gerade braucht. Ist es einem wichtig auch Form- und Grammatikfehler korrigiert
zu bekommen? Dann sollte die Person auch darin firm sein. Will man das erstmal
komplett Außen vorlassen? Dann braucht es eher einen BĂŒcherwurm, der das Genre
der Geschichte mag und sich darin auskennt. Mir persönlich fÀllt es unheimlich
schwer meine Geschichten Personen zu zeigen, die ich kenne. Ich habe daher in
diesem Zusammenhang tatsĂ€chlich Plattformen wie Sweek fĂŒr mich entdeckt. Hier
tummeln sich viele Schreiberlinge, die einander wahnsinnig gut helfen können. Es ist
ein guter Weg, wenn man nicht direkt der Familie oder Freunden etwas prÀsentieren
möchte. Es muss aber auch nicht immer alles online sein. In vielen StÀdten gibt es
Gruppen, die gemeinsam schreiben und sich gegenseitig helfen. Vielleicht auch in
Eurer NĂ€he.

Zusammenfassend lÀsst sich sagen: Nutzt Dinge, die euch im Schreibprozess gut tun,
um Schreibblockaden zu verhindern oder zu ĂŒberwinden. Gebt der Geschichte einen
sinnvollen Handlungsstrang und euren Figuren StÀrken und SchwÀchen. Habt den
Mut eure Geschichten von jemandem gegenlesen zu lassen und nehmt die Kritik an.
Lasst euch aber nicht so weit reinreden, dass eure Geschichte das verliert, was sie
ausmacht. Steht zu euren Entscheidungen, wenn sie essentiell fĂŒr die Geschichte
sind.

 

Hat euch dieser Blogpost gefallen? Dann schaut bei uns in der offiziellen Sweekstory zu den Sweekstars 2018 vorbei und schreibt eure eigene Story! 

October 26, 2018

Takeover: Das Geheimnis um den Prolog

Jeder kennt ihn, jeder liest ihn – den Prolog einer Geschichte, der AufhĂ€nger, mit
dem die ganze Story beginnt. Warum gibt es ihn? Warum haben einige Romane
einen Prolog und andere nicht? Sind Romane mit Prologen besser als Romane ohne
Prolog? Und weshalb könnte gerade der Prolog hilfreich fĂŒr die weitere Entwicklung
des Plots sein?

Prolog? Noch nie gehört.

Gerade Jungautoren glauben dem Mythos, dass jedes gute Buch einen besonders
spannenden Prolog haben muss. Den Prolog solltest du in diesem Zusammenhang
auf keinen Fall mit dem Vorwort verwechseln, in dem sich meistens der Autor oder
der Herausgeber an die Leser wendet, um etwas Wichtiges mitzuteilen. Prologe
haben eine andere Funktion – meistens soll Spannung erzeugt werden, um den
Leser zum Weiterlesen zu animieren.
Falls du dir gerade nicht sicher bist, was ein Prolog ĂŒberhaupt ist, habe ich hier eine
ErklĂ€rung fĂŒr dich. Ein Prolog ist ein Ereignis, das außerhalb deines eigentlichen
Plots stattfindet und das der Leser unbedingt kennen muss, bevor er in die
Geschichte eindringen kann.
Der Prolog an sich muss also nicht zwangslÀufig etwas mit der Handlung zu tun
haben. Er soll dem Leser lediglich einige Informationen vermitteln, die er zum
Verstehen der Geschichte braucht.

Prolog gleich Prolog?

Wenn du mal in dein BĂŒcherregal siehst, wirst du feststellen, dass nicht jeder Prolog
gleich ist. Genauso, wie es verschiedene Arten von RomananfÀngen gibt, gibt es
auch verschiedene Arten von Prologen. Oftmals wird aus einer anderen
ErzÀhlperspektive erzÀhlt, als der Rest der Geschichte, wobei der Name der Figur
verschwiegen wird, um noch einmal extra viel Spannung aufzubauen. Der Leser wird
sich die ganze Zeit fragen, wer denn diese mysteriöse Figur aus dem Prolog war und
wie sie mit dem Protagonisten in Verbindung steht. Ich sage nicht, dass es immer so
ist. Aber diese Art von ErzÀhltechnik, beziehungsweise Spannungsaufbau, kommt
sehr hĂ€ufig vor. Doch was fĂŒr verschiedene Arten von Einstiegen gibt es denn
ĂŒberhaupt?

NatĂŒrlich gibt es den klassischen, actiongeladenen Prolog, in dem ein Unbekannter
verfolgt, gefoltert oder ermordet wird. Vielleicht stĂ¶ĂŸt auch jemand auf ein Geheimnis,
ein mysteriöses Zimmer, das vorher noch niemandem aufgefallen ist, oder entziffert
eine Prophezeiung, die das Ende der Welt verkĂŒndet. Egal, was es ist, Hauptsache
dramatisch, damit der Leser das Buch nicht sofort wieder zuklappt. Diese Prologe
können sehr spannend sein, mĂŒssen sie aber nicht. Ich habe schon BĂŒcher gelesen,
in denen jemand im Prolog ermordet wurde und ich es so langweilig fand, dass ich
ihn einfach ĂŒbersprungen habe. Solltest du dich fĂŒr diese Art von Prolog
entscheiden, solltest du versuchen, deine Figur etwas Außergewöhnliches tun zu
lassen, etwas, das untypisch fĂŒr sie ist, um zu signalisieren, wie ĂŒberaus wichtig es
ist, den Prolog zu lesen. Zwinge die Figur dazu, etwas zu tun, das ihr nicht leichtfÀllt.
Schreibst du zum Beispiel ĂŒber ein MĂ€dchen, das im Kinderheim aufwĂ€chst? Dann
könntest du den Prolog aus der Sicht der Mutter spielen lassen, wie sie ihr Baby vor
einer fremden TĂŒr absetzt, weil sie es tun muss, um ihr das Leben zu retten. Dabei
kannst du schon gleich wesentliche Fragen aufwerfen. Warum rettet die Mutter ihr
damit das Leben? Wieso muss sie ihre Tochter weggeben? Was ist so besonders an ihr?

Dein Prolog kann aber auch ein RĂŒckblick in die Vergangenheit deines Protas sein,
ein Traum, in dem er eine Seite von sich durchlebt, die er schon lange aufgegeben
hat. Diese Form kann zur Kontrastierung dienen – sie zeigt deinen Prota, wie er
frĂŒher einmal war oder was er erlebt hat und beweist, dass er jetzt nicht mehr so ist.
Auf diese Weise veranschaulichst du auch die Fallhöhe deines Protas schon direkt
am Anfang. Du zeigst, was er verlieren oder was er fĂŒr RĂŒckschritte machen könnte,
wenn er einen Fehler begeht oder sich auf das das Abenteuer einlÀsst.

Es gibt aber auch Prologe, die eigentlich keine Prologe sind. Manchmal steht es
dann als Überschrift oben drĂŒber, manchmal aber auch nicht. Das sind dann
meistens Ausschnitte aus einem spÀteren Teil der Geschichte, die spannend und
voller Action sind, aber nicht spoilern. Sie zeigen dem Leser, was passiert und er
fragt sich, warum das passiert. Ich finde es wahnsinnig schwer, solche Prologe zu
kreieren, und auch wahnsinnig mutig, eine passende Stelle auszuwÀhlen. Solltest du
also auf so eine Art von Prolog zurĂŒckgreifen, solltest du dir ganz sicher sein, welche
Stelle du wÀhlen willst, die nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig von der Story
verrÀt.
Abschließend kannst du deine Geschichte zwischen dem Prolog und dem Epilog
einbetten. Das bedeutet, dein Prota könnte die eigentliche Geschichte im RĂŒckblick
erzÀhlen, wÀhrend der Leser die Situation kennt, in der der Prota sie erzÀhlt.
Zum Beispiel: dein Protagonist wird von zwei Polizeibeamten auf dem PrÀsidium verhört.
Das ist der Prolog, die Situation, in der sich dein Prota befindet, das ist die
Gegenwart. Dann, im nÀchsten Kapitel, beginnt die eigentliche Geschichte, die in der
Vergangenheit spielt. Der Prota erzĂ€hlt im RĂŒckblick, was passiert ist, warum er
gezwungen war, in einen Laden einzubrechen und warum er mit dem Mord nichts zu
tun haben kann, aber wie er dann den Mörder stellt. Abschließend, im Epilog, erfĂ€hrt
der Leser dann, was aus der Figur geworden ist. Der Epilog knĂŒpft dann also an den
Prolog an und macht es dem Leser leichter, aus der Geschichte hinauszutreten. Der
eigentliche Plot ist also zwischen dem Prolog und dem Epilog eingebettet.

Woher weiß ich, dass der Prolog passend ist?

Der Einzige, der dir die Frage beantworten kann, ob du einen Prolog einbauen
solltest oder nicht, bist du. Hast du einen Prolog verfasst, in dem etwas
Außergewöhnliches passiert, der nicht aus der Weckerszene, einer Verfolgungsjagd
oder einem Wetterbericht besteht, dann kannst du auf diese Gedanken zurĂŒckgreifen
und fĂŒr dich ĂŒberprĂŒfen, ob du deinen Prolog behalten solltest oder nicht:

  1. Wirft dein Prolog bereits Fragen auf, die sich auf die Entwicklung des Plots
    beziehen?
  2. WĂŒrdest du selber nach dem Prolog weiterlesen wollen?
  3. WĂŒrde es einen Unterschied machen, wenn der Prolog weg wĂ€re? Wenn es
    nicht weiter auffÀllt, solltest du ihn auf jeden Fall löschen oder nochmal
    ĂŒberarbeiten.
  4. Könnte der Prolog nicht auch einfach die Überschrift Kapitel 1 tragen?

Du musst vielleicht nicht jede Frage mit einer eindeutigen Antwort beantworten
können, vielleicht hilft dir auch nur einer dieser Gedanken dabei weiter, deinen
Prolog zu schreiben oder ihn zu behalten.
Falls dir jemals jemand erzÀhlt haben sollte, dass du einen Prolog und/oder Epilog
schreiben musst, weißt du jetzt, dass es nicht so ist! Deine Geschichte wird nicht
weniger gut sein, weil du keinen Prolog hast, genauso wie ein Prolog deinen Roman
zwangslÀufig nicht besser machen wird.
Und jetzt wĂŒnsche ich dir viel Spaß beim Weiterschreiben.



Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurer SweekKeeperin Viktoria @ViktoriaChristians. Sie schreibt gerne Young Adult und Fantasy.

Du hast die AnkĂŒndigung des SweekKeeper Takeovers verpasst? Schau hier vorbei, um einen Überblick ĂŒber die Autoren und die Themen zu bekommen!

October 19, 2018

Takeover: Erschaffung einer Fantasywelt

Fantasy, ein einfaches Genre, mögen sich viele denken.

Es gibt keine festen Regeln, man kann alles in der Umgebung verÀndern, wie es am besten passt.
Jahreszeiten verĂ€ndern, die Schwerkraft abschaffen…es gibt keine Grenzen. Man ist frei und kann machen
was man will – doch halt! So einfach ist es dann doch nicht.

Fast jeder Fantasyautor spielte bestimmt schon einmal mit dem Gedanken, eine eigene Welt zu
erschaffen. Doch was zuerst so leicht erscheint, steckt voller Arbeit. Eine perfekte andere Welt zu
erschaffen, ist fast unmöglich – ich spreche aus eigener Erfahrung.
Eine Welt wie bei Harry Potter, Herr Der Ringe, Eragon, … entsteht nicht einfach so nebenbei. Es ist sehr
viel Arbeit. Viel mehr Arbeit, als es den Anschein macht.

Doch als erstes sollten wir uns die verschiedenen Arten einer Fantasywelt anschauen.

Oft wird die Fantasywelt in unsere Welt versteckt. Normale Menschen wissen nichts von dieser Welt,
denn sie ist meist nur durch ein geheimes magisches Portal zu finden. Nun stolpert unser Protagonist »zufÀllig«
ĂŒber dieses Portal und findet sich plötzlich in dieser magischen Welt wieder. Womöglich muss er nun
diese Welt voller Feen und Einhörner vor dem Untergang retten. Recht einfach und typisch. Der Vorteil
ist nun, dass der Protagonist die Welt mit dem Leser zusammen entdeckt.

Auch bei Harry Potter findet sich ein Àhnliches Prinzip, nur dass hier beide Welten zusammenleben. Die
normalen Menschen/ Muggel wissen nichts von den Zauberern. Hier sind beide Welten integriert und nicht durch ein Portal getrennt, ansonsten sind beide Versionen doch recht Àhnlich.

Schwieriger wird es, wenn beide Welten voneinander wissen oder wenn euer Protagonist diese Welt
bereits kennt. Er kann sie nicht mehr entdecken, es ist alles normal. Eine der schwierigsten Versionen.

Und nun zum eigentlichen Thema: Wie erschaffe ich eine magische Welt?

Nun, wenn ihr eurer Welt in die normale Welt integriert, mĂŒsst ihr bestimmte Gesetze trotzdem beachten.
Schließlich mĂŒsst ihr dafĂŒr sorgen, dass die normalen Menschen von alledem nicht viel mitbekommen.
Die Schwerkraft abzuschaffen, wÀre zum Beispiel ziemlich schwierig.

Wenn ihr dagegen eine neue Welt erschafft, habt ihr viele FreirÀume. Nutzt sie auch.
Oft sind die Fantasywelten unserer Welt recht Àhnlich. Nur der Name und die Bewohner Àndern sich.
Es gibt online viele Programme, um Karten von Welten zu erschaffen, oder ihr zeichnet diese. Lasst
eurer Fantasie freien Lauf und baut magische Orte ein. Ihr könnt euch sogar an manchen Orten auf der
Erde orientieren. Heiße Quellen oder gar Regen aus Metall erschaffen.

Ihr könnt sogar noch weiter gehen. Warum gibt es so selten zwei Sonnen. Ich habe zum Beispiel zwei
Sonnen erschaffen. Eine starr am Himmel, die andere bewegt sich um die Erde. Die erste Sonne steht ĂŒber
dem einen Dorf und erhellt das Dorf dauerhaft, ohne jedoch WĂ€rme zu spenden. So wird es in der Nacht
extrem kalt, hier jedoch nicht dunkel. Die zweite Sonne verhÀlt sich Àhnlich wie unsere Sonne. Sie rotiert
um die Erde. Jedoch ist meine Welt eine Scheibe. Das macht es komplizierter und wĂŒrde zu Problemen
fĂŒhren, also könnte ich die Sonne im Halbkreis ĂŒber die Erde fĂŒhren und zurĂŒck. Oder sie bewegt sich
unter der Erde hinweg.

Aber wenn die Sonne nun ĂŒber die Erde und zurĂŒck fĂŒhren wĂŒrde, beeinflusst dies den Tag/ Nacht
Rhythmus. Es hÀtte vielleicht Einfluss auf die jeweiligen Pflanzen, am Rand ist es lÀnger hell und dunkel,
in der Mitte gibt es hingegen zwei Tag- und Nachtphasen (die jedoch in dem einen Dorf auch in der
Nacht hell sind, also dort eher Warm- und Kaltphasen). Wie ihr seht, ist man immer wieder dabei neue
Details zu entdecken. Doch die Welt wird niemals perfekt sein, es wird immer vieles geben, ĂŒber das
man sich noch keine Gedanken gemacht hat. Obwohl ich schon recht lange an diesem Projekt sitze, gibt
es immer wieder was Neues. Deshalb muss man irgendwann trotzdem anfangen und seine Welt beim
Schreiben vervollstĂ€ndigen. Notfalls mĂŒsst ihr das bei der Überarbeitung verĂ€ndern, doch sonst kommt
man niemals zum Schreiben. Dann lieber die LĂŒcken mit spontanen Ideen fĂŒllen.

Wie ich nun mein »Problem« löse, weiß ich selbst noch nicht. Das wird sich noch entscheiden, manche
Details vielleicht sogar erst wÀhrend des Schreibens. Doch gerade solche Details machen eure Welt besonders und unvergesslich.

Doch jede VerĂ€nderungen verursacht weitere VerĂ€nderungen. Je mehr ihr verĂ€ndert, desto mehr mĂŒsst ihr
anpassen. Wenn ihr die Jahreszeiten verĂ€ndert, mĂŒsst ihr wahrscheinlich auch den Lauf der Sonne anpassen – oder
es vernĂŒnftig erklĂ€ren können.

Wichtig ist, dass alles in die Logik eurer Welt passt und es sich begrĂŒnden lĂ€sst. Vielen Lesern fĂ€llt es
auf, wenn ihr zum Beispiel keine Schwerkraft habt und trotzdem alles am Boden bleibt. Ohne
Schwerkraft wĂŒrden nicht nur Menschen fliegen, auch die ganze AtmosphĂ€re wĂŒrde verschwinden, kein
Wasser wĂ€re mehr auf der Erde…

Eine Fantasywelt zu erschaffen erfordert reichlich Arbeit, wenn ihr keine Standartwelten nutzen wollt. Es
muss nicht unseren Gesetzen folgen, doch seinen eigenen Gesetzten.
Manches lÀsst sich erklÀren, doch nicht immer alles. Zumindest im Bereich High-Fantasy, wenn ihr eure
komplett eigene Welt erschafft, solltet ihr diese Welt planen und euch einen Überblick verschaffen und
eure Welt logisch aufbauen. Denn Leser haben die Angewohnheit unlogische Stellen zu finden.
Doch wenn ihr diese HĂŒrde gemeistert habt, könnt ihr die Leser in eine unglaubliche Welt voller Magie
entfĂŒhren und fesseln. Wenn ihr es gut macht, sogar noch viel mehr als mit »normalen« Welten.
Bleibt voller Magie. Vielleicht trifft man sich in der ein oder anderen magischen Welt, die durch eure
Geschichte lebendig geworden ist.

 



Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurem SweekKeeper Laurus Larssen @Laurus_Larssen. Er schreibt gerne Fantasy, Kurzgeschichten und mehr. 

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July 20, 2018

Takeover: Wie unsere SweekKeeper zum Schreiben kamen – Delia



Unsere SweekKeeper wollen eine neue Runde beginnen, in der sie Euch erzÀhlen, wie sie zum Schreiben gekommen sind. Hier geht es weiter mit Delia.


 

Wie ich zum Schreiben kam

Wenn ich erklÀren soll, wie ich zum Schreiben kam, muss ich wohl damit beginnen, wie ich zum Lesen kam.

Ich hatte schon frĂŒh gelernt zu lesen und schreiben und habe dann zum Geburtstag ein Buch der Reihe ‚Das magische Baumhaus‘ bekommen. Dieses zog mich sofort in den Bann und ich las die ganze Reihe – Reihenfolge wild durcheinander – durch.

Danach ĂŒbersprang ich jegliche weiteren KinderbĂŒcher und wollte als PrimarschĂŒlerin (Grundstufe) unbedingt Harry Potter lesen. Nachdem ich die Bibliothekarin dazu ĂŒberredet hatte, dass Harry Potter nicht zu brutal fĂŒr mich war, entstand also der kleine Potterhead in mir. Ich las jahrelang Harry Potter BĂŒcher vorwĂ€rts und rĂŒckwĂ€rts und kannte alle ZaubersprĂŒche auswendig.

Das fĂŒhrte dazu, dass ich Harry Potter Fanfictons zu schreiben begann.

Es hatte mir in der Primarschule schon immer Spaß gemacht, Geschichten zu schreiben und glĂŒcklicherweise hatte meine Lehrerin das unterstĂŒtzt. Daher war es fĂŒr mich normal, kurze Geschichten zu schreiben – ich war einfach ein Kind mit Fantasie, wie es auch andere Kinder in meinem Umfeld waren.

Mein Großvater hat mir dann seinen alten Computer ausgeliehen – und mit alt meine ich wirklich alt. Der Computer konnte eine Datei öffnen, in der man Groß- und Kleinbuchstaben schreiben konnte. Fertig.

Aber was brauchte ich schon mehr? Das reichte, um eine Harry Potter Fanfiction nach der anderen zu schreiben. Damals hatte ich mir bereits vorgenommen, auch mal andere Geschichten zu schreiben – solche, die vollstĂ€ndig meiner Fantasie entspringen wĂŒrden. Aber in Tat umgesetzt hatte ich es noch nicht.

Ich kann mich noch genau an den Moment erinnern, an dem ich beschlossen hatte, meine erste lĂ€ngere Geschichte zu schreiben. Ich hatte in meinen Gedanken gedacht ‚Ja, ich werde diese Geschichte aufschreiben. Wie eine Familie, die in BrĂŒche gegangen ist, wieder zueinanderfindet.‘. Ich hatte das GlĂŒck, dass ich mit 12 in der Schule die Möglichkeit bekommen hatte, wĂ€hrend dem Unterricht an einem Projekt zu arbeiten. Diese Chance hatte ich genutzt, um eben jenes Buch zu schreiben – und daraus wurde ‘Cecilia und der Zaubertrank’. Wie ihr am Titel vielleicht merkt, war ich zu der Zeit immer noch ein Potterhead 😉

‘Cecilia und der Zaubertrank’ war dann der Grund, warum ich meine Autorenseite auf Instagram begonnen habe. Ich wollte mich in die Community mischen und mein Buch bewerben. Dank dem habe ich viele tolle neue Autorenbekanntschaften und auch Freundschaften geschlossen, ohne die ich jetzt nie an dem Punkt wĂ€re, an dem ich bin. Nina MacKay hat mich, als ich etwa 14 war, auf Wattpad aufmerksam gemacht, wo ich ‘The Unseen Souls’ geschrieben habe – parallel zu meinem Fantasyroman ‚TigermĂ€dchen – Die Nacht ist ihr Element‘.

So begann also mein Dasein als ‚Schriftstellerin‘ auf Social Media und ich bin sehr froh, euch alle kennengelernt zu haben!

Wenn es etwas gibt, das mir geholfen hat – und immer noch hilft -, als Teenager Seite um Seite zu schreiben, Seite um Seite zu ĂŒberarbeiten, dann ist das wohl Disziplin. Das ist eine Eigenschaft, auf die ich mehr oder weniger stolz bin. Wenn ich mir in den Kopf setze, eine Buchidee umzusetzen, dann mache ich das. TschĂŒss Netflix. Hallo Microsoft Word.

Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurer SweekKeeperin Delia @DeliaMunoz. Sie schreibt gerne Fantasy oder Mischgenres.

Du hast die AnkĂŒndigung des SweekKeeper Takeovers verpasst? Schau hier vorbei, um einen Überblick ĂŒber die Autoren und die Themen zu bekommen!