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    Takeover: Die Rolle von Musik beim Schreiben

    September 14, 2018

September 14, 2018

Takeover: Die Rolle von Musik beim Schreiben

Kennt ihr das? Ihr schaut euch einen Film oder eine Serie an und damit die Stimmung so
richtig aufkommt, wird dramatische Musik eingespielt. Oder bei einem romantischen Date
spielt im Hintergrund die Geige, ihr schaut einen Film oder eine Serie mit Musical-
Elementen.
Es zeigt sich also, dass Filme und Serien oft Musik nutzen. Dies hat natürlich immer auch
einen oder gleich mehrere Gründe.
Filme und Serien spielen mit bestimmte Melodien, um Erinnerungen oder Emotionen in uns zu wecken. Wir
sollen mit den Charakteren fühlen, alles was sie spüren, ebenfalls spüren. Tief in ihre Welt
versinken, sich selbst Gedanken machen, was wir in solchen Situationen fühlen würden. Das
Gleiche? Etwas komplett anderes? Beeinflusst uns die Musik? So viele Fragen stellen sich
und regen uns zum Nachdenken an.

Manchmal würde ich mir wünschen, dass sich auch in meinem Leben mal eine
Hintergrundmusik abspielen würde. Das würde das Leben noch viel interessanter machen. So
ein Leben mit Musik, es wäre spannend und anders.

Was das mit Schreiben zu tun hat?

Nun, ich höre während des Schreibens meist auch Musik. Nicht, um in Schreibstimmung zu
kommen, nein. Ich versuche, zu jeder Situation, welche meine Charaktere durchleben, ein
passendes Stück zu finden. Das muss aber nicht ein Lied mit Text sein. Auch eine Melodie
reicht oft schon aus, um seine Sichtweise zu ändern.
Dadurch will ich meinen Charakteren näher sein, mit ihnen zu fühlen, ihre Emotionen zu
erleben und sie noch besser zu verstehen.
Oder aber ich höre die Musik, welche mein Charakter auch gerne hört. So wie jeder Mensch
einen unterschiedlichen Musikgeschmack hat, haben es auch Charaktere. Allein das macht sie
so besonders. Musik kann einen Charakter besonders machen, ihn hervorheben, ihn
ausmachen.
Interessant finde ich es dann, wenn das Aussehen der Charaktere und Musik überhaupt nicht
zusammenpassen.
Da hört ein Punker keine Rockmusik, sondern interessiert für das Geigenspiel oder Klarinette.
Ein Hippiemädchen, das sich gerne zu Rock´n Roll bewegt und tanzen geht. Ein Junge,
welcher selbst singt, hört sich Musicalsongs an, um sich zu verbessern.
Was ich auch mal in eine Geschichte eingebaut habe, war eine Gruppe junger Leute, welche
zum Karaoke gehen. Da macht es dann besonders viel Spaß, Musik zu hören, während die
Gruppe ihre Songs zum Besten gibt. Da kommt einem alles einfach auch gleich viel realer
und lebendiger vor.
Es zeigt sich also, dass sich nicht nur mit Sprache spielen lässt, mit Aussehen. Auch die
Musik, egal ob man sie während dem Schreibprozess hört oder sie einem Charakter zuordnet,
kann Schwung in die Geschichte bringen.
So viel kann sich verändern, wenn Musik beim Schreibprozess eine Rolle spielt.
Also falls ihr es nicht sogar schon macht, hört doch einfach während dem Schreiben gute
Songs, passend zur Situation. Es wird euch bestimmt viel leichter fallen, euren Charakteren oder Storys
mehr Leben einzuhauchen.

Wie Richard Wagner es schon sagte: „Musik ist die Sprache der Leidenschaft
Also lebt eure Leidenschaft, das Schreiben, auch mal mit Musik aus.



Dieser Post im #sweekkeeperblog kommt von eurer SweekKeeperin Yessi @Yessi. Sie schreibt gerne Fanfictions und Fantasy.

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